Deutschland, wir kommen!

Rumänien hat sich für die Fußball-EM 2024 qualifiziert

Ausgabe Nr. 2843

Ianis Hagi (Bildmitte) schaffte gegen Israel den Siegestreffer und jubelt mit Teamkollegen über die EM-Qualifikation Rumäniens.         Foto: keystone

Außer Gastgeber Deutschland sind bereits folgende Teams für die Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2024 qualifiziert: Spanien, Schottland, Frankreich, Niederlande, England, Italien, Türkei, Kroatien, Albanien, Tschechien, Belgien, Österreich, Ungarn, Serbien, Dänemark, Slowenien, Rumänien, Schweiz, Portugal, Slowakei. Ja, Rumänien ist endlich wieder dabei.Weiterlesen

Bambi geht nach Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2843

Als Natur- und Pferdeliebhaber haben Barbara und Christoph Promberger (unser Bild) 2004 in Șinca Nouă die Reiterpension Equus Silvania gegründet. Im Naturschutz in Rumänien aktiv sind sie seit 1993, zunächst zehn Jahre lang als Leiter des größten Forschungs- und Schutzprogramms über Großraubtiere Osteuropas geleitet. Heute führen sie zwei große Natur- und Landschaftsschutzprogramme in den Karpaten und dem Hügelland Siebenbürgens. Die von ihnen im Hinblick auf die Gründung eines 200.000 Hektar großen Nationalparks aufgebaute Stiftung Conservation Carpathia wurde am 16. November d. J. mit dem Bambi in der Kategorie Unsere Erde” geehrt.                                                        

Foto: Hubert Burda Media

„Von der Isolation zur Kooperation”

Jubiläumstreffen zu 50 Jahre Leuenberger Konkordie (1973-2023) in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2843

Danksagung (v. l. n. r.): Barbara Rudolph, Bischof Béla Káto, Bischof Kovács, Dr. Szabolcs Káto, Pfr. Gerhard Servatius-Depner, Prof. Dr. Jerzy Sojka, Prof. Dr. Thomas Andreas Poder und Rektor Sándor Kovács.                     Foto: ZETO

Die Einheit in versöhnter Verschiedenheit der Protestantischen Kirchen wurde am 10. November 2023 am Protestantisch-Theologischen Institut in Klausenburg sicht- und greifbar. Wie an vielen anderen Orten Europas wurden in diesem Jahr 50 Jahre seit der Unterzeichnung der Leuenberger Konkordie gefeiert. Die Konkordie von 1973 ist ein sehr wichtiger historischer Schritt der Ökumene gewesen. Sie bleibt jedoch nur dann aktuell und authentisch, wenn aus einem Zustand der Isolation eine fruchtbare Kooperation entsteht. Dass das Umsetzen der Konkordie eine bleibende Aufgabe ist, zeigen die Herausforderung durch die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt des Protestantismus in Europa, die Situation der Minderheitskirchen oder aber die Erfahrung von schrumpfenden Kirchen. Es war in dieser Hinsicht eine überraschende Erfahrung in Klausenburg, dass zwar die Situation in den verschiedenen Regionen unterschiedlich ist, aber trotzdem ähnlich.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2843

Foto: Beatrice UNGAR

Adventsbasar und Kantate

   Hermannstadt. – Der traditionelle Adventsbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises findet morgen, Samstag, dem 25. November, 10-14 Uhr, im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums statt. Es gibt auch in diesem Jahr eine Kaffee- und Teestube mit einem reichen Angebot an selbstgebackenem Kuchen und auch diesmal sind die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden Heltau und Neppendorf dabei.

Ein Kantatenkonzert zum Thema Ewigkeit findet ebenfalls Samstag, den 25. November, 19 Uhr, in der evangelischen Stadtpfarrkirche Hermannstadt statt. Als Hauptwerk wird die Bachkantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ erklingen, die unter dem lateinischen Titel „Actus tragicus“ fast besser bekannt ist. Im Programm stehen weitere Kantaten von Buxtehude und Bruhns sowie zwei frühbarocke Stücke von Jakob Örn (Dänemark) und von Johannes Bahr (Gotland). Alle Kantaten sind solistisch besetzt mit Melinda Samson (Sopran), Elisa Gunesch (Alt), Nicolai Simonov (Tenor) und Horațiu Coman (Bass). Dazu spielt ein Barockensemble auf authentischen Instrumenten, drei Viola da Gamba, zwei Blockflöten, einem Kontrabass und Orgel.

Das Konzert wird im Rahmen des Projekts „Musik in der evangelischen Stadtpfarrkirche unterstützt durch die Kulturagenda des Hermannstädter Bürgermeisteramtes.Weiterlesen

Weil es da Gemeinschaft gibt…

20 Jahre Deutscher Jugendverein Siebenbürgen im Spiegelsaal des DFDH gefeiert

Ausgabe Nr. 2842

Alina Depner, Kevin Wagner und Andrea Rost bei der Jubiläumsfeier im Spiegelsaal (v. l. n. r.). Foto: Cynthia PINTER„Zum Jugendforum kommt jeder, weil Freunde da sind, weil es da Gemeinschaft gibt – ein Wort, das immer kleiner geschrieben wird“, bemerkte Benjamin Jozsa, Geschäftsführer des DFDR, der die Jugendlichen und Junggebliebenen bei der Jubiläumsfeier des Deutschen Jugendvereins Siebenbürgen (DJVS) begrüßen durfte. Am Freitag, dem 10. November feierte der DJVS 20 Jahre seit seiner juristischen Eintragung im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums. Zur Feierstunde waren zahlreiche Ehemalige, Vertreter aller siebenbürgischen Jugendvereine sowie viele Ehrengäste geladen. Die Präsentation der einzelnen Jugendvereine auf Roll-ups, erarbeitet von den neuen Jugendreferenten rundete die Veranstaltung ab.Weiterlesen

Ein wacher Geist

Der erste HZ-Chefredakteur Ewalt Zweyer ist tot

Ausgabe Nr. 2842


Ewalt Zweyer (mit HZ) und seine Tochter Ute Hellmuth-Zweyer bei der Feier zum 55. Gründungsjubiläum der HZ im Spiegelsaal des DFDH am 25. Februar 2023.                                                                                   Foto: Laura MICU

Ein wacher Geist bis zuletzt, interessiert am Weltgeschehen und überhaupt, so habe ich Ewalt Zweyer erlebt. Zuletzt war er Mitte Oktober d. J. mit seiner Tochter Ute per Bahn in Hermannstadt angereist, um bei dem Astrafilm-Festival dabei zu sein. Am 7. November d. J. hat sein Herz aufgehört zu schlagen. 24 Stunden davor habe er die aktuelle Ausgabe der HZ vom 3. November, die ihm seine Tocher Ute aus Hermannstadt nach Zorneding bei München gebracht hatte, gelesen.

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Jubiläum in Mediasch

Ausgabe Nr. 2842

„30 Jahren Gymnasialunterricht in deutscher Sprache an der Roth-Oberth-Schule Mediasch (1993-2023)” gewidmet waren am Dienstag, dem 14. November, die feierliche Überreichung der Deutschen Sprachdiplome und ein von Geschichtslehrer Helmuth Knall moderiertes Symposion. Veranstalter waren das DFD Mediasch, der Verein Vivat Academia, das Theoretische Lyzeum Roth-Oberth Mediasch (unser Bild zeigt die Fassade des nach Entwürfen des Architekten Fritz Balthes 1909-1912 errichteten Neubaus), die Mediascher evangelische Kirchengemeinde A. B. und das Mediascher Bürgermeisteramt.                                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

Zwei volle Tage

Jahrestagung der Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2842

Gruppenbild mit Hauptroganisatorin Prof. Dr. Maria Sass (2. v. r.) und Teilnehmenden vor dem Akademischen Begegnungszentrum der Lucian Blaga-Universität in der Seilergasse/Str. Banatului. Fotos: Beatrice UNGAR

Wie jedes Jahr im November war es auch heuer am 3. und 4. des Monats soweit. Die Hermannstädter Germanistik tagte zu dem weit gefassten Thema „Deutsches literarisches und kulturelles Erbe im südosteuropäischen Raum”. Weiterlesen

Preisverleihung

Ausgabe Nr. 2842

Die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn überreichte am Donnerstag der Vorwoche im Rahmen eines Empfangs im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt die Preise an die Teilnehmenden an dem 6. Schreibwettbewerb des Konsulats und der HZ. Den 1. Preis gewann Sigrid Arvay (Honterus-Gymnasium Kronstadt), den 2. Daniel Cautnic (Brukenthal-Gymnasium Hermannstadt) und den 3. Naomi Denisa-Zaharia (Decebal-Gymnasium Deva) und Kiss Abigél (Báthori-Gymnasium Klausenburg). Ihre Aufsätze werden in den nächsten Ausgaben der HZ veröffentlicht. Unser Bild: Vizekonsul Sven Kunert, Daniel Cautnic, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, Naomi-Denisa Zaharia, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar, Kiss Abigél, Schulleiterin Monika Hay und (v. l. n. r.).  Foto: Aurelia BRECHT

 

„Bäume pflanzen, Gräber putzen …“

Verschönerungsaktion auf dem Hermannstädter städtischen Friedhof

Ausgabe Nr. 2842

Gruppenbild mit einigen der Teilnehmenden. Foto: Marc ELFLEIN

„… Sträucher zuschneiden, Müll wegräumen“ – so stand es auf der Einladung zur Verschönerungsaktion für den alten evangelischen Teil am Hermannstädter Friedhof, die am 4. November stattfand. Aufgerufen hatte zu dieser Aktion der Friedhofsauschuss des Hermannstädter evangelischen Presbyteriums. Der Aufruf wurde bereits im Gottesdienst bekannt gegeben, doch ausdrücklich eingeladen waren die Gemeindevertretung, das Presbyterium, die Jugendgruppe, die Konfirmanden, die Freiwilligen im sozialen Jahr und die Mitarbeiterinnen des Stadtpfarramtes.

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Neues vom Hermannstädter Rollstuhlbasketballteam

Ausgabe Nr. 2842

Eine wichtige Komponente der Tätigkeit des Hermannstädter Gemeinschaftssportklubs (Asociația Clubul Sportiv Comunitar Sibiu) sind die Basketballtrainingseinheiten für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Insgesamt 15 Rollstuhlfahrerinen und Rollstuhlfahrer nehmen daran regelmäßig teil. Ihr Rollstuhlbasketballteam trägt den Namen „Zburătorii” (Die Fliegenden) und sie haben in diesem Jahr den 3. Platz bei dem Rumänienpokal im Rollstuhlbasketball gewonnen. Trainiert haben sie in der Zeitspanne 15. April -1. November 2023 in der Transilvania-Halle in Hermannstadt jeweils 2-3 Mal pro Woche. Desgleichen spielten sie gegen Mannschaften aus dem In- und Ausland. Dani Troancă, der Vorsitzende des Gemeinschaftssportklubs, dankte in diesem Zusammenhang dem Bürgermeisteramt der Stadt Hermannstadt, das diese Tätigkeit möglich gemacht hat und erklärte, man mache 2024 weiter.                                                     Foto: Asociația Clubul Sportiv Comunitar Sibiu