Der Sound des Grauens

Ausgabe Nr. 2856

Gedanken zum Oscar-gekrönten ,,The Zone of Interest”

Sandra Hüller als Hedwig Höß in „The Zone of Interest”. Foto: Leonine

 

„Oppenheimer“ hat erwartungsgemäß bei den Oscars 2024 abgeräumt. Das biografische Epos über den Erfinder der Atombombe hat den Preis für den besten Film sowie noch weitere sechs Trophäen abgeräumt: Christopher Nolan erhielt den Preis für die beste Regie, Cillian Murphy wurde als bester männlicher Hauptdarsteller und Robert Downey Jr. als bester männlichen Nebendarsteller geehrt.

Zur besten Schauspielerin in einer Hauptrolle wurde Emma Stone für ihre Rolle in der Frankenstein-Adaption „Poor Things“ gekürt. Den Preis als beste Nebendarstellerin holte Da Vine Joy Randolph für ihren Auftritt in „The Holdovers“.

Die britische Produktion „The Zone of Interest“ gewann den Preis bester internationaler Film. Unser hessischer Mitarbeiter Lothar Schelenz hat den Film mit Sandra Hüller, die eine Oscar-Nominierung (beste Hauptdarstellerin) für ihre Rolle als Hedwig Höß erhalten hatte, am Montag in Nidda gesehen und berichtet im Folgenden:Weiterlesen

Kuratorentag 2024

Ausgabe Nr. 2856

Der Kuratorentag der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien hat am Samstag, dem 9. März, in Hermannstadt stattgefunden. Zum Auftakt nahmen die Kuratorinnen und Kuratoren an dem traditionellen Abendmahlsgottesdienst teil, der in der evangelischen Stadtpfarrkirche gefeiert wurde und bei dem Stadtpfarrer Kilian Dörr die Predigt hielt. Getagt wurde sodann im Georg Daniel Teutsch-Saal im 2. Stock im Bischofspalais. Hier wurde zunächst der seit dem Kuratorentag 2023 verstorbenen Amtsbrüder und -schwestern gedacht. Altlandeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi stellte die sechs kurz vor – Thomas Kasper (Niedereidisch), Johann Schaas (Reichesdorf), Rudolf Trost (Lugosch), Ing. Georg Boer (Petersdorf), Frieda Schmidt (Martinsberg) und Ing. Peter Zoof (Zeiden) – und bat alle um eine Gedenkminute. Das Thema des Kuratorentages rankte sich um die von der EKR ausgerufenen Jahreslosung: „Verantwortlich handeln, nachhaltig verwalten”. So präsentierte Pfarrer Wolfgang Arvay und sein Team vom Jugendwerk der EKR die „Jugendarbeit – Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden”, Hauptanwalt Friedrich Gunesch „Kulturerbe Kirchenburgen – Nachhaltige Nutzungskonzepte” udn nicht zuletzt Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster „Nachhaltige Immobilienverwaltung in unserer Kirche”. In den Arbeitsgruppen und überhaupt hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich zu diesen Bereichen auszutauschen. Desgleichen berichteten als Ehrengäste Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, und Ilse Welther, Vorsitzende des Verbands der Heimatortsgemeinschaften, von den Vorbereitungen für das Große Sachsentreffen, das vom 2. bis 4. August d. J. unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen” in Hermannstadt stattfinden wird. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit. Unser Bild: Gruppenbild der Kuratorinnen und Kuratoren mit Referenten und Ehrengästen. Foto: Beatrice UNGAR

Bahnbrecher in vielerlei Hinsicht

Ausgabe Nr. 2856

Gedanken zu dem Buch ,,Gelebte Berufung“ / Von Gerhard SERVATIUS-DEPNER


Gelebte Berufung: Pfarrer Gerhard Servatius-Depner stellte am 7. März im Festsaal im Bischfospalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien das Interviewbuch „Gelebte Berufung” im Beisein von Bezirksdechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich, der Autorin Ramona Besoiu und drei ihrer vier Gesprächpartner, Prof. Dr. Gerhard Konnerth, D. Dr. h. c. Altbischof Christoph Klein, und Prof. Dr. Hans Klein, vor (v. l. n. r.). Mehr dazu auf Seite 5. Foto: Beatrice UNGAR

Das Interviewbuch „Gelebte Berufung” wurde am 7. März im Rahmen einer sehr gut besuchten Veranstaltung im Festsaal im Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien vorgestellt, im Besein der Autorin Ramona Besoiu und drei ihrer vier Gesprächpartner: D. Dr. h. c. Altbischof Christoph Klein, Prof. Dr. Hans Klein und Prof. Dr. Gerhard Konnerth. Der vierte im Bunde, Prof. Dr. Hermann Pitters, ist leider zu Jahresbeginn verstorben. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Schäßburger Bezirksdechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich, es folgten Grußworte von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, Staatssekretär Dr. Ciprian Olinici vom Kultur- und Kultusministerium, Rektor Prof. Dr. habil. Sorin Radu von der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu und der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa. Das Buch stellte Pfarrer Gerhard Servatius-Depner, Leiter des Zentrums für Evangelische Theologie Ost (ZETO) vor. Lesen Sie im Folgenden eine leicht gekürzte Fassung der Buchvorstellung:Weiterlesen

Wohlwollen als neutrale Grundhaltung

Ausgabe Nr. 2856

Deutsche Konsulin lud am Weltfrauentag zum Frauenfrühstück ein

Nach dem Besuch der Mittagsmusik stellten sich einige Teilnehmerinnen mit Konsulin Kerstin Ursula Jahn (vordere Reihe 2. v. r.) und Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr (vordere Reihe, 3. v. r.) zum Gruppenbild auf. Fotos: Aurelia BRECHT

30 Jahre Frauenordination und viele Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) gewürdigt haben mit ihrer Einladung zum Frauenfrühstück am Weltfrauentag, dem 8. März, die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn und Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr, Leiterin des Referats für ökumenische Beziehungen und Fortbildung der EKR. Eingeladen waren ordinierte und nicht ordinierte Verantwortungsträgerinnen der EKR, die im Georg Daniel Teutsch-Saal im 2. Stock des Bischofspalais in Hermannstadt zwei bereichernde Stunden verbingen durften, bevor sie sich gemeinsam aufmachten zur evangelischen Stadtpfarrkirche, um die Mittagsmusik mit Gebet zu erleben, die jeden Freitag um 12 Uhr daselbst stattfindet und am Weltfrauentag von sechs Musikerinnen mit Werken von Komponistinnen bestritten wurde. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus den Grußworten der beiden Frauen, die zum Frauenfrühstück eingeladen hatten: Weiterlesen

Ganz stark und unübersehbar

Ausgabe Nr. 2856

Streiflichter von rumänischen Kulturevents in Wien / Von Ingrid WEISS

RKI-Leiterin Andreea Dinca, Cristina Uruc (Artexim), Maestro Cristian Măcelaru und Botschafter Emil Hurezeanu (v. l. n. r.) bei der Pressekonferenz in Wien. Foto: Heinz WEISS

„Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ – das bekannte von Robert Stolz komponierte Wienerlied muss seit Mitte Februar der unübersehbaren Realität angepasst werden, denn „in Wien blüht wieder die rumänische Kunst“. Und zwar ganz stark und unübersehbar. Der Bogen spannt sich vom Europäischen Filmfestival über das Märzchenkonzert zu Ehren der berühmten Mezzosopranistin Elena Cernei bis zum Konzert der Preisträgerinnen des internationalen Wettbewerbs „George Enescu“ 2022.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2856

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Mina Koch (1845-1924).

Von insgesamt 378 Melodie- und Textverfassern (darin enthalten auch zahlreiche anonyme Quellen) finden wir in unserem Evangelischen Gesangbuch 14 Textdichterinnen und eine einzige Komponistin, nämlich Wilhelmina (Mina) Amalie Koch (1845-1924).

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Forumsclub in der Druckerei

Ausgabe Nr. 2856

Forumsclub: Im Rahmen des Forumsclubs wurde es am 5. März die Honterus-Druckerei besucht. Mehr dazu auf Seite 6. Unser Bild: Druckerei-Geschäftsführer Ioan Popa (links) und Honterus-Verlagsleiter Benjamin Józsa bei der Begrüßung im Hof der Druckerei in Neppendorf.
Foto: Giusseppe BOTHAR

Etwa 20 Personen besuchten im Rahmen des Forumsclubs die Honterus-Druckerei, die schon sehr lange mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien verknüpft ist. Angefangen hat alles vor 33 Jahren, als die Honterus Druckerei als Gesellschaft des DFDR aus Finanzmitteln des Deutschen Bundesinnenministeriums gegründet wurde. Schnell mauserte sich die Druckerei zu einem Erfolgsprojekt.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2856

Gast aus Norwegen: Stadtpfarrer Kilian Dörr (links) begrüßte im Hauptgottesdienst der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde A. B. in der Stadtpfarrkirche am Sonntag Pfarrer Frode Wigum, der die Gemeinden der Norwegischen Kirche in Borge, Stamsund und Valberg auf den Lofoten in Norwegen. Foto: Beatrice UNGAR

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,,Transmissionsriemen“ geehrt

Ausgabe Nr. 2855

Die Heltauer evangelischen Kirchengemeinde feierte das Walburgafest

Stadtpfarrer László Zorán Kézdi überreichte in der schmuck sanierten evangelischen Kirche die Ehrendiplome an die anwesenden Ehrenamtlichen, die sich dann zu einem Gruppenbild aufstellten. Foto: Beatrice UNGAR

Das traditionelle Walburgafest feierte die evangelische Kirchengemeinde Heltau am Sonntag, dem 3. März. Das Walburgafest, das 2006 erstmals gefeiert wurde, ist der Schutzpatronin der im 12. Jahrhundert von den damals katholischen deutschen Siedlern gebauten Kirche gewidmet, der Heiligen Walburga. Der Stichtag ist der 25. Februar. Bis 2016 wurde auch der Walburgapreis für soziales Engagement jährlich verliehen, seither nur noch jedes zweite Jahr. In diesem Jahr wurden die ehrenamtlichen Gemeindehelferinnen und -helfer geheert.

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Nur eine Illusion?

Ausgabe Nr. 2855

Weltgebetstag der Frauen 2024 in Neppendorf

Gruppenbild der Leserinnen mit Pfarrer Dietrich Galter (1. v. l.), der die Lieder zur Gitarre begleitete. Foto: Cristina LUCA

„Durch das Band des Friedens sind wir vereint”, das Lied zum Thema des Weltgebetstages 2024 ertönte am 1. März auch im Terrassensaal des „Hans Bernd von Haeften”-Tagungshauses der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und sollte sich zum Ohrwurm entwickeln. Es bleibt zu hoffen, dass es auch die entsprechenden Ohren erreicht…

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