Lyrik aus der Deportation

Ausgabe Nr. 2466
 

Neues Buch über Russlanddeportation vorgestellt

 

Noch ein Buch über die Russlanddeportation? Das werden sich viele gefragt haben, als sie von der Herausgabe des Bands „Lager Lyrik“ erfahren haben. Das Gedenkbuch, das an 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion erinnert, wurde am Donnerstag im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums vorgestellt. Herausgegeben wurde das Buch im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn.Weiterlesen

Ausgeglichene Polyphonie

Ausgabe Nr. 2466
 

Kammermusik mit dem Ensemble „Quarto D`Oro"

 

Am Sonntagabend strahlte ein goldener Schein aus der Sakristei der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche, der wohl nicht nur von den Heizlampen ausging: „Quarto D`Oro", das junge Quartett aus Klausenburg, spielte barocke Kammermusikstücke aus verschiedenen Ländern.Weiterlesen

Die Zukunft der Urzeln ist gesichert

Ausgabe Nr. 2466
 

Zehnter Urzellauf nach Wiederaufnahme des Brauches in Agnetheln

 

Kuhschellengeläute und Peitschenknall waren schon zu hören, doch viel später erst waren die ersten zotteligen Gestalten zu erkennen, die sich am Sonntag auf der Hauptstraße in Agnetheln in geordnetem Zug dem Rathaus näherten. Erraten: Die Urzeln liefen wieder, in diesem Jahr zum zehnten Mal nach allen Regeln der Kunst.Weiterlesen

Umweltministerin im Rathaus

Ausgabe Nr. 2466
 

 

Am Freitag der Vorwoche besuchte die rumänische Umweltministerin Cristiana Pașca-Palmer (links im Bild) Hermannstadt. Hier hatte sie u. a. auch ein Gespräch mit der Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor. Dabei ging es vor allem um die aktuelle Ausstattung der Stadt mit Grünflächen und Parks aber auch um Hermannstadt als touristische Destination und als Wirtschaftsstandort. Astrid Fodor bat die Umweltministerin um Unterstützung bei dem Projekt, die Zibinsufer als Erholungsgebiet einzurichten.  

Foto: Presseamt der Stadt

 

Aus dem „Land vor dem Waldˮ

Ausgabe Nr. 2466
 

Reich bebildeter Band über Rettungsgrabung bei Reussmarkt vorgestellt

 

Man kann für die Zukunft bauen ohne die Spuren der Vergangenheit auszulöschen, davon ist der Archäologe und Hochschulprofessor Prof. Dr. Zeno Karl Pinter überzeugt, nachdem er gemeinsam mit einem Team an den archäologischen Grabungen bei der mittelalterlichen Siedlung in der Gegend Reussmarkt – Cunța teilgenommen hat. Auch könnte man einiges aus der Vergangenheit lernen, meint Pinter: Hätten nämlich die Straßenbauer den archäologischen Grabungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, hätten sie festgestellt, dass es genau dort zwischen Großpold und Reussmarkt, wo ein Teil der Autobahn-Teilstrecke Hermannstadt – Broos weggerutscht ist, keinerlei Spuren menschlicher Siedlungen gegeben hat. Es mag wohl an der Hanglage gelegen haben. Sogar die Bauer der Eisenbahnstrecke Hermannstadt – Allwinz/Vințul de Jos hätten die Risiken erkannt und mit Hilfe von zahlreichen Brücken und indem sie die Strecke auf der Höhenlinie um den Berg vor Großpold führten, dieses Erdrutschgebiet vermieden.

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Knallhart durchleuchtet

Ausgabe Nr. 2465
 

Interview mit BLB-Intendant Carsten Ramm

 

Am 6. Februar zeigt die Badische Landesbühne (BLB) um 19 Uhr mit „Die Grönholm-Methode" von Jordi Galceran, in der Regie von Evelyn Nagel, ein deutsches Gastspiel mit rumänischer Übertitelung im Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (RST). Mit dem Intendanten Carsten Ramm sprach im Vorfeld HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar über die deutsch-rumänische Zusammenarbeit seines Theaters, über zukünftige Projekte mit der Deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters und über das Gastspiel mit „Die Grönholm-Methode".Weiterlesen

Nachrichten

2465

Marienball im Spiegelsaal; Dialog- und Lesekreis der EAS; Zum Islam in Rumänien; Tursib plant neue Buslinie; Lawinengefahr; Seidenmalwerkstatt; Ostkurs 2016 in München; Projekte werden finanziert; Premiere am DSTT; Tanzkurs im Forumsclub; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen