Benefizmarathon am 25. Mai

Ausgabe Nr. 2866

Hermannstadt.Am Wochenende findet die 13. Auflage des Internationalen Hermannstädter Benefizmarathons statt. Angemeldet haben sich dieses Jahr 8.953 Läufer, die für 51 Projekte laufen. Im Vorjahr waren es 6.560 Läufer, dieses Jahr ist eine zusätzliche Strecke „Pași pentru oraș” (Schritte für die Stadt) dazugekommen, wo die Teilnehmer 3,3 km durch die Altstadt gehen müssen (Laufen ist verboten). Diese Strecke wird nicht chronometriert und die zwei Gewinner werden per Tombola ermittelt.Weiterlesen

Moderne Schule fertig eingerichtet

260 Kinder werden im neuen Zentrum für inklusive Bildung lernen können

Ausgabe Nr. 2860

Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (Bildmitte) im sensorischen Raum, der, wie es seine Namen besagt, in besonderer Weise auf den Bedarf an sensorischer Stimulation und sensorischer Therapie ausgerichtet ist.

260 Kinder mit unterschiedlichen besonderen Bedürfnissen aus Stadt und Kreis Hermannstadt werden ab dem kommenden Schuljahr in dem neuen Schulzentrum für inklusive Bildung Nr. 1 (Centrul Școlar de Educație Incluzivă nr. 1/CSEI 1) lernen können. Der Hermannstädter Kreisrat hat dafür das Gebäude der Allgemeinschule Nr. 22 neben der Psychiatrieklinink komplett sanieren lassen, und mit einem neuen Trakt und einer Sporthalle erweitert. Der Gesamtwert der Investition beläuft sich auf knapp 13,5 Millionen Lei, von denen 9,24 Millionen Lei aus nicht rückzahlbaren Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Operationellen Programms 2014-2020 stammen.Weiterlesen

Spendenübergabe für das Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2853

Vertreterinnen und Vertreter aller Klassen (5-12) vom Hermannstädter Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium haben gemeinsam mit der Schulleiterin Monika Hay und der stellvertretenden Schulleiterin Delilah Florea den Erlös des Weihnachtsbasars 2023 – insgesamt 18.000 Lei – für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins in Hermannstadt an die Heimleiterin Ortrun Rhein übergeben. Bei der Gelegenheit hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit Heimleiterin Rhein über die Tätigkeit in dieser segensreichen Einrichtung zu unterhalten.

Foto: Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Unendlich dankbar

Ein Brief vom Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2845

An manchen Tagen ist das Kinderhospiz laut und bunt. So war das am Samstag, als Andrei seinen zweiten Geburtstag feierte und Artur seinen vierten. Die Lebensgeschichte beider Kinder begann mit Todesahnung. Die Eltern von Artur verzweifelten schier nach seiner Geburt. Sie konnten den Kleinen nicht einmal in die Arme schließen, denn Schläuche und Apparate bestimten sein Dasein. Tagelang standen sie vor dem Brutkasten und mussten erst einmal die Information verdauen: Das Beste für ihr Kind sei das Kinderhospiz. Ihm bleibe nur wenig Lebenszeit. Zwei Jahre hindurch kamen sie anfangs zögerlich, dann immer öfter zu Artur.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2839

Bei dem 2. Wohltätigkeitsbasar zugunsten des Dr. Carl Wolff-Kinderhospizes am 7. Oktober hatten sich das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt, die evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-8 der Brukenthalschule, die Handarbeitskreise der evangelischen Frauen aus Hermannstadt und Neppendorf, die „Besseren Hälften” des DWS erneut mobilisiert und so kam ein Erlös von rund 26.000 Lei zusammen. Unser Bild: Bei der Spendenübergabe an die Heimleiterin Ortrun Rhein letzte Woche waren Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Einrichtungen dabei.                      

Foto: Beatrice UNGAR

„Das Leben geht weiter ”

Erschreckende Bilder aus Haiti aus dem Jahr 2010
Ausgabe Nr. 2833

Lothar und Veronika Schelenz mit den Kindern der ,,Ecole Sainte Therese de le Enfant Jesus“ in Port au Prince 2012.                                    
Foto: Privat

Ich hatte mir diesen Vortrag anders vorgestellt“, kam es aus dem Publikum, nachdem Lothar Schelenz seinen Bildvortrag über Haiti im Rahmen des Seniorennachmittags des DFDH beendete. Seine dramatischen Erzählungen und Fotos hatten einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörenden hinterlassen.Weiterlesen

Von der Welt und vom Sinn des Lebens

Ausgabe Nr. 2831

Ein Rückblick auf die Gestaltungskraft von Antje Schmidt-Classen


Antje Schmidt-Classen bei einem ihrer unzähligen Besuchen in dem Hermannstädter Taubstummenheim. Foto: Fred NUSS

Zu früh und zu schnell ist für uns alle, ganz besonders für uns, ihre jahrelangen Mitarbeiter, Freunde und Vertrauten, dieses Jubiläum der Ehrenbürgerin unserer Stadt gekommen. Viel mehr als diese Geburtstagsfeier sind uns jedoch die Feste ihres Wirkens, die Wunder ihrer Sprache und der Zusammenhang ihrer Gedanken gelegen, bewahrt als Wahrheiten ihrer Handlungen sowie als Einwirkungen des Einsatzes ihres im Januar 1991 gegründeten Vereins Paten des Taubstummenheims Hermannstadt / Rumänien e. V. Siegen und vollzogen in den Bedeutungsmöglichkeiten der Verträge, die Antje Schmidt-Classen geschlossen hat. Dies, bereits im Sommer 1991 mit dem Staatssekretariat für Behinderte in Bukarest und mit Unterstützung des Präfekten, mit dem Inspektorat für Behinderte in Hermannstadt, und einige Zeit darauf, am 24. Mai 1993, auch mit dem (rumänischen) Bildungsministerium.

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Geballte Lebensfreude und gute Laune

Musik für den guten Zweck mit ,,Kommuna Lux“ in der Hermannstädter Synagoge

Ausgabe Nr. 2830

,Kommuna Lux“ in Aktion (v. l. n. r.): Yaroslav Besh (Posaune), Andrey Okramovych (Trompete), Vladimir Gitin (Klarinette), Bagrat Tsurkan (Gesang), Oleg Vasianovych (Akkordeon), Viktor Kirylov (Gitarre) und Sergey Poltorak (Schlagzeug).                                        Foto: Beatrice UNGAR

Die Menschen, die an einem Mittwoch den Weg in die Hermannstädter Synagoge fanden, hätten mit Vielem rechnen können, aber wahrscheinlich nicht damit, dass sie sich 90 Minuten lang klatschend, tanzend und singend zu Liedern über gefüllte Fische verausgaben. Denn am 9. August versammelten sich die Leute, um das Benefizkonzert von ,,Kommuna Lux“ zu begutachten – für einen guten Zweck. Weiterlesen

Beeindruckende Lebensgeschichten

Tag der offenen Türen im ,,Haus Nazareth“

Ausgabe Nr. 2825

Gruppenbild mit Dr. Holger Lux (Bildmitte mit Krawatte), ehemaligen und aktuellen Betreuten, Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden der Einrichtung vor dem „Potter’s House“ (Haus des Töpfers).    
Foto: Daniela ANDRĂȘESCU

„Nur du allein kannst es schaffen, aber du kannst es nicht alleine schaffen“. So lautet das Motto des Hauses Nazareth. Am 1. Juli des Jahres feierte das Haus Nazareth, das erste Therapiezentrum für Suchtkranke in Rumänien, in Kleinscheuern 30 Jahre seit seiner Gründung und den 28. ,,Tag der Offenen Türen“. Weiterlesen

,,Wir sind hochmotiviert“

Deutsche Botschaft unterstützt Verein SEXUL vs BARZA

Ausgabe Nr. 2825


Geschäftsträger a.i. Christian Plate und Vorstandsvorsitzende Adriana Radu bei der Vertragsunterzeichnung im Sitz der Deutschen Botschaft Bukarest.

Die Deutsche Botschaft Bukarest unterstützt das Pilotprojekt „Prävention von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung und Resilienzaufbau“ der Nichtregierungsorganisation SEXUL vs BARZA (Verein Sex vs. Storch) mit insgesamt 49.520 Euro.Weiterlesen

Integrativ und inklusiv

Erstmals Weltflüchtlingstag in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2822

Bei den gut besuchten Ständen auf dem Huetplatz stand der Informationsaustausch im Fokus.

Der Weltflüchtlingstag (World Refugee Day) hat am 20. Juni erstmals auch in Hermannstadt stattgefunden. Auf dem Huetplatz hatte der  Verein ,,Sus Inima“ dazu eingeladen. Ganz nach dem Motto: ,,Putting Pieces Together” (Teile zusammenfügen) wurde der Fokus darauf gelegt, ein Gemeinschaftsgefühl zwischen den verschiedenen Kulturen herzustellen und alle Akteure der Gesellschaft zusammenzubringen. Auch wurden Plakate mit Erfolgsgeschichten geflüchteter Menschen als Inspiration und wegweisende  Motivation präsentiert. Weiterlesen

„Eine sehr aufregende Zeit”

Diakoniewerk Rumänien hat die ersten betreuten Wohnungen des Kreises eröffnet

Ausgabe Nr. 2821

Daniela (im Rollstuhl) erzählt, dass sie im Basketball-Team „Zburătorii” spielt. Ganz links im Bild ist Dr. Daniela Palk.                      Foto: die Verfasserin

Der Hermannstädter Verein Diakoniewerk hat die erste maximal betreute Wohnung für Menschen mit Behinderung im Kreis Hermannstadt eröffnet. In den zwei Wohnungen in Hermannstadts Altstadt sind acht Personen untergebracht, die sich bei der feierlichen Eröffnung am 14. Juni vorgestellt haben. Weiterlesen