Kabinettausstellung

Ausgabe Nr. 2913

Unter dem Titel „’Da geht ein Wandern mir durch Hirn und Sinn.‘ Walther Teutsch // William Shakespeare. Sonette in Bildern’” verbindet die am 29. Mai d. J. eröffnete Kabinettausstellung, die bis zum 14. September d. J. im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu besichtigen ist, selten gezeigte, kraftvoll expressive Holzschnitte des siebenbürgischen Künstlers Walther Teutsch mit einem Stück Weltliteratur, den berühmten Sonetten William Shakespeares. Der aus Kronstadt/Braşov stammende Maler und Grafiker Walther Teutsch (1883-1964) hat 1922 einen Holzschnittzyklus zu William Shakespeares Sonetten in Leipzig sowohl als Grafikmappe als auch in Buchform zusammen mit den Gedichten des großen englischen Dramatikers in der Übersetzung Eduard Saengers herausgegeben. „Die Sonette sind geladen von dunkler Ahnung um diese Zeitenwende und von heraufdämmernder Tragik umwittert“, schrieb der Journalist Bruno Erich Werner 1922 im Vorwort der Buchausgabe. Unsere Reproduktion: Walther Teutsch: Illustration zu Shakespeares Sonett XXVII, 1922, Holzschnitt, Siebenbürgisches Museum Foto: Siebenbürgisches Museum (M. Lörz); © Walther Teutsch, VG Bild-Kunst Bonn 2025

 

Beispielhafte Völkerverständigung

Ausgabe Nr. 2913

Landshut feierte nach zehn Jahren wieder das Europafest mit seinen Partnerstädten

Oberbürgermeister Alexander Putz, Partnerschaftsvereinsvorsitzende Michèle Bilbault und Sheila Brumby, Bürgermeisterinnene Astrid Fodor, Christina Marigo, Vizebürgermeisterin Barbara Corzato, Bürgermeister Bernhard Zwielehner, 2. Bürgermeister Thomas Haslinger (V. l. n. r.). Foto: Matthias AMMER

„Hermannstadt und Landshut sind seit 23 Jahren Partnerstädte – der Stichtag war am 13. April dieses Jahres. In dieser ganzen Zeit pflegten die beiden Städte eine aktive Freundschaft, durch konkrete gemeinsame Projekte. Folglich hat die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten den Test der Zeit bestanden. Events wie das Europafest oder die Landshuter Hochzeit haben uns jedes Mal zusammengebracht. Wie in jeder Freundschaft macht die Pflege der Beziehung den Unterschied zwischen Form und Inhalt. Deshalb schätze ich Ihre Bemühungen, die Verbindung zu unserer Stadt zu pflegen. Hermannstadt pflegt seinerseits die Beziehungen zu dieser schönen bayerischen Stadt – ein besonderes Verdienst kommt dabei dem Freundschaftsverein Landshut-Sibiu zu. Herzlichen Dank an Frau Wegmann und das Team des Vereins für die gewährte Unterstützung.” Dies sagte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor in ihrem Grußwort bei dem Begrüßungsabend zum Auftakt des Europafestes im Rathausprunksaal in Landshut.

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Heimat und Fremde zugleich

Ausgabe Nr. 2913

Ein Hermannstadt gewidmeter Poesieabend

Cristina Blaga-Tomuș und Roger Pârvu. Fotos: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel „Hermanniade/Hermaniada” boten Cristina Blaga-Tomuș und Roger Pârvu in der Bibliothek des Hermannstädter Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften am 15. Mai im Rahmen eines von Andreea Dumitru-Iacob moderierten Poesieabends einen abwechlungsreichen Einblick in die Hermannstadt gewidmete oder von Hermannstadt inspirierte Literatur. Weiterlesen

Fernsehen mit der Tradition im Herzen live erlebt

Ausgabe Nr. 2913

Schülerinnen und Schüler zu Besuch bei der deutschen ,,Akzente“-Sendung

Die Tanzgruppe mit den begleitenden Lehrerinnen vor dem Gebäude des Rumänischen Fernsehsenders TVR in Bukarest. Foto: Alexander SCHWARZ

Was haben Volkstänze, bunte Trachten und Polkaschritte gemeinsam? Sie sind Teil einer Tradition, die wir als Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe der Brukenthalschule aus Hermannstadt mit Stolz und Begeisterung weiterführen. Am 22. Mai 2025 durften wir etwas ganz Besonderes erleben: einen Schnuppertag bei der deutschen Sendung „Akzente“ mit einer Tanzaufführung auf dem Gelände des Rumänischen Fernsehsenders TVR. Ein Tag voller Aufregung, Tradition und Teamgeist – den wir so schnell nicht vergessen werden.Weiterlesen

UNITER-Preis

Ausgabe Nr. 2913

 

Mit dem Preis des Rumänischen Theaterverbands (UNITER) ausgezeichnet wurde Adrian Sitaru für das Videodesign des Stückes „Bluthochzeit” von Federico García Lorca. Den Preis nahm am Montag im „Marin Sorescu”-Nationaltheater in Craiova Hunor Horváth (links) entgegen, der das Stück an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters inszeniert hat.                                               Foto: uniter.ro

Proeuropäer Nicușor Dan ist Präsident

Bukarester Oberbürgermeister hat die Stichwahl gewonnen

Ausgabe Nr. 2912

Der rumänische Präsidentschaftskandidat Nicusor Dan spricht nach Schließung der Wahllokale für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Bukarest. +++ dpa-Bildfunk +++

Der parteifreie Bukarester Oberbürgermeister Nicușor Dan hat die Präsidentschaftswahlen gewonnen mit 53,60 Prozent der Stimmen. Mehr als 6.160.000 Stimmen hat Dan erhalten, fast 830.000 mehr als der Rechtspopulist George Simion (AUR), der als Favorit ins Rennen gegangen ist, nachdem er in der ersten Runde etwa 41 Prozent der Stimmen erhalten hatte. Der 55-jährige Dan konnte in der ersten Runde rund 21 Prozent der Wählerstimmen für sich gewinnen. Knapp 65 Prozent der Wahlberechtigten sind wählen gegangen, weit mehr als in der ersten Runde, als nur rund 53 Prozent ihre Stimme abgegeben haben. Dan hat schon vor der Vereidigung die Ärmel hochgekrempelt und sich in die Arbeit gestürzt. Weiterlesen

Gemeinsames Singen im Fokus

Streiflichter vom jährlichen Chortreffen der EKR

Ausgabe Nr. 2912

Blick von der Empore beim Abschlusskonzert: vorne im Chorraum die Kinder, im Schiff die Erwachsenen.                                   Foto: Steffen SCHLANDT

Das jährliche Chortreffen der EKR hat am 17. Mai stattgefunden. 240 Sängerinnen und Sänger, große und kleine (ab ca. 4 Jahren aufwärts) trafen sich an einem kalten und regnerischen Maisamstag in Birthälm und das Singen wurde durch ein immer besseres Wetter aufgewogen. Schon zur Mittagspause auf dem Pfarrhof war das Schlangestehen zum Essen Abholen kein Problem. Weiterlesen