Edle Klänge tönen durch Hermannstadt

2. Musikalisch-literarischer Salon im Spiegelsaal des DFDH
Ausgabe Nr. 2824

Der Spiegelsaal war bis auf den letzten Platz besetzt.
Foto: Răzvan NEGRU

Am 9. Juli 2023 wurde zum zweiten Mal  in Hermannstadt der musikalisch-literarische Salon im Rahmen des Carl-Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbfestivals aufgeführt. Die eineinhalbstündige Darbietung fand im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) unter dem Motto ,,Chopin und sein Lieblingsschüler Carl Filtsch” vor 120 Zuschauern statt. Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn.

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Zum 40. Jubiläum des HHB

Ausgabe Nr. 2824

Seit 17 Jahren bin ich Mitglied der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) und möchte aus aktuellem Anlass meine Erfahrungen mit dem Hermannstädter Heimat-Boten (HHB) mitteilen. Jede Ausgabe des „Boten“ war für mich ein Unikat und jeder entsprechend dazu verfasste Leitartikel von Dagmar Zink eine Premiere. Immer wieder ein großes Lesevergnügen. Der Inhalt jeder Ausgabe ist ein Mosaik von gut dokumentierten Beiträgen bereichert mit Fotos, der bestrebt ist den Lesegenuss zu erfüllen. Als „Heimat-Bote“ sind die Artikel mit „Heimatverbundenheit“ und „Kulturelles“ gut vertreten. Weiterlesen

Gemalte und malende Frauen

Neue Sonderausstellung im Multimediasaal im Blauen Stadthaus eröffnet

Ausgabe Nr. 2824

Bei der Vernissage (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță, Manager ad interim des Brukenthalmuseums, Emese Bonta, Dr. Iulia Mesea und Robert Strebeli.                                                                        Foto: Răzvan NEGRU

,,Wenn bis heute keine Frau ein Dante geworden ist, so ist das der Tatsache zu verdanken, dass sie es vorgezogen hat, Beatrice zu bleiben“, behauptete die rumänische bildende Künstlerin Olga Greceanu (1890-1978) zu Beginn des 20. Jahrhunderts.  So jedenfalls zitiert sie die Hermannstädter Kunstkritikerin und Museologin Dr. Iulia Mesea in dem Vorwort zum Katalog der Ausstellung ,,Die Frau. Vom Modell zur Berufskünstlerin“, die am Freitag der Vorwoche im Multimediasaal im Blauen Stadthaus des Brukenthalmuseums eröffnet worden ist.Weiterlesen

In Schönberg tut sich etwas

Ausgabe Nr. 2824

Nachdem letztes Jahr im „Zentrum für vernakuläre (einheimische) Architektur“ der Ion-Mincu-Universität in der Kirchenburg in Schönberg/Dealu Frumos zwei Architektur-Summer-Schools zu den Themen Architektur und Handwerk stattgefunden haben, in deren Rahmen eine digitale Vermessung der Kirchenburg erfolgte, sind seit dem 26. Juni und noch bis 16. Juli Studierende der Architektur an einem Workshop zum Thema ,,Tradition und Technologie – Restaurierungstechniken“ beteiligt. Bei dem Workshop geht es um die Reparatur der Dächer der Wehrtürme im Südosten bzw. im Nordwesten der Kirchenburg, deren Ursprünge ins 13. Jahrhundert reichen. Desgleichen soll der einsturzgefährdete Wehrturm im Nordwesten gesichert werden. Die technische Koordination hat der Architekt Jan Hülsemann inne, die Arbeiten selbst erfolgen unter der Leitung der Restauratoren Ștefan Vaida und Ionuț Dobra. Es folgt im Anschluss eine Sommerschule ebenda bis einschließlich 30. Juli.  Kooperatiomspartner dieses Projekts sind die Bukarester Zweigstelle des Rumänischen Architektenordens, der Verein Monumentum – Ambulanța pentru Monumente, das Bürgermeisteramt der Gemeinde Mergeln/Merghindeal, die Heimatortsgemeinschaft (HOG) Schönberg, das ,,Friedrich Teutsch“-Kultur- und Begegnungszentrum und das ASTRA-Museum. Unser Bild (v. l. n. r.): Jan Hülsemann, Architektin Lavinia Cociubei, Koordinatorin Ambulanta pentru Monumente Bistritz-Nassod,  Architekt Eugen Vaida, Monumentum-Verein, und Diana Iabrașu, Initiatorin der ,,Albastru-Gemeinschaft.                        

Foto: Claudia POPESCU

Ghizela Vonica erneut erfolgreich

Ausgabe Nr. 2824

Gleich zwei Medaillen gewann die Hermannstädterin Ghizela Vonica (Bildmitte) bei den Masters-Europameisterschaften im Berglauf und Trail, die am Wochenende vom 7.-9. Juli in Adelboden, in der Schweiz stattgefunden haben. In der Einzelwertung belegte Vonica den dritten Platz hinter der Vertreterin der Schweiz und Frankreichs. Zusammen mit dem rumänischen Team, gebildet aus Maria Herman (1. v. l.) aus Mediasch und Irina Mărgăritescu (1. v. r.) aus Bukarest gewann Ghizela Vonica die Silbermedaille. Im Einzelwettkampf musste die Hermannstädterin 37 km mit 2.000 Metern Höhenunterschied bewältigen. Als nächstes wird Ghizela Vonica an mehreren Wettbewerben in Rumänien und an der Weltmeisterschaft im Berglauf auf Madeira zwischen dem 15.-17. September, teilnehmen.                                                       Foto: Privat

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2824

Sommerfest auf dem Kirchhof

Hermannstadt. – Ein Konzert des Jugendblasorchesters aus Chronstau/Chrząstowice aus Oberschlesien findet am Samstag, dem 15. Juli, 17 Uhr, im Hof der evangelischen Kirche in Neppendorf statt. Ebenfalls auftreten werden die Jugendtanzgruppe des DFDH, die Lehrertanzgruppe, die Jugendtanzgruppe des DFD Schäßburg und die Neppendorfer Blaskapelle. (RS) Weiterlesen

Alle waren #TeildesWunders

30. Auflage des Internationalen Theaterfestivals (FITS) hat stattgefunden

Ausgabe Nr. 2823

Mohnblumenballons unter dem Ratturm: Am Samstag bot die französische Straßenkompanie ,,Les Géants Légers“ (Die leichten Riesen) unter dem Titel ,,Coquelicot Balloons“ (Mohnblumenballons) mehrere Vorstellungen, hier auf dem Kleinen Ring.                                                                                                                              Foto: Mihail NISTOR

„Sie, das Publikum, geben unserer Arbeit Sinn”, erklärte die Regisseurin Mariana Cămărăşan im Rahmen einer Lesetheatervorführung. Rund 90.000 Zuschauer pro Tag haben der Arbeit der Künstler der insgesamt 825 Vorführungen Sinn gegeben. Die 30. Auflage des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals (FITS – Festivalul Internaţional de Teatru de la Sibiu) stand unter dem Motto „Wunder”, wurde am 23. Juni mit einem Konzert an vier Orgeln in der evangelischen Stadtpfarrkirche offiziell eröffnet und ist am 2. Juli  kurz vor Mitternacht mit einer Dronen- und Lasershow zu Ende gegangen. Weiterlesen

Spannend und kulinarisch anspruchsvoll

Gulasch-Wettbewerb stand im Mittelpunkt der 14. Hungarikum-Tage

Ausgabe Nr. 2823

Ist das nun ein Cowboy oder ein Ranger? Auf jeden Fall war der Mann sehr ernst bei der Sache an seinem Gulaschkessel.     Fotos: Samuel HÖRMANN

Auch bei der diesjährigen 14. Auflage der Hungarikum-Tage zog es wieder Tausende Besucher von nah und fern ins ASTRA-Freilichtmuseum. Bei hochsommerlichen Temperaturen um 30 Grad präsentierten zahlreiche ungarische Handwerkerinnen und Handwerker ihre traditionell gefertigten Waren und Köstlichkeiten. Zu kaufen gab es unter anderem ungarische Trachten, Honig, Schnitzereien, Pflanzen oder in Handarbeit hergestellte Spielsachen für Kinder. Weiterlesen

Ein gutes und unkompliziertes Miteinander

Die EKR und das ZETO beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg

Ausgabe Nr. 2823

Pfarrer Gerhard Servatius-Depner am Rednerpult beim Podium ,,Was uns europaweit verbindet – Die Charta Oecumenica“.                                     
Fotos: Privat

Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Zentrum für Evangelische Theologie Ost (ZETO) waren beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg dabei. Vom 8.-10. Juni wurde beim Stand am Markt der Möglichkeiten die Anliegen der EKR und die Arbeit des ZETO präsentiert. Viele Begegnungen haben mit Hauptanwalt Friedrich Gunesch (EKR), Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (ZETO), Pfr. Zoran Kezdi (Heltau), Pfr. Stefan Cosoroabă (Wien), Vikar Maximilian Braisch (Mediasch), Diana und Cătălin Mureșan (Hermannstadt) stattgefunden. Seitens des Hilfskomitees – Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger und Banater war Pfr. Hans Schneider immer wieder beim Stand präsent, ebenso Dr. Gerhild Rudolf (Teutsch-Haus) und zeitweilig der aus Österreich angereiste Pfarrer Andreas Hartig (ehem. Zeiden). Dr. Elfriede Dörr (Hermannstadt) war im Ständigen Internationalen Ausschuss (SIA) des Kirchentags und ist gemeinsam mit Tochter Paula Dörr und FSJ-ler Pirmin Hinderling (Hermannstadt), die als Helfer an verschiedenen Orten dabei waren, angereist.Weiterlesen

Mit der Kamera in den sächsischen Olymp

Dankesrede des mit dem Siebenbürgisch-sächsischen Kulturpreis geehrten Konrad Klein

Ausgabe Nr. 2823

Konrad Klein bei seiner Dankesrede in der St. Paulskirche.
Foto: Thomas ȘINDILARIU

In seiner Dankesrede vom 28. Mai 2023 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl aus Anlass der Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises im Rahmen des diesjährigen Heimattages der Siebenbürger Sachsen lässt Konrad Klein einige wichtige Stationen in seinem Leben Revue passieren. Wir drucken sie im Folgenden gerne vollständig ab, weil sie auch einen Blick in die Bilder- und Gedankenwelt des diesjährigen Preisträgers ermöglicht.Weiterlesen