Wege entstehen im Gehen

Informativ und lesenswert: Festschrift zu 30 Jahren Frauenordination in der EKR

Ausgabe Nr. 2923

Elfriede Dörr (Hg.): Wege entstehen im Gehen. Festschrift zu 30 Jahren Ordination der Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Curs Verlag Klausenburg 2024, 129 Seiten, ISBN 978-606-968-53-2. 50 Lei. Das Buch liegt im Kiosk der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt auf.

Im Herbst 1994 beschloss die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (EKR), Frauen zum ordinierten Amt zuzulassen. Unter Ordination versteht man in der Evangelischen Kirche die feierliche Einsetzung eines Pfarrers oder einer Pfarrerin in sein/ihr Amt. Dreißig Jahre später erschien aus der Feder von Elfriede Dörr ein Buch im Druck, das schon durch den Titel – „Wege entstehen im Gehen” – eine weitgefächerte Leserschaft anspricht. Es könnten dies Historiker, Theologen, Sozialwissenschaftler oder allgemein Menschen, die Interesse an Siebenbürgen haben, sein. Weiterlesen

Wege, Umwege, Irrwege und Abwege

Lesung mit Birgit van der Leeden im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2923

Die Lesung von Birgit van der Leeden (links) moderierte Beatrice Ungar.          
Foto: Aurelia BRECHT

„Spannend wie einen Roman” habe er das Buch „Rumänien – armes reiches Land” von Birgit van der Leeden empfunden, sagte ein Anwesender bei der Lesung der früheren Fachberaterin für Deutsch am 30. Juli im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Der untypische Reiseführer war im März 2022 im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt erschienen.Weiterlesen

Hirtenlieder und Pop-Musik

Ausgabe Nr. 2923

Die Geschichte zweier junger Interpreten von Hirtenliedern aus dem Hermannstädter Umland, Codruța Rodean und Bogdan Cioranu, wurde am ersten Abend der 50. Auflage des internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) erzählt. Mit auf der Bühne auf dem Großen Ring stand das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului” unter der Leitung von Silvia Macrea. Der Abend gipfelte in einer echten Show mit dem Pop-Musiker Ștefan Bănică Jr. (am Mikrophon).                                       Foto: traditiisibiene.ro

Mehr als nur ein Bildungsprogramm

Streiflichter von der Sommerakademie ,,Siebenbürgen“ 2025

Ausgabe Nr. 2923

Gruppenbild der Teilnehmenden mit Prof. Dr. Maria Sass vor dem Gebäude der Fakultät für Sprachwissenschaften und Schauspielkunst.                                                  
Foto: privat

Wenn der Sommer ruft, folgen wir und manchmal bringt uns der Weg an einen Ort, der sich nach Vergangenheit anfühlt und dennoch voller Leben pulsiert: Hermannstadt, oder Sibiu, wie die Rumänen sagen, wo die Sommerakademie Siebenbürgen 2025 stattgefunden hat. Eine Stadt, die ihre Geschichten zwischen barocken Fassaden, gepflasterten Gassen und leisen Innenhöfen versteckt. Genau dort begann für uns eine Reise, die mehr war als nur ein Bildungsprogramm – sie war Begegnung, Erfahrung und ein stilles Versprechen, dass Sprache, Kultur und Neugier Brücken schlagen können.Weiterlesen

Polarforscher oder Kolonialist?

Franzobels neuer Roman ,,Hundert Wörter für Schnee“ geht dieser Frage nach

Ausgabe Nr. 2923

Franzobel: Hundert Wörter für Schnee, Roman, Paul Zsolnay Verlag Wien 2025, 2. Auflage, Hardcover, 523 Seiten, ISBN 978-3-552-07543-6. 28 Euro.

„Hundert Wörter für Schnee” kennen die Inuit. Diese Behauptung ist zwar falsch, aber genau um diese Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit gegenüber anderen Kulturen geht es im gleichnamigen Roman von Franzobel, erschienen 2025 im Wiener Paul Zsolnay Verlag. Der Roman schildert den Wettstreit um die erste Erreichung des Nordpols und die erbitterte Rivalität zwischen Robert Peary (1856-1920) und Frederick Cook (1865-1940). Beide Entdecker behaupteten zu ihrer Zeit, die ersten am Nordpol gewesen zu sein, wobei dies bis heute umstritten ist und auch im Roman widerlegt wird. Weiterlesen

Faszinierende Choreographie

Studierende interpretieren Volksmärchen neu

Ausgabe Nr. 2923

Szenenfoto aus „Tinerețe fără bătrânețe și viață fără de moarte”.                                                          Foto: Carol HRUBY

Mit den Stücken „Mutter”, einer Inszenierung von Dumitru Acriș nach „Mutter Courage und ihre Kinder” von Bertolt Brecht und „Tinerețe fără bătrânețe și viață fără de moarte” nach Petre Ispirescu, hatte sich das Departement für Schauspielkunst der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität (ULBS) an dem Festival der Theater- und Kulturmanagement-Universitäten beteiligt, das zum elften Mal im Rahmen des 32. Internationalen Hermannstädter Festivals stattgefunden hat.Weiterlesen

Nach den Regeln des ESC

,,Sing das DSD“ ging in die zweite Runde

Ausgabe Nr. 2923

Die Fachberaterin aus China, ein Jurymitglied (auf dem Bildschirm) ist gerade zugeschaltet, um ihre Bewertung mitzuteilen.                       Foto: privat

Der internationale Wettbewerb „Sing das DSD“, entstanden im Juni 2023 auf die Aufforderung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) hin, einen Beitrag für das 50-jährige Bestehen des Deutschen Sprachdiploms (DSD) zu leisten, ging im Schuljahr 2024/25 in die zweite Runde. Die teilnehmenden Länder waren Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, China, Estland, Kroatien, Polen Rumänien, Serbien und die Slowakei. Weiterlesen