Wie klingen große Landschaften?

Interview mit der Zeichen-Konzert Gruppe „Bonnage Horreur“ aus Wien
Ausgabe Nr. 2475
 
 

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Ein außergewöhnliches Trio besucht im April das Comics-Festival in Hermannstadt. Zwei österreichische Musiker und ein US-amerikanischer Zeichner werden das originelle Konzept eines Zeichen-Konzertes vorführen. Die Idee ist vor vier Jahren entstanden, als sich Benjamin Schiemer (Sitar und Gitarre), Bernd Ammam (Kontrabass) und S.R Ayers – auch Rob – (Zeichner), nach einer gemeinsamen Erfahrung in einer Theatergruppe mit ähnlichem Konzept, zusammengesetzt und ihre Gruppe „Bonnage Horreur“ getauft haben. Mit dem Trio, das heute ab 15 Uhr, Kinder und Jugendliche ab 11 und bis 18 Jahren zu einem Workshop in das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt einlädt, sprach HZ-Praktikantin Lara C e r o s k y.Weiterlesen

In memoriam Hans-Dietrich Genscher

2475

Der frühere bundesdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher ist tot. Er starb in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag in der Vorwoche. Genscher geht als historische Schlüsselfigur in die Geschichte ein, da er sich für die Überwindung der Teilung Europas und Deutschlands sowie des Kalten Krieges einsetzte. Genscher war auch der erste hochrangige bundesdeutsche Politiker, der nach der Wende Mitte Januar 1990 Rumänien besuchte. Unser Bild: Der DFDR-Ehrenvorsitzende trägt sich in das Kondolenzbuch ein, das im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt ausgelegt war.                            

Foto: Cynthia PINTER

Nachrichten

2475

Briefwahl nun auch möglich; DFDH-Mitgliederversammlung; Bildbericht von den Lofoten; Basteln im Kulturzentrum; Grafik von Sieglinde Bottesch; DFDR-Vertreterversammlung; Kinderflohmarkt; Eierjagd im Arka Park auf der Hohen Rinne; Deutschsprachige Studienmöglichkeiten; Arbeiten im Strandpark; Erste-Hilfe-Tipps; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Zusammenarbeit in Zeiten der Abgrenzung

Ausgabe Nr. 2474
 

Radu Stanca-Nationaltheater kooperiert mit Staatsschauspiel Stuttgart

 

Lessings Werk Nathan der Weise” hat es nie an Aktualität gefehlt – erst recht nicht heute mit den kriegerischen, religiösen, wirtschaftlichen und politischen Konflikten im Nahen Osten und ihrer globalen Ausstrahlung. So gibt es nun auf den Bühnen eine Nathan-Renaissance.

Armin Petras, der Intendant des Stuttgarter Staatsschauspiels, geht aber in seiner Inszenierung über eine werkgetreue” Interpretation ebenso hinweg wie über eine plumpe Aktualisierung. Zwar ist die Gegenwart im Bühnenbild des laufend bombardierten und beschossenen Hotels, in das er die Handlung verlegt, akustisch und optisch präsent, aber Petras sucht jenseits dieser äußerlichen Assoziationen nach den Konflikten in den von Fundamentalismus geprägten Köpfen der Protagonisten.Weiterlesen

Zum Mitsingen ermuntert

Ausgabe Nr. 2474
 

Karfreitag-Konzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Musikalischer Karfreitag in der evangelischen Stadtpfarrkirche: die von Georg Philipp Telemann komponierten und von Musikwart und Chordirigent Jürg Leutert in einem Pasticcio „versammelten" Lukas-Passionen wurden von dem Hermannstädter Bachchor interpretiert. In Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor Mediasch, begleitet von acht StreicherInnen der Hermannstädter Philharmonie, und mit den herausragenden Stimmen der drei anwesenden Solisten, hat der Chor eine bemerkenswerte Leistung erbracht.Weiterlesen

IN der Kirche, FÜR die Kirche, MIT der Kirche

Ausgabe Nr. 2474
 

Zum 20. Jubiläum der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien

 

Die kirchliche Frauenarbeit innerhalb der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) wurde 1990, nach langer Pause, fortgesetzt. Zunächst beauftragte das 29. Landeskonsistorium dessen gewähltes Mitglied Ilse Philippi, für „Fragen der Pfarrfrauen" zu verantworten. Ilse Philippi gründete gemeinsam mit Helga Pitters, Gerhild Rudolf und Sunhild Galter eine Initiativgruppe, unter der sich eine gewisse Struktur entwickelte. Bei der Gründungssitzung der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am 1. April 1995 waren 100 Frauen dabei. Aus terminlichen Gründen feiert dieses Werk der EKR am Samstag sein 20. Gründungsjubiläum, also knapp ein Jahr nach dem Stichdatum. Aus diesem Anlass fragte die HZ die vier Frauen der ersten Stunde und Edith Toth, die amtierende Vorsitzende, was die Frauenarbeit für sie bedeutet. Im Folgenden sind deren Antworten zu lesen:Weiterlesen

Impuls für Tourismus

Ausgabe Nr. 2474
 

Neuer Direktflug vom Hermannstädter Flughafen

 

Am Ostermontag ist vom Internationalen Flughafen Hermannstadt der erste Flug nach Köln gestartet. Die Fluggesellschaft Blue Air hat Wort gehalten und einen zweiten Direktflug aus Hermannstadt nach Deutschland in ihr Angebot aufgenommen.Weiterlesen

Nachrichten

2474

In eigener Sache; Klaus Johannis bei Nukleargipfel; DFDR sammelt Unterschriften; Vertreterversammlung; Konzert in Kleinschenk; Mitgliederversammlung; DFDR-Vertreterversammlung; Störche-Kamera in Großau; Eierjagd im Arka Park auf der Hohen Rinne; Wohnblocks renovieren; Theater-Studiengang; Literaturwettbewerb 2017; Hommage an Lucreţia Ciobanu; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Innovativ und emblematisch“

Ausgabe Nr. 2474
 

Zum 150. Geburtstag von Octavian Smigelschi

 

Der rumänische Maler, Bildhauer und Graphiker Octavian Smigelschi wurde am 21. März 1866 in Groß-Logdes/Ludoșul Mare heute einfach Ludoș, im Kreis Hermannstadt geboren und starb am 10. November 1912 in Budapest. Aus Anlass seines 150. Geburtstags wurde im Multimediasaal des Brukenthalmuseums im Blauen Stadthaus in Hermannstadt eine Ausstellung eröffnet, die den Künstler als innovativen und emblematischen Maler des 20. Jahrhunderts" feiert. Weiterlesen

Im Interesse aller Betroffenen

Ausgabe Nr. 2474
 

EKR lud zu Besichtigung in Rothbach und Radeln Regierungsvertreter ein

 

Nach den Einstürzen der Kirchtürme in Rothbach und Radeln, wurden diese von einer Delegation der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) begutachtet. Dabei wurde das Ereignis von der Frage nach der Zukunft des deutschen Kulturgutes in Siebenbürgen überschattet. Weiterlesen

Humor wird groß geschrieben

Ausgabe Nr. 2474
 

Zeitgenössische rumänische Erzählungen und Lyrik in einem Sammelband

 

 

Eine unkonventionelle „Einladung nach Rumänien“ hat die Freiburger Rumänistin Elsa Lüder zu Jahresbeginn bei Frank & Timme Berlin herausgebracht. Junge, weniger bekannte Stimmen der rumänischen Literaturszene malen ein nuancenreiches Bild der rumänischen Gegenwartsliteratur, überraschenderweise anders. Eine Literatur, die so manches Vorurteil weichen lässt. Moderne Texte vermischen sich mit klassischen Erzählungen. Der Humor, das wesentliche Element der rumänischen Literatur, wird groß geschrieben.Weiterlesen