Nachrichten

Ausgabe Nr. 2686

Foto: Focus Photos

Bisher 73.617 Infizierte

Bukarest/Hermannstadt. – Bis zum 19. August sind in Rumänien 73.617 Personen mit einer Covid-19-Infektion registriert worde, 3.106 Personen sind an den Folgen gestorben. In den letzten 24 Studen (18.-19. August) wurden 1.409 neue Fälle registriert und bei 624 Personen wurde die Infektion bestätigt. 32 Personen sind in dieser Zeitspanne an den Folgen gestorben.  Bei zwei von ihnen waren keine Vorerkrankungen bekannt. 7.067 Personen sind zur Zeit in Krankenhäusern eingewiesen, 480 Personen davon befinden sich auf Intensivstationen.

In Kreis Hermannstadt wurden insgesamt 1.230 Fälle registriert, 7 neue in den letzten 24 Stunden. (RS)

 

Online-Debatte 

Rosenau. – Die Debatte „Deutsche in Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg” wird im Rahmen des Festivals für historische Filme in Rosenau/Râșnov präsentiert. Die Debatte ist online zu sehen (auf www.facebook.com/filmsiistoriirasnov), am Samstag, dem 22. August, zwischen 16 und 18 Uhr. Moderator ist Cosmin Budeancă. Hannelore Baier, Remus Gabriel Anghel und Ottmar Trască werden auf die Frage „Was ist mit den Deutschen in Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg passiert?” antworten. Näheres unter www.facebook.com/events/888580878302695. (RS)Weiterlesen

Drei komplette Stadtratlisten

Hermannstädter DFDR-Kandidaten für die Kommunalwahlen stellten sich vor

Ausgabe Nr. 2685

Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter begrüßte die Teilnehmenden, stellte die Spitzenkandidaten Astrid Fodor (2. v. l.) und Gabriel Tischer (1. v. l.) vor und bat Christine Manta-Klemens  (2. Reihe, 1. v. l.) um ein Wort.    Foto: Beatrice UNGAR

 

Bei den Kommunalwahlen, die in Rumänien am 27. September stattfinden werden, tritt das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) im Kreis Hermannstadt mit 131 (2016 waren es 137) Kandidaten an, davon drei Bürgermeisterkandidaten – Astrid Cora Fodor (Hermannstadt), Robert Krafft (Heltau) und Vasile Gavrilă (Freck) – drei kompletten Stadtratlisten (Hermannstadt, Freck und Heltau), einer kompletten Liste für den Kreisrat, einer kompletten Liste für den Gemeinderat in Großlasseln, sowie Kandidaten für die Stadträte in Mediasch und Agnetheln.Weiterlesen

„Neue Akzente setzen”

Die Corona-Pandemie hat auch die Schauwerkstatt der Gesellen beeinflusst

Ausgabe Nr. 2685

Dr. Andreas Apelt auf der Pempflingerstiege. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Seit 2007 war der Monat August in Hermannstadt den Wandergesellen gewidmet. Schauwerkstätten, Konzerte und Diskussionen beim Wandergesellenhaus gehörten zum Projekt dazu, das dieses Jahr durch die Reisebeschränkungen anders ausgefallen ist als sonst. Über das Wandergesellenprojekt in der Corona-Zeit sprach Dr. Andreas Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V. aus Berlin, mit der HZ-Redakteurin  Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Trans-leithanisch oder cis-leithanisch?

Gedankensplitter zum symbolischen Wert der Krautfleckerln

Ausgabe Nr. 2685

Fast alles ist bipolar. Die Erdkugel hat zwei Pole, elektrische Batterien und auch der kleine Mickey-Maus-Magnet auf der Kühlschranktür haben einen Nord- und einen Südpol. Der Antagonismus von zwei Gegensätzen beschränkt sich jedoch nicht nur auf physikalische Dinge. Die belebte Welt ist auch voller Gegensatzpaare, man denke nur an Linkshänder und Rechtshänder, an die beiden biologischen Geschlechter: die einen sind männlich, die anderen intelligent. Und selbst innerhalb eines Individuums öffnen sich weite Gegensätze wie Stimmungsumschwünge zwischen extremer Freude und Trauer, ja es gibt auch Psychen, die man sogar bipolar nennt.Weiterlesen

Ein übervolles Leben!

Hugo Schneider feierte seinen 85. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2685

Hugo Schneider (links) im Gespräch mit dem Schaaler Ehepaar Johanna und Fritz Ziegler beim 40. Mediascher Bezirksgemeindefest, das am 14. Mai 2017 stattgefunden hat.                                           Foto: Beatrice UNGAR

85 Jahre alt wurde Hugo Schneider am 13. August, und viele Glückwünsche werden ihn ins neue Lebensjahr begleiten! Er gehört zu der Generation Siebenbürger Sachsen, die den Mut aufbrachten, nach 1990 in der alten Heimat zu bleiben und neue Wege zu finden. Weiterlesen

Wie eine Enescu-Rhapsodie

Der Roman „Die Unschärfe der Welt“ von Iris Wolff ist bald auf dem Büchermarkt

Ausgabe Nr. 2685

Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt, Roman, Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2020, 213 Seiten, ISBN 978-3-608-98326-5, erscheint am 22. August 2020

„Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?“ Mit diesem Zweiklang stimmt Thomas Mann den Leser in das epische Werk „Joseph und seine Brüder“ ein. Die Koordinaten, die Iris Wolff ihrem Bilderbogen aus Erinnerung, Familie und Freundschaften zwischen dem rumänischen Banat und dem Ausreise-Deutschland in den 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts setzt, heißen „Lass mir das Kind“ – zu Beginn – und „Der Blick des Zauberers ist der Blick des Publikums“ – am Schluss. Ein epischer Atem kann zu einem durchkonstruierten Roman führen, er kann aber auch ein Netz aufspannen, ein Zelt aus Einsichten, Begegnungen und Beobachtungen, in dem der Leser hin- und hergehen kann. Weiterlesen

Aus der Situation das Beste gemacht

29 Marburger zu Gast in der Partnerstadt Sibiu/Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2685

Die Marburger Delegation mit Vizebürgermeisterin Corina Bokor (1. v. r. auf der Treppe) und Delegationsleiter Björn Backes (2. v. r. auf der Treppe) im Garten auf der Terrasse des Hochzeitshauses am Kleinen Ring. Foto: Beatrice UNGAR

Am Donnerstagmorgen, den 30. Juli d. J., machten sich insgesamt 29 Marburger und Marburgerinnen mit dem Bus auf den Weg, in die Partnerstadt Sibiu/Hermannstadt (Rumänien), für eine geplante sportliche Jugendbegegnung.

Organisiert wurde die einwöchige Fahrt von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Sport der Universitätsstadt Marburg. Bei der Fahrt anwesend waren die Mitarbeiter des Fachdienstes, der Fachdienstleiter Björn Backes, Betreuer aus Vereinen sowie Jugendliche aus Marburg und Umgebung. An der Begegnung nahmen in diesem Jahr 20 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren teil. Alle zwei Jahre fährt eine Gruppe für diese sportliche Jugendbegegnung nach Hermannstadt, entgegengesetzt findet dies in Marburg mit allen Partnerstädten statt.Weiterlesen

„Abracadabra“ in Pandemie-Zeiten

Der Schauspieler Marian Râlea brachte Magie nach Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2685

Seit 2001 ist der Schauspieler Marian Râlea als Magier wieder auf der Theaterbühne zu sehen und war am Freitag, dem 7. August und Samstag, dem 8. August im Innenhof des Gong-Theaters für Kinder und Jugendliche in Hermannstadt zu sehen. Die Theateraufführung hieß wie seine Fernsehshow: „Abracadabra“. Unser Bild: Marian Râlea (links, mit Hut) und Alexandru Verzescu verteilen bunte Hüte an die Kinder.                                            Foto: Cynthia PINTER

Wer in den 1990-er Jahren in Rumänien aufgewachsen ist, kennt ihn, den „Magier“ Marian Râlea. Mit seiner Fernsehshow für Kinder „Abracadabra“, die zuerst auf TVR1 von 1991 bis 1996 und später auf ProTV von 1996 bis 2001 lief, erlangte er Bekanntheit. Seit 2001 ist der Schauspieler Marian Râlea (Jahrgang 1957) als Magier wieder auf der Theaterbühne zu sehen und war am Freitag, dem 7. August und Samstag, dem 8. August beim Kinder- und Jugendtheater „Gong“ zu sehen. Die Theateraufführung hieß wie die Fernsehshow: „Abracadabra“.Weiterlesen

,,’Atopisch‘ und untypisch“

Neuer Lyrik- und Prosa-Band von Matthias Buth

Ausgabe Nr. 2685

Matthias Buth: Der Schnee stellt seine Leiter an die Ringmauer. Poetische Annäherungen an Rumänien und andere Welten, Pop-Verlag Ludwigsburg 2020, Bd. 17 der Reihe Fragmentarium, 179 Seiten, ISBN 978-3-86356-294-6

Der Poet und Jurist Matthias Buth wurde 1951 in Wuppertal-Elberfeld geboren und veröffentlicht seit 1973 Lyrik und Prosa. Als Ministerialrat im Bundesinnenministerium engagierte er sich viele Jahre lang für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Deutschen in Osteuropa und war auch in Rumänien tätig. Im März diesen Jahres wurde er vom Staatspräsidenten Klaus Johannis für seine Leistungen mit dem rumänischen Kulturverdienstorden ausgezeichnet. Rumäniens Botschafter in Berlin, Emil Hurezeanu, hatte den Autor vorgeschlagen, mit der in einem diesbezüglichen Brief an Matthias Buth geäußerten Begründung:  „Ihre Gedichte sind ein Beweis Ihrer starken emotionalen Bindung zu Rumänien. Sie poetisieren Orte, Menschen, Ereignisse aus Rumänien, die wiederum universell gelten. Sie sind ein ‚atopischer’ und untypischer Dichter, ein vertrauensvoller Freund Rumäniens in guten wie in schweren Tagen.“Weiterlesen

Tragend und psychedelisch

Murnaus ,,Nosferatu“ zur Musik von Violeta Dinescu auf der Terrasse des Thalia-Saals

Ausgabe Nr. 2685

Das Trio Contraste – Sorin Petrescu (Flügel und Keyboard), Ion Bogdan Ștefănescu (Flöte) und Doru Roman (Perkussion) – schuf mit Violeta Dinescus Musik eine dem Film entsprechende Stimmung. Foto: der Verfasser

Als eine der ersten Filmadaptionen von Bram Stokers Roman „Dracula“ zählt der Stummfilmklassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ zu den Mitbegründern des Horrorgenres und begeistert auch 98 Jahre nach seiner Premiere noch immer Filmfans weltweit. Im Rahmen der Reihe „Dach-Konzerte“ wurde am vergangenen Freitag, dem 7. August, die restaurierte digitale Fassung des Kultfilms von dem Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau auf der Terrasse des Thalia-Saales gezeigt. Das Trio Contraste unterlegte den Gruselstreifen mit einer neuen Filmmusik komponiert von Violeta Dinescu. Weiterlesen