Die Blumen waren ihre Welt

Eine unbekannte siebenbürgische Künstlerin

Ausgabe Nr. 2805

Zinnien (Zinnia elegans) wurden und werden in Siebenbürgen auch u. a. ,,Junge Herren“ oder ,,Ochsenaugen“ genannt.

Nach einigen Jahrzehnten der stillen, unverändert hohen und sehr ehrlichen Wertschätzung soll eine Künstlerin, die einige meiner Bilder signiert hat und die in der Welt der Kunst weder bekannt noch anerkannt ist, auch einen „Rahmen“ bekommen, auch wenn dieser für sie zu spät kommt. Es handelt sich um Helene Maria Amalie Wilhelmine Fink, die am 24. April 1909 in Türmitz /Trmice bei Aussig an der Elbe/Ústí nad Labem (heutige Tschechische Republik) geboren wurde und am 19. Februar1993 in Hermannstadt gestorben ist. Wer also dachte, der Organist, Chorleiter, Dirigent, Musikpädagoge und Komponist Franz Xaver Dressler (1898-1981) sei der einzige im böhmischen Aussig an der Elbe Geborene, der irgendwann in Hermannstadt ansässig geworden ist, irrt. Aus Anlass des 30. Todestages von Helene Maria Fink hat eine Freundin der Familie folgenden Beitrag verfasst und stellte ihn der Hermannstädter Zeitung dankenswerterweise zur Verfügung.Weiterlesen

Molière im Spiegelsaal

Streiflichter von dem Seniorennachmittag des DFDH

Ausgabe Nr. 2805

Johanna Adam, Gyan Ros Zimmermann und Daniel Plier (v. l. n. r.) von der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters proben derzeit ,,Moliéres sämtliche Werke“ und ließen die Seniorinnen und Senioren am Dienstag im Spiegelsaal des DFDH einige Szenen genießen.Foto: Beatrice UNGAR

Das Seniorentreffen des Demokratischen Forums Hermannstadt fand in angenehmer Atmosphäre am Dienstag, dem 14. Februar, im Spiegelsaal statt. Mit Molière, Gespräche über einen am Stadtrand herumirrenden Braunbären und einem Erdstoß, dazu die deutsche Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters war es wohl ein Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird. Weiterlesen

Bei minus 20 Grad Celsius

Ausgabe Nr. 2805

Blick von der Thalheimer Höhe auf die Fogarascher Berge bei minus 20 Grad Celsius klirrender Kälte morgens um 7 Uhr. Solche Außentemperaturen gehören jetzt wohl der Vergangenheit an, der Schnee taut auch schon, es wird am Wochenende regnen und stürmisch sein.                                                                                                   Foto: Andreas GALTER

,,Unruhig bewegte Formgebilde“

Ritzi & Peter Jacobi stellen gemeinsam in der Jecza Gallery in Temeswar aus

Ausgabe Nr. 2805

Blick in die Ausstellung: links an der Wand: Ritzi Jacobi: ,,Stella“ (Tapisserie); Bildmitte: Bronzesäulen von Peter Jacobi; rechts an der Wand: Peter Jacobi: ,,Westwall“ (Vintage-Prints).                                      Foto: jeczagallery.com

Mit der Ausstellung „Textur der Erinnerung. Ritzi & Peter Jacobi – Werke aus fünf Jahrzehnten“ stellt die Jecza Gallery in Temeswar erstmals seit langer Zeit das Schaffen von Ritzi und Peter Jacobi in einer gemeinsamen Präsentation vor. Neben den in den 1960er bis 1980er Jahren zusammen erarbeiteten Werken bezieht die Ausstellung auch spätere Exponate ein, die getrennt entstanden sind. Eröffnet wurde die Werkschau am 15. Februar, am Vortag der offiziellen Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres in Temeswar. Weiterlesen

Wenn Ismene geredet hätte…

Premiere mit One-Woman-Show ,,Schwester von…“ im Habitus-Kulturzentrum

Ausgabe Nr. 2805

Cristina Ragos (Ismene) zeigt anklagend auf das Portraitfoto ihres Kollegen Daniel Plier, der in der Inszenierung ,,antigone.ein requiem“ Ismenes Onkel Kreon spielt.                                                                                      Foto: TNRS

Antigone wird nicht genannt. Ismene spricht nur von ,,meine Schwester“, wie um sich zu rächen, weil sie in allen Bearbeitungen dieses Mythos, wenn überhaupt, als ,,Schwester von Antigone“ vorkommt. Eine Nebenrolle wird in dem Stück ,,Schwester von“ der niederländischen Autorin Lot Vekemans zur tragenden Rolle einer One-Woman-Show. Und in der Inszenierung ,,Soră-sa“ durch Hunor Horváth an der  rumänischen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters zieht die Schauspielerin Cristina Ragos alle Register aus der Kiste der (verletzten) Gefühle.Weiterlesen

,,Wir nehmen Optimismus mit”

12. Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats

Ausgabe Nr. 2805

Skicup bei schönstem Wetter: Kalt aber sehr schön war es am Samstag bei der 12. Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne. Bei dem für alle Sportfreunde gedachten Wettkampf geht es darum, das Skifahren zu fördern. Unser Bild: Mit gutem Beispiel voran ging auch in diesem Jahr Honorarkonsul Andreas Huber.                                       Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag fand die 12. Auflage des „Ski Cups des Österreichisches Konsulats in Hermannstadt – Liqui Moly”  unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Botschaft, des Hermannstädter Bürgermeisteramtes und des Hermannstädter Kreisrates statt. Ausgetragen wurde der Wettkampf auf der B-Piste der Arena Platoș. Die Veranstaltung war wie immer für all jene gedacht, die den Wintersport gern haben. Als Gewinner des Skicups gingen dieses Mal bei den Damen Daria Damache, die bereits auch im vergangenen Jahr gewonnen hatte und bei den Herren Robert Zöld hervor. Die Preise überreichte den Siegern der Gesamtwertung I. E. Adelheid Folie, Botschafterin der Republik Österreich in Bukarest.Weiterlesen

Weiterhin im Aufwärtstrend

AHK Rumänien: Deutsch-rumänischer Handel nähert sich der 40 Mrd. Euro Grenze

Ausgabe Nr. 2805

Die AHK Rumänien gab vor kurzem die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zum Handelsaustausch zwischen Rumänien und Deutschland im Jahr 2022 bekannt. Der Handelsaustausch zwischen Deutschland und Rumänien befindet sich demzufolge weiterhin im Aufwärtstrend und erreichte laut dem Statistikamt (Destatis) im vergangenen Jahr 37,5 Mrd. Euro. Weiterlesen