Lesung mit Birgit van der Leeden im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2923

Die Lesung von Birgit van der Leeden (links) moderierte Beatrice Ungar.
Foto: Aurelia BRECHT
„Spannend wie einen Roman” habe er das Buch „Rumänien – armes reiches Land” von Birgit van der Leeden empfunden, sagte ein Anwesender bei der Lesung der früheren Fachberaterin für Deutsch am 30. Juli im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Der untypische Reiseführer war im März 2022 im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt erschienen.
Im Mittelpunkt der Lesung stand allerdings das neueste Buch der Pädagogin und Autorin, die acht Jahre lang als Fachberaterin für Deutsch in Hermannstadt tätig gewesen ist, das unter dem Titel „Uneigentliche Begegnungen – Geschichten von Wegen und Umwegen, Irrwegen und Abwegen” 2024 in der Edition Euterpe der Husum Druck- und Verlagsgesellschaft herausgegeben worden ist und Kurzprosa enthält.
Daraus las Birgit van der Leeden zwei Texte vor. Der erste, „Die Doppelung”, wurde erstmals in „Zeichen & Wunder 49” (Frankfurt a. M., 2007) veröffentlicht und 2019 in der rumänischen Fassung von Valentin Radu in der Hermannstädter Kulturzeitschrift Euphorion abgedruckt. Die zweite, „Die tragende Wand”, erhielt 2010 den 1. Preis im Wiener Werkstattpreis und wurde in der GEDOK-Anthologie „Süchtig nach den Worten” (Husum 2013) abgedruckt.
Zum Abschluss las die Autorin auch einige Passagen aus dem Rumänien-Buch vor.
A. D.