,,Märzchen-Alarm“ mitten in Wien

Eine außergewöhnliche Veranstaltung für immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2853

Die Wiener HZ-Korrespondentin Ingrid Weiss (rechts) beim Fachsimpeln auf dem Märzchen-Markt in der Bruno-Marek-Allee 9. Der Târg de Mărțișor la Viena findet auch am 25. Februar und am 3. März statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Übrigens: Das Märzchen gehört seit 2017 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.                   Foto: Heinz WEISS

Man(n) ist fasziniert! Frau sieht sie und ist überwältigt! Und im Kopf drehte sich vor Ort alles um die eine Frage: Wie soll man bei dieser Fülle an kleinen Schönheiten eine Entscheidung treffen? Aber alles der Reihe nach: Das Rumänische Kulturinstitut in Wien hatte am 18. Februar zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen, dem Târg de Mărțișor la Viena – einem Märzchen-Markt mitten in Wien! Weiterlesen

Spendenübergabe für das Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2853

Vertreterinnen und Vertreter aller Klassen (5-12) vom Hermannstädter Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium haben gemeinsam mit der Schulleiterin Monika Hay und der stellvertretenden Schulleiterin Delilah Florea den Erlös des Weihnachtsbasars 2023 – insgesamt 18.000 Lei – für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins in Hermannstadt an die Heimleiterin Ortrun Rhein übergeben. Bei der Gelegenheit hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit Heimleiterin Rhein über die Tätigkeit in dieser segensreichen Einrichtung zu unterhalten.

Foto: Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Wundervolles Erbe, bedrohte Schönheit

Workshop zum Tourismuspotential im Harbachtal in der Kulturscheune in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2853

Ruth István (links) und Viktoria Luft (rechts, beide stehend) bei ihren Vorträgen im Rahmen des gut besuchten Tourismus-Workshops in der Kulturscheune Holzmengen.                                                           Foto: Hosman Durabil

Ein buntes Stimmengewirr klingt aus der Holzmengener Kulturscheune. Hier im Harbachtal, zu Gast beim Verein Hosman Durabil, versammeln sich Mitte Februar über zwanzig Teilnehmer zu einem Workshop, um das Tourismuspotential für ihre Region neu zu denken. Sie wollen keinen Massenandrang, sondern eine Ergänzung zu ihren vor Ort gewachsenen Einkommensmöglichkeiten – die einen als Reitlehrer, die anderen als Milchschaf-Halter.Weiterlesen

Tanzfreudige hatten viel Spaß

Zweites Blockseminar ,,Sächsische Volkstänze“ im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2853

Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert hatten mindestens soviel Spaß an den drei Workshop-Tagen wie die Teilnehmenden. Alle mit grünen Fußballtrainingswesten haben den Männer-Part beim Tanz übernommen.

„Wir haben die Ehre, mit Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert, Tanzreferentinnen aus Deutschland, siebenbürgisch-sächsische Volkstänze zu erlernen” hieß es in der Einladung des Zentrums für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache Mediasch (ZfL) zum Blockseminar „Sächsische Volkstänze”, das vom 16. bis 18. Februar im Spiegelsaal des Deutschen Demokratischen Forums in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden hat. Weiterlesen

Wie Pausen in der Musik

Zwischenräume-Ausstellung in Bukarest

Ausgabe Nr. 2853

Gabriela von Habsburg zeigt vor, dass die Betrachter ihre Kleinplastiken gerne anfassen dürfen.
Fotos: Kunsthaus 7B

Bereits seit dem 31. Januar d. J. zeigt die in der Nähe von München und in Tiflis/Georgien lebende Bildhauerin und Grafikerin Gabriela von Habsburg eine Auswahl mit ihren Arbeiten im Bukarester „Oana Ionel Contemporary Art Hub“. Weiterlesen

In der Vesper am Aschermittwoch

Ausgabe Nr. 2853

In der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt stand eine Vertonung der 3. Bußandacht des Hermannstädter Kantors Johann Knall (1734-1794) im Mittelpunkt. Der in Schönberg geborene und auch als Pfarrer in Kleinpold dienende Knall war auch Komponist. Neben dem Hermannstädter Bachchor und einem Instrumentalensemble wirkten die Solistinnen Elisa Gunesch (Alt) und Melinda Samson (Sopran) mit. Die Vesper gestaltete als Liturg Pfarrer Hans-Georg Junesch gemeinsam mit Konfirmanden.                      Foto: Beatrice UNGAR

Bedeutendes Sortiment

300. Auktion mit Überraschungen in Heilbronn

Ausgabe Nr. 2853

Deckelkanne, Hermannstadt, um 1712/1713 und 1715-1720.

Dr. Jürgen Fischer wird am 9. März 2024 nach 48 Jahren Tätigkeit seine 300. Auktion veranstalten. Der Inhaber des Auktionshauses in Heilbronn erklärte der Hermannstädter Zeitung: „Lange habe ich mich darauf vorbereitet und nun ist es soweit. Ungefähr ein Viertel der 300 Positionen die zum Ausruf kommen, sind aus Siebenbürgen, alles sind Kunstgegenstände von besonderem Wert. Auch der Rest ist bedeutend. So ist die edelste Eisenbahn der Welt, welche der Künstler Manfred Wild in über 4000 Stunden Arbeit geschaffen hat, dabei. Die ganze Eisenbahn-Landschaft besteht nur aus Gold und Edelsteinen und soll 500.000 Euro bringen.”Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2853

Ich komme aus einer Familie, die zwar an den wichtigen Feiertagen den Gottesdienst besuchte, aber wenig Bezug zu religiösen Texten oder Liedern hatte. Als Jugendliche schloss ich eine bis heute andauernde Freundschaft mit einigen Mädchen, von denen eine Pfarrerstochter war. Auf unsere Ausflüge und zahlreichen Fahrradausfahrten brachte sie die „Mundorgel“ mit, ein Büchlein mit Kirchenliedern, Spirituals und vielen anderen Liedern. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2853

Goga-Lyzeum wird saniert

Hermannstadt. – Das Gebäude des O. Goga-Lyzeums soll energetisch saniert werden, teilt das Hermannstädter Bürgermeisteramt mit. Die Investition ist in Höhe von 14,13 Mio. Lei (2,83 Mio. Euro) und soll zu 88 Prozent (12,48 Mio. Lei) aus nicht rückzahlbaren europäischen Mitteln im Rahmen des NRRP gedeckt werden. Die restlichen 1,65 Mio. Lei sind der Beitrag des Bürgermeisteramtes. Der Arbeitsauftrag soll im März erteilt werden und soll in 10 Monaten beendet werden. Die Schulleitung hat einen Arbeitsplan erstellen, damit die Arbeiten den Unterricht so wenig wie möglich beeinträchtigen. (RS)Weiterlesen

Den Brauch ,,gefestigt“

Fünfter Urzellauf in Großschenk/Cincu

Ausgabe Nr. 2852

Früh übt sich: In Großschenk liefen am 10. Februar die Urzeln zum fünften Mal seit der Wiederaufnahme des Brauches 2017. Ins Leben gerufen wurde kürzlich auch der Verein „Großschenker Urzellauf / Fuga Lolelor Cincu”, über den der Urzellauf hier nun weiter veranstaltet werden soll. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 4. Unser Bild: Ein peitschenschwingendes Urzelkind führte streckenweise den Umzug an.                                                     Foto: Werner FINK

„Wir freuen uns, dass so eine Tradition wieder zum Leben auferstanden ist“, sagte Landeskirchenkuratorin Carmen Schuster beim Empfang der Urzeln vor dem Rathaus. „Wir haben als Kirche eine sehr gute Erfahrung mit dem Auferstehen, in dem Sinne freue ich mich, dass ihr alle da seit“. Die Urzeln liefen nun in Großschenk zum fünften Mal seit der Wiederaufnahme des Brauches 2017. Ins Leben gerufen wurde kürzlich auch der Verein „Großschenker Urzellauf / Fuga Lolelor Cincu” über den der Urzellauf hier nun weiter veranstaltet werden soll.Weiterlesen