Einfach eine helfende Hand reichen

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Autorin Karin Gündisch erhielt den diesjährigen Walburgapreis

 

„Von solchem Engagement lebt auch heute unsere Kirche", sagte Stadtpfarrer Zoran Kézdi in seinem Grußwort zum Kirchweihfest in der evangelischen Kirche in Heltau am Sonntag Lätare. Gemeint war das Engagement der 877 heiliggesprochenen Walburga (710-779/780), der die Einwanderer vor ca. 800 Jahren ihre Kirche geweiht hatten. In diesem Jahr gab es auch eine Preisträgerin. Den Walburga-Preis überreicht bekam die in Heltau geborene Schriftstellerin Karin Gündisch. Sie zog gemeinsam mit Stadtpfarrer, Bischof, Presbytern und Ehrengästen, allen voran Kirchenvater Ortwin Herbert mit dem vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammenden Vortragekreuz in die Kirche ein, in der herrliche Trompetenklänge eine feierliche Stimmung schufen.Weiterlesen

Requiem auf die Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Inschrift auf dem Bild ist eine der insgesamt drei an dem in die Jahre gekommenen, wenn auch relativ neuen" Kirchturm in Streitfort/Mercheasa im Repser Ländchen. Sie klingt über die Jahre wie eine Mahnung und zeugt zugleich von der Vergänglichkeit menschlicher Werke und Vorsätze: 'Den Meister kann das Werk nur loben;/Doch aller Segen kommt von Oben'. /Beschütze Vater Kirch und Thurm,/Vor Feuer und im Wettersturm;/Gib, daß wir deinen Willen thun,/So wird dein Segen auf uns ruhn! Erbaut vom Jahre 1848-1858." Wie lange der Turm noch stehen wird, weiß niemand. Der Schriftsteller und Filmemacher Frieder Schuller hatte 1976 eine Art Requiem auf die Kirchenburg in Rohrbach/Rodbav verfasst. Jene Kirche steht noch, zusammengestürzt ist der Kirchturm in Rothbach/Rotbav. Aus diesem Anlass verfasste er ein neues Gedicht. Beide Texte können Sie unten lesen:Weiterlesen

Drei parlamentarische Anfragen

Ausgabe Nr. 2469
 

MdP Ovidiu Ganț beantragt Mittel für eingestürzte Kirchtürme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei parlamentarische Anfragen stellte Ovidiu Ganț, der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), am Montag. Sie betreffen die beiden eingestürzten Baudenkmäler – die Kirchtürme in Radeln/Roadeș und Rothbach/Rotbav – gerichtet wurden die Fragen an Premier Dacian Cioloș, an den Kulturminister Vlad Alexandrescu und an den Staatssekretär für Kulte, Victor Opaschi.Weiterlesen

„Langeweile kenne ich nicht!“

Ausgabe Nr. 2469
 

Gespräch mit Kilian Dörr, Stadtpfarrer der Ev. Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt

 

Der ehemalige Schüler des Brukenthallyzeums wusste nach dem Abitur erst nicht so recht, was er tun sollte. Mit seinen Lieblingsfächern Mathe und Physik sah er schwache Perspektiven. Auf der Suche nach einer alternativen und ideologiefreien Lebensweise kam er zum Theologischen Institut in Hermannstadt, während seine Klassenkameraden sich mit Informatik und Technologie befassten. Nach der Wende, an der er aktiv mitwirkte, beantragte Kilian Dörr ein Stipendium beim Lutherischen Weltbund. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau Elfriede, beschloss er, für ein Auslandsstudium in den Westen zu gehen und danach wieder nach Siebenbürgen zurück zu kehren. Seit 15 Jahren ist er Stadtpfarrer der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt.

Das Interview wurde geführt von Juditha Catona (Hunedoara), Delia Cociu, Dalia Lisan und Annamaria Risti (Hermannstadt), Daniela Damian und Rodica Dan (Kronstadt), Maria Bischof-Brandl und Gabriella David (Ungarn), Susann Danowsky (Klausenburg – Deutschland), koordiniert von Manuela Vrancea (Hermannstadt).Weiterlesen

„Ein facettenreiches Land”

Ausgabe Nr. 2465
 

Trotz strengen muslimischen Regeln: Jordanien ist immer eine Reise wert

 

Über das Leben als Christen und als Deutsche in einem arabischen Land sprachen die Gemeindesekretärin der evangelischen Kirchengemeinde in Amman, Christine Loos, und Jürgen Loos, Gesandter der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit – Bereich Wasser – die seit sieben Jahren in Amman, der Hauptstadt des Haschimitischen Königreiches Jordanien leben und vor kurzem Hermannstadt besucht haben, mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Im Zeichen der Reformation

Ausgabe Nr. 2463
 

Traditioneller Neujahrsempfang im Bischofspalais in Hermannstadt

 

Über das nahezu lebensgroße Standbild Martin Luthers aus der Evangelischen Stadtpfarrkirche in Bistritz gibt es in Bistritz eine Legende, die besagt, dass es von einem französischen Kriegsgefangenen während des Ersten Weltkriegs geschnitzt worden sei, der es dann der Kirchengemeinde geschenkt hat. Tatsache ist (laut Eintragung im Inventar der Gemeinde), dass dieses Standbild vom Tiroler Bildhauer Albino Pitschneider (1877-1962) im Jahr 1916 geschaffen wurde und eine Stiftung des sächsischen Bürgermeisters von Bistritz, Karl Sanchen, ist. Das Standbild hat seinen Platz auf einer Konsole beim steinernen Treppenaufgang zur Südempore der Kirche. Es ist aus gebeiztem Hartholz geschnitzt und stellt Luther auf dem Reichstag zu Worms dar. Der Sockel trägt den legendären Ausspruch als Inschrift: 'Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.'"Weiterlesen

„So groß ist seine Liebe…“

Ausgabe Nr. 2461
 

Wort zum Christfest / Von Klaus Martin UNTCH

 

„Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2. Korinther 8, 9)

Welches kleine Mädchen wird wohl nie geträumt haben, eine Prinzessin zu sein? Oder welcher kleine Junge hat sich noch nie gewünscht, es seinen Lieblingshelden aus den Märchenbüchern oder aus den Zeichentrickfilmen nachmachen zu können? Nun, das Fest der Geburt des Herrn ist vielleicht gerade die Zeit, wo viele Wünsche gehegt werden und viele Träume auf ihre Erfüllung warten. Und das nicht nur bei den kleinen Kindern, nein, auch bei uns Erwachsenen.Weiterlesen

Brukenthalschüler bei Friedhofsaktion

Ausgabe Nr. 2458
 

Die Tradition des evangelischen Friedhofs kann nur mit Mühe erhalten werden

 

19 Brukenthalschüler der 9. A, ihr Klassenlehrer Ioan Popa und zwei Schüler aus anderen Klassen machten am 14. November bei der Aktion der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt auf dem evangelischen Teil des städtischen Friedhofs in Hermannstadt unter Aufsicht von Pfarrer Hans-Georg Junesch mit. Die Mädchen frischten verblasste Inschriften auf und die Jungen pflanzten Bäume. Seit Jahren werde, so Pfarrer Junesch, darum gekämpft, den evangelischen Friedhofsteil traditionsgemäß zu erhalten, was leider nicht immer gelingt.Weiterlesen

Solidarität auf Augenhöhe

Ausgabe Nr. 2457
 

Zum Hauptthema der 83. Landeskirchenversammlung

 

Die Kooperation mit der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen im Diakonischen Werk der EKD e. V. (HiKO) und dem Verband der Heimatortsgemeinschaften war das Hauptthema der 83. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am Samstag in Hermannstadt.Weiterlesen

Ein „bewegendes Gefühl“

Ausgabe Nr. 2454
 

Evangelische Kirche in Leschkirch/Nocrich nach Sanierungsarbeiten eingeweiht

 

Die evangelische Kirche in Leschkirch wurde vergangenen Samstag nach beendeten Sanierungsarbeiten im Beisein von über 30 Gästen aus Deutschland, meist ehemalige Leschkircher, und anderen Gästen, eingeweiht. Der Vorsitzende der HOG Leschkirch, Walter-Andreas Theiss, übergab den Schlüssel symbolisch an den Dechanten des Hermannstädter Kirchenbezirks, Dietrich Galter, der seinerseits den Schlüssel dem nun für Leschkirch zuständigen Pfarrer Reinhold Boltres reichte. Im Gottesdienst zu predigen eingeladen war der aus Leschkirch stammende Pfarrer Hans Bruno Fröhlich, heute Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks.Weiterlesen