Schneemänner auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2803

Vor lauter Freude über den ersten richtigen Schnee in diesem Winter in Hermannstadt hatten am Freitagmorgen Unbekannte drei Schneemänner auf den Großen Ring gezaubert. Leider hatten sie kaum Zuschauer. Bloß einige neugierige Tauben umschwirrten die drei seltsamen Gestalten, die wie die Orgelpfeifen dastanden. Vielfach fotografiert wurden sie allerdings, nachdem ein Foto in den sozialen Medien gepostet worden war. Schade eigentlich, dass sie es nicht bis zum Tauwetter geschafft haben. Um die Mittagszeit waren sie nämlich verschwunden. Nur ein roter Faden zeugte noch von ihrer vergänglichen  Anwesenheit.                             

Foto: Silvana ARMAT

Peitschenknall und Kuhglockengeläute

In Agnetheln fand am Sonntag der traditionelle Urzellauf statt

Ausgabe Nr. 2803

An dem Umzug nahmen laut Veranstaltern 277 Urzeln teil. Foto: Hannah WEIDEN

„Hirreii! Hirreii!“ Dazu Peitschenknall und läutende Kuhglocken. In Agnetheln sind die Urzeln unterwegs. Bereits von weitem kann man die große Menschentraube sehen und vor allem hören. Rund 300 Urzeln haben sich in diesem Jahr in ihre auffälligen Kostüme – Anzüge mit schwarzen Zotteln und bunt bemalten Masken – geworfen. Wir parken unser Auto in einer Seitenstraße und stellen uns zu den unzähligen Schaulustigen und Reportern, die den traditionellen Urzellauf – wie wir – nicht verpassen wollen. Punkt zehn Uhr geht es los. Die Menschentraube setzt sich lautstark in Bewegung und formiert sich für die Parade. Weiterlesen

Mit der Dampflok zum Marienball

Dankbarer Blick zurück nach dreißig Jahren / Von Joachim STÜBBEN

Ausgabe Nr. 2803

Auf dem Hermannstädter Depotgelände haben sich einige Mitglieder der von Christa Oberth geleiteten Volkstanzgruppe zu einem Gruppenfoto vor der Lok 230.224, die vor beiden Wintersonderzügen zum Einsatz kam, versammelt.                                        Foto: Joachim STÜBBEN

Nach dreißig Jahren ist es Zeit für einen dankbaren Blick zurück auf die Fahrten mit Dampfsonderzügen zu den Marienbällen in Kerz (1992) und Großpold (1993). Fast alle Menschen, die mir damals (ich durfte als DAAD-Gastlektor am Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur tätig sein) nahestanden, waren in irgendeiner Form an der Planung und Durchführung dieser beiden Veranstaltungen beteiligt. Das ist das, was mich – abgesehen von den damals zustandegekommenen Fotos – mit Dankbarkeit auf die beiden Ereignisse  zurückblicken lässt.Weiterlesen

,,Tausche Montagmorgen gegen Freitagmittag“

Schulbucharbeit: Rückblick auf das letzte halbe Jahr

Ausgabe Nr. 2803

Astrid-Britta Otiman (Koordination), Gabriela-Simona Mateiu, Lorette Cherăscu, Andreea-Ioana Goța, Cristina-Simona Escher, Mihaela-Ioana Welzeck, Viorica Roşu, Mihaela-Diana Iordache: Deutsch als Muttersprache. 7. Klasse, Verlag Art Klett Bukarest 2022, 168 Seiten, ISBN 9786060762171.

Hand auf’s Herz: Wer würde nicht gerne so ein Tauschangebot annehmen? Wenn wir statt mit dem Montagmorgen, der die Woche eröffnet und uns zu früher Stunde nur die Spitze des Eisbergs offenbart, zu dessen Untiefen wir uns dann bis zum Freitagnachmittag durchzuarbeiten haben, gleich mit dem Freitagnachmittag ins Wochenende starten könnten – das hätte doch was!Weiterlesen

Eine Gemeinschaftsarbeit

Bildband erstmals in Hermannstadt vorgestellt

Ausgabe Nr. 2803

Autogrammstunde mit den beiden Herausgebern Erwin Josef Tigla (links) und Friedrich Philippi.                                                                                                                        Foto: Aurelia BRECHT

Erstmals in Hermannstadt vorgestellt haben die Herausgeber und Autoren Erwin Josef Țigla (Reschitza) und Friedrich Philippi (Hermannstadt) den zweisprachigen Bildband „Denkmäler und Gedenktafeln für die im Januar 1945 in die Sowjetunion deportierten Rumäniendeutschen/Monumente și plăci comemorative pentru germanii din România deportați în ianuarie 1945 în Uniunea Sovietică“  am Freitag der Vorwoche im „Friedrich Teutsch“-Begegnungs- und Kulturzentrum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien  in Hermannstadt.Weiterlesen

Um eine Attraktion reicher

Die ,,Martinsberger Scheune“ wurde eröffnet

Ausgabe Nr. 2803

Blick in das Scheuneninnere bei der Einweihung.                                                                    Foto: Privat

Am 24. Januar hatte Oana Irina Crîngașu eingeladen, um ihre „Martinsberger Scheune“ vorzustellen, ein Projekt das eine Bühne für kulinarische, künstlerische und freundschaftliche Begegnungen östlich des Harbachtals ermöglicht. Der Einladung gefolgt sind Tourismusexperten, Architekten, Künstler, Bauherren, Lieferanten und Gastronomen aus Hermannstadt, Fogarasch, Alba, Harghita, Bukarest sowie eine Gruppe aus England. Sie alle pilgerten zu der aufwendig und sehr stilsicher umgebauten Scheune in dem Anwesen Nr. 65.Weiterlesen

Hörbares Staunen

Neues vom Hermannstädter Balletttheater

Ausgabe Nr. 2803

Remi Nakano und Henrique Ferreira tanzen in den Hauptrollen im ,,Der Nussknacker“.                                                                          Foto: Ovidiu MATIU

Vom 26. bis 28. Januar fanden die ersten drei Vorstellungen des Hermannstädter Balletttheaters im Jahr 2023 statt. „Der Nussknacker“ lockte an diesen drei Tagen laut Mitteilung des Balletttheaters ingesamt 1524 Zuschauerinnen und Zuschauer ins „Ion Besoiu“-Kulturzentrum. Weiterlesen