Was haben die HZ und Voltaire gemeinsam?

Ausgabe Nr. 2591

Walther Gottfried Seidner im Publikum beim Stolzenburger Heimattreffen im August 2016, bei dem die restaurierte Orgel eingeweiht wurde.           
Foto: Beatrice UNGAR

Der Stolzenburger Pfarrer und Schriftsteller Walther Gottfried Seidner ist am 26. August gestorben. Zu seinem 80. Geburtstag, den er am 15. März d. J. gefeiert hat, haben die Germanistinnen Andreea Dumitru und Sunhild Galter unter dem Titel „Der siebenbürgische Voltaire“ eine Festschrift herausgebracht, die bei der Tagung „Zwischen Kanzel und Schreibpult. Zum Wirken und Werk von Walther Gottfried Seidner und von Eginald Schlattner“ vorgestellt wird, die am 26. und 27. Oktober d. J. in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen stattfinden wird. Im Folgenden veröffentlichen wir vorab den Beitrag der HZ-Chefredakteurin  aus dieser Publikation:Weiterlesen

„Erbe ist allpräsent und lebt weiter”

Ausstellung über deutsche Minderheit im Brüsseler EU-Parlament gezeigt

Ausgabe Nr. 2584

Die „Banater Rosmareiner” tanzten im Yehudi Menuhin-Raum des Europäischen Parlaments in Brüssel, bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“.  
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Eine knapp 100-köpfige Delegation aus Rumänien war auf Einladung des Europaabgeordneten Siegfried Mureşan (PNL) zu Besuch im Europäischen Parlament in  Brüssel, zur Eröffnung der Wanderausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“ des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest. Zuletzt wurde die Ausstellung in Liechtenstein gezeigt.Weiterlesen

Denk ich an Hermannstadt…

Erinnerungen an meine Heimatstadt / Von Peter BETSY

Ausgabe Nr. 2561

Auf dem Foto ist der ehemalige Kindergarten in der Fleischergasse Nr. 23 zu sehen, und das Haus daneben, Nr. 25 (mit dem rosa Erdgeschoss, vor dem das schwarze Auto steht – vis a vis von der Nationalbank) war das Elternhaus des Verfassers.                                  
Foto: Beatrice UNGAR

Denk ich an Hermannstadt…..so wandern meine Gedanken an den Geburtsort, wo meine Wiege stand und ich die glücklichen, geschützten Kinderjahre in der Geborgenheit einer Großfamilie in der Fleischergasse/Mitropoliei verbrachte, und im Nachbarhaus, bei der geliebten und geschätzten „Lenchentante“, den Kindergarten besuchte. Sie begleitete meine ersten Schritte der Stationen meines Lebens. Mein Spielplatz lag zwischen der großen orthodoxen Kathedrale und dann entlang des Hauses mit den steinernen Jungfrauen“/Karyatiden – „les ballades romantiques“ – und der niedlichen reformierten Kirche vorbei, bis zum Huetplatz zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Schon damals gab es ein christlich-ökumenisches Glaubensbekenntnis und ein friedliches pluriethnisches Miteinander. Weiterlesen

„Mein Traum ist wahr geworden“

Die rumänische Tennisspielerin Simona Halep schreibt Geschichte

Ausgabe Nr. 2550

 

Sie hat das Finalspiel im Turnier in Peking verloren, aber wurde Weltranglisten-Erste: Simona Halep (mit einer riesigen aus Blumen geflochtenen Eins) freut sich riesig über diesen traumhaften Erfolg. Die Bukarester Tageszeitung Adevărul titelte ihren Bericht „HALEPRIMA!“ Foto: sport.ro

Endlich! Wer die Laufbahn von Simona Halep in letzter Zeit verfolgt hat, muss am Samstagabend erleichtert aufgeatmet haben, als Simona endlich zur Nummer Eins in der Weltrangliste der WTA (Women Tennis Association) gekürt wurde. Ganz Rumänien freute sich für sie und mit ihr. Sie ist die erste Rumänin, die an der Spitze der Tennis-Weltrangliste steht. Durch ihren Finaleinzug beim WTA-Turnier in Peking löst die aus Konstanza stammende Sportlerin die spanische Wimbledonsiegerin Garbine Muguruza ab.Weiterlesen

„Hier bekommt Familie eine umfassendere Bedeutung“

Törnen war erstmals Gastgeber beim Fest des Neppendorfer Gemeindeverband

Ausgabe Nr. 2546

 

Am Tag des Gemeindefestes war es heiß, der Himmel wolkenlos. Der Pilgerweg hoch zur weißen Kirche ist aus plattgetretenem Gras. Einen Turm gibt es nicht, die Glocken müssen von Hand geläutet werden. Frauen und Männer sitzen getrennt. Risse zeigen sich in der weiß gestrichenen Kuppel. Ausgetretene Teppiche bedecken flachgetretene Holzdielen. Zwei Besen lehnen direkt neben der Eingangstür und statt auf der Orgel, begleitet Pfarrer Dietrich Galter den Gesang auf seinem Keyboard. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2545

 

Craft Fest Sibiu; Viertes Männerfrühstück; Kleiner Ring für Autos gesperrt; Buchvorstellung; Seidenmal-Werkstatt; Bike-Marathon und Brunch; Studium der Evangelischen Theologie in Hermannstadt; Neues aus dem Kunsthaus 7B; Dusil ist Dorfschreiberin; Sommerkonzert in der Kirche; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen