,,Ein von Herzen willkommener Vorbote“

Ausgabe Nr. 2776

21. Kronenfest in Kerz am Alt als Gemeindefest begangen

Endlich wieder Kronenfest in Kerz: Vier Jungen von der Tanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums trugen die Krone beim Umzug aus dem Pfarrhof in den Park, wo der Kronenbaum aufgestellt war. Mehr über das als Bezirkgemeindefest mit Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt organisierte Kronenfest in Kerz lesen Sie auf Seite 3. Foto: Beatrice UNGAR

Wenn es Ortspfarrer Michael Reger regelrecht die Stimme verschlägt bei der Begrüßung in der bis zum letzten Platz besetzten Kirche in Kerz – eigentlich der Chorraum der früheren Saalkirche des Zisterzienserklosters – dann ist Kronenfest. Am vergangenen Sonntag, dem 26. Juni, fand dieses traditionelle Fest nun zum 21. Mal nach der Wende als Gemeindefest des Hermannstädter Evangelischen Kirchenbezirks statt und wurde finanziell und logistisch unterstützt seitens des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt aus Mitteln des Departements für interethnische Beziehungen. Weiterlesen

Es begann mit ,,Kunterbunt“

Ausgabe Nr. 2776

Brigitte Ina Kuchar-Zawadzki ist tot

Kunterbunt

Am 21. Mai d. J. ist in Eningen unter Achalm (bei Reutlingen) die aus Mediasch stammende Schriftstellerin Brigitte Ina Kuchar, verheiratete Zawadzki, im Alter von fast 88 Jahren entschlafen. Bekannt wurde die Tochter von Josefine und Ernst Kuchar in Kreisen der Deutschen in Rumänien ab Mitte der 60-er Jahre als Buchillustratorin.Weiterlesen

,,Sprache und Literatur sind in sich performativ“

Ausgabe Nr. 2776

Symposium zu 50 Jahren Aktionsgruppe Banat in Temeswar


Die Moderatoren Christel Ungar-Țopescu und Dr. Markus Bauer und die sechs anwesenden Gründungsmitglieder der Aktionsgruppe Banat – Werner Kremm, Johann Lippet, Anton Sterbling, William Totok, Gerhard Ortinau und Ernest Wichner (v. l. n. r.). Foto: Beatrice UNGAR

Als Herta Müller am 10. Dezember 2009 in Stockholm den Nobelpreis für Literatur entgegennahm, sagte sie in der Tischrede beim Bankett: ,,Zum Glück traf ich in der Stadt Freunde, eine Handvoll junge Dichter der Aktionsgruppe Banat. Ohne sie hätte ich keine Bücher gelesen und keine geschrieben. Noch wichtiger ist: Diese Freunde waren lebensnotwendig. Ohne sie hätte ich die Repressalien nicht ausgehalten. Ich denke heute an diese Freunde. Auch an die, die auf dem Friedhof liegen, die der rumänische Geheimdienst auf dem Gewissen hat.“Weiterlesen

Erste Auflage der Michelsberger Biennale ,,Danube Conemporary“

Ausgabe Nr. 2776

Der Galerist Thomas Emmerling hat am 19. Juni die Ausstellung der ersten Auflage der Michelsberger Biennale im Kunsthaus 7B in Michelsberg eröffnet. Gezeigt werden bis 25. August ausschließlich Werke von Künstlerinnen – Sorina von Keyserling (Berlin, Bildhauerin), Luise Kloos (Graz, Zeichnung und Malerei), Alena Adamikova (Nova  Dedinka/Slowakei, Malerei), Ljudmila Martinova (Donetsk/Ukraine, Malerei), Boglárka Nagy (Budapest, Malerei), Veronika Detsova (Varna/Glasgow, Fotografie) und Irina Epifan (Bukarest, Fotografie). Unser Bild (v. l. n. r.): Die bei der Vernissage anwesenden Künstlerinnen – Irina Epifan, Ljudmila Martinova und Sorina von Keyserling – mit Thomas Emmerling vor Werken von Luise Kloos.                                 Foto: Beatrice UNGAR

 

,,Schön“ inflationär gebraucht…

Ausgabe Nr. 2776

Klassentreffen nach 40 Jahren in Hermannstadt

Die Klassen 12. A und 12. B bei der Abschlussfeier im Juni 1981

 Warum sollte unser 40. Klassentreffen in Hermannstadt mit einer Stadtführung beginnen, haben sich einige der ehemaligen Brukenthalschülerinnen und -schüler gefragt, als es daran ging, das Programm aufzustellen. Als sich dann 34 von den Absolventen des Jahres 1981 am 18. Juni d. J. im Hof der Brukenthalschule einfanden, fiel schon bald das Wort ,,schön“. Einige waren 30 oder gar 40 Jahre nicht mehr in ihrer Heimatstadt gewesen und staunten und freuten sich dann bei dem kurzen Stadtrundgang. Überhaupt sollten sie an den drei Tagen das Wort ,,schön“ geradezu inflationär gebrauchen.Weiterlesen

,,Wir waren zufrieden“

Ausgabe Nr. 2776

  1. Golfcup des Österreichischen Honorarkonsulats

Das Podium der Damen in der Kategorie Handicap 0-24: Andreia David, Simona Băltărețu und Mihaela Pal (v . l. n. r.) flankiert von Werner Keul (3. v. l.), Botschafterin Adelheid Folie (4. v. r.) und Honorarkonsul Andreas Huber (1. v. r.). Fotos: Werner FINK

Nach der ersten Auflage, die im Oktober des vergangenen Jahres unter Pandemiebedingungen stattfand, wurde nun  am 18. Juni auf dem Golfplatz des Golfclubs „Paul Tomiță“ in Deutschpien/Pianu de Jos die zweite Auflage des Golfcups des Österreichischen Honorarkonsulats-Liqui Moly unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Botschaft in Bukarest veranstaltet. Als Ehrengäste dabei waren auch Botschafterin Adelheid Folie und Georg Bardeu, Honorarkonsul in Temeswar. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2776

Vortrag zum 125. von Erwin Neustädter

Musik in der Stadtpfarrkirche

Alpenrosen-Festival

Parkplätze gesperrt

Langgasse in Arbeit

Hungarikum-Festival

Online-Deutschkurse

Sibiu Sands

Kurzfilme von Radu Jude

Hermannstädter Gespräche

TIFF-Festival

Musik in den Kirchenburgen

Mediascher Orgelsommer

Musik in den Kirchenburgen

Mediascher Orgelsommer

Rolf Bossert-Preis geht nach Mainz

Benefizgala mit Trio Saxones plus in Zürich

Zehnte Auflage der Haferland-Kulturwoche

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Buleasee vor der Sommersonnenwende am 20. Juni

Ausgabe Nr. 2775

Am dritten Tag ihres 40. Klassentreffens fuhren einige der Teilnehmenden mit dem Bus die Transfogarascher Hochstraße hinauf bis zum Buleasee und stiegen dann auf zu der Gedenkplatte für die Opfer des Lawinenunglücks vom 17. April 1977. Aus dieser Perspektive ist unser Bild geschossen worden. Mehr zu dem 40. Klassentreffen des Jahrgangs 1981 an der Brukenthalschule sowie weiteren Klassentreffen an dieser Schule lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe.                                             Foto: Udo SCHWAB

Der Schönheit gewidmet

Heute beginnt das Internationale Hermannstädter Theaterfestival

Ausgabe Nr. 2775

FITS 2021:  Ein Blickfang auf dem Kleinen Ring  war die ,,Ignis“ genannte Textile Skulptur von Ida Blažičko (Kroatien).                                                                                                             Foto: FITS

Unter dem Motto „Schönheit“ findet vom 24. Juni bis 3. Juli die 29. Auflage des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals (FITS) statt, das nach der Pandemiezeit (fast) wieder im alten Glanz erstrahlen will: Mehr als 3.500 Teilnehmer aus 75 Ländern werden das Publikum in über 800 Events an 80 Orten erfreuen. Durch die Erfahrung der letzten Jahre wurde das diesjährige Festival mit einem Online-Angebot erweitert.Weiterlesen

Weltrekord geknackt

Erster Schwimmweltmeister der Herren aus Rumänien

Ausgabe Nr. 2775

David Popovici freut sich über den Sieg.                             Foto: FERENC Isza/AFP/Promedia

„Hoffnung bedeutet vertrauen: dir und den Menschen. Es geht darum, die Dinge zu akzeptieren, die du nicht ändern kannst, weil es nicht in deiner Macht steht, aber es geht vordringlich um die Überzeugung, dass du alles erreichen kannst, was du dir im Leben vornimmst“, sagte David Popovici, der erste Weltmeister der Herren in der Geschichte des Schwimmsports in Rumänien in einem Interview mit HotNews. Der 17-Jährige schlug am Montag bei der WM in Budapest nach 1:43,21 Minuten an und sicherte sich den Weltmeistertitel  über 200-Meter-Freistil vor  Hwang Sunwoo aus Südkorea und Tom Dean aus Großbritannien. Am Mittwoch gelang ihm ein zweiter WM-Titel in der Kategorie 100-Meter-Freistil.Weiterlesen

Einander hören, miteinander feiern, gemeinsam beten

Fulminanter Abschluss der Ökumenischen Gebetswoche in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2775

Bei der Begrüßung am 18. Juni in der Klosterkirche (v. l. n. r.): László-Csaba Jenei (unitarischer Pfarrer in Schäßburg), Petru Bleahu (orthodoxer Pfarrer an der Hauptkirche in Schäßburg, vertrat Erzbischof Irineu von Alba Iulia); Ciprian Suciu (griechisch-katholischer Pfarrer, persönlicher Referent des Weihbischofs), Septimiu Nicula (griechisch-katholischer Dechant von Mediasch/Elisabethstadt), Weihbischof Cristian Crişan (griechisch-katholisch, Blasendorf), Bischofsvikar István Koszta (ungarisch-lutherisch, Kronstadt), Bischofsvikar László Szegedi (reformierter, Kronstadt), Dechant István Bíró (reformierter Pfarrer von Schäßburg), Bischof Reinhart Guib, Dechant Sándór Szentgyörgyi (unitarisch, Dechant von Sankt Martin), Dechant Hans-Bruno Fröhlich, Pfarrer Ciprian Dărăban (griechisch-katholisch, Schäßburg), Pfarrerin Angelika Beer (Malmkrog). Foto: Privat

Am Samstag, dem 18. Juni d. J. kam in der jüngst wiedereingeweihten evangelischen Klosterkirche die diesjährige Ökumenische Gebetswoche zu ihrem Höhepunkt. Seit 25 Jahren findet in Schäßburg die Ökumenische Gebetswoche statt – und zwar auch unter kontinuierlicher Beteiligung orthodoxer Geistlicher sowie der orthodoxen Kirchengemeinde vor Ort. Dass dieses Jubiläum, das einer Silberhochzeit gleichkommt, gefeiert werden konnte und auch noch in einer sehr herzlichen, zugewandten und freundschaftlichen Atmosphäre ist nicht zuletzt allen beteiligten Kirchen vor Ort zu verdanken, die in all den Jahren nicht nachgelassen haben, einander zu sehen und zu hören und miteinander zu beten.Weiterlesen

,,Sie hat angefangen zu leben“

DWS-Mitgliedertreffen im Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2775

Ortrun Rhein, hier mit der Dreijährigen Crina auf dem Arm, führte die DWS-Mitglieder durch das Kinderhospiz.Foto: der Verfasser

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 8. Juni fand dieses Mal im Kinderhospiz des „Dr. Carl Wolff“-Vereins der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Zunächst stellte in dem Gemeinschaftsraum des Altenheims Cătălina Costache die Stiftung Polisano vor, die sich vor allem um Herzoperationen für Kinder kümmert, darunter mit Hilfe von Ärzten aus dem Ausland. Anschließend ging es nach nebenan ins Kinderhospiz, wo  Heimleiterin Ortrun Rhein dieses vorstellte und die Gäste durch die Zimmer führte. Eine Schlussfolgerung war, dass von staatlicher Seite für diesen Bereich, wo es um schwer kranke und womöglich verlassene Kinder geht, viel zu wenig Interesse gezeigt wird.Weiterlesen