Eine große Erleichterung ausgehandelt

Ausgabe Nr. 2881

Erfolgreiche Arbeitsreise der bayerischen Arbeits- und Sozialministerin Ulrike Scharf


Bei den Gesprächen im Arbeitsministerium in Bukarest (v. l. n. r.): Botschafter Peer Gebauer, BdV-Präsident Bernd Fabritius, Staatsministerin Ulrike Scharf, Arbeitsministerin Simona Bucura-Oprescu, ANPIS-Generaldirektorin Gabriela Opriș, CNPP-Präsident Daniel Baciu.

Eine große Erleichterung im Verfahren zum bilateralen Leistungstransfer zwischen Rumänien und Deutschland wurde bei Gesprächen im Rahmen der Arbeitsreise der bayerischen Arbeits- und Sozialministerin Ulrike Scharf, MdL, in Begleitung des BdV-Präsidenten Dr. Bernd B. Fabritius in Bukarest ausgehandelt.

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Der Beruf, anderen eine Freude zu machen

Ausgabe Nr. 2881

Ein Tag voller Besuche in Siebenbürgen mit Hildrun Schneider


Hildrun Schneider.
Foto: Finya LUSTINA

Die Sonne steht schon hoch am Himmel, als Hildrun Schneider und ich uns auf den Weg machen. Unser Ziel: die Dörfer rund um Kerz, südöstlich von Hermannstadt. Hildrun Schneider, Referentin für Kontakt zu den Mitgliedern der deutschen Gemeinschaft im Kirchenbezirk Hermannstadt, hat das Auto vollgepackt mit Taschen. Kleidung, Handtücher oder andere nützliche Spenden, die sie bei ihren Besuchen an bedürftige Menschen verteilt, finden auf der Rückbank Platz.

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Dampflok aus Großbritannien

Ausgabe Nr. 2881

Eine Schmalspurtenderlokomotive aus England, gebaut in Leeds im Jahr 1915 war am vergangenen Wochenende im Einsatz bei den schon traditionellen Fahrten der Schmalspurbahn (Wusch) im Harbachtal auf der Kurzstrecke zwischen Holzmengen und Cornățel. Die Dampflok in Rumänien fahren zu lassen war der Traum des britischen Eigentümers, der nicht genannt werden will und der diese Lok für zwei Jahre zur Verfügung gestellt hat. Bei der Fahrt dabei war außer zehn britischen Eisenbahnfreunden, die schon länger mit dem Hermannstädter Verein „Prietenii Mocăniței” (Freunde der Schmalspurbahn)zusammenarbeiten, der britische Lokführer Chris Phillimore, der auch bei großer Hitze im Führerstand korrekt mit schwarzer Weste über dem karierten Hemd agierte. Die Lok zog am 7. bzw. am 8. September jeweils vier geschlossene und einen offenen Wagen mit zahlreichen Fahrgästen. Foto: Joachim STÜBBEN

,,Ein jeder forsche und sammle“

Ausgabe Nr. 2881

175 Jahre seit der Gründung des Siebenbürgischen Vereins für Naturwissenschaften

Der Treppenaufgang in der Halle des Naturwissenschaftlichen Museums mit dem Fries, auf dem die Namen der Gründer und Vorläufer zu lesen sind.

Der Aufschwung der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert führte zu anhaltenden Bestrebungen, die Kenntnisse über die heimischen Naturschätze zu vermehren, sie durch wissenschaftliche Forschungen voranzubringen und sie auch in weiteren Kreisen bekannt zu machen und zu verbreiten. Diese Initiative führte zu Gründungen wissenschaftlicher Vereine, wie sie in Hermannstadt, aber auch auf europäischer Ebene, ins Leben gerufen wurden. Ein Funke sprang bereits 1841 durch die Gründung des „Deutschen Vereines für Vaterlandskunde“ über, dem heute bekannten Landeskundeverein, bzw. Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), der 1841 in der Festhalle des Baron Brukenthalischen Gartens in Hermannstadt ins Leben gerufen wurde.

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Es begann in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2881

30 Jahre seit erstem MTB-Wettkampf in Rumänien

Bei dem MTB-Rennen auf E-Bikes geht es genauso über Stock und Stein wie auch bei den Rennen auf konventionellen Mountainbikes.
Foto: Tibi HILA

Vor genau 30 Jahren hat der erste Mountainbike-Wettkampf in Rumänien stattgefunden. Der Surmont Club organisierte ihn in und um Michelsberg. Aus diesem Anlass findet am Samstag, dem 14. September, im Rahmen des Triada eMTB Xperience-Wettkampfs, in einer Pension im Frecker Tal ein festliches Abendessen statt, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind sowie Veranstalter von damals. Das gaben die Veranstalter vom PlayBike ProCycling Team um Tudor Oprea bekannt.

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Geschichtenerzähler und Glücksritter

Ausgabe Nr. 2881

Anton Maly wäre in diesem Jahr 140 geworden und wird für sein Verdienst geehrt

Anton Maly (1884-1959) um 1905-1909.
Foto: Firma Streich in Mendoza/ Argentinien

 

Er verwaltet das Erbe des Großvaters und möchte mit der Neuauflage von „Der entfesselte Tod“ die Erinnerung an einen erfolgreichen Romanschriftsteller wieder aufleben lassen: Lothar Höchsmann, der jüngste Enkelsohn Anton Malys, hat sich unter den über 100 hinterlassenen Werken bewusst für diesen Abenteuerroman entschieden. „Ich sehe durchaus Parallelen zu der heutigen Zeit, da Krieg und Völkermord genauso gegenwärtig sind wie damals“, sagt Höchsmann. Im November 1939 – der Zweite Weltkrieg hatte gerade erst begonnen – vollendete Maly sein Buch über einen der grausamsten Indianerkriege, der als „die Verschwörung des Pontiac“ in die Historie eingegangen ist. Diese in amerikanischen Geschichtsbüchern dokumentierte Episode von 1763 schrieb Maly auf, natürlich mit einer ordentlichen Portion Fiktion, hier und da versehen mit einer Prise wahrer Begebenheiten. „Zum Beispiel wäre da die Sache mit den Decken von Pockenkranken, die man an die Indianer verteilt hat, um die hochansteckende tödliche Seuche unter ihnen zu verbreiten“, erklärt Höchsmann. Glaubt man der Geschichte, ist dieser perfide Plan eines britischen Oberbefehlshabers einer der ersten Versuche, biologische Waffen einzusetzen.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2881

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Text und Melodie des Liedes „Wer nur den lieben Gott läßt walten”, Nr. 322 im Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien stammen von ein und demselben Autor, dem 1621 in Neusalza geborenene und 1681 in Weimer verstorbenen Dichter, Komponisten und Gambenspieler Georg Neumark.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2881

Erster Schultag in Hermannstadt: Am Montag, den 9. September, war in Rumänien Schulbeginn. Natürlich auch für rund 57.000 Schüllerinnen und Schüler von der Vorbereitungsklasse bis zur 12. Klasse im Kreis Hermannstadt, davon rund 4.300 an den deutschen Abteilungen und Schulen. In Hermannstadt selbst sind an einigen Schulen die Ausbau- oder Reparaturarbeiten pünktlich abgeschlossen worden, an anderen nicht. So erhalten die Lyzeaner des Octavian Goga-Nationalkollegs vorerst online Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler der Schule Nr. 12 auf der Konradwiese haben neue Klassenzimmer mit neuer Ausstattung. Unser Bild: Die II. G-Klasse von der deutschen Abteilung der Nicolae Iorga-Schule posiert mit Lehrerin Anamaria Crețu am ersten Schultag. Foto: Ana-Maria MĂRGINEAN

 

Musik in der Stadtpfarrkirche

Hermannstadt. – In der evangelischen Stadtpfarrkirche konzertieren am Freitag, den 13. September, 12 Uhr, Brita Fakch Leutert (Orgel) und Samstag, den 14. September, 19 Uhr, der St. Matteus Kammarkör Stockholm unter der Leitung von Espen Olsen, Solistin Kristin Alsos Strand (Cello), unter Mitwirkung des Hermannstädter Bachchors. (BU)

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Ein Gesamtkunstwerk

Ausgabe Nr. 2881

Ursula Philippi konzertierte an der Großauer Orgel

Ursula Philippi an der mustergültig restaurierten Orgel in der evangelischen Kirche in Großau. Fotos: die Verfasserin

Alle Register gezogen und mehrere Manuale und Pedale gleichzeitig bedient hat die Organistin Ursula Philippi bei ihrem außerordentlichen Konzert in der Großauer evangelischen Kirche am vergangenen Sonntag. Eigentlich erlebten die Anwesenden ein Gesamtkunstwerk Marke Philippi.

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Streben nach der gegebenen Einheit

Ausgabe Nr. 2880

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) tagte in Hermannstadt

 


Pfarrer Ștefan Cosoroabă (links) gratuliert Pfarrerin Rita Famos zur Wahl, Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (Bildmitte), einer der gewählten stellvertretenden Ratsmitglieder der GEKE, schließt sich an.

„Europa ringt darum, nicht auseinanderzubrechen“, und man müsse „Nach der Einheit streben, ohne die Wahrheit preiszugeben“, sagte die neugewählte geschäftsführende Präsidentin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), die Schweizer Pfarrerin Rita Famos, in ihrer Predigt zu Epheser 4, 1-15 im Abschlussgottedienst der neunten Vollversammlung der GEKE in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt am Sonntag, dem 1. September. Famos ist Präsidentin der Evangelisch-Reformierten Kirche in der Schweiz (EKS).Weiterlesen