Fasst euch ein Herz!

Neues Hilfszentrum für Krebskranke eröffnet

Ausgabe Nr. 2643

Blick in eines der Zimmer im Hilfszentrum „Sus Inima“.
Foto: Cynthia PINTER

Seit dem 28. September gibt es in Hermannstadt ein soziales Zentrum, das Krebskranken und deren Angehörigen hilft, mit der Krankheit umzugehen. Das Zentrum heißt „Sus Inima“, hat seinen Sitz in der Friedenfelsgasse/Constantin Noica 26 und wird von dem NGO mit dem gleichen Namen geleitet. Am Tag der Offenen Türen, am 21. September, führten Marieluise Knobloch (Vizepräsidentin des Vereins), Anca Gavrilă (Mitarbeiterin) und Dr. Adrian Moga (Facharzt für Radiotherapie) durch die Einrichtung. Weiterlesen

,,Dankbarkeit begleitet mich ein Leben lang“

Ehemaliger Bürgermeister von Neuental im Kreisrat gewürdigt

Ausgabe Nr. 2643

Christine Manta-Klemens, Otto Döhrn und Daniela Cîmpean bei der Übergabe der Ehren-Plaketten an den Initiator und an den Patenschaftsverein Hamlesch Braller Michelsberg Siebenbürgen e. V. (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

,,Wir rumänischen Staatsbürger könnten einiges von unserem deutschen Gast und seinen Mitarbeitern und Mitkämpfern lernen und übernehmen. 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, zugunsten von Menschen eines anderen Volkes und Landes ist etwas, was für die meisten von uns hier unvorstellbar bzw. schwer nachvollziehbar ist. Umso mehr sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft unseren Bedürftigen ehrenamtlich zu helfen gedenken.“ Mit diesen Worten schloss die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens ihre Ansprache zur Feierstunde im Kreisrat am 26. September, als Otto Döhrn mit der Ehren-Plakette ,,Auszeichnung für besondere Verdienste“ gewürdigt worden ist.Weiterlesen

Vor und nach der Therapie

Tag der Offenen Tür im Haus Nazareth

Ausgabe Nr. 2633

Dr. Holger Lux versammelte sich mit allen Beteiligten zu der offenen Therapiestunde im Garten des Therapiezentrums, um sich untereinander auszutauschen.                                             
Foto: Daniela ANDRĂȘESCU

Viele Gäste sowie zahlreiche ehemalige Patienten und ihre Familienangehörigen beteiligten sich am Samstag, dem 6. Juli, zum 24. Mal, am „Tag der Offenen Tür” im Haus „Nazareth“ in Kleinscheuern/Şura Mică. Weiterlesen

„Wir stoßen an Kapazitätsgrenzen“

Jenny Rasche und ihr Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“

Ausgabe Nr. 2632

Jenny Rasche mit Pflegekind (Ioan) im Kinderhaus Pippi Langstrumpf. Ioan lebt in Familienpflege bei Tabita Grancea. Foto: André WINTER

Seit über zehn Jahren engagiert sich Jenny Rasche in Hermannstadt für Roma-Kinder, die mit ihren Familien verarmt am Stadtrand leben. Eine Frau, die für ein besseres Leben der Kinder kämpft. Über ihren Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“ unterstützt sie Roma-Familien, deren Lebensumstände innerhalb der EU-Grenzen eigentlich kaum vorstellbar sind. Hier leben Kinder mit HIV oder Hepatitis, auch Missbrauchsfälle von den eigenen Familienmitgliedern sind keine Seltenheit. Jenny Rasche hat selber acht Kinder, davon sind sechs ihre leiblichen und zwei Pflegekinder.

Was hat sie bisher erreicht? Um das herauszufinden, sprach André W i n t e r, ein derzeitiger Praktikant bei der HZ, mit Jenny Rasche.Weiterlesen

„Herz, Liebe und Interesse“

8. Auflage des  „Rabentanzes“ in Holzmengen stattgefunden

Ausgabe Nr. 2632

„Dansul Corbilor“ (Rabentanz),das Fest des Sozialvereins Elijah, wurde am vergangenen Freitagnachmittag in der „Casa Sonja“-Musikschule in Holzmengen gefeiert. Lesen Sie mehr über die Tätigkeit des Vereins auf Seite 3. Unser Bild: Zum Abschluss stimmten alle die „Elijah-Hymne“ an.   
Foto: Werner FINK

Das bereits zur Tradition gewordene Fest des Vereins Elijah „Dansul Corbilor“ (Rabentanz), wurde am vergangenen Freitagnachmittag in der Musikschule „Casa Sonja“ in Holzmengen gefeiert, wobei die zahlreichen von dem Verein betreuten Jugendlichen, vor allem Angehörige der Roma-Gemeinschaft, im Beisein von Freunden, Unterstützern und Familienangehörigen wieder einmal ihr Können zum Besten geben durften. Begrüßt wurden die Anwesenden von Ruth Zenkert, eine der Haupttreibkräfte des Projektes neben Pater Georg Sporshill. Die Leistungen des Vereins finden Anerkenung, denn unter den Anwesenden befanden sich u. a. die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der Abgeordnete Constantin Şovăială. Die bereits im vergangenen Jahr genannten Ziele wie das Schülerheim in Hermannstadt oder der Bauernhof in Marpod, sind schon fast erreicht und sollen in der kommenden Zeit eröffnet werden. Außerdem wurde das ehemalige Pfarrhaus in Neudorf renoviert, wo ein Sozialzentrum eingerichtet wird.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2631

Der in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhausenbetriebenen Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins überbrachte am Dienstag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler den Erlös des diesjährigen Sommerfestes des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Bei dem Sommerfest hatte Konsul Tischler Spenden für diese Einrichtung erbeten. Es kamen 3.300 Lei zusammen. Unser Bild (v. l. n. r.): Cristina Rusu (Diakonia), Konsul Hans Erich Tischler,  Rüdiger Frodermann (agape e. V.) und Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia) bei der Spendenübergabe.                           

Foto: Beatrice UNGAR

 

Gelebte Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2630

Im Rahmen der seit 1997 zwischen Marburg und Hermannstadt existierenden Städtepartnerschaft ist am Montag ein vom Marburger Verein Hilfe für Sibiu/Hermannstadt“ unter Koordination von Carola von Winterfeldt organisierter Gütertransport mit einer umfangreichen Schulmöbelspende (Tische, Stühle, Tafeln) bei der Independența-Berufsschule  eingetroffen. Auf dem Hilfstransport waren neben Schulmöbeln auch Kindergartenmöbel und Kartons mit Kleidung. Empfänger waren die Schule Nr. 8, der Kindergarten Nr. 16, soziale Einrichtungen der Stadt und der Hilfsverein Olivia. Am Mittwoch konnten sich die Medien bei der Berufsschule ein Bild von dieser Schenkung machen und sich dabei bei der Leiterin des Kollegs, Frau Mirela Hanea, und Herrn Konsul Hans Erich Tischler über diese Aktion informieren. Konsul Tischler begrüßte diese gelebte Partnerschaft und konkret bezeugte Solidarität zwischen den beiden Städten. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler (3. v. r.), Schulleiterin Mirela Hanea (2. v. r.) und Teo Pădurean (1. v. r.) vom Hilfsverein Olivia mit einer der gespendeten Tafeln.

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Solo2Darwin”: Flug nach Australien

Britische Pilotin Amanda Harrison landete mit ihrem Tiger Moth auch in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2626

Kleines Flugzeug, wenig Stauraum, Amanda Harrison nahm trotzdem die Zeichnung mit.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Strahlend blaue Augen, ein breites Lächeln im Gesicht und durchgefroren: Die britische Pilotin Amanda Harrison landete am 17. Mai mit einem restaurierten Tiger Moth am Hermannstädter Flughafen, der vierte eingeplante Zwischenstopp auf ihrer Durchreise aus London nach Darwin, Australien. Inspiriert für diesen Flug, den sie Solo2Darwingetauft hat, wurde sie von der britischen Flugpionierin Amy Johnson, die 1930 einen Solo-Flug mit einer Gipsy Moth von Großbritannien nach Australien in nur 19 Tagen vollendete.Weiterlesen

Langjährige Zusammenarbeit

Neuentaler Bürgermeister begleitete 70. Hilftransport

Ausgabe Nr. 2624

Gruppenfoto auf dem Großen Ring in Hermannstadt mit Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (2. v. r.) und Vereinspräsident Hubert Schauberick (3. v. r.).                     
Foto: Jan Christian BREWER

Der auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Otto Döhrn in Neuental gegründete „Patenschaftsverein Siebenbürgen Rumänien“ kann auf eine tatkräftige Geschichte zurückblicken, in der man jedes Jahr notwendige Hilfsgüter nach Rumänien brachte.Weiterlesen