Märzchen-Straße

Ausgabe Nr. 2854

Eine regelrechte Märzchen-Straße ist derzeit die Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu in Hermannstadt. An unzähligen Ständen versuchen die Anbieter möglichst viele der traditionellen Frühlingsboten zu verkaufen, die man in Rumänien vom 1. bis 8. März verschenkt. Die Käufer haben die Qual der Wahl…                   Foto: Rebecca HOFFMAN

,,Märzchen-Alarm“ mitten in Wien

Eine außergewöhnliche Veranstaltung für immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2853

Die Wiener HZ-Korrespondentin Ingrid Weiss (rechts) beim Fachsimpeln auf dem Märzchen-Markt in der Bruno-Marek-Allee 9. Der Târg de Mărțișor la Viena findet auch am 25. Februar und am 3. März statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Übrigens: Das Märzchen gehört seit 2017 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.                   Foto: Heinz WEISS

Man(n) ist fasziniert! Frau sieht sie und ist überwältigt! Und im Kopf drehte sich vor Ort alles um die eine Frage: Wie soll man bei dieser Fülle an kleinen Schönheiten eine Entscheidung treffen? Aber alles der Reihe nach: Das Rumänische Kulturinstitut in Wien hatte am 18. Februar zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen, dem Târg de Mărțișor la Viena – einem Märzchen-Markt mitten in Wien! Weiterlesen

Es geht um eine Reise

Ausgabe Nr. 2849

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Gruppenbild der Teilnehmerinnen an der WGT-Werkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Foto: Margit KÉZDI

Die traditionelle landesweite Werkstatt für WGT-Multiplikatorinnen der EKR fand am traditionellen Termin, dem dritten Wochenende im Januar, am vertrauten Austragungsort, im Elimheim in Michelsberg statt: WGT-Mitarbeiterinnen aus allen Kirchenbezirken folgten der Einladung der Frauenarbeit und nahmen am 19. und 20. Januar 2024 an der landesweiten Fortbildung teil, die einer Reise glich. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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Gottes Heil kommt in seinem Heiland zu uns

Weihnachtsbotschaft / Von Dechant Dietrich GALTER

Ausgabe Nr. 2846

Trude Schullerus (1889-1981): Huetplatz (Hermannstadt, Öl auf Leinwand, undatiert, Gemäldegalerie des Brukenthalmuseums Hermannstadt.

„Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen…“ (Titus 2,11)

Dies ist der Anfang eines einzigen Satzes, der im griechischen Original insgesamt 64 Wörter hat und sich über die Verse 11-14 erstreckt. Wer neugierig geworden ist, kann diesen Satz gerne in seiner vollen Länge nachlesen. Titus lebte wahrscheinlich Anfang des zweiten Jahrhunderts auf der Insel Kreta und war ein langjähriger Mitarbeiter des Apostels Paulus. Der Brief des Paulus an Titus ist eines der kürzesten Bücher der Bibel und hat 3 Kapitel. In diesem Vers, diesen paar Wörtern, geht es um nichts anderes als um die Globalisierung, denn wir haben Gott längst in unsere Weltanschauungen integriert. Gott ist global! Der Gott des Volkes Israel wird der einzig wahre Gott – für alle Menschen dieser Erde. Er hört und sieht sie alle, ja, er möchte, dass niemand verloren geht, sondern, dass alle gerettet werden.Weiterlesen

Gemeinschaft pflegen stand im Mittelpunkt

Viele Veranstaltungen in der Adventszeit in und um Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2846

Die Adventfeier im Dr. Carl Wolff-Altenheim in Hermannstadt am 14. Dezember gestalteten musikalisch Ursula Philippi (an der E-Orgel) gemeinsam mit ihrem Gatten Kurt Philippi und ihren Söhnen Andreas Philippi und Klaus Philippi.                                                                         Foto: Beatrice UNGAR

Mit einem kraftvollen, mit Trommelwirbel von Andrei Marcovici begleiteten „Gaudete, Christus est natus” eröffnete der Hermannstädter Bachchor sein Weihnachtskonzert am vergangenen Wochenende, dem 3. Advent. Der Gesang aus Piae Cantiones aus dem Jahr 1582 passte zu dem 3. Adventsonntag, der unter dem Motto Gaudete steht, was so viel bedeutet wie: Freuet euch! Unter diesem Motto standen auch die zahlreichen und unterschiedlichen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit in und um Hermannstadt. Weiterlesen

Verkaufsschlager Adventkränze

Ausgabe Nr. 2845

Bei dem Weihnachtsbasar, den die private deutsche Charlotte Dietrich-Schule (CDS) in der Flussgasse/Râului 30 in Hermannstadt am vergangenen Freitag veranstaltet hat, waren die Adventkränze der Verkaufsschlager (unser Bild). Zum Verkauf bzw. zum Verzehr angeboten wurden aber auch Handarbeiten, weihnachtlicher Schmuck, Lebkuchen und andere hausgemachte Leckereien, u. a. Zuckerwatte, Gebäck, Waffeln, Zakuska und Marmelade. Schulleiter Rafael Mahl persönlich buk köstliche Pfannkuchen.                        

Foto: Beatrice UNGAR

Chanukka Sameach!

Ausgabe Nr. 2845

Vom 7. bis zum 15. Dezember wird heuer Chanukka gefeiert. Die jüdische Gemeinde Hermannstadt beging das Fest am Montag mit einer Delegation der Föderation der Jüdischen Gemeinden aus Rumänien, die sich auf „Chanukka-Reise“ durchs Land befand. Mit dabei waren Vizepräsident Ovidiu Bănescu, Dr. Mona Bejan und Silvian Horn. Unser Bild: Levia Baruch entzündete die vierte Kerze an der Chanukkia unter Aufsicht ihres Vaters Tiberiu Baruch, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Hermannstadt.         Foto: Beatrice UNGAR

 

Weihnachtsmarkt eröffnet

Ausgabe Nr. 2843

Trotz Regen und Wind war der Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring in Hermannstadt am Wochenende gut besucht. Thema dieses Weihnachtsmarktes, der bis zum 2. Januar 2024 zu besuchen sein wird, ist die Liebe. Öffnungszeiten: Montag-Freitag 11-22 Uhr, Samstag und Sonntag 10-22 Uhr. Der Eislaufplatz ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Näheres unter targuldecraciun.ro                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

Besondere Sehnsuchtsstiller fürs neue Jahr

Der Bildverlag Eichler lockt erneut mit Siebenbürgen-Kalendern / Von Roland BARWINSKY

Ausgabe Nr. 2843

Bilder aus Siebenbürgen 2024 von Martin Eichler, Bildverlag Eichler München 2023. Eine Reise durch die bunte Vielfalt Siebenbürgens! Dieser ist sozusagen der Klassiker der siebenbürgischen Monatskalender und ist nun in der 39. Ausgabe erschienen. Das Bild auf dem Deckblatt zeigt die Kirchenburg in Petersberg/Sânpetru.

Vielleicht beschäftigen sich nicht gerade wenige unter uns in diesen Wochen mit den gleichen Fragen. Daraus entstehen anschließend vielleicht deckungsgleiche Sehnsüchte und allerhand charmant artikulierte Wünsche. Ultimative Aufmunterer, welche das Gemüt positiv beeinflussen, sind bei diesen fantasiebeladenen Gedankenspielen natürlich gern gesehen. Vorzüglich eignen sich für einen kräftigen Adrenalinschub in punkto Lebensfreude die Kalender für 2024, welche der Bildverlag Martin Eichler in München herausbringt. Es sind brauchbare Utensilien für eine ganz eigene Erinnerungspflege. Sie dienen zugleich als persönlicher Kulturkompass und überzeugen einmal mehr durch brillant festgezurrte Naturtupfer.Weiterlesen

„Die Zeit steht still”

,,Siebenbürgischer Kalender 2024″ von Hermann Fabini

Ausgabe Nr. 2843

Siebenbürgischer Kalender 2024 von Hermann Fabini, herausgegeben von Patrimonium Saxonicum-Stiftung zur Erhaltung des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen, Querformat 30,4×23,5 cm, Spiralbindung, ABF Monumenta-Verlag Hermannstadt 2023, ISBN 377962. Das Bild auf dem Deckblatt zeigt die Kirchenburg in Klosdorf im Repser Ländchen.

Wie schon seit Jahren, bietet der Architekt Dr. Hermann Fabini in seinem ,,Siebenbürgischen Kalender“ nicht nur Bilder – im Kalender für das Jahr 2024 kommen diese Bilder aus den Ortschaften Neudorf, Reichesdorf, Schaal, Mediasch, Peschendorf, Fogarasch, Salzburg, Nou Român, Klosdorf, Johannisberg, Schorsten und aus dem Alttal – sondern auch Einblick in seine Lektüre und damit Anreize zum (Nach)lesen.Weiterlesen