Ansätze von Gemeinsamkeiten

Gegenwartskunst der Siebenbürger Sachsen im Kunsthaus 7B in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2875

Eine Skulptur von Sorina von Keyserling und Malereien von Anne Nebert.               Foto: Kunsthaus 7B

Einen Überblick über das aktuelle Kunstschaffen der Siebenbürger Sachsen und ihrer Nachfahren zeigt anlässlich des Großen Sachsentreffens das Michelsberger Kunsthaus 7B. Ausgestellt sind Malerei und Bildhauerei von Rodica von Keyserling, Sorina von Keyserling, Armin Mühsam, Anne Nebert, Birgit Reiner, Axel Wagner und Pomona Zipser. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2875

Das Lied „Ich bete an die macht der Liebe“ vereint Gegensätze. Besser gesagt: es erträgt sie. Es ist nicht mein Lieblingslied – und hat doch die Kraft, in mir das zu entfachen, was Liebe zu sein scheint: ein friedliches Gefühl beim Unterstützen Anderer, Befreiung von eigenen, zwanghaften Vorstellungen.Weiterlesen

Offizielle Eröffnung am Samstag

Ausgabe Nr. 2874

Das Große Sachsentreffen 2024 wird am 2. August, 10 Uhr, auf dem Großen Ring in Hermannstadt feierlich eröffnet. Bis 19 Uhr treten hier siebenbürgisch-sächsische Tanzgruppen aus Siebenbürgen, Österreich und Deutschland auf. An allen drei Tagen ist auf dem Kleinen Ring von 11 bis 18 Uhr der Jugendpavillon in Betrieb.   Am Samstag, dem 3. August, ab 10 Uhr, findet der Trachtenumzug und im Anschluss die Ehrenstern-Verleihung an Peter Maffay statt, der am Sonntag, den 4. August, 20 Uhr, auf dem Großen Ring erstmals in Hermannstadt auftritt.

Das genaue Programm finden Sie in dem Programmheft, das zusammen mit dem Festabzeichen im Forumshaus, in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé zu kaufen ist.

Nähere Informationen auch unter www.siebenbuergenforum.ro/sachsentreffen/programm

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2875

Offene Trachtengruppe

Hermannstadt. – Personen, die beim Großen Sachsentreffen beim Trachtenumzug mitmachen möchten, sich aber keiner angemeldeten Trachtengruppe anschließen konnten, können bei der sogenannten „Hermannstädter Trachtengruppe“ mitmachen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, eine siebenbürgisch-sächsische Tracht zu tragen. Der Umzug findet am Samstag, den 3. August, ab 10 Uhr statt. Anmeldungen erfolgen bei Doris Köber unter kultur@fdgr.ro oder telefonisch unter 0745-06.67.06. (DK)Weiterlesen

Eine logistische Herausforderung

Storchzählung 2024 im Kreis Hermannstadt / Von Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2874

Zum Einstieg in einen Lehrgang für zukünftige Storchenzähler eignet sich das Bild, das aus der Vogelperspektive Einblick in ein Storchennest gewährt. Wieviele Jungstörche befinden sich in diesem Nest in Scorei? Wer richtig rät, kann ein Buch gewinnen.                 Drohnenaufnahme: Max

Mehr wie in anderen Jahren war die Planung der Storchzählung für die letzte Juni-Woche eine logistische Herausforderung. Es galt nicht nur möglichst alle bekannten Orte mit Storchennestern aufzusuchen, sondern auch weitere Termine und Vorhaben aller Teilnehmer zu koordinieren.

Denn zusätzlich zu der eigentlichen Zählung hatte sich ein Fernsehteam vom Sender ARTE angesagt, das uns dann in Großau bis auf den Turm begleitete, aber auch die von der Deutschen Konsulin Kerstin Ursula Jahn (die auch dabei war) angeregte Begegnung zwischen den Vertretern des Stromversorgungs-Unternehmens (der Chef blieb leider fern) und den Storchenbetreuern aus Brandenburg (Anselm Ewert), Großau (Dr. Miruna Pripoianu) und Hermannstadt organisierte. In der ersten Augusthälfte wird darüber ein Dokumentarfilm auf ARTE zu sehen sein. Weiterlesen

Redbull-Romaniacs beginnt am 23. Juli

Ausgabe Nr. 2874

Bei der Jubiläumsausgabe 2023 paradierten die Rider vom Kleinen auf den Großen Ring. Foto: Dragoș DUMITRU

Hermannstadt.Teilnehmer aus 64 Ländern haben sich für die 21. Auflage der härtesten Hard-Enduro-Rallye der Welt Redbull Romaniacs angemeldet, die vom 23. bis 27. Juli in Hermannstadt stattfindet. Diese Ausgabe trägt den Namen „Limitless” und beginnt, wie immer, mit dem Prolog in der Stadt, gefolgt von vier Off-Road-Tagen. In diesem Jahr kommt die Rallye zum ersten Mal nach Râmnicu Vâlcea und macht am Ende des zweiten Offroad-Tages am 25. Juli in der Stadt Halt. Um die Finisher-Medaille zu erhalten, müssen die Teilnehmer, die sich den Herausforderungen der 400 Kilometer langen Strecke stellen, auch den traditionellen, fast senkrechten Anstieg auf den Hammersdorfer Berg bewältigen.

Informationen und Programm sind unter https://www.redbullromaniacs.com/ zu finden.Weiterlesen

Schwimmen wie im Toten Meer

Ein Besuch der Salzseen in Salzburg/Ocna Sibiului

Ausgabe Nr. 2874

Gut besucht: der Avram Iancu-See.                                
Foto: Finya LUSTINA

Nur etwa 30 Autominuten von Hermannstadt entfernt, liegt eine faszinierende Oase – die Salzseen von Salzburg. Ursprünglich als Salinen genutzt, bieten diese Seen heute eine außergewöhnliche Möglichkeit zur Entspannung und Erholung. Die Salzseen sind, wie der Name schon sagt, sehr salzhaltig. Besucherinnen und Besucher können mühelos an der Wasseroberfläche treiben, entspannen und die heilende Wirkung des Salzwassers genießen. Die hohe Salzkonzentration ist vergleichbar mit der des Toten Meeres und bietet ähnliche gesundheitliche Vorteile, insbesondere für Haut und Atemwege.Weiterlesen

Hermannstadt feierte den Wein

Eindrücke vom Vinfest 2024 im ASTRA-Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2874

Beim Konzert der Rock-Pop-Band Vunk war der Sound einfach perfekt; im Freien ist das eine Kunst an sich.                                   Foto: Mugur FRĂȚILĂ

In einen lebendigen Ort für Weinliebhaber und Feinschmecker verwandelte sich das ASTRA-Freilichtmuseum vom 12. bis 14. Juli. Das siebte Vinfest in Hermannstadt bot eine exquisite Auswahl an Weinen, kulinarischen Genüssen und musikalischen Highlights, die das Festival zu einem besonderen Erlebnis machten.Weiterlesen

Aufruf zum Abstimmen

Ausgabe Nr. 2874

Für die Sanierung der Kirchenburg in Almen/Alma Vii wurde der Mihai Eminescu Trust (MET) mit dem Europa Nostra-Preis ausgezeichnet. Die Vorsitzende des MET, Caroline Fernolend, gab diesbezüglich bekannt, dass es die Möglichkeit gibt, weitere 10.000 Euro für die Restaurierung des Altars zu erhalten, über den Publikumspreis. Abstimmen kann man bis zum 22. September 2004 unter vote.europanostra.org. Die Preisgala findet am 7. Oktober im Athenäum in Bukarest statt.                                 Foto: Mircea ȚIBULEAC

,,Der erste Schritt zur Akzeptanz ist das Kennenlernen”

Streiflichter von der 15. Auflage der Hungarikum-Tage

Ausgabe Nr. 2874

Zwei Mitglieder der Mannschaft „Sare și Piper”, die den 1. Preis beim Gulasch-Kochwettbewerb gewonnen haben, nehmen den Preis von dem Juryvorsitzenden entgegen.

Zwischen dem 4. und 7. Juli fanden nun zum 15. Mal die Hungarikum-Tage statt, wobei sich die Besucher vier Tage lang Kulturveranstaltungen und gastronomischen Spezialitäten erfreuen konnten. Eröffnet wurden die Hungarikum-Tage mit dem Konzert des gemischten Chors der Stadt Veszprém am Donnerstagabend in der römisch-katholischen Kirche am Großen Ring. Der Höhepunkt war wie jedes Jahr der Kochwettbewerb am Samstag im Astra-Freilichtmuseum, an dem dieses Jahr 29 Mannschaften teilnahmen. Gekocht wurde aber insgesamt an 32 Feuerstellen. Als Gewinner gingen in diesem Jahr in der Kategorie „Andere traditionelle Gerichte“ die Mannschaft „Homo Novus II” und in der Hauptkategorie ,,Gulasch” die Mannschaft „Sare și Piper” hervor. Gäste, Künstler und Kochteams kamen dieses Mal aus mehreren Teilen des Landes sowie aus Slowenien, der Slowakei, Serbien und Ungarn.Weiterlesen

Ein Wehrturm wird bewohnt

Von Buchdruckern und Umbauten am Kleinen Ring

Ausgabe Nr. 2874

Das Haus Nr. 24 am Kleinen Ring und der zu Wohnzwecken umgebaute und aufgestockte Wehrturm links davon, sind nur aus der Froschperspektive aus zu fotografieren, da eine normale Sicht auf diese Bauten von den vielen Sonnenschirmen verdeckt wird.

Johann Barth senior wurde um das Jahr 1670 geboren. Das Handwerk eines Buchdruckers erlernte er von Stephan Jüngling, der zwischen den Jahren 1660-1687 als Pächter in Hermannstadt die städtische Druckerei betrieb. Er ist diesem auch als Pächter gefolgt. Doch bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen den Jahren 1703-1711, als Kurutzenkrieg bekannt, wiederholte Pestausbrüche in Hermannstadt – 1706, 1709, 1710, 1717, 1719 – sowie Hungersnöte ließen Johann Barth – der zudem einen Sohn zur Ausbildung in Leipzig unterhielt – beim Magistrat um Verringerung seiner Pacht zu bitten. Sein Ansuchen wurde günstig geregelt.Weiterlesen