Kunstausstellung

Ausgabe Nr. 2841

SECOND LIFE/ARTIST AS COLLECTOR (Ein zweites Leben/Der Künstler als Sammler). Unter diesem Titel zeigt aus Anlass seines 70. Geburtstages, den er am 21. November d. J. feiert, der gebürtige Hermannstädter Künstler Ion I. Isailă, der seit 1984 in Düsseldorf lebt und arbeitet, noch bis zum 15. November im Foyer der Astra-Bibliothek (Trakt B) in Hermannstadt Werke aus seiner eigenen Kunstsammlung. Als Gast dabei ist der Designer Adrian Branea mit ,,Jurnal vizual“ (Visuelles Tagebuch). Unser Bild (v. l. n. r.): Bei der Vernissage sprachen Dr. Alexandru Sonoc, Ion I. Isailă und seitens der Astra-Bibliothek Raluca Moldovan.           Foto: Beatrice UNGAR

 

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2841

Foto: Alex Ciornei

Ars Hungarica beginnt heute

   Hermannstadt. – Die 18. Auflage des Festivals der ungarischen Kultur „Ars Hungarica” findet vom 10. bis 19. November in Hermannstadt statt. Zum Auftakt wird heute, den 10. November, 12 Uhr, im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Str. Tribunei 6, die Sonderausstellung „70 Werke ungarischer Künstler aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Brukenthalmuseums eröffnet. Die Eröffnungsveranstaltung findet heute, den 10. November, ab 19 Uhr, im Thaliasaal statt.   Es konzertieren die Band Attacca World Music und Balogh Kálmán aus Ungarn. Eine weitere Ausstellung wird am Montag, dem 13. November, 16 Uhr, im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring eröffnet. Es handelt sich um 2023 preisgekrönte Fotografien des Weltverbands Ungarischer Fotografen. Die Luxus-Ausgaben von Madách Imres „Az ember tragédiája(Kriterion-Verlag)/„Die Tragödie des Menschen (Honterus-Verlag) mit Graphiken von Stefan Orth werden Samstag, den 18. November, 18 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt und im Anschluss konzertiert ebenda das Nóra Tasi & Péter Sárosi Duó.

Das genaue Programm ist unter www.szeben.ro und auf https://www.facebook.com/ArsHungarica zu finden. (RS)Weiterlesen

Polyphone Sternstunde

Händels ,,Messias“ in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2840

Beim Schlusschor gesellten sich auch die Gesangsolistinnen und -solisten zu den Sängerinnen und Sängern des Hermannstädter Bachchores hinzu.                              Foto: Beatrice UNGAR

„Nachdem der erste Teil die Menschwerdung Christi thematisiert, werden im zweiten Teil sein Tod und seine Auferstehung dargestellt. Im dritten Teil steht seine Verherrlichung im Himmel im Zentrum. Alle Texte sind aus der Bibel zusammengestellt. Es handelt sich also NICHT um poetische Dichtungen aus der Barockzeit. Diese Tatsache erdet das ganze Werk und lässt es in knappen Worten die Heilsgeschichte erzählen. Knapp ist jedoch nicht der Umfang: Teil 1, 2 und 3 zusammen dauern zweieinhalb Stunden. Doch wer würde sich anmaßen, ein so komplexes Thema in wenigen Takten abzuwickeln?” So erläutert Musikwart Jürg Leutert im Namen der Ausführenden die Gesamtaufführung des Händelschen Messias, die am Sonntag erfolgt war. Weiterlesen

Herbst im Park

Ausgabe Nr. 2840

Herbststimmung herrschte letzte Woche auf der Oberen Promenade in Hermannstadt bei schönster Oktobersonne. Zu Wochenbeginn war es stürmisch und regnerisch und natürlich kälter.                           Foto: Cynthia PINTER

„Kulturvermittlung hat hohe Priorität”

20 Jahre Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrum

Ausgabe Nr. 2840

Blick in den Innenhof des Teutschhauses mit Johanniskirche.

Die Einweihung des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt erfolgte am 19. Oktober 2003, in einem für die evangelischen Siebenbürger Sachsen geschichtsträchtigen Jahr. Die 20-Jahr-Feier, als Tag der Offenen Türen unter dem Motto „Im Geiste der Gemeinschaft: bewahren – bilden – bewegen” am Stichtag, dem 19. Oktober 2023, gestaltet, ebenso. Vor 140 Jahren war hier die Vorgängereinrichtung, das Lutherhaus mit Waisenhaus, eingeweiht worden, in diesem Jahr sind es 90 Jahre seit dem Tod des Namensgebers, Bischof Friedrich Teutsch, und 75 Jahre seit der Enteignung des Archivs der Stadt Hermannstadt und der Sächsischen Nation.

Einen Einblick in die wechselhafte Geschichte des Hauses bietet eine Ausstellung im Treppenhaus, lesen Sie im Folgenden den von der Leiterin Dr. Gerhild Rudolf zum Abschluss des Tages der Offenen Türen vorgetragenen Ausblick:Weiterlesen

„Weil die Stadt so zentral liegt…”

Botschafterin Folie beim Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag

Ausgabe Nr. 2840

Österreichs Botschafterin Adelheid Folie (am Rednerpult) und Österreichs Honorarkonsul in Hermannstadt Andreas Huber begrüßten die Anwesenden.                                                                                                       Foto: Werner FINK

Der traditionelle Empfang des Konsulats der Republik Österreich in Hermannstadt zum Österreichischen Nationalfeiertag hat am Freitag, dem 27. Oktober, einen Tag nach dem Stichtag, im Hilton-Hotel stattgefunden. Der Einladung von Honorarkonsul Andreas Huber gefolgt waren Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen, darunter die Bürgermeisterin Astrid Fodor, die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn, der Wirtschaftsdelegierte Christoph Grabmayr, der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, und seitens des Verbands der Honorarkonsuln in Rumänien (UCOR), dessen Vorsitzender Huber ist. Weiterlesen

Fotosalon

Ausgabe Nr. 2840

Der 24. Internationale Hermannstädter Fotosalon wurde am Sonntag, dem 29. Oktober eröffnet und kann bis zum 10. November im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring besichtigt werden. Die Jury bestand aus: Balási Csaba (M.FIAP, Rumänien), Kerekes István (E. FIAP/d/2, Ungarn), Radu Stănese (E. FIAP, Rumänien) und Louis Guermond (Frankreich, Reserve). Unser Bild: Die Bronzemedaille des Vereins der Kunstfotografen Rumänien (AAFR) ging an das Bild ,,Sunset colors“ von Amal Alameer (Saudi-Arabien).

Fünf Liter Zuika und die nichteuklidische Geometrie

Siebenbürgen-Quiz als Buch in deutscher und in englischer Sprache erschienen

Ausgabe Nr. 2840

Jedes der acht Themenfelder wird von einem kurzen Text und einer Illustration eingeleitet, die ein Blickfang sein und das Quiz spielerischer gestalten soll. Zu welchem Kapitel die Figuren jeweils gehören, ist wohl nicht schwer zu erraten.                                                                                                                                           Abbildungen: Robert KEINTZEL

Vor einem Jahr hatte Robert Keintzel zusammen mit seiner Frau Sina und seinem Vater Ákos die kostenlose Smartphone-App „Siebenbürgen-Quiz“ entwickelt. Nun ist das Quiz auch als Buch erschienen und der Spaß geht munter auf Papier weiter. Warum es dieses Quiz überhaupt gibt, wird auf dem Buchrücken erklärt: „Die Inhalte des Siebenbürgen-Quiz lassen dich in eine Geschichte eintauchen, die wenig bekannt ist und noch weniger erzählt wird. Es bietet wichtiges Wissen, das bei der Völkerverständigung unterstützen möchte. Wegen der verschiedensprachigen Ausführung ist ein internationaler Zugang möglich, um etwas über die Region Siebenbürgen zu lernen und ihre Kultur zu fördern und zu erhalten.”Weiterlesen

Sächsischer Gottesdienst

Ausgabe Nr. 2840

Zu dem traditionellen Gottesdienst in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart hatte die Michelsberger evangelische Kirchengemeinde am Reformationstag, dem 31. Oktober, eingeladen. Ausnahmsweise nicht in die Dorfkirche sondern in die romanische Basilika auf der Michelsberger Burg, wo auch der Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich der 800 Jahre seit deren ersten urkundlichen Erwähnung stattgefunden hatte. Nach einem Grußwort von Ortspfarrer Zorán Kézdi übernahm Pfarrer Michael Reger die Gestaltung des Gottesdienstes und die Predigt, letztere gespickt mit humoristischen Einlagen.                         Fotos: Beatrice UNGAR

,,Fast durchweg positive Erfahrungen“

Interview mit der Fachberaterin Sabine Maya Schlattner

Ausgabe Nr. 2840

Sabine Maya Schlattner.
Foto: Beatrice UNGAR

Sabine Maya Schlattner ist seit April 2022 Fachberaterin/Koordinatorin für Deutsch in Süd- und Ostrumänien und der Republik Moldova. Die 1967 in Hermannstadt geborene Deutsch- und Englischlehrerin gewährte Dr. Mihaela Dinescu, Mitglied im Vorstand des Deutschlehrerverbands Rumänien, ein Interview über ihren Werdegang und ihre derzeitigen Aktivitäten.Weiterlesen

Erntedank

Ausgabe Nr. 2840

Der Gemeinschaftspflege innerhalb des Gemeindeverbands Neppendorf der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien dient schon seit Jahren der Gottesdienst zum Erntedankfest. In diesem Jahr hielt Diakonin Petra Stöckmann-Kothen (auf der Kanzel) die Predigt.