„Deutschsprachige Jugendarbeitˮ

Ausgabe Nr. 2462
 

So lautet der Titel der Fotoausstellung, die am 16. Dezember, im Foyer des Forumshauses eröffnet wurde und noch bis Ende Januar 2015 beischtigt werden kann. Veranstalter der vom Departement für interethnische Beziehungen der Rumänischen Regierung finanzierten Ausstellung sind das Demokratische Forum der Deutschen und das Jugendforum Hermannstadt, der Deutsche Jugendverein Siebenbürgen und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen (ADJ). Bei dem ersten Seniorentreffen  am Dienstag, den 12. Januar, 15 Uhr, wird Franziska Fiedler die Ausstellung vorstellen. Unser Bild: DFDH-Jugendreferentin Franziska Fiedler und Corina Maria Stănese von der ADJ bei der Vernissage.     

Foto: Beatrice UNGAR

„Unter dem Strich ein gutes Jahr!“

Ausgabe Nr. 2462
 

Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor blickt auf das Jahr 2015 zurück

 

Von einem Vertrauensvotum sprach Klaus Johannis 2004 als 60 Prozent der Hermannstädter Bevölkerung für seine Forumsmannschaft stimmte, die dadurch 16 von 23 Mandaten im Hermannstädter Stadtrat erzielte, also die absolute Mehrheit. Das war auch der Augenblick, als die Diplom-Ökonomin Astrid Cora Fodor in den Stadtrat kam, Verantwortung für die Stadt übernahm. 2008, als Klaus Johannis erneut mit einer überwältigenden Mehrheit wiedergewählt wurde, stieg Astrid Cora Fodor zur Vizebürgermeisterin auf. Seit einem Jahr ist sie nun Hermannstadts Bürgermeisterin ad interim. Sie wurde vom Hermannstädter Stadtrat in dieses Amt gewählt, nachdem Klaus Johannis es abgetreten hat, nachdem er zum Präsidenten Rumäniens gewählt wurde. Im Folgenden lesen Sie das Interview, das Astrid Fodor am 5. Dezember 2015 für die deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen deren Chefredakteurin Christel Ungar-Topescu gewährt hat.Weiterlesen

„Tu, was du tust, mit Herz“

Ausgabe Nr. 2462
 

Gespräch mit Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses in Hermannstadt

 

Gerhild Rudolf, seit 2012 Kulturreferentin und Leiterin des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, wurde in Kronstadt geboren, wo sie das Honterus-Lyzeum besuchte. Nach Hermannstadt kam sie als Studentin der Germanistik, nach der Wende folgte ein Masterstudium in interkulturellen europäischen Studien. Seit diesem Jahr arbeitet Frau Rudolf an ihrer Doktorarbeit im Rahmen der Lucian-Blaga-Universität. Die vierfache Mutter hat früher als Religionslehrerin gearbeitet und war Schriftleiterin der Kirchlichen Blätter der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Auch war sie jahrelang die Beauftragte der Frauenarbeit für den Weltgebetstag.

Zum Gespräch empfing Frau Rudolf die Teilnehmerinnen am Siebenbürgischen Lehrertag Krisztina Gyurákiné Sándi, Erika Szabóné Bogár, Beáta Takáts, Ildikó Tápai (Ungarn), Carmen Stoica und Corina Stroie (Hermannstadt), Monika Toader Rausch (Kronstadt) und Kati Tomesc (Deva), die von Inge Sommer (Hermannstadt koordiniert wurden.Weiterlesen

Nachrichten

2462

In eigener Sache; Ovidiu Ganț mit Premier in Berlin; 5. Österreichischer Skicup; WGT-Werkstatt im Elimheim; Finissage mit Musik; Wasserpreise gesunken; Pässe ebenfalls billiger; „Ausstrahlungen der Reformation…“; Steuern wurden nicht erhöht; Skiwettkämpfe; Mindestlohn steigt; Sonderpreis für Balthasar Waitz; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Erst muss das Herz dabei sein“

Ausgabe Nr. 2461
 

Gespräch mit Maria Rampelt über Schwarzlichttheater in Hammersdorf

 

Völlige Dunkelheit. Alles Schwarz. Leises Flüstern. Die Spannung wächst. Plötzlich erklingt Musik. „Oh, das ist die Falsche. Das war mein Fehler!” Es ist die Stimme von Frau Rampelt, der Referentin für die Fortbildung zum Thema Schwarzlichttheater, im Rahmen des Großprojektes „Grüne Kirchenburg Hammersdorf”. Aus dem Nichts tauchen ein Zylinderhut und ein Zauberstab auf und schon schweben wir mitten in einer Liebesgeschichte…

Maria Rampelt ist Grundschullehrerin und Schulleiterin in Griesheim (Hessen). Sie stammt aus Siebenbürgen und hat in Hermannstadt das Pädagogische Lyzeum absolviert. In einer Pause beantwortete sie die Fragen der Teilnehmerinnen am Siebenbürgischen Lehrertag Rodica Ispas (Hermannstadt), Rita Jeskó (Ungarn), Klara Kis (Neumarkt), Petra Klammer (Hermannstadt – Deutschland) und Anita Kömen (Fogarasch – Deutschland), die von Cosmina Hurbean (Hermannstadt) koordiniert wurden.Weiterlesen

„So groß ist seine Liebe…“

Ausgabe Nr. 2461
 

Wort zum Christfest / Von Klaus Martin UNTCH

 

„Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2. Korinther 8, 9)

Welches kleine Mädchen wird wohl nie geträumt haben, eine Prinzessin zu sein? Oder welcher kleine Junge hat sich noch nie gewünscht, es seinen Lieblingshelden aus den Märchenbüchern oder aus den Zeichentrickfilmen nachmachen zu können? Nun, das Fest der Geburt des Herrn ist vielleicht gerade die Zeit, wo viele Wünsche gehegt werden und viele Träume auf ihre Erfüllung warten. Und das nicht nur bei den kleinen Kindern, nein, auch bei uns Erwachsenen.Weiterlesen

„Turrepitz“ steht wieder da

Ausgabe Nr. 2461
 

Holzfigur am Mediascher Trompeterturm restauriert

 

„Uns zu rufen, uns zu mahnen, die Zeit auszukaufen, unsere Lebenszeit sowie die Ewigkeit zu bedenken, will dieser Turmwächter. Der Volksmund nennt ihn den 'Turrepitz'. Er wurde an dieser Stelle aufgestellt, wo vor ihm schon ein anderer 'Turrepitz' stand und zwar seit dem 17. Jahrhundert bis zum Jahre 1929, als er wegen Verwitterung durch eine geschnitzte Roland-Figur ersetzt wurde. Anlässlich der Turmreparatur im Jahre 1982 wurde der Wunsch laut, man möge wieder einen 'Turrepitz' anbringen, der, so wie der erste, mit seiner rechten Hand das Glöckchen des Turmschlagwerkes betätigt und auf diese Weise seiner Bestimmung als Mahner gerecht wird. Dieser Wunsch wurde durch den aus Mediasch stammenden Bildhauer Kurtfritz Handel erfüllt, der nach den im Museum aufbewahrten Resten des alten 'Turrepitz' diese Kopie anfertigte." Dies schrieb Pfarrer Rolf Kartmann am 9. August 1982 in seiner Denkschrift, die sich im Original in der Kupferkapsel auf der Rückseite des Turrepitz befindet.Weiterlesen