Ein Kenner und Förderer des Siebenbürgisch-Sächsischen: Prof. Dr. Paul Philippi
Ausgabe Nr. 2589

Die Aussegnung des verstorbenen Paul Philippi am Freitag, den 3. August, in der Johanniskirche in Hermannstadt stand im Zeichen der siebenbürgisch-sächsischen Traditionen, der Philippi Zeit seines Lebens treu geblieben ist und die er mit allen Kräften gefördert und erläutert hat. Unser Bild: Prof. Dr. Hans Klein würdigte in seinem Nachruf auf Paul Philippi im Sinne des Bibeltextes aus dem 1. Korintherbrief (12,7) die drei Gaben, die dem Verstorbenen geschenkt wurden: die Freude an der Musik, das ausgeprägte Interesse an Geisteswissenschaften, insbesondere an Geschichte, Germanistik und Theologie, sowie die starke Bindung an die Gemeinschaft, für die er unentwegt auch politisch tätig gewesen ist, zuletzt als Ehrenvorsitzender des von ihm mitgegründeten Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. Foto: Fred NUSS
Neben seinem umfassenden Wissen und Wirken war der am 27. Juli d. J. von uns gegangene Prof. Paul Philippi schon immer um den Erhalt unserer siebenbürgisch-sächsischen Mundarten bemüht und an der Fortsetzung der Arbeiten am „Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuch“ interessiert, das im Rahmen des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften in Hermannstadt erarbeitet wird. Er selbst konnte auf Anhieb Auskunft zum „Wesen und Werden des Siebenbürgisch-Sächsischen“ mit anschaulichen mundartlichen Beispielen bringen, auch waren ihm bestimmte phonetische mundartliche Sondererscheinungen aufgrund seiner vielseitigen wissenschaftlichen Dokumentation bekannt. Weiterlesen→