Bildungsministerin Deca im Bukowina-Institut

Erstmals besuchte eine Ministerin aus Rumänien die Augsburger Forschungsstelle

Ausgabe Nr. 2825

Prof. Dr. Jana Osterkamp, Bildungsministerin Ligia Deca, Prof. Dr. Marita Krauss und Janette-Constanța Carabașu.              
Foto: Michael KABELKA

Empfangen wurden die Gäste im Augsburger Forschungsinstitut am Nachmittag des 13. Juli von der neuen Geschäftsführerin Uni-Prof. Dr. Jana Osterkamp, der Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Vorstandes, Prof. Dr. Marita Krauss von der Universität Augsburg, Vertretern des Uni-Zentrums „ Forum Ost“, Dr. Katharina Haberkorn vom Europa-Büro des Bezirks Schwaben, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts, sowie einer Gruppe von zehn Studierenden der Universität, die Rumänisch studieren.Weiterlesen

,,Wir sind hochmotiviert“

Deutsche Botschaft unterstützt Verein SEXUL vs BARZA

Ausgabe Nr. 2825


Geschäftsträger a.i. Christian Plate und Vorstandsvorsitzende Adriana Radu bei der Vertragsunterzeichnung im Sitz der Deutschen Botschaft Bukarest.

Die Deutsche Botschaft Bukarest unterstützt das Pilotprojekt „Prävention von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung und Resilienzaufbau“ der Nichtregierungsorganisation SEXUL vs BARZA (Verein Sex vs. Storch) mit insgesamt 49.520 Euro.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2825

Red Bull Romaniacs beginnt

   Hermannstadt. – Die 20. Auflage der Enduro Rallye Red Bull Romaniacs  findet vom 25. bis 29. Juli in Hermannstadt und Umgebung statt. Die Rallye beginnt mit dem Prolog auf dem Coposu-Boulevard am Dienstag, dem 25. Juli, ab 7.30 Uhr, bei dem die Biker vor dem Publikum versuchen, den besten Startplatz am ersten Tag des Wettkampfes zu ergattern. Ab 17 Uhr beginnen hier die Finalen.

Für den guten Verlauf der Wettkämpfe ist der Coposu-Boulevard völlig für den Kfz-Verkehr gesperrt vom 24. Juli, 23.30 bis 26. Juli, 6 Uhr. Teilweise für den Verkehr gesperrt ist Bd. Coposu, zwischen Str. Berăriei und Str. Independenței auch vom 22. Juli, 12 Uhr bis 24. Juli, 23.30 Uhr, wobei der Zugang zu und von diesen Straßen erlaubt ist. Auch die Bewohner der Straßen Pompeiu Onofreiu, Manejului, Filarmonicii, Gh. Lazăr, werden über eine Fahrspur von der Constituției-Straße aus Zugang haben. Die Zufahrt zum Theaterparkplatz wird vom Unirii-Platz aus über eine Fahrspur möglich sein. Gesperrt sind auch folgende Parkplätze: 22. Juli, 7 Uhr-26. Juli, 6 Uhr: Parkplätze auf der Unteren Promenade, zwischen Thaliasaal und Unirii-Platz; 25. Juli, o-22 Uhr: Parkplatz beim Thaliasaal; 22. Juli, 1 Uhr-30. Juli, 12 Uhr: Parkplätze vor dem Hotel My Continental und vor dem „Ion Besoiu”-Kulturzentrum.

Unter dem Motto „The Impossible” ist Red Bull Romaniacs eine der schwierigsten Hard Enduro Rallyes weltweit und die dritte Etappe der Saison 2023 der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft. Näheres unter www.redbullromaniacs.com. (RS)Weiterlesen

Ein historisches Ereignis

Katholische Heilige Messe zum Auftakt der 800-Jahr-Feier der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2824

Die Michelsberger Burg aus der Vogelperspektive: Bei der Anfahrt gut sichtbar ist das an der Ringmauer angebrachte Banner mit der Zahl 800 für alle, die durch den Kathreinenwald nach Michelsberg fahren. Das Foto wurde mit der Drohne gemacht.                                                                                                                          Foto: Stefan KÈZDI

Ins 13. Jahrhundert versetzt wurden die Pilgerinnen und Pilger, die am Samstagabend zur Michelsberger Burg aufgestiegen waren, um gemeinsam eine katholische Messe in lateinischer Sprache zu feiern, die ,,Heilige Messe zu Ehren der Heiligen Engel“. Die evangelische Kirchengemeinde A. B. Michelsberg hatte die römisch-katholische Kirchengemeinde Hermannstadt intra muros dazu eingeladen, um so den Auftakt zur 800-Jahr-Feier der Burg auf dem ,,mons sancti Michaelis“, dem Berg des Heiligen Erzengels Michael, gebührend zu gestalten. Auch am Tag darauf stand das 13. Jahrhundert im Mittelpunkt.Weiterlesen

,,Die Summe der Kirchenburgen prägt das Land”

,,Behalten vs. veräußern?” war das Thema des letzten Kirchenburgengesprächs

Ausgabe Nr. 2824

Kirchenburg in Reußmarkt: Die durch das Regionale Operationelle Programm 2014-2020 (Programul Operațional Regional) mit einem Gesamtwert von circa 300.000 Euro finanzierte Reparatur, Erhaltung und Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg in Reussmarkt/Miercurea Sibiului (Bild oben: Luftaufnahme/Bild unten: Innenraum) wurde vor kurzem abgeschlossen. Die Arbeiten führte die Firma Euras durch. Die Reparaturarbeiten erfolgten im Rahmen des zweiten EU-Programms, bei dem es um 13 Kirchen/Kirchenburgen geht, die vom Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien auch mit betreut werden.                                                              Fotos: Dan GREAVU

Am 13. Juni hat das Team der Stiftung Kirchenburgen wieder ein online-Kirchenburgengespräch veranstaltet, dieses Mal zum Thema ,,Behalten vs. veräußern – Welche Strategie dient dem Erhalt der Kirchenburgen”.  Als Podiumsgäste eingeladen waren Dr. Hans-Bruno Fröhlich, Bezirksdechant und Stadtpfarrer in Schäßburg, und Arne Franke, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger aus Berlin. Bereits Mitte der 1990er soll Franke der Meinung gewesen sein, dass man vor einem riesigen Problem stehe. ,,Da darf man sich nicht Solitärobjekte aussichten und sagen, die machen wir jetzt schön, die bekommen EU-Fördergelder, sondern die Summe der Kirchenburgen prägt dieses Land”, meinte Franke. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Bichler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Weiterlesen

Mit Tempo durch Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2824

139 Radsportler standen am Donnerstag, dem 6. Juli, am Start der ersten Etappe der 13. Auflage der Hermannstädter Radtour, bei der letzten Etappe, der Etappe 4b am Sonntagnachmittag, ein Zeitfahren in Hermannstadts Altstadt, waren es noch 124. Diese starteten jeweils im Minutentakt in Begleitung von jeweils zwei Motoradfahrern. Die Bestzeit fuhr der Pole  Marceli Boguslawski vom Alpecin-Deceuninck Develpoment Team, der die 3,3 km in 4:19.42 (Durchschnittstempo 45,79 kmh) bewältigte. Mehr zu dem Radrennen auf Seite 8.    Unser Bild: Die zweite Etappe führte von Hermannstadt u. a. über Agnetheln und Kerz, vorbei an der ehemaligen Zisterzienserabtei auf die Transfogarascher Hochstraße.                                                 Foto: ciclism.sibiu.roWeiterlesen

,,Wir lebten sehr kameradschaftlich“

Wilhelm Georgs Erinnerungen an das Waisenhaus in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2824

Die drei Georg-Brüder 1897 in Saloniki (v. l. n. r.): Wilhelm  Friedrich Georg (1890-1962), Oskar Gustav Georg (1892-1971) und Heinrich Franz Georg (1893-1988). Wilhelm und Oskar werden Zöglinge des Hermannstädter Waisenhauses.
Foto: Privatarchiv Heinz Acker

2023 wird das „Friedrich Teutsch”-Begegnungs- und Kulturzentrum  in Hermannstadt 20 Jahre alt. Zur Verdichtung des hauseigenen Archivs sind Forschungen im Gange zur nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Enteignung des damaligen Lutherhauses als Einrichtung für Waisenkinder sowie die dessen Umwandlung in ein studentisches Kulturhaus und Wohnheim während der kommunistischen Zeit. Das Gebäude wurde zur Unterbringung, für Büroräume, Sport und Discos genutzt, im Hof neben der Johanniskirche fanden im Sommer legendäre Jazzkonzerte statt.  In diesem Zusammenhang erging ein Aufruf seitens der Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, an eventuelle Zeitzeugen, die sich an solche Aktivitäten erinnern oder die einmal in dem ehemaligen Waisenhaus gelebt haben. Die Zeitzeugen können sich immer noch an Sandra Jordan per Mail unter info.teutsch@gmail.com oder per Telefon 0269-20.67.30 wenden. Einen Bericht über seinen Großvater Wilhelm  Friedrich Georg (1890-1962), der einige Jahre im evangelischen Waisenhaus, das 1883 eingeweiht worden ist, verbracht hat, stellte Prof. Heinz Acker der Hermannstädter Zeitung zur Veröffentlichung zur Verfügung:          Weiterlesen