Orgelbauer am Werk

Ausgabe Nr. 2826

Auf Initiative des Orgelbaumeisters Ferdinand Stemmer und mit Hilfe der Schweizer Stiftung SSOR wurde 2003 die Firma Construcții de Orgi și Tâmplărie SRL (C.O.T. SRL) – übersetzt: Orgelbau und Schreinerei GmbH – gegründet, welche ihre Schweizer Qualitätsstandards und -ansprüche ab dem ersten Arbeitstag durchgesetzt hat. Im 20. Jahr ihres Bestehens hat die Firma die Orgel in der evangelischen Kirche in Großau/Insula Christiani/Cristian/Kereszténysziget komplett restauriert und am Dienstag der Kirchengemeinde übergeben. Die feierliche Einweihung der Orgel ist am 12. August d. J. im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Großau geplant. Unser Bild: Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer (links) und C.O.T.-Geschäftsführer, Orgelbauer Árpád Magyar beim Intonieren der Orgel.   Foto: Beatrice UNGAR

Abenteuer Balkan Express

Von Dresden über Istanbul bis Istrien in drei Wochen

Ausgabe Nr. 2826

Kein Navi, keine Autobahn, 7.500 km in 15 Ländern drei Wochen lang fahren. So lautet die Devise der Abenteuerrallye „Balkan Express. Orient Edition“, die Mitte Juli in Dresden begonnen hat. 90 Teams aus aller Welt sind gerade mit Autos aber auch Motorrädern unterwegs, das Ziel ist Istrien, in Kroatien. Begonnen hat die Abenteuerreise in Dresden, führt über Budapest, die Karpaten, Bukarest, Istanbul, Tbilisi, Chalkidiki, Ohrid und Split bis nach Istrien. Und das alles ohne GPS, bloß mit Landkarten und auf Nationalstraßen mit Autos und Motorrädern, die älter sind als zehn Jahre. Weiterlesen

Michelsberg im 15. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2826

Die Michelsberger Burg aus der Vogelperspektive: Bei der Anfahrt gut sichtbar ist das an der Ringmauer angebrachte Banner mit der Zahl 800 für alle, die durch den Kathreinenwald nach Michelsberg fahren. Das Foto wurde mit der Drohne gemacht.                                                                                                                          Foto: Stefan KÈZDI

Erfreulicherweise verfügen wir über viele Urkunden zur Geschichte des Dorfes in diesem Jahrhundert, weshalb ich mich beim historischen Kontext sehr kurzfassen werde. Sigismund von Luxemburg regierte zwischen 1403 und 1437. Nach seinem Tod folgte eine lange Zeit des Bürgerkriegs, überlagert von der osmanischen Bedrohung, die der Statthalter Ungarns Johannes Hunyadi eine Zeit lang abwehren konnte. Sein Sohn Mathias wurde 1458 zum König gewählt. Anstatt die Osmanen aufzuhalten, führte er Kriege in Böhmen und Österreich. Nach seinem Tod im Jahr 1490 gelangte die litauisch-polnische Familie Jagiello auf den ungarischen Thron. In diesem Jahrhundert verstärkte Siebenbürgen seine Befestigungen und versuchte, die Osmanen abzuwehren. Weiterlesen

,,Wesentlicher Auftrag ist Abschreckung”

Oberst Peter Grundhoff beim DWS-Mitgliedertreffen

Ausgabe Nr. 2826

Oberst Peter Grundhoff (stehend) bei seiner Präsentation im Sitz des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen.                                      Foto: Werner FINK

Zum Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 12. Juli war Peter Grundhoff, Oberst im Generalstabsdienst der Bundeswehr in Hermannstadt, eingeladen. Oberst Grundhoff stellte die NATO-Kommandozentrale in Hermannstadt (Headquarters Multinational Corps South-East) vor, die sich gegenwärtig im Aufbau befindet. ,,Wir wünschen Ihnen möglichst viel Theorie und wenig Praxis”, lauteten die abschließenden Worte vom DWS-Vorsitzenden Wolfgang Köber nach dem Gastvortrag. Anschließend erinnerte er daran, dass am Samstag, dem 9. September, im Innenhof des Teutsch-Hauses 25 Jahre seit der Gründung des DWS gefeiert wird.Weiterlesen

Ein lebendiger Widerspruch

Streiflichter von einem Wochenende in Bukarest

Ausgabe Nr. 2826

Nicht nur architektonisch ein Gegensatz: Die Bărăția, die älteste römisch-katholische Kirche in der rumänischen Hauptstadt (links) und das von Grund auf sanierte Cocor-Kaufhaus, heute eine Mall (rechts).
Foto: Samuel HÖRMANN

Wochenendtrip gefällig? Befindet man sich in Hermannstadt und ist gewillt, einen tieferen Einblick in die rumänische Kultur zu erlangen, bietet sich eine Reise in den Süden des Landes an. Denn dort liegt die fast 2 Millionen Einwohner starke Hauptstadt Rumäniens: Bukarest. Weiterlesen

Ja, es war schön in Wien, in Wien ist es immer schön!

Humoriges am Rande einer Reise der Kronstädter ,,Drei Grazien“ (Teil II)

Ausgabe Nr. 2826

Die Grabmale von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert auf dem Zentralfriedhof.                                 Foto: Privat

Die Kronstädter ,,Drei Grazien“ (selbstgewählter Spitzname) sind Generationskolleginnen an der Honterusschule, in Kronstadt wohnhaft, seit über 40 Jahren befreundet und unternehmen seit fast 20 Jahren größere oder kleinere Reisen. 2006 Paris, 2011 Prag, 2014 Istanbul, 2016 Rom, 2019 Neapel (zu zweit) und jetzt Wien. Jede Reise fand ihren Niederschlag in mehr oder weniger literarischen Berichten der Germanistin und Schriftstellerin Carmen Elisabeth Puchianu. Lesen Sie im Folgenden den zweiten Teil ihres Berichtes über die Reise nach und den Aufenthalt in Wien.Weiterlesen

Eine Menge Chaos

Eindrücke aus dem Theater: ,,Ein Bett voller Urzeln“

Ausgabe Nr. 2826

Szenenfoto mit Daniel Plier, Daniel Bucher, Ali Deac und Johanna Adam (v. l. n. r.).                                                                                Foto: Cynthia PINTER

Das chaotisch bunte Schauspiel „Ein Bett voller Urzeln“ von Dave Freeman unter der Regie von Şerban Puiu hatte 2015 an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters Premiere gefeiert und wurde am 16. Juli mit einigen neu besetzten Rollen erneut aufgeführt. Die Komödie voller Lügen, Intrigen, Geheimnisse und deren Aufdeckung hatte einige Überraschungen geplant. Weiterlesen