Nachrichten

2451

„Ein Weg wie hundert Leben"; Herta Müller und die Angst; „Die Lager neben dir; Reihe „Junge Akademiker"; Treffen in der HZ-Redaktion; Buchvorstellung; Spielend Französisch lernen; Nationaler Gedenktag für die Holocaust-Opfer; Workshop für Schüler und Studenten; Ursula Ackrill liest; Infoabend an der FU Berlin; Heimspiel am Sonntag; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Sie stellt sich jeder Herausforderung

Ausgabe Nr. 2451
 

Die Autorin und Übersetzerin Nora Iuga erhielt das Bundesverdienstkreuz

 

„Bis heute stellen Sie sich, verehrte Frau Iuga, jeder Herausforderung. Trotz des achtjährigen Publikationsverbotes ab 1970 haben Sie ihr schöpferisches Wirken nicht unterbunden sondern stets weiter geschrieben und sich für die Literatur und freie Meinungsäußerung eingesetzt. Mit Ihrem außerordentlichen Einsatz als Sprach-, Kultur-und Literaturvermittlerin und Ihrem ständigen Engagement für die Rezeption deutscher Literatur in Rumänien haben Sie sich nachhaltig um das deutsch-rumänische Verhältnis verdient gemacht. Ich möchte Ihnen daher namens der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich danken." Mit diesen Worten schloss  Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, seine Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Eleonora Almosnino, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Nora Iuga, am 30. September 2015 in Bukarest.Weiterlesen

Zwischen Lachen und Weinen

Ausgabe Nr. 2451
 

Zur Premiere des Stücks „Noaptea bufonilor“ am Radu Stanca-Nationaltheater

 

„Wo Kunst ist, wo Talent ist, da gibt es kein Alter, keine Einsamkeit, keine Krankheiten, und selbst der Tod ist halb so schwer.“ Kunst und Talent gab es beides am Donnerstagabend, dem 1. Oktober, auf der Sprechbühne des Radu-Stanca-Theaters in Hermannstadt zu sehen. „Noaptea bufonilor“ (Die Nacht der Possenreißer) in der Regie von Alexa Visarion wurde in Premiere im voll besetzten Theatersaal aufgeführt.Weiterlesen

Projektpräsentation auf der Sagstiege

Ausgabe Nr. 2450
 

2016 feiert Hermannstadt 825 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung

 

Die erste urkundliche Erwähnung Hermannstadts geht auf die Gründung der Propstei des heiligen Ladislaus der Ecclesia Theutonicorum Ultrasilvanorum" in Cibinium" durch den ungarischen König Bela III. und deren Bestätigung durch Papst Coelestin III. als freie Propstei zurück. Dies war auch eine Zusage an die ab ca. 1150 angesiedelten Hospites", dass sie ihre kirchlichen Angelegenheiten frei regeln können.  Die Gründung von villa Hermani" (Hermannsdorf) wird um 1141, also fünfzig Jahre zuvor, angesetzt.Weiterlesen

„Ein ganz eigener Fokus“

Ausgabe Nr. 2450
 

Vortrag über die Siebenbürger Sachsen und die Evangelische Kirche Österreichs

„Wenn Gott eine Kirche will, dann schafft er die Möglichkeiten dafür", zitierte Pfarrer Volker Petri, der Bundesobmann der Siebenbürger Sachsen in Österreich in seinem Vortrag am 18. September d. J., im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen einen Pfarrerkollegen. Der Vortrag handelte von dem Verhältnis der Evangelischen Kirche in Österreich zu den dort lebenden Siebenbürger Sachsen. Ein ganz eigener Fokus, wie Petri selbst betonte, da sonst der Blick zumeist auf Deutschland läge.Weiterlesen

Volle Bierkrüge beim CibinFest

Ausgabe Nr. 2450
 

Das Hermannstädter Bierfest war wie immer ein Erfolg

500 Hektoliter Bier, 2.000 Plätze, 4 Tage und Unmengen Weißwürste und Bretzeln: Das diesjährige CibinFest hat am Großen Ring am Wochenende stattgefunden und war ein Efolg, denn trotz Regenwetter war das Zelt jeden Abend brechend voll. Für gute Laune sorgten abends die Österreicher von „Spatzen 2000”.Weiterlesen

Nachrichten

2450

ASTRA Film Festival ab Montag; Festival für Geschlechtergleichheit; Fotografiefestival; Vortrag zur Eschatologie; Saisoneröffnung und Umbau; Ausstellung über Landler; Straßen im Umbau; Forumsklub; Buchvorstellung; Neu entdecktes Dictum kommt zu Gehör; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Festkonzert des Caedonia Chors

Ausgabe Nr. 2450
 

Unter dem Motto „Eine Gemeinschaft, ein Chor, ein Dirigent" bot der Hermannstädter Caedonia-Kammerchor am vergangenen Wochenende mehrere Konzerte. Gefeiert wurde der Dirigent Florin Soare, der diesen Klangkörper seit 35 Jahren leitet und es wurde die von Simona Manea verfasste Monografie des Chores vorgestellt. Unser Bild: Das Festkonzert fand am vergangenen Freitag im Festsaal der Astra-Bibliothek statt.                    

Foto: Fred NUSS

Erfrischend und locker

Ausgabe Nr. 2450
 

Händel zum Auftakt des Sibiu Opera Festivals

„Am Samstag (12. September) in der Lukaskirche Luzern, am Sonntag (13. September) in der fast voll besetzten Pfarrkirche St. Jakob Cham: Das Oratorium 'Israel in Egypt' von Georg Friedrich Händel (1685-1759) erhielt zwei glanzvolle Wiedergaben in Originalsprache, bei welchen der Chor musikalisch im Mittelpunkt stand. Aus den beiden Chören Cantori Contenti Zug und Matthäuskantorei Luzern entstand ein Klangkörper mit gut 50 Mitwirkenden, welcher in gleicher Weise durch eine exakte Wiedergabe des Notentextes sowie durch die nie nachlassende Konzentration überzeugte". So beginnt der Konzert-Bericht in der Neuen Zuger Zeitung vom 15. September d. J..Weiterlesen

Batulläpfel zum Selberpflücken…

Ausgabe Nr. 2450
 

…auf dem Alten Berg in den Obstgärten von Horticola International

„Ein Apfel am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.“ „An apple a day keeps the doctor away.” Diese und ähnliche Sprüche zeigen wie beliebt der Apfel ist. Heute, im Zeitalter der Globalisierung, können wir  im Handel viele neue, hochgezüchtete Apfelsorten kaufen, die unter Umständen von der anderen Erdhalbkugel importiert werden. Sie haben phantasievolle, moderne Namen wie „Pink Lady“, Pinova, Jazz… Form, Farbe und Geschmack sind der gerade herrschenden Mode unterworfen. Doch, wo kommen die Äpfel her, wie sehen diese „Apfelfabriken“ aus, die statt auf Geschmack, eher auf Schönheit und Ertrag aus sind?Weiterlesen

„Was ist ein Pinot Grigio?“

Ausgabe Nr. 2449
 

Sechstes DWS-Weinfest im Apfelhaus bei Michelsberg gefeiert

 

„Ein Pinot Grigio, ist das ein Weisswein oder ein Rotwein?”,  fragte Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt und Ehrenvorsitzende des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS). Die sechs in Tracht angezogenen Mädchen, die für den Titel der Weinkönigin 2015 kandidierten, sahen einander etwas unbeholfen an. „Ein Weisswein“, kam endlich Hilfe aus dem Publikum. Vergangenen Sonntag fand nämlich das sechste Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen DWS im Apfelhaus in Michelsberg statt und wer den Wein und alte deutsche Schlager sowie Spezialitäten vom Grill lieb hat, war hier richtig. Verkosten konnten die Anwesenden dieses Jahr bekannte Weine von Jidvei, Cotnari, aber auch Weine von Gitana Winery aus der Republik Moldova und viele andere mehr.Weiterlesen

Zutiefst dankbar

Ausgabe Nr. 2450
 

Grußwort des Bundesministers des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, zum 3. Oktober 2015

25 Jahre Deutsche Einheit. Der 3. Oktober 2015 ist für uns Deutsche ein Anlass zu feiern, aber auch mit Dankbarkeit zurückzublicken.

Schon als vor 40 Jahren die Schlussakte von Helsinki unterzeichnet wurde, sahen wir Deut-sche und unsere Nachbarn eine neue Ära in den europäischen Beziehungen anbrechen.

Gemeinsam hofften wir auf Stabilität und Frieden. Der Prozess der Entspannung zwischen Ost und West ebnete den Weg zur Überwindung des Kalten Krieges. Zutiefst dankbar sind wir für das Vertrauen, das unsere Nachbarn und Partner Deutschland damals entgegenbrachten. Nur dank dieses Vertrauens und dank ihrer Zustimmung konnte unser Land die Teilung überwinden, konnte Europa zusammenwachsen.Weiterlesen

„Eine sächsische Wiedervereinigung“

Ausgabe Nr. 2449
 

25. Sachsentreffen fand am vergangenen Samstag in Mediasch statt

 

Über die Schule habe jeder eine Meinung, stellte der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, bei der Festveranstaltung im Traube-Saal zum offiziellen Abschluss des 25. Sachsentreffens am Samstag in Mediasch fest. Das Motto des diesjährigen Sachsentreffens lautete treffend Schule – gestern, heute, morgen" und bot für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas. Bei sommerlichen Temperaturen wurden mehr als 2.000  Teilnehmende gezählt.Weiterlesen