Ausgabe Nr. 2443

„Wenn die Reussener etwas anpacken, dann wird es auch" stellte Dechant Dietrich Galter in seiner Ansprache im Festgottesdienst zum Heimattreffen der Reussener am Samstag fest. Damit meinte er den Einsatz der Reussener, die durch ihr Engagement in ihrem Heimatort ein Vorbild für viele Gemeinden sein können. Besonders hervorzuheben sei, dass immer auch die Jugend eingebunden werde, damit die Tradition weitergeführt werden könne. Pfarrer Michael Reger, der die Predigt in der Mundart der Reussener Siebenbürger Sachsen hielt, stellte stimmig fest: „In Reussen steht nur der Turm schief. In anderen Gemeinden steht vielleicht der Haussegen schief, hier ist alles richtig." Die Reussener wüßten auch, dass man auch etwas dafür tun müsse, damit „das Himmelreich unser Schatz wird", stellte Reger fest. Bei dem anschließenden geselligen Beisammensein im hergerichteten Pfarrhaus bewiesen die Reussener erneut, dass sie es verstehen zu feiern. Unser Bild: Gruppenbild mit Trachtenträgern und Ortspfarrer Klaus Dieter Untch vor der Kirche.
Foto: Beatrice UNGAR