Sehr gut besucht

2622

Lesung mit Traian Pop Traian und Horst Samson

Traian Pop Traian (lins, sitzend) und Horst Samson bei der sehr gut besuchten Lesung im Erasmus-Büchercafé. Foto: Beatrice UNGAR

Angesagt war am Karfreitag letzte Woche eine Lesung mit den Schriftstellern Eginald Schlattner, Horst Samson und Traian Pop Traian im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Schlattner sagte kurzfristig ab, so dass Pop und Samson die Veranstaltung bestritten. 

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„alles frei, aber nichts umsonst“

2622

 

Gebürtiger Oberwischauer veröffentlicht Prosaband

Thomas Perle war 2018 Stadtschreiber von Rottweil. Foto: dpa/Gollnow

Thomas Perle, 1987 in Oberwischau/Vișeu de Sus geborener deutscher Schriftsteller und Dramatiker, hat 2018 ein Buch vorgelegt, in dem er über die Zerrissenheit der Menschen zwischen zwei Welten schreibt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das vollkommene Weglassen der Großschreibung. Der Schreiber zeigt damit das Vergängliche, indem er auf die Heraushebung des Bestimmenden, des Ewigen, verzichtet! Thomas Perle beginnt sein Buch am 25. Dezember 1989 vor dem Fernseher und nicht unter dem Weihnachtsbaum, der Fernseher lief den ganzen Tag und zeigte nicht, wie gewohnt, zwei Stunden sozialistische Traumwelt. Es wurden Bilder von buhenden Menschen, Hubschraubern, Panzer, einem alt gewordenen „Conducător“ und einer hysterischen  „Mutter des Volkes“ gezeigt. Ein ganzes Land saß vor dem Fern-
seher und wusste nicht, was kommen wird. 

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Isidore Isou und die anderen

2622

Rückblick auf die France-Roumanie-Saison in Frankreich        

Isidore Isou: Chronographismes. Öl auf Leinwand, 1961

Das Karrussel der Saison France-Roumanie in Frankreich drehte sich bis zum 14. April weiter. Gerade wurde noch eine kleine „Konfrontation” der Bilder von Ciprian Mureșan und Șerban Savu eingeweiht, die ja schon einen Dialog ihrer Werke zu Anfang der Saison hatten, diesmal im Atelier von Brâncuși. Man sieht da auch Fotos einer Installation von Mureșan 2012 im  Museum von Klausenburg, wo er bei einigen Skulpturen, u. a. einer von Brâncuși, „die Perspektive verändert” hatte. Wieder sind die Bilder von Mureșan reichlich gefüllt und verinnerlicht, während Savus Bilder das Leben draußen zeigen. Ihre Präsenz im Atelier Brâncuși ist vielleicht ein Hinweis über Rumäniens Präsenz in der französischen Kultur damals und heute.

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Nachrichten

2622

In eigener Sache

Freilichtmuseum Samstag geschlossen

Heute Transilvania-Markt

Gespräch mit Octavian Saiu

Konsulat geschlossen

Zoo und Museum sind offen

Männerchor auf Tournee

Deutsch für Kinder

Konzert in der Sakristei

Gebetswachen für die EU

Hebräisch für Anfänger

Dokumentarfilmworkshop

Brunches und Fahrradtour

Open Call für Künstler

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Der tiefe Sinn von Ostern

Osterbotschaft von Dechant Hans-Georg JUNESCH

Ausgabe Nr. 2621

 

„Denkt an mich und an das, was ich für euch getan habe!“

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht erschließt es sich nicht sofort, wer den zitierten Satz gesagt hat. Es war jedenfalls kein politisch aktiver Mensch, nicht links und auch nicht rechts orientiert. Obwohl, viele behaupten das, besonders  Linksgerichtete, und meinen, das sei das Bedeutendste an ihm. Ein Revolutionär sei er also gewesen. Nur, war das wirklich seine wahre Absicht? Verkennen wir ihn da nicht? Weiterlesen

Ehrenamt, Identität und Kooperation

Streiflichter vom internationalen ifa-Netzwerktreffen in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2620

Die ifa-Kulturmanager und die Veranstalter (v. l. n. r.): Florian Kerzel (Temeswar), Sara Delinger (Sombor/Serbien), Arthur Glaser (Sathmar), Konsul Hans Erich Tischler, Cornelia Hemmann (ifa-Regionalkoordinatorin Temeswar), Margarete Walo (ifa, Abteilung Dialoge, Entsendeprogramm, Stuttgart), Constanze Thielen (Fogarasch/Seligstadt), Aurelia Brecht (Hermannstadt).                                                   Foto: Beatrice UNGAR

Ehrenamt, Identität, Kooperation und Verantwortung waren die Stichworte im Rahmen des ifa-Netzwerkstreffens, das am Donnerstag der Vorwoche im Festsaal im Bischofspalais in Hermannstadt zum Thema „Die deutsche Minderheit im Kontext der Zivilgesellschaft“ stattgefunden hat. Mitarbeiter des Instituts für Auslandsbeziehungen aus Deutschland, Rumänien, Serbien und Ungarn haben ihre Projekte präsentiert und Ideen für die Zukunft ausgetauscht. Weiterlesen

Kunst als Zeitzeugnis?

Neue Streiflichter von der Saison France-Roumanie  / Von Claus REHNIG                                                         

Ausgabe Nr. 2612

Chefkoch Ioan Bebeșelea vom Hermannstädter Restaurant Syndikat Gourmetbeim Kochen in der Grande Carriole.      
Foto: T. CHAPOTOT

Inzwischen bewegt sich die Saison France-Roumanie zunehmend durch alle Gegenden Frankreichs. Schwerpunkte gibt es in Städten wie Strassburg, Grenoble, Lyon. Ein Beispiel für diese Reiselust ist die Grande Carriole, eine Art Foodtruck, ein von rumänischen Designern (Maria Decu, Mihal Dumitrache) erstelltes Gefährt, wo in jeder Stadt ein anderer Küchenchef seine Spezialitäten vorstellt. In Paris war es Ioan Bebeșelea aus Hermannstadt. Die Verlorenen Eier auf gerösteten Zwiebeln mit Tomatensoße sind ein Traum. In andere Städte kommen Nicola Londras, Horia Simon, Johnny Susala, Alex Petricean. Weiterlesen