Von der beständigen Kraft der Hoffnung

Der Hermannstädter Bachchor führte Teile des Bachschen Weihnachtsoratoriums auf

Ausgabe Nr. 2941

Beide Aufführungen des Weihnachtskonzertes des Hermannstädter Bachchors waren sehr gut besucht.
Foto: Focus Photo Agency

Im Hauptschiff der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt erklangen letztes Wochenende, am 13. und 14. Dezember, Teile aus Bachs Weihnachtsoratorium. Der Hermannstädter Bachchor sang die Kantaten I, III und VI unter der Leitung von Dirigent und Musikwart Jürg Leutert. Neben dem Chor sorgte ein sorgfältig besetztes Barockorchester, das Collegium Musicum Brukenthal, für die Klangfülle und die Solisten – Melinda Samson (Sopran), Elisa Gunesch (Alt), Nicolae Simonov (Tenor) und Horațiu Coman (Bass) – gaben den Rezitativen und Arien ein besonderes Klangerlebnis. Weiterlesen

Ausstellung mit Darstellungen von Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2941

Die Vernissage der Ausstellung „Sibiul în colecția Muzeului Național Brukenthal“ mit Malereien und Grafiken aus der Sammlung des Brukenthalmuseums fand am Dienstag, dem 16. März, in der Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums statt.

Ausgehend von den ersten Darstellungen der Stadt, den Ansichten aus dem 18. Jahrhundert, konnte man den Stich von Hans Jakob Schollenberger aus Nürnberg, die Darstellungen von Johann Böbel und die dokumentarischen Zeugnisse von Glatz und Krabs bewundern. Das 20. Jahrhundert ist in der Ausstellung durch die Werke von Hans Hermann, Karl Closius, Anna Maria Dörschlag, Juliana Fabritius Dancu und durch die Gemälde von Schweitzer Cumpăna und Incze Ferencz vertreten. Aus der Zeit nach 1990 sind Darstellungen oder Allegorien der Stadt von Gheorghe Pârcălăboiu und Eugen Tăutu zu sehen.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Museograf Dr. Alexandru Chituță. Bei der Vernissage sprachen außerdem die Leiterin ad interim des Brukenthalmuseums, Raluca Teodorescu, und Raluca Turcan, Mitglied der Abgeordnetenkammer des Rumänischen Parlaments. Im Rahmen der Eröffnung wurde das gleichnamige Album von Alexandru Chituță vorgestellt, das es beim Brukenthalmuseum zu erwerben geben wird. Die Ausstellung wird noch bis Ende des Monats Dezember zu sehen sein.                                        

Foto: Cynthia PINTER

Chanukka Sameach!

Ausgabe Nr. 2941

Vom 14. bis 22. Dezember wird heuer das jüdische Lichterfest Chanukka gefeiert. Die jüdische Gemeinde Hermannstadt beging das Fest am Sonntagabend. Es zelebrierte ein Gast aus Berlin, Kantor Andreas Laqueur, der alle Besitzer einer Chanukkia aufforderte, sie auf den runden Tisch zu stellen und gemeinsam anzuzünden. Im Vorfeld bat Laqueur alle Anwesenden um eine Schweigeminute und sprach ein Kaddish für die Opfer des verheerenden Terroranschlags am Bondi Beach in Sydney, das alle Chanukka-Feiern weltweit überschattet.                                      

Foto: Beatrice UNGAR

Eine emblematische Persönlichkeit

Ida Jarcsek-Gaza feierte 55. Bühnenjubiläum

Ausgabe Nr. 2941

Ida Jarcsek-Gaza (links) und Ioana Iacob. Foto: Ovidiu ZIMCEA

Die Premiere der Vorstellung „Penthesilea. Ein Requiem” von Nino Haratischwili in der Regie von Eberhard Köhler am Sonntag, dem 14. Dezember am Deutschen Staatstheater Temeswar stellte ein besonderes Ereignis für die Institution dar und zwar feierte die Schauspielerin Ida Jarcsek-Gaza dabei ihr 55. Bühnenjubiläum.Weiterlesen

Schnitt für Schnitt

Eine Friseurschule mit einzigartigem Konzept eröffnet in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2941

Adrian Niculescu demonstriert den Friseurschülerinnen am HZ-Praktikanten Eduard Reschke die richtige Schnitttechnik.         Foto: Mihai SERESTER

Eine Niederlassung der rumänienweit bekannten Friseurschulkette „Point Cut“ eröffnete am 7. November in Hermannstadt. Den Standort führen Ion und Lavinia Grigore, die gemeinsam mit ihrem Sohn Denis sowie weiteren Friseurlehrern unterrichten. Mit ihnen erweitert der Gründer, Adrian Niculescu, sein Netzwerk auf inzwischen 24 Standorte in Rumänien. „Point Cut“ unterscheidet sich deutlich von klassischen Friseurschulen. Der Grundgedanke lautet: Ab dem ersten Tag arbeiten die Teilnehmer nicht an Übungsköpfen, sondern an echten Menschen. Die kostenlosen Männerhaarschnitte bilden die tägliche Grundlage des Unterrichts und das Herzstück des gesamten Systems.Weiterlesen

Ein persönlicher Gegenstand

Ausstellung zum Gesangbuch der EKR im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2941

Brita Falch Leutert begleitete und Jürg Leutert leitete das gemeinsame Singen bei der Vernissage.                                                           Fotos: Max GALTER

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Schätze des evangelischen Kirchengesangs“ Anfang Dezember hörte man im ganzen Teutsch-Haus verschiedenste Kirchenlieder aus dem Terrassensaal erklingen. Eine außergewöhnliche Vernissage, da man eigentlich erwartet hatte, dass nur die Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, über die Ausstellung referiert.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2941

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