Vor und nach der Therapie

Tag der Offenen Tür im Haus Nazareth

Ausgabe Nr. 2633

Dr. Holger Lux versammelte sich mit allen Beteiligten zu der offenen Therapiestunde im Garten des Therapiezentrums, um sich untereinander auszutauschen.                                             
Foto: Daniela ANDRĂȘESCU

Viele Gäste sowie zahlreiche ehemalige Patienten und ihre Familienangehörigen beteiligten sich am Samstag, dem 6. Juli, zum 24. Mal, am „Tag der Offenen Tür” im Haus „Nazareth“ in Kleinscheuern/Şura Mică. Weiterlesen

„Wir stoßen an Kapazitätsgrenzen“

Jenny Rasche und ihr Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“

Ausgabe Nr. 2632

Jenny Rasche mit Pflegekind (Ioan) im Kinderhaus Pippi Langstrumpf. Ioan lebt in Familienpflege bei Tabita Grancea. Foto: André WINTER

Seit über zehn Jahren engagiert sich Jenny Rasche in Hermannstadt für Roma-Kinder, die mit ihren Familien verarmt am Stadtrand leben. Eine Frau, die für ein besseres Leben der Kinder kämpft. Über ihren Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“ unterstützt sie Roma-Familien, deren Lebensumstände innerhalb der EU-Grenzen eigentlich kaum vorstellbar sind. Hier leben Kinder mit HIV oder Hepatitis, auch Missbrauchsfälle von den eigenen Familienmitgliedern sind keine Seltenheit. Jenny Rasche hat selber acht Kinder, davon sind sechs ihre leiblichen und zwei Pflegekinder.

Was hat sie bisher erreicht? Um das herauszufinden, sprach André W i n t e r, ein derzeitiger Praktikant bei der HZ, mit Jenny Rasche.Weiterlesen

„Herz, Liebe und Interesse“

8. Auflage des  „Rabentanzes“ in Holzmengen stattgefunden

Ausgabe Nr. 2632

„Dansul Corbilor“ (Rabentanz),das Fest des Sozialvereins Elijah, wurde am vergangenen Freitagnachmittag in der „Casa Sonja“-Musikschule in Holzmengen gefeiert. Lesen Sie mehr über die Tätigkeit des Vereins auf Seite 3. Unser Bild: Zum Abschluss stimmten alle die „Elijah-Hymne“ an.   
Foto: Werner FINK

Das bereits zur Tradition gewordene Fest des Vereins Elijah „Dansul Corbilor“ (Rabentanz), wurde am vergangenen Freitagnachmittag in der Musikschule „Casa Sonja“ in Holzmengen gefeiert, wobei die zahlreichen von dem Verein betreuten Jugendlichen, vor allem Angehörige der Roma-Gemeinschaft, im Beisein von Freunden, Unterstützern und Familienangehörigen wieder einmal ihr Können zum Besten geben durften. Begrüßt wurden die Anwesenden von Ruth Zenkert, eine der Haupttreibkräfte des Projektes neben Pater Georg Sporshill. Die Leistungen des Vereins finden Anerkenung, denn unter den Anwesenden befanden sich u. a. die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der Abgeordnete Constantin Şovăială. Die bereits im vergangenen Jahr genannten Ziele wie das Schülerheim in Hermannstadt oder der Bauernhof in Marpod, sind schon fast erreicht und sollen in der kommenden Zeit eröffnet werden. Außerdem wurde das ehemalige Pfarrhaus in Neudorf renoviert, wo ein Sozialzentrum eingerichtet wird.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2631

Der in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhausenbetriebenen Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins überbrachte am Dienstag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler den Erlös des diesjährigen Sommerfestes des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Bei dem Sommerfest hatte Konsul Tischler Spenden für diese Einrichtung erbeten. Es kamen 3.300 Lei zusammen. Unser Bild (v. l. n. r.): Cristina Rusu (Diakonia), Konsul Hans Erich Tischler,  Rüdiger Frodermann (agape e. V.) und Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia) bei der Spendenübergabe.                           

Foto: Beatrice UNGAR

 

Gelebte Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2630

Im Rahmen der seit 1997 zwischen Marburg und Hermannstadt existierenden Städtepartnerschaft ist am Montag ein vom Marburger Verein Hilfe für Sibiu/Hermannstadt“ unter Koordination von Carola von Winterfeldt organisierter Gütertransport mit einer umfangreichen Schulmöbelspende (Tische, Stühle, Tafeln) bei der Independența-Berufsschule  eingetroffen. Auf dem Hilfstransport waren neben Schulmöbeln auch Kindergartenmöbel und Kartons mit Kleidung. Empfänger waren die Schule Nr. 8, der Kindergarten Nr. 16, soziale Einrichtungen der Stadt und der Hilfsverein Olivia. Am Mittwoch konnten sich die Medien bei der Berufsschule ein Bild von dieser Schenkung machen und sich dabei bei der Leiterin des Kollegs, Frau Mirela Hanea, und Herrn Konsul Hans Erich Tischler über diese Aktion informieren. Konsul Tischler begrüßte diese gelebte Partnerschaft und konkret bezeugte Solidarität zwischen den beiden Städten. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler (3. v. r.), Schulleiterin Mirela Hanea (2. v. r.) und Teo Pădurean (1. v. r.) vom Hilfsverein Olivia mit einer der gespendeten Tafeln.

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Solo2Darwin”: Flug nach Australien

Britische Pilotin Amanda Harrison landete mit ihrem Tiger Moth auch in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2626

Kleines Flugzeug, wenig Stauraum, Amanda Harrison nahm trotzdem die Zeichnung mit.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Strahlend blaue Augen, ein breites Lächeln im Gesicht und durchgefroren: Die britische Pilotin Amanda Harrison landete am 17. Mai mit einem restaurierten Tiger Moth am Hermannstädter Flughafen, der vierte eingeplante Zwischenstopp auf ihrer Durchreise aus London nach Darwin, Australien. Inspiriert für diesen Flug, den sie Solo2Darwingetauft hat, wurde sie von der britischen Flugpionierin Amy Johnson, die 1930 einen Solo-Flug mit einer Gipsy Moth von Großbritannien nach Australien in nur 19 Tagen vollendete.Weiterlesen

Langjährige Zusammenarbeit

Neuentaler Bürgermeister begleitete 70. Hilftransport

Ausgabe Nr. 2624

Gruppenfoto auf dem Großen Ring in Hermannstadt mit Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (2. v. r.) und Vereinspräsident Hubert Schauberick (3. v. r.).                     
Foto: Jan Christian BREWER

Der auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Otto Döhrn in Neuental gegründete „Patenschaftsverein Siebenbürgen Rumänien“ kann auf eine tatkräftige Geschichte zurückblicken, in der man jedes Jahr notwendige Hilfsgüter nach Rumänien brachte.Weiterlesen

„Die perfekte Spielwiese“

Das Social Business-Projekt in Probstdorf wird von Julius Fabini weitergeführt

Ausgabe Nr. 2620

Julius Fabini auf dem Großen Ring in Hermannstadt.
Foto: Werner FINK

Julius Fabini (20), ein Passauer Student mit siebenbürgischen Wurzeln, möchte das von der ehemaligen österreichischen Sozialattachée Barbara Schöfnagel in Probstdorf ab 2007 gestartete Social Business-Projekt wieder ins Rollen bringen und weiterführen. Mit vereinten Kräften von Senior-Experten und Dorfbewohnern sowie mit großzügigen Spenden aus Österreich wurde damals das seit der Wende dem Verfall preisgegebene sächsische Pfarrhaus saniert und zu einem Begegnungszentrum und Gästehaus mit einfachen Zimmern ausgebaut. Auf demselben Grundstück entstanden verschiedene Nebengebäude, in denen eine Schmiede, eine Holzwerkstatt und eine professionelle Obstverarbeitung als Produktions- und Lehrwerkstätten eingerichtet wurden. Nach und nach wurde auch die ehemalige sächsische Schule saniert und zu hochwertigen und stilvoll eingerichteten Gäste-Appartements ausgebaut. So wurden hier sieben Zimmer mit insgesamt 22 Betten sowie sieben hochwertige Appartements mit 14 Betten eingerichtet.Weiterlesen

Häusliche Gewalt bleibt ein Thema

Eine Notrufnummer für Opfer von häuslicher Gewalt müsste eingerichtet werden

Ausgabe Nr. 2618

Doina Solomon (vorne, links) und Ioana Creţu (vorne, rechts) bei der Eröffnung des Seminars.                                     
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Der Hermannstädter Frauenverein hat am 11. März das Internationale Seminar „Gemeinschaft, Institutionen und NGOs: Aktivitäten für die Vorbeugung der Aggressivität und der Diskriminierung” organisiert. Eingeladen wurden VetreterInnen der Institutionen und NGOs aus Hermannstadt und aus Cugir, die sich insbesondere um Opfer von häuslicher Gewalt kümmern. Weiterlesen

„Eine gelebte Weihnachtsbotschaft”

Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter feierte 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2607

Bei der Verabschiedung in Landshut dabei war der Rockmusiker Peter Maffay (links), der mit der Tabaluga-Stiftung in Radeln ein Ferienhaus für benachteiligte Kinder betreibt.                                    
Foto: Steffen KAISER

„Ich habe großen Respekt vor dem Engagement und dem Enthusiasmus der vielen freiwilligen Helfer, die bis in die entlegensten Winkel fahren, um Menschen, denen oft das Nötigste fehlt, eine Freude zu machen. Das ist eine gelebte Weihnachtsbotschaft. Was vor 25 Jahren recht klein begann, ist eine große Sache geworden. Die Johanniter lehren uns damit, dass steter Tropfen den Stein höhlt und Motivation, Herzenswärme und menschliches Mitgefühl ansteckend sind.“ Das  sagte der Rockmusiker Peter Maffay, der bei der Verabschiedung der „Johanniter-Weihnachtstrucker” am zweiten Weihnachtstag 2018 in Landshut dabei war. Weiterlesen

Nächstenliebe und Ökumene

Zu Besuch im „Haus Bethleem“ in Fogarasch

Ausgabe Nr. 2606

Die in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhauseneröffnete Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins besuchten am Freitag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler (2. Reihe, 4. v. l.) und Vizekonsul Harald Fratczak (2. Reihe, 5. v. l.). Unser Bild: Die Gäste überbrachten Geschenke, über die sich Betreute und Helfer (v. l. n. r.) – Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia), Cristina Rusu (Diakonia), Rüdiger Frodermann (agape e. V.) – freuten.               
Foto: Beatrice UNGAR

Nicht nur die Nächstenliebe sondern auch die Ökumene haben sich der Fogarascher Diakonia-Verein und sein Partner agape e. V. Lockhausen auf die Fahne(n) geschrieben. Die Tagesstätte wurde nämlich am 19. Oktober 2018 mit dem hohen Segen von Metropolit Laurențiu Streza durch Bischofsvikar Ilarion Făgărășanul eingeweiht. Der Metropolit hatte den Bischofsvikar beauftragt, dem Geschäftsführer von agape e. V., Rüdiger Frodermann, die Auszeichnung  „Ordinul Sfântul Ierarh Andrei Mitropolitul Transilvaniei” (Orden des Heiligen Andrei, Metropolit von Siebenbürgen) zu überreichen.Weiterlesen