,,Das Zauberwort heißt Konsequenz“

Essaywettbewerb des DKH

Ausgabe Nr. 2727

Die Grundschullehrerin Juliane Henning auf der Burg in ihrem Heimatort Michelsberg.                                                                   Foto: Mark FÜLÖP

An dem von dem Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt (DKH) in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Essay-Wettbewerb zum Thema Förderung der deutschen Sprache und Kultur beteiligten sich 28 ErzieherInnen und Deutschlehrende aus ganz Rumänien. Der 1. Preis ging an Juliane Henning, zur Zeit Lehrerin an der Gustav Gündisch-Schule in Heltau (4. Klasse), der 2. Preis an Sonia Maria Chwoika, Deutschlehrerin am Diaconovici Tietz-Lyzeum in Reschitza, der 3. Preis an die freiberuflich tätige Deutschlehrerin Irina Milea (Hermannstadt).

In dieser Ausgabe lesen Sie den Beitrag der Erstplatzierten.Weiterlesen

,,Ausgesprochen adäquat“

Vizekonsulin bei den Deutschen Kulturtagen in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2727

Das neue Gesicht im Deutschen Konsulat Hermannstadt: Vizekonsulin Daniela Siefken an ihrem Schreibtisch.Foto: Carmen KÖNEKAMP

Vom 18. Juni bis 20. Juni 2021 hat das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg die „Deutschen Kulturtage“ organisiert. Die Überschrift der diesjährigen Veranstaltung lautete ganz passend „Gesundheit und Wohlergehen in der Geschichte unserer Stadt“. Das besonders umfangreiche und breitgefächerte Programm wurde am Freitag, den 18. Juni, mit Grußworten der Gastgeber und einzelnen geladenen Gästen im Festsaal des Rathauses von Schäßburg eröffnet.Weiterlesen

ASECO-Umweltprojekt für Schüler

Umweltprobleme im Landkreis können ab Jahresende online gemeldet werden

Ausgabe Nr. 2727

Grund- und Gymnasialschüler zeigen noch viel Interesse an der Natur und freuen sich, Insekten, Tieren und Pflanzen beobachten zu können. Dabei ist es wichtig, dass sie während der Junior-Ranger Camps auch ohne Handy und Tablets überleben.                                                   Foto: ASECO

Ein Projekt zur Schulung der jungen Umweltaktivisten will der Verein der jungen Ökologen ,,ASECO” (Asociația Studenților Ecologi) im Laufe eines Jahres implementieren, in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität. Finanziert wird das Projekt durch die SEE und Norwegische Grants 2014-2021, über das Programm Active Citizens Fund Rumänien. Weiterlesen

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Neueste Premiere des Radu Stanca-Nationaltheaters in der Kulturfabrik aufgeführt

Ausgabe Nr. 2727

Szenenfoto mit Kristin Henkel (links) und Daniel Bucher.Foto: TNRS/Cătălin MUREȘAN

Ein Mann erwacht neben einer Frau. Er erinnert sich an nichts. Wer ist sie? Wie kommt sie hierher, in diesen Raum? Was haben sie miteinander zu tun? So beginnt „Die Geschichte von den Pandabären“, von Matei Vișniec, die am Donnerstag, dem 17. Juni, in der Kulturfabrik IACM Construcții, im „Lulu-Saal“ des Radu Stanca-Nationaltheaters (RST) stattgefunden hat. Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des RST kam durch eine Kooperation mit dem Theater ECCE aus Salzburg in Österreich mit der Unterstützung des Österreichischen Kulturforums zustande. In dem Theaterstück, in der Regie von Ben Pascal, sind Daniel Bucher (RST) und Kristin Henkel (Theater ECCE) die Hauptprotagonisten. Das Bühnenbild schuf Gerd Walter, die Musik dazu komponierte Astrid Wiesinger, und Remo Rauscher entwarf die visuellen Effekte. Weiterlesen

Andreas Lier ist neuer Präsident der AHK Rumänien

Ausgabe Nr. 2727

Der neue AHK-Präsident Andreas Lier.                                Foto: AHK

Andreas Lier, CEO BASF Romania, ist nach der Mitgliedervollversammlung der AHK Rumänien, die dieses Jahr online stattgefunden hat, vom neuen AHK-Vorstand zum Präsidenten der größten bilateralen Wirtschaftsvereinigung in Rumänien gewählt worden. Lier tritt die Nachfolge des bisherigen AHK-Präsidenten Dr. Dragoș Anastasiu (Touring Europabus) an, dessen Mandat in diesem Jahr zu Ende ging. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2727

Foto: Cynthia PINTER

 

Marktkonzerte in der Stadtpfarrkirche

Hermannstadt. – Vom 2. Juli bis 24. September werden wieder jeden Freitag um 12.15 Uhr Marktkonzerte in der evangelischen Stadtpfarrkirche stattfinden. Diese kurzen Konzerte (Dauer ca. 35 Minuten) sollen laut Veranstaltern einen Kontrapunkt zum Marktbesuch am Huetplatz ermöglichen: Erst das für den Leib Erforderliche einkaufen, dann das für die Seele Notwendige auftanken. Da die Stadtpfarrkirche immer noch eine Baustelle ist, wird es auch für die Stadtkantorin Brita Falch Leutert, die organisatorisch für die Reihe verantwortlich ist, immer wieder zu Überraschungen kommen. Doch verspricht sie, dass die MusikerInnen immer ihr Bestes tun werden, im jeweiligen Rahmen den ZuhörerInnen schöne Augenblicke zu vermitteln. Wir konnten zahlreiche OrganistInnen aus dem In- und Ausland verpflichten, dazu meist InstrumentalsolistInnen oder Gesang. Für Abwechslung ist also gesorgt, auch für Einheimische, die mehrere Anlässe der Reihe besuchen möchten. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Lei, für Schüler und Studierende 3 Lei, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. (BU)Weiterlesen

Originalmodell fertig

Ausgabe Nr. 2726

Das Originalmodell des Standbilds des Barons Samuel von Brukenthal, das der Großwardeiner Bildhauer Deák Árpád aus 1300 Kilogramm Lehm angefertigt hat, begutachteten vor kurzem Vertreter des Brukenthalmuseums und des Rotary Clubs Hermannstadt, die den diesbezüglichen Wettbewerb Mitte Januar d. J . ausgeschrieben hatten. Die Jury hatte am 1. März d. J. den Großwardeiner Bildhauer zum Gewinner bestimmt. Das Standbild soll bald in einer Werkstatt in Arad in Bronze gegossen werden und wird voraussichtlich im August an seinem Standort aufgestellt und feierlich enthüllt werden. Unser Bild: Auf dem Gruppenbild mit Brukenthal-Statue (v. l. n. r.) zu sehen sind (v. l. n. r.) der Restaurator Ioan Muntean, der Präsident des Rotary Clubs Hermannstadt Cosmin Iuga, der Bildhauer Deák Árpád und Alexandru Constantin Chituță vom Brukenthalmuseum.                 

 Foto: Brukenthalmuseum

 

Tradition wird weitergeführt

100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2726

Ioan Manoliu: Istoria handbalului sibian, pim-Verlag Jassy 2019, 187 Seiten, ISBN-978606135132

Mehr als 250 Handballnachwuchsspielerinnen und -spieler aus Hermannstadt, Karlsburg, Deva, Klausenburg, Fogarasch, Weidenbach und Aleșd werden morgen beim Turnier zum 100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt erwartet. Die Veranstaltung steht unter dem Motto ,,100 Jahre Handball in Hermannstadt – Die Tradition wird weitergeführt“ und wird ab 10 Uhr auf den Kleinfeldfußball-Spielflächen gegenüber vom Stadion im Erlenpark stattfinden. Weiterlesen

„Gemeinsam etwas tun für Laib und Seele“

13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B.

Ausgabe Nr. 2726

Die 14 teilnehmenden Frauen aus sechs Orten präsentieren die von ihnen selbst gebackenen Brote auf dem Pfarrhof der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Großau. Foto: Archiv der Frauenarbeit

Zum 13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien kamen am letzten Wochenende 14 Frauen aus sechs Orten in der gastfreundlichen Kirchenburg von Großau/Cristian/Kereszténysziget zusammen. Diese Gastfreundlichkeit kommt von den Menschen, von der unermüdlichen und resoluten Burghüterin (besser: Burgmanagerin) Maria Mărășescu, von der fröhlichen und hilfsbereiten Lehrerin Laura Luchian und dem tüchtigen Kurator Mathias Krauss, der uns stolz die Türme und Gärten zeigte. Vom Dach des Pfarrhauses beobachtete ein Storchenpaar das emsige Treiben und klapperte gleichsam Beifall.Weiterlesen

,,Visualisierte Absurdität“

Armin Mühsam stellte in der Galerie Kunsthaus 7B in Michelsberg aus

Ausgabe Nr. 2726

Armin Mühsam und sein derzeitiges Lieblingsbild, ,,Dialectic Classicism“ (Dialektischer Klassizismus).                                     Foto: die Verfasserin

Wie die Ruhe vor dem Sturm wirken seine Landschaftsbilder, kein Mensch weit und breit. Bloß Spuren der menschgemachten (Ein)Wirkung sind zu sehen: eine Leiter, ein Betonblock, der die Sicht versperrt, Kabel, Rohre. ,,Was wir in seinen Bildern sehen, ist all das, was von uns unserem profitotrientierten Wirtschaftsexperiment übrig bleiben wird“, schreibt Leanne Goebel treffend in dem Katalog zur Ausstellung ,,Historical Inevitability“ (Historische Unentrinnbarkeit), die der 1968 in Klausenburg geborene Künstler Armin Mühsam im Herbst 2012 in der Galerie Ambacher Contemporary in München gezeigt hat.Weiterlesen