Musik ist manchmal (auch) Familiensache

Streiflichter vom dritten Konzert in der Reihe „Michelsberger Spaziergänge“

Ausgabe Nr. 2589

 

Karina Fernandez Samodaiev, Rafaela Fernandez Samodaiev und ihre Mutter Monica Florescu vor der barocken Orgel (v. l. n. r.).   
Foto: Beatrice UNGAR

Das dritte Konzert der sommerlichen Reihe „Michelsberger Spaziergänge“ in der Dorfkirche in Michelsberg bestritten die Pianistin Monica Florescu und ihre Töchter Karina und Rafaela.

 

Das Konzert war also Familiensache, ganz im Sinne der 2007 von Ursula und Kurt Philippi gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Michelsberg ins Leben gerufenenen Konzertreihe: der freiberufliche Musiker und ADZ-Redakteur Klaus Philippi hatte nämlich vor drei Jahren die musikalische Leitung von seinen Eltern übernommen.

Bei dem Konzert am Sonntag, das sehr gut besucht war, stand die barocke Orgel (Baujahr 1724) im Mittelpunkt. Zum Auftakt spielte Karina Fernandez Samodaiev (11) je ein Werk von Johann Pachelbel und von Johann Ludwig Krebs. Dann brachte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Rafaela Fernandez Samodaiev (Violine) das Werk „Pollo“ eines anonymen Komponisten aus Deutsch-Weißkirch zu Gehör. Karina spielte vom gleichen Anonymen noch eine Hungaresque“ und danach folgten drei Sätze aus Antonio Vivaldis Frühling“, mit Monica Florescu an der Orgel und Rafaela an der Violine. Zum Abschluss spielte Monica Florescu zwei Sonaten von Domenico Scarlatti. Die Zugabe – Domenico Zipolis Pastorale“ widmete Karina  dem Geburtstagskind des Tages, Andrea Kattesch.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

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