Trash: Vom Abfall zur Ressource

Projekt zum Thema Müll an dem Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2822

Gruppenbild mit Schülerinnen und Schülern, Projektleitern und Schulleiterin Monika Hay (rechts) bei der Präsentation am 12. Juni in der Aula der Brukenthalschule.                                                                Foto: Beatrice UNGAR

Haben Sie sich jemals gefragt, was mit dem Müll passiert, nachdem er in der Mülltonne landet? Unser Projekt nennt sich ,,Trash: Vom Abfall zur Ressource“ und unser Ziel als Projektgruppe war es, die eingangs gestellte Frage zu beantworten.  Projektleiter waren Andrei Rusu und Dana Mitea von dem Verein ,,Urban Bike Revolution“ (UBR) und mitgemacht haben 16 Schüler aus der 11. Klasse des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums. Das Projekt Trash: vom Abfall zur Ressource wurde vom Verein YOU DID aus Hermannstadt und dem Rathaus, finanziell unterstützt.Weiterlesen

Geigenvirtuosin wurde 60

Ausgabe Nr. 2822

Die in Wehr im Schwarzwald geborene Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter wurde mit 13 Jahren von Herbert von Karajan entdeckt und hat Weltkarriere gemacht. Gestern hat sie ihren 60. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wurde auf ARD ein Porträtfilm ausgestrahlt, in dem sie u. a. sagt: ,,Musiker sind dann am Privatesten, wenn sie auf der Bühne sind“. Seit 25 Jahren unterstützt Prof. Anne-Sophie Mutter Kinderheime in Rumänien. Zunächst in Viktoriastadt und seit 2007 in Orlat. Unser Bild: In Orlat war die Jubilarin zuletzt am 9. September 2017, am Tag nach ihrem Konzert mit dem Pittsburgh Orchestra beim Enescu-Festival in Bukarest. Spontan griff sie zu ihrer Geige und spielte mit der heimeigenen „CPO-Band“ ,,Oh when the Saints“, zur Begeisterung der Kinder und des Bandleaders Radu Popescu.          Foto: Beatrice UNGAR

Integrativ und inklusiv

Erstmals Weltflüchtlingstag in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2822

Bei den gut besuchten Ständen auf dem Huetplatz stand der Informationsaustausch im Fokus.

Der Weltflüchtlingstag (World Refugee Day) hat am 20. Juni erstmals auch in Hermannstadt stattgefunden. Auf dem Huetplatz hatte der  Verein ,,Sus Inima“ dazu eingeladen. Ganz nach dem Motto: ,,Putting Pieces Together” (Teile zusammenfügen) wurde der Fokus darauf gelegt, ein Gemeinschaftsgefühl zwischen den verschiedenen Kulturen herzustellen und alle Akteure der Gesellschaft zusammenzubringen. Auch wurden Plakate mit Erfolgsgeschichten geflüchteter Menschen als Inspiration und wegweisende  Motivation präsentiert. Weiterlesen

,,Ein Traum ist in Erfüllung gegangen”

Siebenbürgisches Filmmuseum in Klausenburg eröffnet

Ausgabe Nr. 2822

Bei der feierlichen Eröffnung (v. l..n. r.): Dorel Găină, Fotograf und Hochschullehrer an der Universität für Kunst und Design, Ferenc Koós, Toningenieur und Mäzen des Museums, Schauspieler Dorel Vișan, Ioan-Pavel Azap, Journalist und Filmkritiker, Gábor Xantus, Filmemacher, Hochschullehrer und Mitgründer des Museums und Regisseur Tudor Giurgiu, Direktor des Transilvania Film Festival (TIFF).                                        
Fotos: Werner FINK

Am Samstag, dem 10. Juni, wurde das Siebenbürgische Filmmuseum, das von der Stiftung Xantus Foundation initiiert wurde, in Klausenburg im Keller des TIFF-Hauses, Str. Universității 6, eröffnet und ist nun das erste Filmmuseum Rumäniens. Der Zeitpunkt war gut gewählt, weil zwischen dem 9. und 18. Juni auch das TIFF-Filmfestival in Klausenburg stattgefunden hat. Zu den ersten Gästen des Museums zählten u.a. auch der Regisseur Oliver Stone oder der Schauspieler Geoffrey Rush, Oscar-Preisträger, die zugleich auch Gäste des TIFF-Filmfestivals waren. Zu den Ausstellungsgegenständen gehören u. a. 17 Kameras oder Projektionsgeräte, wobei die älteste ein Ernemann-Projektionsgerät aus 1906 und die „modernste“ eine Sony Betacam SP Videokamera ist. Weiterhin ist auch eine Fotoausstellung von Áron Xantus zu sehen, Porträts von Interviewpartnern im Rahmen der Dreharbeiten eines Dokumentarfilmes zum Thema Migration durch Klimawandel.Weiterlesen

Vom Zauber leiser Suchtöne

Gedanken zum Gedichtband  von Dietfried Zink /Von Gerhard KONNERTH

Ausgabe Nr. 2822

Dietfried Zink (rechts) und seine Gattin, die Autorin Dagmar Dusil Zink, stellten den neuen Gedichtband gemeinsam bei den 33. Deutschen Literaturtagen in Reschitza am 7. Mai d. J. vor.                   Foto: Beatrice UNGAR

Als „poetische Bilanz der vorletzten Stunde“ wird dem interessierten Leser der Gedichtband ,,Der leise Suchton des kreisenden Vogels“ des dichtenden, 1943 in Hermannstadt geborenen und heute in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Deutschlehrers Dietfried Zink vorgestellt, der in dieser Zeit schlimmster Krisen im verdienstvollen Pop Verlag Ludwigsburg, in der Reihe Lyrik seine durch „Schreiben konstituierte Identität“ (als Band 182, 1. Auflage 2023) herausgegeben hat.Weiterlesen

Guter Saisonstart

Ausgabe Nr. 2822

Der Hermannstädter Rallyefahrer Sebastian Barbu hat die Saison 2023 mit einem Sieg bei der Harghita-Rallye begonnen. Es folgte ein Rücktritt von der Argeș-Rallye und am vergangenen Wochenende platzierte er sich auf Platz 2 bei der Maramureș-Rallye. Die Teilnahme an der Maramureș-Rallye, der dritten Etappe der „Betano Rallye-Landesmeisterschaft“, wurde in letzter Minute bestätigt, so dass Sebastian Barbu zusammen mit Kopilot Teo Gabi Găină antrat.

Der erste Tag war einer, an dem Sebastian Barbu eine vorsichtige Herangehensweise wählte und mit der besten Zeit auf der sechsten Runde endete. Mit zwei weiteren Top-Vier-Platzierungen auf den beiden Wertungsprüfungen am Sonntag beendeten Sebastian Barbu und Teo Gabi Găină die Maramureș-Rallye auf Platz 2. Die vierte Etappe der Landesmeisterschaft, die „Sibiu Rallye“, findet am 14. und 15. Juli in und um Hermannstadt statt.                                                Foto: Privat

Kultur mit Wechselwirkungen

Interdisziplinäre Untersuchung zur modernen Kultur der Deutschen im Banat

Ausgabe Nr. 2822

Roxana Nubert/Ileana Pintilie/Franz Metz: Beiträge zur modernen Kultur der Deutschen im Banat. Eine interdisziplinäre Untersuchung. Praesens Verlag  Wien 2021, 629 S., zahlr. Abb., ISBN 978-3-7069-0803-0, 46,70 Euro.

Das Banat ist eine der multikulturellen und multiethnischen Regionen Rumäniens par excellence, wie auch Siebenbürgen oder die Dobrudscha. Der vorliegende Band will „Beiträge zur modernen Kultur der Deutschen im Banat“ liefern. Dies wird so nicht unbedingt eingehalten. Wer hier eine systematisch aufbereitete „moderne Kulturgeschichte der Deutschen im Banat“ erwartet, wie im Klappentext angekündigt, der wird enttäuscht. Gleichzeitig handelt es sich aber um ein hervorragendes Buch, das kulturelle Interfluenzen zwischen dem „Westen“ (vor allem Österreich) und dem Banat sowie vor allem literarisch-belletristisch aus dem Banat heraus in die deutsche Kulturlandschaft hinein auf eine sehr hintergründige Weise präsentiert, analysiert und interpretiert.Weiterlesen

Die Ökumene funktioniert

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Nunmehr zum dritten Mal wurde die Ökumenische Gebetswoche nach dem orthodoxen Pfingstfest gefeiert. Bis zum Jahr 2020 fand sie jeweils Ende Januar statt, aber wegen den pandemiebedingten Einschränkungen wurde sie ab 2021 sicherheitshalber auf den Sommer verlegt; zur Not hätten die Gottesdienste auch unter freiem Himmel stattfinden können, was aber nie der Fall war. Das diesjährige Thema – ausgewählt von den christlichen Kirchen aus Minnesota/USA – war dem Buch des Propheten Jesaja entnommen: „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ (Jesaja 1,17).

Beim Abschlussgebet (v. l. n. r.): Mircea Fusaru (orthodox), Ágoston Ferenc (römisch-katholisch), Adrian Dobre (orthodox, Pfr. i. R. – die Seele der Ök. Gebetswoche in Schäßburg), Hans Bruno Fröhlich (evangelisch), Imelda Andrei (reformiert), Ciprian Dărăban (griechisch-katholisch), Claudiu Tofan (orthodox), László-Csaba Jenei (unitarisch).                           
Foto: Privat

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Podium der Sponsorenteams

Ausgabe Nr. 2822

Nachdem am vergangenen Sonntag auf der Landstraße nach Poplaca das Rennen der Sponsoren (die Ergebnisse sind unter cronometraj.ro zu finden) der Hermannstädter Radtour stattgefunden hat, sind die Vorbereitungen für die 13. Auflage der Hermannstädter Radtour, die vom 6. bis 9. Juli geplant ist, in vollem Gange. Angemeldet sind 24 Profi-Teams aus Deutschland, Belgien, Norwegen, Italien, der Schweiz, Tschechien, USA, den Niederlanden, Polen, Neuseeland, Mexiko, Bulgarien und Rumänien. Auch  in diesem Jahr wird eine Etappe auf der Transfogarascher Hochstraße gefahren, und zugleich der Transfăgărășan Challenge-Wettkampf für Amateurradsportler organisiert. Für Amateurradler gibt es am 8. Juli den Păltiniș Challenge-Wettkampf und für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren am 9. Juli den Green Day Kids-Wettkampf. Die Veranstalter geben bekannt, dass für die Austragung der 2. Etappe die Transfogarascher Hochstraße am Freitag, dem 7. Juli, streckenweise wie folgt für den Kfz-Verkehr gesperrt ist: von 10 bis 17.30 Uhr der Tunnel am Buleasee, von 10.15 bis 12.15 Uhr die Strecke zwischen Cârțișoara und Buleawasserfall und von 11.15 bis 14.30 Uhr die Strecke zwischen Buleawasserfall und Buleasee. Einschränkungen wird es zwischen 14.40 und 16 Uhr auch auf der Strecke zwischen der Abzweigung der Nationalstraße DN 7 von der Nationalstraße DN 1 und dem Buleasee geben. Unser Bild (v. l. n. r.): Das Podium der Herrenteams beim Sponsorenrennen 🏆Compa M,  Conti ARRund Conti 2VarutziSi1Sebutz.

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2822

Straßenkunst-Festival

Hermannstadt. – Die 9. Auflage des Festivals für Straßenkunst (SISAF) findet vom 10. bis 16. Juli statt,  zum Thema „Xpressions”. Das genaue Programm soll demnächst veröffentlicht werden, auf www.streetartfestival.ro/ (RS)

 

Sibiu Fashion Days

Hermannstadt. – Die Modetage Sibiu Fashion Days 2023 finden am 14. und 15. Juli auf dem Habermann-Markt statt. Geplant sind Modeshows von rumänischen Modedesignern, Livemusik mit Ameras & Band und Livemix mit DJ Gadjo. Nähere Informationen auf Facebook („Sibiu Fashion Days 2023”). (RS) Weiterlesen