Hermannstadt – Gastronomische Region 2019

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„Wir sind Europäische Gastronomische Region 2019″: Im Rahmen einer Feierstunde in Athen fand am 25. Januar die Übergabe des Titels einer Europäischen Gastronomischen Region an die Region Hermannstadt statt. Unser Bild: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte), die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (2. v. r.) und die Mediascher Vizebürgermeisterin Christine Thellmann (1. v. r.) präsentieren gemeinsam mit Vertretern des Tourismusvereins des Kreises Hermannstadt, der Lucian Blaga-Unviversität und der Handelskammer die entsprechende Urkunde.

Foto: N. NANEV

„Wir möchten den Brauch weiterführen”

Die Urzeln liefen in Großschenk am vergangenen Samstag wieder
Ausgabe Nr. 2515
 

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„Der Urzeltag, der ist ein Fest mit Tradition/ Liefen doch vor Zeiten unsere Ahnen schon/ Wie sie ihn uns vor Jahren haben weitergegeben/ So wollen wir heute den alten Brauch wieder beleben/ Und von nun an jährlich weiterpflegen.”, lauteten die Verse des Narrenrichters Mihai Gottschling. Vergangenen Samstag wurden die bösen Geister in Großschenk nach 25 jähriger Unterbrechung wieder mit knallenden Peitschen und lautem Glockengeläut vertrieben. In Großschenk liefen die Urzelln wieder.Weiterlesen

Eine Vorzeigeschule für Hermannstadt

Neues Gebäude für die Kunstschule geplant / Abschleppdienst ab April 2017
Ausgabe Nr. 2515
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Auf einer Pressekonferenz Mitte Januar verkündete Bürgermeisterin Astrid Fodor, dass die Stadtverwaltung nun einen geeigneten Standort für die neue Kunstschule ausfindig gemacht habe und die Machbarkeitsstudie zur Verfügung stehe. Genauer geht es um das Gebäude des ehemaligen Internats des Wirtschaftslyzeums an der Str. Aleea Buia sowie um das unbebaute Areal zwischen der Aleea Buia und der Str. Dorului, auf dem zusätzlich ein neues Gebäude errichtet werden soll. Weitere Themen der Pressekonferenz waren u. a. das Abschleppen der falsch geparkten Autos oder die Schneeräumung in der Stadt.Weiterlesen

„Theologie muss gesellschaftsrelevant seinˮ

Streiflichter vom Stationenweg Hermannstadt zum 500. Reformationsjubiläum
Ausgabe Nr. 2515
 

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Die Schweizer Theologin und Philosophin Christina Aus der Au sagte „Theologie muss gesellschaftsrelevant sein“, Rumäniens Botschafter in Berlin, Emil Hurezeanu, die Reformation habe die Kirche auf den Boden der Tatsachen gestellt, MP Ovidiu Ganț wünschte sich „mehr Diakonie und weniger Massenveranstaltungen mit Krautwickeln“ von den Kirchen. Dies waren nur einige Wortmeldungen im Rahmen des Rundtischgesprächs zum Thema „Reformation heute – Reform heute“, das am Samstag im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums stattgefunden hat.Weiterlesen

47 Jahre auf einer CD

Die Rocker von Riff stellten neues Album vor
Ausgabe Nr. 2515
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Wir schreiben das Jahr 1970: Gambia wird Republik; die Rote Armee Fraktion wird gegründet; Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien; das letzte Beatles-Album „Let It Be“ wird veröffentlicht; in Hermannstadt wird eine neue Rockband gegründet. Florin Grigoraș ist der Initiator, Frontmann und E-Bassist. Gabriel Tudor übernimmt die Gitarre, Radu Voicu die Trommeln und Ninei Popșa den Gesang. Sie nennen sich „Sonic“. Weiterlesen

Johannis: „Das ist inakzeptabelˮ

Rumäniens Staatspräsident will Volksabstimmung zu Dringlichkeitserlass
Ausgabe Nr. 2514
 

Kein Preis sei zu hoch, um integre Politiker an der Macht zu haben, sagte Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis in seiner Ansprache anlässlich des Feiertags der Vereinigung der Rumänischen Fürstentümer am 24. Januar.Weiterlesen

Mitreißende Gruppendynamik

Die Beijing Dance Academy auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters
Ausgabe Nr. 2514
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Wie vielfältig die chinesische Tanztradition ist, konnten die Zuschauer im ausverkauften Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters am 19. Januar mit eigenen Augen sehen: Zu fesselnder Volksmusik zeigten junge Studentinnen und Studenten der Beijing Dance Academy, was China tänzerisch zu bieten hat. Dabei verbreiteten sie so gute Laune, dass es den Zuschauern schwer fiel, auf den Stühlen sitzen zu bleiben.Weiterlesen

Meine Gedanken sind bei Hedy

Zum Tod von Hedwig Brenner aus Czernowitz
Ausgabe Nr. 2514
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Plötzlich gestorben ist am Montag, dem 23. Januar d. J., die Czernowitzer Autorin Hedwig Brenner, die noch im Dezember 2016 den sechsten Band ihres unkonventionellen Lexikons“ über jüdische Frauen in der Kunst herausgebracht hatte (die Rezension dazu konnten Sie in der letzten Ausgabe der HZ an dieser Stelle lesen). In ihrer Danksagung schreibt sie u. a.: Es ist das 8. Buch unserer fruchtbaren Zusammenarbeit (Anm. der Red.: mit dem Hartung-Gorre Verlag in Konstanz und hoffentlich nicht das letzte, denn derzeit arbeite ich bereits am nächsten Band, ‚Jüdische Frauen in der darstellenden Kunst‘, worin Theater- und Filmschauspielerinnen sowie Regisseurinnen verewigt werden sollen.“

Im Folgenden erinnert sich die Berliner Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler an die Verstorbene:Weiterlesen

Weitere Beiträge

Alles ist (un)möglich / Glosse von Beatrice UNGAR
Ausgabe Nr. 2514
Reger Austausch / 7. Neujahrsempfang des DWNT in Klausenburg / von Cindy RAMSBECK

120 Jahre ungarisches Filmschaffen / Über eine sehenswerte Filmgala im Hermannstädter Habitus-Buchladen / von Christa RICHTER

Fünf Monate unter die Zinne/ Paula Schneider Stadtschreiberin in Kronstadt 2017 / Deutsches Kulturforum östliches Europa

Die Altweiberschlucht

Eine Albtraumreise in das Jahr 1941
Ausgabe Nr. 2514
 

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Am 29. und 30. September 1941 fand in Babi Jar/Altweiberschlucht in der Ukraine ein Massaker der brutalsten Art an jüdischen Bürgerinnen und Bürgern statt. 75 Jahre danach fand vor Ort eine Gedenkveranstaltung statt, zu der auch die HZ-Mitarbeiterin, die Berliner Fotografin und Autorin Christel WOLLMANN-FIEDLER eingeladen war. Ihren Bericht drucken wir im Folgenden aus Anlass des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der laut dem 2005 erfolgten Beschluss der Vereinten Nationen (UNO) am 27. Januar begangen wird. Weiterlesen

Neuer Botschafter Hermannstadts

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Der neue „Botschafter Hermannstadts“, Baufirmenchef Mircea Bulboacă (links) nahm am Donnerstag der Vorwoche die Insignien dieses Titels von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor entgegen. Den Titel vergibt seit geraumer Zeit der Hermannstädter Verschönerungsverein (AIOS) an Persönlichkeiten, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen.

Foto: Silvana ARMAT