Die Donau – ein europäischer Erinnerungsort

Vortrag und Podiumsdiskussion in der Diplomatischen Akademie Wien

Ausgabe Nr. 2815

Die Diskutanten Emil Brix, Márton Méhes, Ágnes Tóth, Regina Hellwig-Schmid und Biljana Kovac (v. l. n. r.).                      Foto: Ingeborg SZÖLLÖSI

Als die Einladung in die Diplomatische Akademie Wien in mein elektronisches Postfach flattert bin ich etwas erstaunt. Das im selben Gebäudekomplex residierende Elitegymnasium Theresianum ist einer waschechten Wiener Pädagogin selbstverständlich ein Begriff – ich konnte ja schon vor Jahren die unermesslichen Möglichkeiten, die diese Schule sowohl ihren Schülern als auch Lehrern bietet kennenlernen – doch in die „heiligen Hallen“ der Diplomatischen Akademie Wien eindringen zu dürfen, ist somit auch für mich ein erhebender Moment. Interessiert studiere ich das Thema der Veranstaltung, nämlich „Die Donau – ein europäischer Erinnerungsort“: Vortrag und Podiumsdiskussion mit Emil Brix, Ágnes Tóth, Biljana Kovac, Regina Hellwig-Schmid, Márton Méhes und Andrea Vándor.Weiterlesen

Maiblasen in Neppendorf

Ausgabe Nr. 2815

Das traditionelle Maiblasen am 1. Mai in Neppendorf bestritt die Neppendorfer Blaskapelle im Kirchhof vor einem zahlreichen Publikum. Unser Bild: Den Musikern wurden Maiblümchensträußchen an die Brust geheftet.                                    Foto: Beatrice UNGAR

 

Schulprojekt selbst nachgeholt

Zwei junge Praktikantinnen aus Deutschland im ,,Diakoniehof Schellenberg“

Marit Cochius (rechts) und Henriette (Jette) Marie Graebe. Foto: Pirmin HINDERLING

Ausgabe Nr. 2815

Nur noch neun evangelische Gemeindeglieder lebten zu Jahresbeginn in Schellenberg. Die Kirchengemeinde der südöstlich von Hermannstadt gelegenen Ortschaft, welche bereits seit 2006 vom Stadtpfarramt Hermannstadt aus betreut wird, ist seit 2012 Teil des Gemeindeverbandes Hermannstadt-Hammersdorf-Schellenberg. Während mit dem Projekt der ,,Grünen Kirchenburg” in Hammersdorf ökologische Fragen in den Vordergrund gerückt wurden, richtete man im Schellenberger Pfarrhof den sogenannten ,,Diakoniehof Schellenberg”. In diesem sind verschiedene soziale Aktivitäten des Gemeindeverbandes beheimatet, ob das ,,Betreute Wohnen”, ein weitläufiger Bio-Garten oder das „Essen auf Rädern“. Im April weilten im Schellenberger Diakoniehof zwei Praktikantinnen, mit denen Fabian L u t s c h folgendes Gespräch führte:Weiterlesen

Ein Wunderkind für die Ewigkeit

Bamberg in Oberfranken erinnerte Ende April an musikalische Ikone Siebenbürgens

Ausgabe Nr. 2815

Die Büste von Carl Filtsch in dessen Geburtsort Mühlbach/Sebeș.     
Foto: Roland BARWINSKY

Oftmals wird bei druckreifen Rückblicken auf Ereignisse gern mit dem Wort „bemerkenswert“ jongliert. Ein viersilbiges Adjektiv, welches unbedenklich mit „beachtlich“ oder „bedeutend“ gleichgesetzt werden darf. Aber was war denn am dritten Aprilsonntag dieses Jahres in Bamberg eigentlich nicht außergewöhnlich? Klar, die Stadt im fernen Deutschland atmet regelrecht vor Geschichte, ist zugleich ein Ort praller Lebendigkeit. Und der Grüne Saal der dortigen Harmonie darf getrost als Dauerspender in punkto Kultur gelten. Selbst die Natur, welche die froh gelaunten Betrachter bei einem Blick aus den dortigen Fenstern farbenfroh anhimmelte, befeuerte eine gerade um sich greifende Aufbruchsstimmung.Weiterlesen

Neuweihe in Temeswar

Ausgabe Nr. 2815

Die Domkirche in Temeswar wurde nach aus EU-Mitteln finanzierten umfassenden Sanierungsarbeiten am Samstag, dem 22. April d. J. neu geweiht. Das Pontifikalamt zelebrierte der apostolische Nuntius für Rumänien und die Republik Moldova, Erzbischof Miguel Maury Buendía. Die Domkirche wurde vor 250 Jahren, 1774, fertiggestellt und erlebte somit die bedeutendste Sanierung.                                         Foto: Doina GIURGIU

Alternative Therapien und gesunde Ernährung

Das erste Equilibrum Fest hat in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2815

An den Ständen herrschte an allen Tagen großer Andrang.
Foto: Privat

Ein neues Festival wurde diesen Frühling in Hermannstadt ins Leben gerufen, dieses Jahr soll bereits eine zweite Auflage organisiert werden: Equilibrum Fest. Im Mittelpunkt standen alternative Therapien, Holistik und ein gesunder Lebensstil. Organisiert wurde das Fest vom 21. bis 23. April, im 3. Stock des Ramada-Hotels, allerdings drangen die Gerüche der Räucherstäbchen &. Co. bis nach unten in die Lobby. Oben angekommen ergänzten die Hangtrommel-Klänge die ruhige Atmosphäre des Festivals. Das Angebot war vielseitig, von Objekten und Büchern bis Schmuck und von Massagen bis Konferenzen.Weiterlesen

,,Eine kirchliche Kultur der ehrlichen Gastfreundschaft“

Das ,,Forum Junge Theologie in Europa“ (FYTE) veranstaltete Konferenz in der EAS

Ausgabe Nr. 2815

Gruppenbild der Teilnehmenden auf der Lügenbrücke.                Foto: ZETO

Vom 12. bis 15. April 2023 fand in Hermannstadt eine Konferenz zum Thema „Protestantismus und Partizipation“ in der Evangelischen Akademie in Neppendorf statt.  Die 12 Theologinnen und Theologen  (aus der Schweiz, Slowakei, Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland, Ghana, Rumänien) beschäftigten sich mit der Frage, wo protestantische Einflüsse in den europäischen Gesellschaften erkennbar sind bzw. wie der Protestantismus sichtbar werden kann.Weiterlesen

,,Jede Emotion ist einzigartig“

,,Liebessymphonie“: Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst am Europatag

Ausgabe Nr. 2815

Die 5. Auflage der „Liebessymphonie“, die die Wissenschaft und die Kunst in einem Dialog zwischen dem Psychologen Daniel David und dem Ensemble ,,Young Famous Orchestra“, unter der Leitung des Dirigenten Vladimir Agachi, verbindet, findet am Europatag, Dienstag, dem 9. Mai d. J. , 19 Uhr, im Thaliasaal statt. Zu der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt steht, schreibt Iulia Negrea seitens der Veranstalter. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2815

Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) im Jahr 2018. An der Spitze ist der damalige Vorsitzende des Hermannstädter Forums, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter zu sehen. Foto: Fred NUSS

Maifest feiert morgen 30. Jubiläum

   Hermannstadt. – Das Maifest des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt findet morgen, am Samstag, dem 6. Mai, statt. Das erste Maifest nach der Wende hatte 1991 stattgefunden, da pandemiebedingt das Fest zwei Jahre ausgefallen sind, findet heuer das Maifest zum 30. Mal statt.

Treffpunkt für die rund 830 Teilnehmenden von den deutschen Kindergärten und Schulen sowie Schulabteilungen aus Hermannstadt ist der Hof des Samuel-von-Brukenthalgymnasiums  auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche um 10 Uhr. Von da beginnt der Aufmarsch der Tanzgruppen. Es geht über die Lügenbrücke auf den Kleinen Ring, unter dem Ratturm durch auf den Großen Ring und schließlich durch die Heltauergasse und die Harteneckgasse bis zum Thaliasaal. Das Programm er Tanz- und Singgruppen findet wie immer auf der Bühne im Jungen Wald statt, von 12 bis 17 Uhr. Im Anschluss an die Aufführungen der Kinder tritt auch die eigens für dieses 30. Maifest gegründete Tanzgruppe der Lehrerinnen  und Lehrer auf. Im Jungen Wald kann man auch Essen und Getränke kaufen, u. a. Mici, Holzfleisch und Hot Dogs. Verkauft werden hier auch Sport- und Spielsachen für Kinder.

Das Forum stellt Busse zur Verfügung, die ab 11 Uhr vom Parkplatz am Thaliasaal ab fahren. Bei sehr schlechtem Wetter wird das Maifest verschoben. (RS)Weiterlesen

Blütenpracht

Ausgabe Nr. 2814

Ein echter Hingucker sind derzeit die blühenden Bäume im Park unweit von dem Hauptbahnhof in Hermannstadt. Dabei handelt es sich um die als  Malus rudolph bekannte attraktive Zierapfelsorte, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Die schlanke Krone verdoppelt mit den Jahren ihren Umfang. Der kahle Stamm und die Äste haben eine dunkelbraune Rinde, die mit den Jahren immer mehr Furchen aufweist. Sie sind frei von Dornen.                                            Foto: Cynthia PINTER