,,Eine Oase in unserer Wüstenzeit“

Fünf ukrainische Frauen berichten über ihre Zeit im Elimheim in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2800

Diese aussagekräftigen Bilder hat Mariia Horbenko im Rahmen eines Workshops gemalt.

Einige der ukrainischen Frauen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und seit Beginn des Krieges im Elimheim, einem Gästehaus der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, ein zweites Zuhause gefunden haben, verfassten zum Jahreswechsel ein Dankeschön, einen kleinen Rückblick auf ihr Hiersein, das sie der Hermannstädter Zeitung zur Veröffentlichung zur Verfügung stellten. Weiterlesen

Äpfel für das Altenheim

Ausgabe Nr. 2793

Das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt hat wie in jedem Jahr die Apfelernte aus dem eigenen Garten an das Dr. Carl Wolff-Altenheim gespendet. Unser Bild: Die Spende überbrachte  am Freitag Konsulin Kerstin Ursula Jahn (links) an die Heimleiterin Ortrun Rhein (Bildmitte). Mit dabei war an diesem Tag auch Südosteuropa-Beauftragte Kaya-Katharina Van der Wyst (rechts) von dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. Berlin.                                                                 Foto: Ioana DEAC

Es tut den Kindern gut

Schülertagesstätte ,,Arche Noah“ feierte 20. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2791

Der Höhepunkt der Feierstunde war die Torte, die Daniela Florescu, die Leiterin der Schülertagesstätte Arche Noah, hereinbrachte.                                                               Foto: Beatrice UNGAR

,,Viele Geschichten von Kindern könnten diese Räume erzählen“, stellte Marianne Dithmar, langjährige Vorsitzende des Kirchenvorstands Bad Wilhelmshöhe und Vorsitzende der von dieser Kirchengemeinde in Kassel gegründeten Stiftung ,,Schülertagesstätte Arche Noah“ bei der Feierstunde zum 20. Jubiläum dieser Einrichtung in Heltau am Donnerstag der Vorwoche.Weiterlesen

Alle auf dem Siegertreppchen

Erfolgreicher Wohltätigkeitsbasar für das Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2790

Erfolgreicher Wohltätigkeitsbasar: 30.000 Lei betrug der gesamte Erlös des für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins veranstalteten Wohltätigkeitsbasars, der am 1. Oktober im Spiegelsaal des DFDH stattgefunden hat.  Unser Bild: Die größte Summe hat die 5. A-Klasse vom Samuel vom Brukenthal-Gymnasium mit einem ideenreichen Stand erzielt.                   Foto: Beatrice UNGAR

,,Alle Beteiligten gehören auf das Siegertreppchen“ schlussfolgerte Ernestine Bogdan, die Initiatorin des Wohltätigkeitsbasars, der am Samstag zugunsten des Kinderhospizes des Dr. Carl Wolff-Vereins im Forumshaus stattgefunden hat. Schon während sie vor geraumer Zeit selbst im Kinderhospiz helfen konnte, war in ihr die Idee gekeimt, eine Unterstützung für diese Einrichtung aufzubringen. Als sie die Initiative bekannt gab, war sie regelrecht überwältigt von der Beteiligung.Weiterlesen

Ein Elektroauto für das Altenheim

Abschiedsbesuch der bayerischen Politikerin Barbara Stamm im Dr. Carl Wolff-Heim

Ausgabe Nr. 2782

Gruppenbild im Eingangsbereich des Dr. Carl Wolff-Altenheims (v. l. n. r.): Josef Eichert, Projekt-architekt der Stiftung Bavaria-Romania, Barbara Stamm, ehemalige Bayerische Landtagspräsidentin und Vorsitzende der Stiftung Bavaria-România für soziale Assistenz in Rumänien Ortrun Rhein, Leiterin des Carl Wolff-Altenheimes, Sibylle Lux, Vertreterin des Bayerischen Landtags, Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen.             Foto: der Verfasser

Das Dr. Carl Wolff-Heim wurde am 1. August von einer Delegation aus Deutschland besucht, bestehend u. a. aus Delegationsleiterin Barbara Stamm, ehemalige Bayerische Landtagspräsidentin und gegenwärtig Vorsitzende der Stiftung Bavaria-Romania für soziale Assistenz, Sibylle Lux, Vertreterin des Bayerischen Landtags, Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) und Ehrenvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Architekt Josef Eichert und Uwe Fabritius, Regierungsberater im Bayerischem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales,  zuständig für die humanitären Projekte in Rumänien. Unterstützt wird dieses Mal das Carl Wolff-Altenheim durch die Mitfinanzierung eines Elektroautos. Weiterlesen

,,Ich habe immer daran geglaubt”

,,Rabentanz“ in Holzmengen / 10 Jahre Sozialprojekt Elijah

Ausgabe Nr. 2778

Ruth Zenkert (mit Mikrofon) begrüßte alle vor der Musikschule ,,Casa Sonja“ in Holzmengen.

Am 1. Juli fand in Holzmengen das bereits zur Tradition gewordene Abschlusskonzert der Elijah-Musikschulen unter dem Titel ,,Dansul corbilor“ (Rabentanz) statt und zugleich wurden auch 10 Jahre seit dem Bestehen des Sozialprojektes gefeiert. Die Kinder spielten erstmals unter der Leitung der  südamerikanischen Musikschuldirektoren Samuel Gómez und Félix Briseño, die seit Februar bei Elijah arbeiten. Weiterlesen

,,Sie hat angefangen zu leben“

DWS-Mitgliedertreffen im Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2775

Ortrun Rhein, hier mit der Dreijährigen Crina auf dem Arm, führte die DWS-Mitglieder durch das Kinderhospiz.Foto: der Verfasser

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 8. Juni fand dieses Mal im Kinderhospiz des „Dr. Carl Wolff“-Vereins der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Zunächst stellte in dem Gemeinschaftsraum des Altenheims Cătălina Costache die Stiftung Polisano vor, die sich vor allem um Herzoperationen für Kinder kümmert, darunter mit Hilfe von Ärzten aus dem Ausland. Anschließend ging es nach nebenan ins Kinderhospiz, wo  Heimleiterin Ortrun Rhein dieses vorstellte und die Gäste durch die Zimmer führte. Eine Schlussfolgerung war, dass von staatlicher Seite für diesen Bereich, wo es um schwer kranke und womöglich verlassene Kinder geht, viel zu wenig Interesse gezeigt wird.Weiterlesen

Eine Stätte der Geborgenheit und der Zuversicht

Antje Schmidt-Classen und das Hermannstädter Taubstummenheim 

Ausgabe Nr. 2765

Antje Schmidt-Classen zeigt zwei gehörgeschädigten Kindern bei einem ihrer zahlreichen Besuche wie ein Spiel funktioniert.  Foto: Privat

In diesen wirren Zeiten der inneren und äußeren Not und Bedrängnis habe ich nicht in den Medien der Massenkommunikation nach Trost und Hoffnung gesucht, sondern in Schriften, die mit ihren Lesern die Zwiesprache suchen, und bin dabei in der Apostelgeschichte auf folgende Verse gestoßen: „Denn ich habe von niemandem Silber oder Gold oder Kleidung begehrt. Denn ihr wisst selber, dass mir diese Hände zum Unterhalt gedient haben für mich und die, die mit mir gewesen sind.“ (Apg 20,33-34)

Nun war die Zwiesprache mit diesen Zeilen kein Wechselspiel von Frage und Antwort. Sie wirkten vielmehr als Erfahrung, dass im Glaubensleben die Verbindung mit dem Alltag allein gesucht und auf alle persönlichen Fragen eine zusammenhängende Darstellung gefunden werden kann. Somit auch auf solche Vorgänge, die – nach dem historischen Versagen der Mächte dieser Welt  –  im Falle einer totalen Konfrontation alles Leben zu zertrümmern drohen. Weiterlesen

Ein großes Herz für Flüchtlinge

Spontane Hermannstädter Spendenaktion für die Ukraine war ein großer Erfolg

Ausgabe Nr. 2760

Fleißige Freiwillige griffen den Spendern unter die Arme und sortierten die Güter je nach Inhalt schon vor der Halle.                                                                                           Foto: Cynthia PINTER

Wasserflaschenpacks, Fleischkonserven, Hygieneartikel, Kleidung, Medikamente, Spielzeug, Decken, Matratzen und sogar Hunde- und Katzenfutter. In der 300 Quadratmeter großen Halle in der Tractorului- Straße Nummer 10 in Hermannstadt summte und brummte es am Wochenende (26. und 27. Februar) wie in einem Bienenstock. Säcke und Kisten voll mit Spenden wechselten die Besitzer im Sekundentakt. Der Krieg in der benachbarten Ukraine hat Menschen in Rumänien sensibilisiert und einige ergriffen die Initiative und organisierten Hilfstransporte für Flüchtlinge. „Vă ajutăm din Sibiu“ (Wir helfen euch aus Hermannstadt) ist eine davon, dank derer tausende von Hermannstädter am Wochenende für die Flüchtlinge aus der Ukraine spendeten.Weiterlesen

,,Ein großes Herz am richtigen Platz“

Der Verein Humanitäre Hilfe Overath plant Hilfsaktion für Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2755

Norbert Kuhl (stehend) von der Humanitären Hilfe Overath berichtet von den Hilfsaktionen des Vereins. Sitzend am Tisch (v. l. n. r.): MP Constantin Șovăială, Victor Leția, Manfred Wessling, Florian Eschbach, Robert Egli.                                                                                Foto: der Verfasser

Am Freitag, dem 14. Januar setzten sich im Piano Cocktail Gastro Pub etwa 20 Personen zusammen, Menschen mit Erfahrung im Organisieren von Hilfstransporten oder Verteilung von Hilfsgütern sowie Vertreter von verschiedenen Unternehmen und Institutionen, um einen Hilfskonvoi nach Hermannstadt zu planen. Dabei war auch der Hermannstädter Parlamentarier Constantin Șovăială, der ebenfalls seine Unterstützung zusagte. Der Hilfstransport soll aus acht Lkws bestehen und Ende März d. J. in Hermannstadt eintreffen.Weiterlesen

Für einen guten Zweck

Weihnachtsbasar in Mühlbach war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2752

Leckere Kuchen und Lebkuchen gab es u. a. beim Weihnachtsmarkt in Mühlbach zu kaufen.Foto: Florin MUNTEAN

Einen Weihnachtsbasar für einen guten Zweck organisierte die evangelische Kirchengemeinde Mühlbach/Sebeș am Samstag, dem 11. Dezember, auf dem Platz vor dem Eingangstor in den Kirchhof. Leckere und wunderschön verzierte Lebkuchenhäuschen und Nikoläuse aber auch vielerlei Kuchen und Plätzchen lockten die Mühlbacher aus ihren Häusern. Für gute Stimmung sorgte die Band „Trio Saxones Plus“, die live Weihnachtslieder zum Besten gab. Und der Weihnachtsmann höchstpersönlich saß auf einem Stuhl und hörte sich die Wünsche der Kinder an. Weiterlesen

Alltag im Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2748

Cici kämpft mit jedem Atemzug. Seine Lungen sind verschleimt, der Körper von Krämpfen gebeutelt. Seit Wochen verschlechtert sich sein Zustand. Nicht selten kommt Crina vorbei, hält seine Hand und singt. Es ist ihre Art, mit schweren Momenten umzugehen. Singend hat sie sich ins Leben zurückgekämpft nach der schweren Herzoperation. Erst im Kinderhospiz hat sie gelernt, das Leben zu lieben: Die Nahrung nicht mehr zu verweigern und eine Berührung als etwas anderes anzusehen als eine Untersuchung. Die Seele lernt das. Das Herz ermüdet noch schnell, es nimmt das Leben schwerer an… Crina braucht noch Zeit und ab und zu Sauerstoff…Weiterlesen