50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2854

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

 

„Ach bleib!“ – Gott hört auch unsere Seufzer als Gebet. „Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.“ (Paulus an die Römer 8,26b)

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Aus Anton Kobergers Werkstatt

Ausgabe Nr. 2854

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (IV)


Der für die Bibliothek des Barons Samuel von Brukenthal zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean (2. v. r.) bei der Vorstellung der ersten Inkunabel.
Foto: Beatrice UNGAR

Liebe Bibliophile, oder „Amateurs”, wie die Buchliebhaber im 18. Jahrhundert genannt wurden, das Brukenthalmuseum hat dieses Jahr eine Ausstellungsreihe mit dem Titel Brukenthal-Inkunabeln gestartet. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojekts werden im zweiten Stock des Brukenthalpalais nacheinander mehrere solcher Ausgaben von Büchern ausgestellt, die in der Frühzeit des Buchdrucks in Europa, gedruckt wurden. Für diejenigen, die mit dem Begriff vielleicht nicht vertraut sind: Inkunabel kommt vom lateinischen incunabulum, was „Wiege” bedeutet. Daraus lässt sich ableiten, dass Inkunabeln jene Bücher sind, die in der frühen, „Wiege”-Zeit der Einführung des Buchdrucks in Europa gedruckt wurden. Mit anderen Worten, es handelt sich um die ersten Bücher, die auf dem europäischen Kontinent gedruckt wurden. Im Großen und Ganzen handelt es sich um die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der vierten Folge der Reihe „Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal” stellt der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean diese Sonderveranstaltung des Brukenthalmuseums ausführlich vor.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2854

Parken verboten

Hermannstadt. – Die Polizei meldet, dass man seit dem 27. Februar in der Str. Rahovei, Richtung Calea Cisnădiei – Bd. Mihai Viteazu, auf dem Straßenabschnitt zwischen Str. Oștirii und Bd. Mihai Viteazu, nicht mehr anhalten bzw. parken darf. (RS)

 

Hühner, Enten, Hasen

Hermannstadt. – Die 27. Auflage der Kleintierausstellung findet am Wochenende im Lazarett-Viertel (Calea Gușteriței Nr. 21, hinter Penny Balanța) statt. Programm: Freitag, 1. März, 14-18 Uhr; Samstag, 2. März 9-18 Uhr; Samstag, 3. März, 9-14 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Lei/Kind, 10/Erwachsener. Ein Tombolalos kostet 1 Leu. Näheres unter 0740-04.24.97. (RS)

 

Konzert mit Paul Ciuci

Hermannstadt. – Paul Ciuci und Compact befinden sich z. Z. auf Landestournee mit „Cântec pentru prieteni”. In Hermannstadt konzertieren sie am Freitag, dem 1. März, ab 20 Uhr im Oldies Pub. Karten (100 Lei) unter www.iabilet.ro. (RS)

 

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Deutsche Fassung geplant

Bildband mit Ansichten von Heltau vorgestellt

Ausgabe Nr. 2853

Bei der Buchvorstellung in der evangelischen Kirche in Heltau sprachen Marius Tuță, der Direktor des Heltauer Kulturhauses, Alexandru Constantin Chituță, Manager ad interim des Brukenthalmuseums, die Museografin Delia Voina und Pfarrer Zorán Kézdi (v. l. n. r.). Foto: Brukenthalmuseum

Zivile und sakrale Architektur, Volkstrachten, Aspekte aus dem Alltagsleben in Heltau/Cisnadie/Nagydisznód vom Ende des 19. Jahrhunderts und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – dies alles ist seit kurzem in einem Bildband zusammengefasst.Weiterlesen

Mit Kettensäge und Gasmasken

Premiere mit Shakespeares ,,Sommernachtstraum“ in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2853

„Sommernachtstraum“ von William Shakespeare ist das neueste Theaterstück, mit dem die Schauspielerinnen und Schauspieler der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters und ihre Kolleginnen und Kollegen vom Deutschen Staatstheater Temeswar (DSTT) in der Regie von Florian von Hoermann am vergangenen Wochenende Premiere gefeiert haben. Unser Bild: Szenenfoto mit der DSTT-Schauspielerin Olga Török (Puck) und den drei Waldgeistern.                                                                   Foto: TNRS

Eine königliche Hochzeit eines Paares aus Athen belebt den Wald und lädt zum Fest ein. So beginnt Shakespeares Stück. Die „Sommernachtstraum”-Inszenierung von Florian von Hoermann an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters, die am vergangenen Wochenende Premiere hatte, beginnt anders: Durch die Einwirkung von Naturkatastrophen und menschlichem Handeln schrumpft der Wald immer weiter und droht, ins Chaos zu stürzen. Ist es möglich, diesen „Sommernachtstraum” noch zu retten, bevor er zum Albtraum wird?Weiterlesen

,,Märzchen-Alarm“ mitten in Wien

Eine außergewöhnliche Veranstaltung für immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2853

Die Wiener HZ-Korrespondentin Ingrid Weiss (rechts) beim Fachsimpeln auf dem Märzchen-Markt in der Bruno-Marek-Allee 9. Der Târg de Mărțișor la Viena findet auch am 25. Februar und am 3. März statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Übrigens: Das Märzchen gehört seit 2017 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.                   Foto: Heinz WEISS

Man(n) ist fasziniert! Frau sieht sie und ist überwältigt! Und im Kopf drehte sich vor Ort alles um die eine Frage: Wie soll man bei dieser Fülle an kleinen Schönheiten eine Entscheidung treffen? Aber alles der Reihe nach: Das Rumänische Kulturinstitut in Wien hatte am 18. Februar zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen, dem Târg de Mărțișor la Viena – einem Märzchen-Markt mitten in Wien! Weiterlesen

Spendenübergabe für das Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2853

Vertreterinnen und Vertreter aller Klassen (5-12) vom Hermannstädter Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium haben gemeinsam mit der Schulleiterin Monika Hay und der stellvertretenden Schulleiterin Delilah Florea den Erlös des Weihnachtsbasars 2023 – insgesamt 18.000 Lei – für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins in Hermannstadt an die Heimleiterin Ortrun Rhein übergeben. Bei der Gelegenheit hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit Heimleiterin Rhein über die Tätigkeit in dieser segensreichen Einrichtung zu unterhalten.

Foto: Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Wundervolles Erbe, bedrohte Schönheit

Workshop zum Tourismuspotential im Harbachtal in der Kulturscheune in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2853

Ruth István (links) und Viktoria Luft (rechts, beide stehend) bei ihren Vorträgen im Rahmen des gut besuchten Tourismus-Workshops in der Kulturscheune Holzmengen.                                                           Foto: Hosman Durabil

Ein buntes Stimmengewirr klingt aus der Holzmengener Kulturscheune. Hier im Harbachtal, zu Gast beim Verein Hosman Durabil, versammeln sich Mitte Februar über zwanzig Teilnehmer zu einem Workshop, um das Tourismuspotential für ihre Region neu zu denken. Sie wollen keinen Massenandrang, sondern eine Ergänzung zu ihren vor Ort gewachsenen Einkommensmöglichkeiten – die einen als Reitlehrer, die anderen als Milchschaf-Halter.Weiterlesen

Tanzfreudige hatten viel Spaß

Zweites Blockseminar ,,Sächsische Volkstänze“ im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2853

Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert hatten mindestens soviel Spaß an den drei Workshop-Tagen wie die Teilnehmenden. Alle mit grünen Fußballtrainingswesten haben den Männer-Part beim Tanz übernommen.

„Wir haben die Ehre, mit Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert, Tanzreferentinnen aus Deutschland, siebenbürgisch-sächsische Volkstänze zu erlernen” hieß es in der Einladung des Zentrums für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache Mediasch (ZfL) zum Blockseminar „Sächsische Volkstänze”, das vom 16. bis 18. Februar im Spiegelsaal des Deutschen Demokratischen Forums in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden hat. Weiterlesen

Wie Pausen in der Musik

Zwischenräume-Ausstellung in Bukarest

Ausgabe Nr. 2853

Gabriela von Habsburg zeigt vor, dass die Betrachter ihre Kleinplastiken gerne anfassen dürfen.
Fotos: Kunsthaus 7B

Bereits seit dem 31. Januar d. J. zeigt die in der Nähe von München und in Tiflis/Georgien lebende Bildhauerin und Grafikerin Gabriela von Habsburg eine Auswahl mit ihren Arbeiten im Bukarester „Oana Ionel Contemporary Art Hub“. Weiterlesen

In der Vesper am Aschermittwoch

Ausgabe Nr. 2853

In der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt stand eine Vertonung der 3. Bußandacht des Hermannstädter Kantors Johann Knall (1734-1794) im Mittelpunkt. Der in Schönberg geborene und auch als Pfarrer in Kleinpold dienende Knall war auch Komponist. Neben dem Hermannstädter Bachchor und einem Instrumentalensemble wirkten die Solistinnen Elisa Gunesch (Alt) und Melinda Samson (Sopran) mit. Die Vesper gestaltete als Liturg Pfarrer Hans-Georg Junesch gemeinsam mit Konfirmanden.                      Foto: Beatrice UNGAR