Renovierungsarbeiten begonnen

Mehr als sechs Millionen Lei von der EU für die Kirchenburg in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2631

Die Kirchenburg in Agnetheln.                  
Foto: Mihai COLIBABA

Die Agnethler Kirchenburg soll renoviert werden, im Rahmen eines Projektes, dass mit EU-Geldern finanziert werden soll. Beim ersten Spatenstich waren Vertreter der Projektpartner, Behörden und Baufirma dabei, in 32 Monaten sollen die Arbeiten beendet sein. Weiterlesen

„Fürwahr ein bewegender Moment“

Staatspräsident Klaus Johannis mit Ehrennadel des DFDR ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2631

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis (rechts), der elf Jahre lang die Geschicke des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien geleitet hat, empfing von seinem Amtsnachfolger, dem amtierenden DFDR-Vorsitzenden Paul-Jürgen Porr, die Ehrennadel des DFDR, die höchste Auszeichnung, die das DFDR zu vergeben hat.             Foto: Laura MICU

Die Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, nahm Staatspräsident Klaus Johannis am Samstag im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal des DFDH in Hermannstadt von dem DFDR-Vorsitzenden Paul-Jürgen Porr entgegen. Staatspräsident Johannis sagte dazu: Es ist fürwahr ein bewegender Moment, in dem ich die höchste Auszeichnung des DFDR entgegennehme, das ich die Ehre hatte, mehrere Jahre zu leiten.“

Desgleichen erklärte Johannis, er sei und möchte weiter Rumäniens Staatspräsident bleiben. Porr hatte in seiner kurzen Ansprache den Beschluss des DFDR-Vorstands erläutert, dem amtierenden Staatschef die Ehrennadel zu verleihen: „Klaus Johannis hat während seines Vorsitzes von elf Jahren das Forum sehr sichtbar gemacht, in der Stadt, im Kreis, im Land und auch jenseits der Grenzen. Während den 13 Jahren als Bürgermeister der Stadt, hat er den Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung gelegt, die mit der Kulturhauptstadt gipfelte. Heute ist Hermannstadt eine weltoffene, europäische Stadt, die wie ein Leuchtturm auch ganz Rumänien in ein positives Licht rückt. Als Staatspräsident hat Klaus Johannis in schwierigen politischen Situationen im In- und Ausland, die europäischen Werte in Rumänien verteidigt und im Rahmen der Verfassung sein Bestes zum Wohle des Landes und seiner Bürger getan. Dafür gebührt ihm unser aller Dank und Respekt.“Weiterlesen

Ein fester Termin im Veranstaltungskalender

Zum neunten Mal wieder Kronenfest in Frauendorf gefeiert

Ausgabe Nr. 2631

Den Umzug führte das Pfarrerehepaar Hildegard und Gerhard Servatius-Depner an.
Foto: Privat

„Der Johannes-Tag bedeutet auch für uns, dass der Herr gnädig ist, dass der Herr Gnade gegeben hat! Wo uns das bewusst wird, da geht es wieder aufwärts, da geht es weiter, immer wieder und zu jeder Zeit!“ Mit diesen Worten schloss die Ortspfarrerin Hildegard Servatius-Depner ihre Predigt beim 9. Kronenfest in Frauendorf/Axente Sever. Am Tag vor dem Johannes-Tag (24. Juni), wurde in der schönen altehrwürdigen Kirchenburg in Frauendorf das Kronenfest als eine alt-neue Tradition gefeiert. Erst 2011 wurde es wieder ins Leben gerufen. Gerne erinnern wir uns an die damalige gemeinsame Initiative von Gemeindekuratorin Ilse Constantin (heute einziges evangelisches Mitglied in Frauendorf!), von mehreren beherzten Dorfbewohnern, unter anderem Familie Gabor und Familie Vasilescu sowie Frau Stefan, aber auch zu der Zeit in Frauendorf tätige Wandergesellen aus Deutschland, die den schönen Stamm gedrechselt haben. Nun ist das Kronenfest in Frauendorf ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde und auch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, was uns alle natürlich mit Stolz erfüllt.Weiterlesen

Viele kleine Schritte

Siebenbürgisch-sächsische Ornamentik in Bildern

Ausgabe Nr. 2631

Sehr gut besucht war die Vernissage der Ausstellung im Foyer im ersten Stock des Forumshauses.                                             
Foto:Jan-Christian BREWER

Die Ausstellung „Siebenbürgische Ornamentik als Quelle für Bildende Kunst“ wurde am Dienstag der Vorwoche im Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt eröffnet. Neun Studentinnen und Studenten des Studiengangs Grund- und Vorschulpädagogik der Lucian Blaga-Universität haben in mühevoller Handarbeit etliche Motive von kunstvollen, historischen Kacheln in Bildformate übertragen. Einen Monat lang wird die Ausstellung im Foyer des Forumshauses zu bewundern sein.Weiterlesen

„Ein extrem komfortables Fahrerlebnis“

Neues Thyssenkrupp Bilstein-Werk in Hermannstadt eröffnet

Ausgabe Nr. 2631

Beim Durchschneiden der symbolischen Schleife (v. l. n. r.): der Betriebsratsvorsitzende Fabiu Zlătar, die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens, Konsul Hans Erich Tischler, Karsten Kroos, Vorstandsvorsitzender des Bereichsvorstands der Business Area Components Technology, Vorstandsvorsitzender Peter Klaus Kirner, Radu Betea und Guido Kerkhoff.
Foto: Werner FINK

Vergangenen Dienstag wurde an der Str. Salzburg in dem Gewerbegebiet West ein neues Thyssenkrupp Bilstein-Werk eröffnet, wobei sich die Investition auf über 60 Millionen Euro beläuft. Industrialisiert werden sollen hier neue Stoßdämpfertechnologien für kommende Fahrzeuggenerationen.

Als Automobilzulieferer ist das Unternehmen seit über 23 Jahren in Rumänien tätig und baut hier erfolgreich Stoßdämpfer für Kunden aus der Automotiveindustrie. Zu den Kunden zählen Namen wie Daimler, Porsche, oder Jaguar Land Rover. Durch die Investition wurden über 350 Arbeitsplätze geschaffen, wobei die Mitarbeiteranzahl nun etwa 1.000 Angestellte beträgt, in den nächsten drei Jahren sollen aber weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Wert legt das Unternehmen natürlich auch auf Aus- und Weiterbildungsprogramme, darunter auch auf die duale Berufsausbildung.Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2631

Der in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhausenbetriebenen Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins überbrachte am Dienstag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler den Erlös des diesjährigen Sommerfestes des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Bei dem Sommerfest hatte Konsul Tischler Spenden für diese Einrichtung erbeten. Es kamen 3.300 Lei zusammen. Unser Bild (v. l. n. r.): Cristina Rusu (Diakonia), Konsul Hans Erich Tischler,  Rüdiger Frodermann (agape e. V.) und Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia) bei der Spendenübergabe.                           

Foto: Beatrice UNGAR

 

Zweimal Béla Bartók

Musikalische Streiflichter aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2631

Das finnische Streichorchester Collegium Musicum Lohja konzertierte auf seiner ersten Rumänienreise am Freitag der Vorwoche in der Johanniskirche. Unser Bild: Dirigent Harri Kerko singt „Amazing Grace“ mit dem Rücken zum Orchester.                                                     
Foto: Fred NUSS

Musikliebhaber kamen schon beim Theaterfestival nicht zu kurz und wurden und werden auch weiterhin verwöhnt. Zuletzt vom 23. bis 30. Juni im Rahmen der 16. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage mit vier außergewöhnlichen Konzerten sowie mit einem Auftritt des finnischen Streichorchesters Collegium Musicum Lohja am 28. Juni in der Johanniskirche. Es folgt nun das 24. Carl Filtsch-Festival, das mit einem Klavierabend zum Gedenken an den Initiator Peter Szaunig am Dienstag, den 9. Juli, 19 Uhr, im Thaliasaal eröffnet wird.Weiterlesen

Trotz Konkurrenz gut besucht

13. Auflage des TIFF fand am Wochenende in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2631

Der Eröffnungsfilm „Parking“ wurde im gut ausgestatteten und klimatisierten Kinosaal im „Ion Besoiu“-Kulturzentrum gezeigt.    
Foto: Dragoș DUMITRU

37  Spielfilme aufgeteilt auf vier Tage. So könnte man die 13. Auflage des Transilvania International Film Festival Hermannstadt zusammenfassen, die vom 27.-30. Juni stattgefunden hat. Das größte Filmfestival des Landes wurde in Klausenburg zum 18. Mal Anfang Juni organisiert. Eine Auswahl der dort gezeigten Filme standen auch in Hermannstadt im Programm, und viele Filme wurden nach den jeweiligen Projektionen zusammen mit Regisseuren und Schauspielern in Q & A Sessions besprochen. Weiterlesen

Zwischen Presto und Andantino

Erinnerungen an die Hermannstädter Philharmonie zum 70. bzw. 180. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2630

Heinz Acker am Pult der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Solist: Peter Szaunig, 2. Klavierkonzert von Franz Liszt, 1972

Vor mir tickt ein altertümliches Metronom sein noch immer zuverlässiges Tick-tack und gemahnt an alte Zeiten in Hermannstadt. Ich habe es von meiner bescheidenen Gage beim Debütkonzert als Dirigent der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1970) gekauft. Das Gewicht auf der Pendelskala steht auf 70. Ein ruhiges Andantino-Tempo suggeriert relativ stabil verlaufende 70 Jahre seit der Gründung der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1949). Nun schiebe ich den Regler auf 180. Ein aufgeregt pulsierendes Presto kündet von den erregenden 180 Jahren seit der Gründung des Hermannstädter Musikvereins (1839). Welches Ereignis feiern die Hermannstädter denn nun eigentlich? Wohl am besten beides, denn das eine ist ohne das andere nicht denkbar und beides verbindet sich in meinem Geist mit einem legendären Saal in Hermannstadt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2631

Europaparlament zusammengetreten; Carl Filtsch-Festival; Obor Fest; Sibiu Sands; Hermannstädter Radtour; 10. Auflage der Hungarikum-Tage; Brunch am Wochenende; Wasser wird teurer; Tag der offenen Türen; Säuglingstag am Sonntag; Vortrag zu Brot; Orgelsommer in Mediasch; Buchvorstellung am Mittwoch; Jugendchor aus Schaffhausen auf Tournee; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen