„Eine sehr aufregende Zeit”

Diakoniewerk Rumänien hat die ersten betreuten Wohnungen des Kreises eröffnet

Ausgabe Nr. 2821

Daniela (im Rollstuhl) erzählt, dass sie im Basketball-Team „Zburătorii” spielt. Ganz links im Bild ist Dr. Daniela Palk.                      Foto: die Verfasserin

Der Hermannstädter Verein Diakoniewerk hat die erste maximal betreute Wohnung für Menschen mit Behinderung im Kreis Hermannstadt eröffnet. In den zwei Wohnungen in Hermannstadts Altstadt sind acht Personen untergebracht, die sich bei der feierlichen Eröffnung am 14. Juni vorgestellt haben. Weiterlesen

Benefizmarathon

Ausgabe Nr. 2818

Am Wochenende findet die 12. Auflage des Internationalen Hermannstädter Benefizmarathons statt, angemeldet haben sich 6.560 Läufer. Die Wettläufe der Erwachsenen finden morgen, den 27. Mai, in Hermannstadt und Umgebung statt, die der Kinder am Sonntag, dem 28. Juni, auf dem Großen Ring. Am 27. Mai sind mehrere Straßen für den Kfz-Verkehr gesperrt: 7-11.30 Uhr: Mitropoliei, Odobescu, Konrad Haas, Centumvirilor, 9 Mai, Ocnei (zwischen dem Kleinen Ring mit Faurului), Târgului, Movilei, Felinarului, Azilului, Gh. Magheru, Filarmonicii, Pompiliu Onofrei; B-dul Coposu (1. Spur, Richtung Hotelul Ramada, zwischen Pompiliu Onofrei und Thalia-Saal), Sofocle, Șelarilor, Bărbierilor, Manejului, Gh. Lazăr, Arhivelor, Timotei Popovici, Tipografilor, Papiu Ilarian, Cetăţii; 8-14 Uhr: Str. Tribunei; 7.30-13.55 Uhr: B-dul Victoriei (zwischen Olimpia und Armeehaus, eine Spur ist gesperrt), Măcelaru, Justiției und Rennes; 08-13.45 Uhr: Valea Aurie, Ludoş.Weiterlesen

,,Wie viele Tulpen kann man ausmalen?”

Stück zu den Menschenrechten der Personen mit Behinderung aufgeführt

Ausgabe Nr. 2817

Szene aus dem Waisenhaus mit (v. l. n. r.) Anda Saltelechi (Luli), Ioana Mărcoiu und Alina Berzunțeanu.                                 Fotos: Mugur FRĂȚILĂ

„Ich bin Luli und das ist meine Stimme, die ihr nie hört” – diesen Satz wiederholte im Theaterstück „Eu sunt Luli” („Ich bin Luli”) die Schauspielerin Anda Saltelechi, die das Leben einer Person mit Behinderung in den rumänischen Einrichtungen darstellte. Umso dramatischer, da das Stück auf wahre Begebenheiten beruht, die auch jetzt noch Realität sind.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2805

Mittwoch übergab eine Delegation von Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-12 des Hermannstädter Samuel von Brukenthal-Gymnasiums aus dem Erlös des Weihnachtsbasars vom 21. Dezember 2022 eine Spende von 13.500 Lei der Leiterin des Dr. Carl Wolff-Altenheims, Ortrun Rhein, für das Kinderhospiz des gleichnamigen Vereins. Bei der  Übergabe wurden sie von der Schulleiterin Monika Hay und ihrer Stellvertreterin Delilah Florea begleitet.   Foto: Beatrice UNGAR

,,Eine Oase in unserer Wüstenzeit“

Fünf ukrainische Frauen berichten über ihre Zeit im Elimheim in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2800

Diese aussagekräftigen Bilder hat Mariia Horbenko im Rahmen eines Workshops gemalt.

Einige der ukrainischen Frauen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und seit Beginn des Krieges im Elimheim, einem Gästehaus der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, ein zweites Zuhause gefunden haben, verfassten zum Jahreswechsel ein Dankeschön, einen kleinen Rückblick auf ihr Hiersein, das sie der Hermannstädter Zeitung zur Veröffentlichung zur Verfügung stellten. Weiterlesen

Äpfel für das Altenheim

Ausgabe Nr. 2793

Das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt hat wie in jedem Jahr die Apfelernte aus dem eigenen Garten an das Dr. Carl Wolff-Altenheim gespendet. Unser Bild: Die Spende überbrachte  am Freitag Konsulin Kerstin Ursula Jahn (links) an die Heimleiterin Ortrun Rhein (Bildmitte). Mit dabei war an diesem Tag auch Südosteuropa-Beauftragte Kaya-Katharina Van der Wyst (rechts) von dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. Berlin.                                                                 Foto: Ioana DEAC

Es tut den Kindern gut

Schülertagesstätte ,,Arche Noah“ feierte 20. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2791

Der Höhepunkt der Feierstunde war die Torte, die Daniela Florescu, die Leiterin der Schülertagesstätte Arche Noah, hereinbrachte.                                                               Foto: Beatrice UNGAR

,,Viele Geschichten von Kindern könnten diese Räume erzählen“, stellte Marianne Dithmar, langjährige Vorsitzende des Kirchenvorstands Bad Wilhelmshöhe und Vorsitzende der von dieser Kirchengemeinde in Kassel gegründeten Stiftung ,,Schülertagesstätte Arche Noah“ bei der Feierstunde zum 20. Jubiläum dieser Einrichtung in Heltau am Donnerstag der Vorwoche.Weiterlesen

Alle auf dem Siegertreppchen

Erfolgreicher Wohltätigkeitsbasar für das Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2790

Erfolgreicher Wohltätigkeitsbasar: 30.000 Lei betrug der gesamte Erlös des für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins veranstalteten Wohltätigkeitsbasars, der am 1. Oktober im Spiegelsaal des DFDH stattgefunden hat.  Unser Bild: Die größte Summe hat die 5. A-Klasse vom Samuel vom Brukenthal-Gymnasium mit einem ideenreichen Stand erzielt.                   Foto: Beatrice UNGAR

,,Alle Beteiligten gehören auf das Siegertreppchen“ schlussfolgerte Ernestine Bogdan, die Initiatorin des Wohltätigkeitsbasars, der am Samstag zugunsten des Kinderhospizes des Dr. Carl Wolff-Vereins im Forumshaus stattgefunden hat. Schon während sie vor geraumer Zeit selbst im Kinderhospiz helfen konnte, war in ihr die Idee gekeimt, eine Unterstützung für diese Einrichtung aufzubringen. Als sie die Initiative bekannt gab, war sie regelrecht überwältigt von der Beteiligung.Weiterlesen

Ein Elektroauto für das Altenheim

Abschiedsbesuch der bayerischen Politikerin Barbara Stamm im Dr. Carl Wolff-Heim

Ausgabe Nr. 2782

Gruppenbild im Eingangsbereich des Dr. Carl Wolff-Altenheims (v. l. n. r.): Josef Eichert, Projekt-architekt der Stiftung Bavaria-Romania, Barbara Stamm, ehemalige Bayerische Landtagspräsidentin und Vorsitzende der Stiftung Bavaria-România für soziale Assistenz in Rumänien Ortrun Rhein, Leiterin des Carl Wolff-Altenheimes, Sibylle Lux, Vertreterin des Bayerischen Landtags, Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen.             Foto: der Verfasser

Das Dr. Carl Wolff-Heim wurde am 1. August von einer Delegation aus Deutschland besucht, bestehend u. a. aus Delegationsleiterin Barbara Stamm, ehemalige Bayerische Landtagspräsidentin und gegenwärtig Vorsitzende der Stiftung Bavaria-Romania für soziale Assistenz, Sibylle Lux, Vertreterin des Bayerischen Landtags, Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) und Ehrenvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Architekt Josef Eichert und Uwe Fabritius, Regierungsberater im Bayerischem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales,  zuständig für die humanitären Projekte in Rumänien. Unterstützt wird dieses Mal das Carl Wolff-Altenheim durch die Mitfinanzierung eines Elektroautos. Weiterlesen

,,Ich habe immer daran geglaubt”

,,Rabentanz“ in Holzmengen / 10 Jahre Sozialprojekt Elijah

Ausgabe Nr. 2778

Ruth Zenkert (mit Mikrofon) begrüßte alle vor der Musikschule ,,Casa Sonja“ in Holzmengen.

Am 1. Juli fand in Holzmengen das bereits zur Tradition gewordene Abschlusskonzert der Elijah-Musikschulen unter dem Titel ,,Dansul corbilor“ (Rabentanz) statt und zugleich wurden auch 10 Jahre seit dem Bestehen des Sozialprojektes gefeiert. Die Kinder spielten erstmals unter der Leitung der  südamerikanischen Musikschuldirektoren Samuel Gómez und Félix Briseño, die seit Februar bei Elijah arbeiten. Weiterlesen

,,Sie hat angefangen zu leben“

DWS-Mitgliedertreffen im Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2775

Ortrun Rhein, hier mit der Dreijährigen Crina auf dem Arm, führte die DWS-Mitglieder durch das Kinderhospiz.Foto: der Verfasser

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 8. Juni fand dieses Mal im Kinderhospiz des „Dr. Carl Wolff“-Vereins der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Zunächst stellte in dem Gemeinschaftsraum des Altenheims Cătălina Costache die Stiftung Polisano vor, die sich vor allem um Herzoperationen für Kinder kümmert, darunter mit Hilfe von Ärzten aus dem Ausland. Anschließend ging es nach nebenan ins Kinderhospiz, wo  Heimleiterin Ortrun Rhein dieses vorstellte und die Gäste durch die Zimmer führte. Eine Schlussfolgerung war, dass von staatlicher Seite für diesen Bereich, wo es um schwer kranke und womöglich verlassene Kinder geht, viel zu wenig Interesse gezeigt wird.Weiterlesen

Eine Stätte der Geborgenheit und der Zuversicht

Antje Schmidt-Classen und das Hermannstädter Taubstummenheim 

Ausgabe Nr. 2765

Antje Schmidt-Classen zeigt zwei gehörgeschädigten Kindern bei einem ihrer zahlreichen Besuche wie ein Spiel funktioniert.  Foto: Privat

In diesen wirren Zeiten der inneren und äußeren Not und Bedrängnis habe ich nicht in den Medien der Massenkommunikation nach Trost und Hoffnung gesucht, sondern in Schriften, die mit ihren Lesern die Zwiesprache suchen, und bin dabei in der Apostelgeschichte auf folgende Verse gestoßen: „Denn ich habe von niemandem Silber oder Gold oder Kleidung begehrt. Denn ihr wisst selber, dass mir diese Hände zum Unterhalt gedient haben für mich und die, die mit mir gewesen sind.“ (Apg 20,33-34)

Nun war die Zwiesprache mit diesen Zeilen kein Wechselspiel von Frage und Antwort. Sie wirkten vielmehr als Erfahrung, dass im Glaubensleben die Verbindung mit dem Alltag allein gesucht und auf alle persönlichen Fragen eine zusammenhängende Darstellung gefunden werden kann. Somit auch auf solche Vorgänge, die – nach dem historischen Versagen der Mächte dieser Welt  –  im Falle einer totalen Konfrontation alles Leben zu zertrümmern drohen. Weiterlesen

Ein großes Herz für Flüchtlinge

Spontane Hermannstädter Spendenaktion für die Ukraine war ein großer Erfolg

Ausgabe Nr. 2760

Fleißige Freiwillige griffen den Spendern unter die Arme und sortierten die Güter je nach Inhalt schon vor der Halle.                                                                                           Foto: Cynthia PINTER

Wasserflaschenpacks, Fleischkonserven, Hygieneartikel, Kleidung, Medikamente, Spielzeug, Decken, Matratzen und sogar Hunde- und Katzenfutter. In der 300 Quadratmeter großen Halle in der Tractorului- Straße Nummer 10 in Hermannstadt summte und brummte es am Wochenende (26. und 27. Februar) wie in einem Bienenstock. Säcke und Kisten voll mit Spenden wechselten die Besitzer im Sekundentakt. Der Krieg in der benachbarten Ukraine hat Menschen in Rumänien sensibilisiert und einige ergriffen die Initiative und organisierten Hilfstransporte für Flüchtlinge. „Vă ajutăm din Sibiu“ (Wir helfen euch aus Hermannstadt) ist eine davon, dank derer tausende von Hermannstädter am Wochenende für die Flüchtlinge aus der Ukraine spendeten.Weiterlesen