Das Böse durch gute Musik vertreiben

Die erste EP der Hermannstädter Musikband „Domino“ ist erschienen
Ausgabe Nr. 2520
 

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Lange Zeit war es still um sie. Und Stille ist nicht etwas, was man von ihren Konzerten kennt. Gemeint sind die Jungs der Hermannstädter Band „Domino“. Und dann kam die Überraschung: Am 17. Februar d. J. stellten sie ihr erstes Musikalbum vor. „Haida“ ist der erste Teil der Trilogie „Fuga Lolelor“ (Urzellauf) und enthält sechs Songs. Eigentlich handelt es sich um eine EP. „Eine EP – das kommt aus dem Englischen Extended Play – ist ein Tonträger, der zwischen Single und Album (LP – Long Play) einzuordnen ist“, erklärt Sebastian Marcovici in einem Gespräch für die Hermannstädter Zeitung. Es wird also noch zwei weitere EP`s geben, die zusammen die Trilogie „Fuga Lolelor“ bilden werden.Weiterlesen

Bilaterale Beziehungen im Fokus

Botschafter Cord Meier-Klodt auf Antrittsbesuch in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2520
 

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25 Jahre Deutsch-Rumänischer Freundschaftsvertrag, 10 Jahre EU-Mitgliedschaft Rumäniens, 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland. Diese Jubiläen würden und sollten in diesem Jahr Anlass sein für unterschiedliche Veranstaltungen sowie für den Ausbau der guten bilateralen Beziehungen, stellte S. E. Cordt Meier-Klodt, der neue deutsche Botschafter in Bukarest, nicht nur beim Pressegespräch anlässlich seines Antrittsbesuches in Hermannstadt, der am Donnerstag und Freitag der Vorwoche stattgefunden hat, fest. Weiterlesen

Ballett im Armeehaus

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Ausgabe Nr. 2520
Alle drei Vorstellungen der Ballettgala des Hermannstädter Balletttheaters im Armeehaus waren ausverkauft. Die nächste Vorstellung findet am 15. März statt. Zu sehen sind The Briefcase“ (Tanzposse) und Nu mai sunt eu“ (eine Hommage an den bekannten Bildhauer Constantin Brâncuși). Unser Bild: Szenenbild mit ( v. l. n. r.) Antonio Mannino (Italien), Ellena Nou (Ukraine) und Samuel Rosek (Australien).      

Foto: Fred NUSS

„Mit Bibliotheken die Welt retten”

9.000 Kinder- und Jugendbücher erscheinen jährlich in Deutschland
Ausgabe Nr. 2520
 

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Birgit Dankert, emeritierte Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, hat den deutschen Kulturzentren und Bibliotheken in Rumänien durch das Goethe-Institut Bukarest rund 650 Bücher geschenkt. 80 hat das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt erhalten. Über Kinderliteratur und die Zukunft der Bibliotheken sprach Birgit Dankert mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Mit Musik verwöhnt

Walburgafest der evangelischen Kirchengemeinde Heltau
Ausgabe Nr. 2520
 

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Als Stefan Cosoroabă, der von 1996 bis 2008 evangelischer Stadtpfarrer von Heltau gewesen ist, den Walburgapreis 2011 entgegennehmen durfte, wies Dr. Paul Niedermaier in seiner Laudatio darauf hin, dass der Geehrte zusammen mit dem Presbyterium und Kurator Johann Krech der Heltauer evangelischen Kirchengemeinde ein „neues Spezifikum“ gegeben habe. Diese Tradition führt die Gemeinde mit Stadtpfarrer Zorán Kezdi fort.Weiterlesen

„Historisches Update“

Ilie Mitreas Geschenk an den Baron
Ausgabe Nr. 2520
 

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Als ein „historisches Update“ bezeichnen die Kuratoren Robert Strebeli und Alexandra Gălăbuț die Ausstellung des Hermannstädter Künstlers und Restaurators Ilie Mitrea, die am Freitag der Vorwoche in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei 6 eröffnet worden ist.Weiterlesen

Von Sehnsucht und Hoffnung

Auf den Spuren von Selma Meerbaum-Eisinger
Ausgabe Nr. 2519
 

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Selma Meerbaum, eine junge Lyrikerin, die nur 18 Jahre alt wurde, als Opfer des Holocaust verstarb sie 1942 im Arbeitslager Michailowka/Transnistrien, wird durch eine Ausstellung des Zentrums für verfolgte Künste Solingen und der Rose Ausländer-Gesellschaft Köln auch in Hermannstadt geehrt. Der Veranstalter vor Ort ist das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt.Weiterlesen

Eine sächsische Hausfrau im Bad

Saxonismen und Austriazismen auf der Spur / Von Werner SEDLER
Ausgabe Nr. 2519
 

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Unlängst fiel dem Verfasser dieses Beitrages ein Buch in die Hand, das er laut handschriftlichem Eintrag auf dem Vorsatz als Student der Germanistik im ersten Semester am 23. Januar 1970 kaufte. Es handelt sich um „Das Kulturpfeifen“ – Geschichten und Gedichte – vom Schuster Dutz“, erschienen im Literaturverlag Bukarest 1969, dritte, durchgesehene und erweiterte Auflage. Das 235 Seiten umfassende Buch wurde von Harald Krasser herausgegeben und mit einem Nachwort versehen. Aus aktuellem Anlass – der Geburtsort von Schuster Dutz, Mediasch, feiert heuer 750 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung – sollte dieses Buch, das übrigens 2011 im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn neu aufgelegt worden ist, näher unter die Lupe genommen werden. Heute, nach beinahe 47 Jahren, ist die Erinnerung an die Lektüre des Buches zwar etwas verblasst. Sicher ist allerdings, dass der junge Student der Germanistik und Sprecher mehrerer siebenbürgisch-sächsischer Mundarten den Humor von Schuster Dutz (1885-1968) genossen hat, sowohl die mundartliche Variante als auch die Übersetzung der Prosatexte und Gedichte ins Hochdeutsche.

Zwischenzeitlich sind nicht nur viele Jahre vergangen, sondern die vielfältigen Erfahrungen mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift haben den Blick und das Verständnis des Lesenden für Texte in siebenbürgisch-sächsischer Mundart und in hochdeutscher Sprache geschärft. Weiterlesen

Nachrichten

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Heute Weltgebetstag; Antidiskriminierungsbehörde vor dem Aus?; Konzert im Schullerhaus; Theaterstück und Tangokurs; Öffentliche Debatte; Vortrag im Spiegelsaal; Mitgliederversammlung; Ich packe meine Koffer und…; Zwei Stipendien für 40. Marburger Akademie; Internationale Konferenz; Mindestrente liegt bei 520 Lei; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Gleichermaßen Quelle und Inspiration“

Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums 2017
Ausgabe Nr. 2519
 

 

1-ordenubergabeZu dem Wappen der von Samuel von Brukenthal gegründeten Einrichtung gesellt sich heute ein Zeichen der Wertschätzung seitens des rumänischen Staates“, sagte Staatspräsident Klaus Johannis bei der Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums, die am Geburtstag“ des Museums, dem 25. Februar, stattgefunden hat. Seine Wertschätzung zeigte Staatspräsident Klaus Johannis durch die Verleihung des Kulturverdienstordens im Rang eines Kommandeurs an das älteste Museum in Rumänien. Weiterlesen

Der Traum ist ausgeträumt

Alba Blasendorf verpasst Qualifikation für Finalrunde
Ausgabe Nr. 2519
 

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Die Qualifikation von Alba Blaj/Blasendorf für die Finalrunde der Champions League der Volleyballdamen ist gescheitert. Die rumänischen Landesmeisterinnen aus Blasendorf traten am letzten Februartag gegen Dinamo Moskau in der Transilvania-Halle in Hermannstadt an und verloren in vier Sätzen 1-3. Trotzdem erfreuten sich die Zuschauer des hochkarätigen Volleyballspiels auf europäischem Niveau. Weiterlesen