Sicherheit der Menschen hat Priorität

Spendenaufruf der Stiftung Kirchenburgen für die Kirche in Alzen

Ausgabe Nr. 2698

Ein Bild der Verwüstung bot sich am 4. November der Gemeindekuratorin.             Foto: Rosemarie MÜLLER

Nach dem Einsturz des Gewölbes über dem Mittelschiff der evangelischen Kirche von Alzen haben die ersten Bestandsaufnahmen begonnen. Die Eindrücke sind beklemmend, aber die Situation ist keineswegs aussichtslos. Am 5. November haben EKR-Musikwart Jürg Leutert und Stefan Bichler vom Bischofsamt den Unglücksort besucht. Unter den beschädigten Objekten in der Alzener Kirche befindet sich auch die Johannes-Hahn-Orgel aus dem Jahr 1770. Ersten Einschätzungen zufolge ist das Instrument rettbar, weite Teile können restauriert werden, während andere, besonders stark zerstörte Komponenten, möglicherweise rekonstruiert werden müssen. Auch Vertreter der rumänischen Behörden haben am 5. November bereits die Kirche von Alzen besichtigt.Weiterlesen

Auch Vizebürgermeister gewählt

Stadträte und Bürgermeisterin Astrid Fodor sind vereidigt worden

Ausgabe Nr. 2698

Die konstituierende Sitzung des neugewählten Hermannstädter Stadtrats, bei der Astrid Fodor (1. v. l.) als Bürgermeisterin  und die Stadträte vereidigt wurden, leitete traditionsgemäß der älteste unter den anwesenden gewählten Stadträten,Prof. Dr.  Zeno-Karl Pinter (2. v. l.). Ihm zur Seite stand der jüngste Stadtrat, Wolfgang-Alexander Guib (1. v. r.).            Foto: Presseamt der Stadt

Hermannstadts wiedergewählte Bürgermeisterin Astrid Fodor hat in der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am 5. November ihren Eid abgelegt. Das taten auch 21 der insgesamt 23 gewählten und validierten Stadträte. Sara Konnerth, die nach der Validierung der Wahl von Astrid Fodor in die Reihe der Forumsstadträte aufgerückt ist, sowie der abwesende PNL-Stadtrat Emil-Marian Taslovanu werden in einer außerordentlichen Sitzung des Stadtrats vereidigt werden.Weiterlesen

2020 kein Weihnachtsmarkt

Ausgabe Nr. 2698

Die Weihnachtsbeleuchtung wurde in Hermannstadt installiert und die beiden Weihnachtsbäume, die das Bürgermeisteramt im Vorjahr gekauft bzw. gespendet bekommen hatte, auf dem Großen bzw. Kleinen Ring  aufgestellt. Der vom 15. November 2020 bis 3. Januar 2021 geplante Weihnachtsmarkt wird allerdings nicht stattfinden, gab das Bürgermeisteramt bekannt. Unser Bild: Auf dem Großen Ring steht schon seit einer Woche der im letzten jahr gekaufte Weihnachtsbaum.           

Foto: Werner FINK

Erfolgserlebnisse sind Wegzeichen

Zum 80. Geburtstag des Theologieprofessors Dr. Hans Klein

Ausgabe Nr. 2698

Der damalige DFDH-Vorsitzende Hans Klein begrüßt im Namen der Gastgeber die Anwesenden bei der Feier des 50. Gründungsjubiläums der Hermannstädter Zeitung am 25. Februar 2018 im Spiegelsaal des Forumshauses. Foto: Fred NUSS

,,Hans Klein ist in die Arbeit des Forums seit dessen Anfängen mitverantwortlich eingebaut“ heißt es auf der Rückseite des neuesten Buches, das der Theologieprofessor Hans Klein kurz vor seinem 80. Geburtstag publiziert hat, den er am 9. November d. J. gefeiert hat. Wird diese Aussage dem Jubilar gerecht? Schließlich blickt der  Mitbegründer und langjährige Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt auf eine bemerkenswerte theologische und politische Laufbahn zurück. Diese war, wie aus dem Buch immer wieder hervorgeht von Stichworten geprägt, die gleichzeitig seinen Lebenslauf bestimmt haben: Vertrauen, Hoffnung, Mut, neue Wege zu beschreiten, Ausschau halten nach offenen Türen, Gemeinwesen, Gemeinschaft, Zuverlässigkeit, Vision, konstruktiver Optimismus, Zuversicht.Weiterlesen

Neue Zukunft für die Tobsdorfer Orgel

Das wertvolle Instrument wurde in die Mediascher Margarethenkirche überführt

Ausgabe Nr. 2698

Arpad Magyar (rechts) von der Orgelbauwerkstatt aus Honigberg und sein Team überführten die Tobsdorfer Orgel.

Vor mindestens 20 Jahren wurde bereits ein Anlauf genommen, um die einzigartige aber gefährdete Orgel aus Tobsdorf (1731) in der Mediascher Margarethenkirche zu sichern. Der konkrete Umzug wurde aus verschiedenen Gründen viele Jahre verschoben. Der Tobsdorfer Altar wurde schon 1999, später das Taufbecken und zuletzt 2018 das in Hildesheim herrlich restaurierte Chorgestühl nach Mediasch umgesiedelt. Von den Mobilien der Tobsdorfer Kirche blieb nur noch die Orgel zurück, dazu auch der barocke Kanzeldeckel. Diese alle fanden nun im September 2020 ihre neue Heimat in der Mediascher Margarethenkirche.Weiterlesen

,,Facettenreiche Arbeit im Kulturbereich“

Gespräch mit der ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht

Ausgabe Nr. 2698

Aurelia Brecht.                                                   Foto: Winfried ZIEGLER

Aurelia Brecht, 1987 in Frankfurt am Main geboren, hat Geschichte und Französisch an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz sowie an der Université de Bourgogne in Dijon, Frankreich, studiert und hat dort die Licence-Prüfung (Bachelor) abgelegt. Im Rahmen des Freiwilligendienstes „kulturweit“ des Auswärtigen Amtes verbrachte sie im Jahr 2010 sechs Monate am Goethe-Institut in Bukarest. Zurück in Mainz schrieb sie ihre Magisterarbeit zum Thema „Zwischen Ausharren und Aufgeben – Die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen ab 1967“; im Herbst 2017 zog es sie schließlich wieder nach Rumänien – dieses Mal nach Hermannstadt. Nach einem Praktikum bei der Hermannstädter Zeitung 2017 trat sie eine Stelle beim Institut für Auslandsbeziehungen an und arbeitet seit Januar 2018 als Kulturmanagerin beim Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt.

Im Juli 2020 sprach der HZ-Praktikant Tobias L e i s e r mit Aurelia Brecht über ihre Arbeit.Weiterlesen

,,Unverwechselbare Stimme“

US-Nobelpreisträgerin mit europäischen Wurzeln

Ausgabe Nr. 2698

Louise Glück wurde für ihre ,,unverwechselbare poetische Stimme“ mit dem Literaturnobelpreis 2020 ausgezeichnet.           Foto: www.scena9.ro

Die Literatur-Nobelpreisträgerin 2020, Louise Glück (auch Glueck), ist eine in Europa weniger bekannte und übersetzte US-amerikanische Lyrikerin und Essayistin. Sie wurde 1943 in New York City geboren und durch die Eltern schon früh zur Beschäftigung mit schöngeistiger Literatur geführt. Die Wurzeln ihrer Familie liegen in Europa, mütterlicherseits sind es russisch-jüdische Vorfahren, väterlicherseits werden sie im damaligen (Österreich)Ungarn angegeben. Weiterlesen

Ein Hermannstädter erzählt

Zum dritten Buch des Satirikers Heinrich Heini

Ausgabe Nr. 2698

Heinrich Heini: Alte und neue Heimat. Stories aus dem Tage- und Nächtebuch eines Hermannstädters. BoD – Books on Demand, Norderstedt, 2020, 317 S., ISBN: 9783752896985Bestellen kann man das Buch in jeder Buchhandlung oder mit persönlicher Widmung beim Autor unter E-Mail: heinrich.hoechsmann@gmail.com.

In seinem Buch „Alte und neue Heimat. Stories aus dem Tage- und Nächtebuch eines Hermannstädters“  blickt der Autor Heinrich Heini alias Heinrich Höchsmann – natürlich hat der Künstlername nicht zufällig große Ähnlichkeit mit einem berühmteren Schriftsteller  –  auf sein Leben zurück, das mittlerweile über sieben Jahrzehnte umfasst. Und die sind – wenn man dem Verfasser glauben darf – randvoll mit amüsanten und außergewöhnlichen Erlebnissen, die dem Leser oft ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und Erinnerungen an längst vergangene Zeiten und „legendäre“ Orte, wie etwa die Schreyer-Mühle, wecken.Weiterlesen

Zuschauer auf Bildschirmen

Vorrundenspiele des Rumänienpokals daheim

Ausgabe Nr. 2698

Lucas Tohătan (am Ball) von CSU Sibiu versucht, an den Sportlern aus Tg. Jiu vorbeizukommen. Foto: BC CSU Sibiu

Die Vorrundenspiele der C-Gruppe für den Rumänienpokal finden derzeit in der Transilvania-Halle in Hermannstadt statt. Zeitgleich werden in Bukarest und Klausenburg Vorrundenspiele für die Gruppen A und B im Rahmen des Rumänienpokals organisiert. Begonnen haben die Spiele in Hermannstadt am Dienstag, dem 10. November und dauern bis Freitag, dem 13. November. Alle Spiele finden ohne Zuschauer statt und werden live auf Facebook übertragen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2698

Hermannstadt in Quarantäne?

  Hermannstadt/Bukarest. – Am Dienstag waren alle 177 für COVID 19-Patienten bestimmten Betten im Hermannstädter Kreiskrankenhaus belegt. Die Inzidenzzahl (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen) lag am Mittwoch bei 7 im Kreis Hermannstadt, in Hermannstadt selbst bei 11,18 (362 Personen sind mit SARS-CoV-2 positiv getestet worden, insgesamt). Die Behörden erwägen, in Hermannstadt, Schellenberg und Heltau, wo die Lage am schlimmsten ist, die Quarantäne zu verhängen.

In Rumänien wurden am Mittwoch 9799 Neuinfektionen (bei 38.000 getesteten Personen) mit SARS-CoV-2 registriert und 203 COVID 19-Patienten erlagen ihrer Krankheit. Schon am Montag hatte die rumänische Regierung per Eilerlass neue Restriktionen eingeführt. Seit Montag gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 5 Uhr und allgemeine Maskenpflicht im Freien. Vorläufig gilt für den Einzelhandel 21 Uhr als Ladenschlusszeit, nur Tankstellen, Apotheken und Lieferdienste sind davon ausgenommen. Alle Schulen sind geschlossen, der Unterricht erfolgt online. Kinderkrippen und After-School-Einrichtungen sind weiterhin geöffnet. Desgleichen sind die Arbeitgeber verpflichtet, nach Möglichkeit ihre Angestellten im Homeoffice zu beschäftigen. (BU)Weiterlesen