„Ohne Deutsch keine Zukunft“

Ausgabe Nr. 2468
 

Die Südtirolerin Alessandra Rondelli gibt Sprachunterricht in Hermannstadt

 

Seit etwa drei Jahren lebt Alessandra Rondelli in Hermannstadt und ist Sprachlehrerin für Deutsch und Italienisch. Anfangs arbeitete sie in einer Sprachschule und ist mittlerweile selbstständig geworden. Sie unterrichtet derzeit meist Deutsch in Kindergärten, in Firmen oder organisiert selbstständig Sprachkurse für kleinere Gruppen. Als nächsten Schritt hat sie vor, einen zentral gelegenen, für Kurse geeigneten Raum zu mieten.Weiterlesen

„Nur in der Zielsprache kommunizieren“

Ausgabe Nr. 2468
 

Gespräch mit Dr. Liana-Regina Junesch von der Lucian Blaga-Universität

 

Dr. Liana-Regina Junesch absolvierte das Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt und unterrichtete 8 Jahre lang an der Schule Nr. 16 in Hermannstadt (heute Şcoala Gimnazială „I. L. Caragiale”). Obwohl sie Freude an der Arbeit mit den Grundschulkindern hatte, studierte sie Germanistik und betreut seit mehreren Jahren deutschsprachige StudentInnen als Leiterin des Studiengangs deutschsprachige Grundschul- und Vorschulpädagogik an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt. Sie ist bestrebt, ihr Wissen und die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten an die StudentInnen weiterzugeben. Auch heute noch wendet sie die bewährte Methode „One person – one language“ an, so dass die Lernenden „gezwungen“ sind, sie auf Deutsch anzusprechen. Ihre Arbeit insgesamt, spielt für den Unterricht in deutscher Sprache in unserem Land eine wesentliche Rolle.

Mit Frau Junesch sprachen Agnes Amrein-Pesti (Ungarn), Bădilă Rusalina und Nana Bâtiu (Hermannstadt), Bela Hajnalka (Mediasch), Ioana Bianca Bendorfean (Deva), Teodora Boar (Neumarkt) und Adrian Văluşescu (Kronstadt), koordiniert von Hildegard-Anna Falk (Hermannstadt).Weiterlesen

Crowdfunding für Wasserfilter

Ausgabe Nr. 2468
 

Französisch-rumänisches Jungunternehmen in Großau bietet Lebenshilfe

 

 

Ich bin hoch erfreut zu sehen, dass im Kreis Hermannstadt die französisch-rumänische Kooperation der Entwicklung der Wissenschaft dient und Millionen Menschen Lebenshilfe bieten kann", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Landwirtschaftskammer aus dem Departement Ille-et-Vilaine, Catherine Dupont, bei ihrem Besuch in der Firma Khar&Partners in Großau am vergangenen Wochenende.Weiterlesen

Eisskulptur für Brâncuși

Ausgabe Nr. 2468
 

Zum heutigen Brâncuși-Tag, dem seit diesem Jahr in Rumänien zum nationalen Feiertag erklärten Geburtstag des großen Bildhauers Constantin Brâncuși, wird im Eishotel am Buleasee eine Eisskulpturenausstellung eröffnet und das Theaterstück Constantin Brâncuși și Steve Jobbs" aufgeführt. Mehr dazu unter www.hotelofice.ro                   

Foto: hotelofice.ro

„Das Image Rumäniens aufpolieren“

Ausgabe Nr. 2468
 

Erinnerungsfahrt an den rumänischen Sieg bei der Monte Carlo-Rallye 1936

 

„Fahrer und Beifahrer wärmten sich mit Cognac- und Weinflaschen" erzählte Ionel Zamfirescu in den 1980-er Jahren von der abenteuerlichen Fahrt mit einem Ford V8 Baujahr 1935 von Athen nach Monte Carlo. Zamfirescu hatte Ende Januar 1936 gemeinsam mit dem berühmten Rallyefahrer Petre G. Cristea und dem Mechaniker Gogu Constantinescu die Monte Carlo Rallye gewonnen. Es war der erste Sieg für ein rumänisches Team und sollte auch der einzige für Rumänien bleiben. Zugleich war es der erste Sieg für den Automobilproduzenten Ford, der 1936 die Produktion in Rumänien aufgenommen hatte.

80 Jahre danach konnte von Alkoholkonsum am Steuer keine Rede sein und bis auf einen Schneesturm in Slowenien spielte der Winter bei der Erinnerungsfahrt von Bukarest nach Monte Carlo und zurück auch keine bedeutende Rolle.Weiterlesen

Nachrichten

2468

In eigener Sache; Spielenachmittag im DKH; Buchpräsentation im Spiegelsaal; „Freunde des Museums"; Gastspiel in Klausenburg; Männerfrühstück an der EAS; Deutsche Theaterpremiere; Rumänische Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Internationale Tagung des BKGE in Berlin; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

In eigener Sache

Ab 1. März steigen die Postgebühren für Auslandssendungen, gab die Rumänische Post am Montag bekannt. Dementsprechend steigen auch die Gebühren für ein Auslandsabonnement der Hermannstädter Zeitung  von derzeit 124 Lei pro Jahr auf 270 Lei pro Jahr (umgerechnet 60 Euro). Die Post begründet die Preissteigerungen damit, dass diese seit 12 Jahren unverändert geblieben seien.

Nähere Auskünfte unter 0269-21.27.75 oder per E-Mail: sekretariat@hermannstaedter.roWeiterlesen

„Eine solide Zukunft für die Hermannstädter Gemeinschaft“

Ausgabe Nr. 2467
 

Fremdsprachenkabinett im Hermannstädter Energetischen Lyzeum aus Spenden als Multimediasaal ausgestattet

 

Der neue Multimediasaal für angewandte Fremdsprachen wurde am vergangenen Donnerstag im Energetischen Lyzeum in Hermannstadt eingeweiht. Eingerichtet wurde der Saal durch die Unterstützung des Vereins Alexandra Nanu AUAN mittels einer Spende seitens der Firma Wenglor, eine Firma die übrigens auch in der Vergangenheit verschiedene Reparaturarbeiten in der Schule finanziert hatte.Weiterlesen

20 Jahre Haft für Vişinescu

Ausgabe Nr. 2467
 

Berühmt-berüchtigter kommunistischer Folterer in erster Instanz verurteilt

 

Zum ersten Mal in Rumänien wurde ein Gefängnisleiter aus der kommunistischen Zeit verurteilt: Alexandru Vişinescu, der frühere Chef des Gefängnisses in Râmnicu Sărat, wurde nach einem 10-monatigen Prozess zu 20 Jahren Haft verurteilt.Weiterlesen

Lernen für das Leben

Ausgabe Nr. 2467
 

Bald Finnische Schule in Hermannstadt

 

 

Im September eröffnet eine besondere private Schule in Hermannstadt. Die „Finnische Schule“ wird ihren Sitz in der Waisengasse/Pedagogilor, im Gebäude der „Carol I“-Baufachschule, haben. Über die Ziele der Schule und das finnische Schulsystem sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit der Geschäftsführerin der Finnischen Schule in Hermannstadt, Elena Lotrean.

  Was ist die Finnische Schule?

Die Finnische Schule ist eine gewöhnliche Schule, die aber eine unterschiedliche Herangehensweise an die Lern-Kontexte bietet als die rumänische Schule. Mit anderen Worten, die Finnische Schule stellt den Schüler in den Vordergrund des Lernprozesses und nicht das Schulbuch oder etwa den Lehrer. Die Kinder sollen für das Leben lernen und nicht für Kontrollarbeiten. Die Lernziele unterscheiden sich kaum von jenen, die im rumänischen Lehrplan stehen. Bloß die Umsetzung ist anders. Weiterlesen

Im Blickpunkt: Der „Euro-Islam“

Ausgabe Nr. 2467
 

Buchvorstellung an der EAS: „Halbmond über der Dobrudscha“ von Jürgen Henkel

 

 

Nicht alle Tage spricht ein Großmufti vor den Mitgliedern und Freunden der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf. Doch letzten Samstagabend gab die Buchvorstellung Jürgen Henkels einen guten Anlass dazu.

Mit seinem neuen Band „Halbmond über der Dobrudscha“, erschienen als Band 7 der Reihe Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek" präsentierte der Herausgeber eine Dokumentation über das Leben der Muslime in Rumänien.

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„Ich bin sehr glücklich, dass ich hier lebe!“

Ausgabe Nr. 2467
 

Gespräch mit Dr. Hans Klein, Vorsitzender des DFDH

 

Dr. Hans Klein, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) entstammt einer Lehrerfamilie und feiert demnächst seinen 75. Geburtstag. Er ist in Dobring im Unterwald zur Schule gegangen und weil es dort keine deutschen Klassen gab, hatte er drei Jahre lang Unterricht in rumänischer Sprache. Danach hat Hans Klein in Petersdorf gewohnt und ist anschließend in Mühlbach aufs Lyzeum gegangen. Das Abitur folgte dann an der Brukenthalschule. Weil sein Vater meinte, man müsse auch ein Handwerk beherrschen, war er ein Jahr lang Tischlerlehrling. Es folgte das Theologiestudium, 1972 promovierte Hans Klein in Biblischer Theologie und begann schon im gleichen Jahr seine Lehrtätigkeit als Dozent und dann Professor an der Evangelischen Theologischen Fakultät in Hermannstadt. Erwähnt werden muss auch der Einsatz als Stadtpfarrer (1993-1998) und die Mitgliedschaft im Stadtrat (1992 bis 2011) als Vertreter des DFDH.Weiterlesen