„Es mangelt an visueller Kunst”

Ausgabe Nr. 2414
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Der Künstler Ştefan Radu Creţu hat sich in der kinetischen Kunst wiederentdeckt

 

Der fünf Meter lange, gelbe Wurm-Hubschrauber ist vor dem Museum Beelden aan Zee in Den Haag ausgestellt. „Das ist mein größtes Werk”, sagt der Künstler Ştefan Radu Creţu, der in Hermannstadt seit 2006 lebt und arbeitet, allerdings in Bukarest und im Ausland ausstellt.  „Ich bin kein Exzentriker unter den Künstlern”, erzählt er, auch wenn seine Kunst in Rumänien außerordentlich ist, denn die Bewegung darf in seinen kinetischen Werken – ob klein oder groß – nicht fehlen.Weiterlesen

Nachrichten

2414

Klaus Johannis war kompatibel; „Deutsche Schule für die Zukunft"; Notdienst auf der Hohen Rinne; Elektronische Gesundheitskarte; Brukenthalmuseum beliebt; Ökumenische Gebetswoche; Zuschüsse für Minderheiten; Polka-Sternchen im Forum; Premiere mit „Elektra" am DSTT; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

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„Für ein Europa des Friedens“

Ausgabe Nr. 2414
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Gedenkveranstaltung in Ulm zu 70 Jahren seit dem Beginn der Russlanddeportation

 

  Es war Ende des Jahres 1944, als die Deutschen aus Ungarn, der Vojvodina und der Batschka in die damalige Sowjetunion zwangsdeportiert wurden. Die arbeitsfähigen Rumäniendeutschen (rund 70.000 Personen) aus allen Gebieten des Landes folgten ihnen Mitte Januar 1945.

Nun sind es 70 Jahre, seitdem diese erste große Tragödie für unsere Mitmenschen deutscher Muttersprache aus Südosteuropa begonnen hat. Um dieser 70 Jahre zu gedenken, luden mehrere Institute und Landsmannschaften aus der Bundesrepublik Deutschland am 17. Januar d. J. zu einer zentralen Gedenkveranstaltung im Ulmer Haus der Begegnung ein. Der Einladung waren über 300 Personen gefolgt, darunter auch 30 hochbetagte ehemalige Deportierte.

 

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Top: Sibiu City App

Ausgabe Nr. 2414
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Zu Besuch auf der Ferienmesse Wien 2015

 

Hand auf’s Herz – haben Sie auch gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Gesunde Ernährung, mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit mit Freunden verbringen …? Doch ganz wichtig ist, dass an oberster Stelle unserer Liste die Reisevorsätze stehen. Darum habe ich mich – wie jedes Jahr – auf die Wiener Ferienmesse 2015 begeben, um meiner Motivation etwas Nachdruck zu verleihen!

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Die Stadtentwicklung geht weiter

Ausgabe Nr. 2414
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Bürgermeisterin Astrid Fodor stellte Hauhaltsplan vor

 

Den Haushaltsplan Hermannstadts für das Jahr 2015 stellte Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor auf der Pressekonferenz am Montag im Rathaus vor. Das gesamte Budget für 2015 beträgt 486.044.210 Lei. Von diesen gehen etwa 324 Millionen an den Bereich Betriebskosten und 143,8 Millionen an den Bereich Entwicklung. Der Haushaltsplan ist auf der Internetseite des Bürgermeisteramtes einzusehen.Weiterlesen

Gerechtfertigte Maßnahmen

Ausgabe Nr. 2414
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Pressemitteilung des DFDR

 

Das Bildungssystem in deutscher Muttersprache leidet seit einiger Zeit unter argem Mangel an Lehrkräften, die in deutscher Sprache unterrichten können. Der Lehrermangel ist in den Bildungseinrichtungen mit deutschem Muttersprachenunterricht wesentlich problematischer als der allgemeine Lehrermangel in Rumänien, weil Kenner der deutschen Sprache, genau dank dieser Sprachenkenntnisse, viel besser entlohnte Arbeitsplätze in der Industrie und in anderen Wirtschaftsbereichen finden.

 

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Stets über den eigenen Tellerrand geblickt

Ausgabe Nr. 2414
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Hohe bundesdeutsche Auszeichnung für den DFDR-Landesvorsitzenden

 

Es freue ihn besonders, dass seine erste Amtshandlung die Übergabe der Urkunde und der Insignien für das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstsordens der Bundesrepublik Deutschland an den DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr sei, sagte der Deutsche Botschafter Werner Hans Lauk am Montagabend im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt.

 Zu der Feierstunde erschienen waren DFDR-Vertreter aus allen Regionen Rumäniens, dazu Kollegen und Freunde des Geehrten sowie aus Anlass einer Konferenz in Hermannstadt MdB Dr. Christoph Bergner und der rumänische Bildungsminister Sorin Câmpean.Weiterlesen

Prosaische Biografie

Ausgabe Nr. 2414
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Zum neuesten Buch von Marion Tauschwitz

 

Ein schönes und interessantes Buch, ein wichtiges Buch über Selma Meerbaum-Eisinger und ihre siebenundfünfzig Gedichte hat Marion Tauschwitz unter dem Titel „Selma Meerbaum – Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben" im zu Klampen Verlag herausgegeben. Vervollständigt und ergänzt hat die Autorin in dieser Biografie das kurze achtzehnjährige Leben der jungen Dichterin. Diese sehr prosaisch geschriebene Biografie passt zu den berührenden, ergreifenden Gedichten von Selma, dem Schulmädchen in Czernowitz. Marion Tauschwitzs Begegnung mit Selma Merbaum ist eine literarische. Selmas Gedichte interpretiert sie mit Begebenheiten und Begegnungen. Sehr spannend, teils vermutend mit fiktiven Gedanken schildert uns die Autorin das bescheidene Leben der jungen Dichterin.

 

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2015 das Jahr der Bildung ausgerufen

Ausgabe Nr. 2413
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Erstmals Zuwachs statt zahlenmäßige Abnahme der Evangelischen verzeichnet

 

2014 erstmals wurde in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien erstmals nach 1990 im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs bei der Seelenzahl verzeichnet, gab Bischof Reinhart Guib beim traditionellen Neujahrsempfang am Donnerstag der Vorwoche im Bischofspalais bekannt.Weiterlesen

Die Ausstellung einer Leidenschaft

Ausgabe Nr. 2413
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Schwarz-weiß Portraits von Roma-Familien im Hermannstädter Rathaus

Er ist Ihnen bestimmt schon einmal in Hermannstadt aufgefallen: der bärtige Fahrradfahrer, der zwei Hunde auf seinem Fahrrad spazieren fährt. Er heißt Maurizio Marchesini, ist waschechter Italiener und lebt nun schon seit drei Jahren in Hermannstadt. Er ist der Autor der Fotoausstellung „Zigeuner“, die zurzeit im Foyer des Rathauses am Großen Ring zu sehen ist. Wer sich die Fotos ansehen möchte, muss sich allerdings beeilen, denn die Ausstellung ist nur noch heute geöffnet.

 

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