So nah und doch so weit

Für Dănuț aus dem Kinderheim hat das Sozialsystem versagt
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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Dănuț, ein leicht übergewichtiger Junge, sauber gekleidet und recht gesprächig, wenn sein Freund dabei ist, scheint sich von seinen Alterskollegen nicht zu unterscheiden. Und doch ist seine Lebensgeschichte keine glückliche. Der rumänische Staat hat mehrmals versagt, ihn zu schützen, wie in vielen Fällen, in denen die Kinder nicht die Chance haben, von den eigenen Familien geschützt zu werden. Umso schwerwiegender ist das Versagen des Sozialsystems, wenn es um institutionalisierte Kinder und Erwachsene mit Behinderungen geht, die Formen des Missbrauchs sind unzählig. Dănuț hat mit 14 Jahren eine komplizierte Vergangenheit und einen einfachen Wunsch: Er will seine Pflegefamilie wieder sehen. Weiterlesen

Auf dem Weg zu einer Berufsschule

Werkstatt in Rothberg eingeweiht
Ausgabe Nr. 2481
 
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Vergangenen Samstag wurde eine Werkstatt unter dem Firmennamen ecoArt in Rothberg eröffnet, im Beisein von Claudio Bernasconi, Präsident des Schweizer Vereins „Schule für Romakinder“, Bürgermeister Valentin Aldea, Konsulin Judith Urban, dem mit dem Bau beauftragten Werner Keul, Anette Wiecken, Vertreterin der Waldorfschule in Rothberg, Schuldirektor Alexandru Dumbravă, Spendern und anderen Menschen, die sich für Verein und Schule engagieren. Die Werkstatt ist übrigens ein erster Schritt zur Gründung einer Berufsschule in Rothberg.

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„Sehr berührend”

Spannende Konstellationen in einem inklusiven Projekt 
Ausgabe Nr. 2481
 
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Jeder kann tanzen und Freude am Tanz finden – das beweist ein Projekt von Teresa Leonhard, in dem Personen mit und ohne Behinderung zusammen wirken. Das Ergebnis, also die Tanzperformance mit Livemusik „Ver/rückungen”, ist am 28. und am 29. Mai in der Johanniskirche zu sehen und zu hören, jeweils ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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„Das Herz ist für die Roma-Bevölkerung offen“

Ein weiteres Elijah-Projekt für Roma in Holzmengen zustande gebracht
Ausgabe Nr. 2479
 
 

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„Wir stehen hier vor einem großartigen Werk, für die junge Generation einer schwer benachteiligten Bevölkerung, die unsere Freunde geworden sind“, sagte Peter Mitterbauer, ein Unterstützer des Roma-Projektes und fügte hinzu: „das Jugendbildungshaus Stella Matutina, Morgenstern, ist das vorläufige Krönungswerk von Pater Georg und Ruth“. Vergangenen Freitag wurde das Haus Stella Matutina, ein weiteres Projekt des Vereins Elijah, in Holzmengen eingeweiht, im Beisein der Vereinsgründer Pater Georg Sporshill und Ruth Zenkert, den Spendern und Unterstützern aus Österreich sowie kirchlichen Vertretern.Weiterlesen

Ein Einblick in die Welt der Spiele

Hunderte Gesellschaftsspiele warten im Spieleladen MindSpot auf ihre Käufer
Ausgabe Nr. 2476
 
 

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„Monopoly“, „Die Siedler von Catan“ oder „Activity“. Wer Lust auf Brett-, Lege-, Karten- oder Würfelspiele hat, kann sich auf den neuen Spieleladen MindSpot freuen, der in der Alba Iulia-Straße Nummer 6 eröffnet hat. Hunderte von Spiele warten schön sortiert in den Regalen auf Kundschaft. Das Besondere an MindSpot ist, dass man über 200 Spiele – die von den Inhabern bereits gespielt und getestet wurden – in zwei großen Zimmern, im Spieleklub, selber ausprobieren kann.Weiterlesen

Raucherspaziergang

Zigarren- und Pfeifenraucher-Kreis in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2475
 
 

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Der Kreis der Zigarren- und Pfeifenraucher in Hermannstadt veranstaltete seinen ersten Raucherspaziergang. Seit dem Rauchverbot sitzt dieser auf der Straße und kann nicht wie gewohnt an seinem Stammplatz rauchen.   Weiterlesen

„Die Arbeit besonnen gestaltet“

Ausgabe Nr. 2473
 

Mitgliederversammlung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen

 

 

In diesem Jahr feiert die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) ein doppeltes Jubiläum: 25 Jahre seit der Gründung des Vereins im Jahr 1991 und 20 Jahre seit der Einweihung ihres Hans Bernd von Haeften-Tagungshauses. Gefeiert werden soll laut einem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 18. März d. J. am 16. und 17. September d. J. Weiterlesen

Hilfe für schwerstkranke Kinder

Ausgabe Nr. 2472
 

Spenden für die Anschubfinanzierung des Kinderhospizes benötigt

 

Die Baumaßnahmen am Gebäude der vormaligen Friedrich-Müller-Schule auf dem Gelände des Dr. Carl Wolff-Altenheimes sind beendet, die Bauabnahme ist im Februar erfolgt. Erwartet wird das Eintreffen der letzten Einrichtungsgegenstände für die zehn Zimmer. Aufenthaltsraum, Dienstzimmer für Arzt und Pflegepersonal sowie Küche und Essraum sind schon nutzungsbereit. Entstanden ist hier das erste Kinderhospiz in Rumänien, in dem zehn kleine Patienten mit unheilbaren Krankheiten versorgt werden sowie unbeschwerte Stunden verbringen sollen, während ihre verzweifelte Familie Beistand erhält. Um die ersten kleinen Patienten aufnehmen zu können, fehlt jedoch die Anschubfinanzierung.Weiterlesen