So wird eine Gemeinschaft gekittet

Streiflichter von der 15. Auflage des Hermannstädter Internationalen Benefizmarathons

Ausgabe Nr. 2961

Auch einer der letzten Marathonläufer wurden im Ziel mit Begeisterung empfangen und natürlich mit einer der vielen tönernen Medaillen vom Tonal-Verein beschenkt.                                                               Foto: Beatrice UNGAR

Bis zum letzten Marathonläufer der das Zieltor erreichte, und auch danach, herrschte am Samstag eine begeisternde Stimmung auf dem Großen Ring, angefacht von den unermüdlichen Volontären und den beiden Moderatoren, untermalt von der rhythmischen Musik. Bewundernswert die kreativen Durchhalteparolen, die von den Fans der Läuferinnen und Läufer oder auch von einigen Volontären hochgehalten wurden. Eine lautete sinngemäß: „Von den 10.845 Läufern bist du der tollste”. Weiterlesen

Ein Fest auf der Baustelle

Saisonauftakt des Transylvanian-Brunch in Martinsdorf/Metiș

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Die Kirchenburg in Martinsdorf.                           Foto: Stiftung Kirchenburgen

Der erste Transylvanian-Brunch der Saison hat am 16. Mai stattgefunden. Martinsdorf/Metiș bildete damit den Auftakt – 14 Jahre nachdem der Brunch zuletzt im Dorf veranstaltet worden war. Doch gutes Essen war längst nicht alles, was die Veranstaltung zu bieten hatte.

Zwischen Werkzeugen und Baugerüsten war ein großer Tisch mit weißen Tischdecken und vielen kalten Platten auf dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof von Martinsdorf aufgebaut.Weiterlesen

Rekord-Baumstriezel

Ausgabe Nr. 2961

Der Projektgruppe Haferland des Landesverbandes Bayern ist beim 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 23. Mai in Dinkelsbühl eine kleine Sensation gelungen. Ein zehn Meter langer Baumstriezel, der längste der Welt, wurde unter Anweisung von Ingeborg und Manfred Binder traditionell über Kohle gebacken und anschließend gegen Spenden an die Besucher verteilt. Der Erlös kommt der dringend notwendigen Dachsanierung von Schloss Horneck zugute. Den Anstoß zu diesem außergewöhnlichen Projekt gab Werner Kloos, stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. Unterstützt wurde das Projekt von Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der die Schirmherrschaft übernahm. Bei der Organisation erhielt Werner Kloos tatkräftige Unterstützung von Astrid Göddert, Tanzleiterin der Projektgruppe. Unser Bild: Anschneiden durften Michael Schmidt und Bernd Fabritius , assistiert von Astrid Göddert, sowie dem Ehepaar Binder.                                                          Foto: Laura MICU

8. Entchen-Rennen

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Am 1. Juni veranstaltete der Rotaract Club Hermannstadt das 8. Entchen-Rennen auf dem Zibin. Die Gummi-Entchen starteten von der Brücke am Ende der Str. Ion Neculce, Ziel war vor der Brücke am Zibinsmarkt. Eine Gummi-Ente konnte man für eine Spende von 10 Lei ins Rennen schicken. Der Erlös des Entchen-Rennens dient der Ausstattung der Kunstschule. Eine Herausforderung war vor allem das Einsammeln der mehr als 4.000 Entchen. Unser Bild: Einer der jungen Männer hält das Sieger-Entchen, Nummer 243, in die Höhe, Mirela Mihai aus Bukarest kann sich 500 Euro abholen.             Foto: Beatrice UNGAR

Das Land, das Rindfleisch an Europa liefert

European Angus Forum 2026 tagte erstmalig in Rumänien

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Zwei Angus-Bullen auf der Weide.            Foto: Werner FINK

Das European Angus Forum fand zwischen dem 11. und 18. Mai zum ersten Mal in Rumänien statt. Die Veranstaltung bestand in einer Tour in deren Rahmen rumänienweit Angus-Farmen und verschiedene andere Einheiten der Angus-Wertschöpfungskette, in den Landkreisen Klausenburg, Mureș, Hermannstadt, Kronstadt, Covasna und Dâmbovița besucht wurden. Abgeschlossen wurde die Tour mit einer Veranstaltung in Bukarest mit technischen Präsentationen usw. „Das gesamte Konzept wurde so entwickelt, um zu zeigen, dass Rumänien hochwertiges, rückverfolgbares Angus-Rindfleisch produzieren kann”, meinte Dragoș Manea, technischer Leiter des Rinderzuchtverbandes Aberdeen Angus Rumänien. Weiterlesen

Haferland-Kulturwoche 2026

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Die 14. Haferland-Kulturwoche steht unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“, findet vom 6. bis 9. August unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats, Mircea Abrudean, sowie der Gymnastik-Legende Nadia Comăneci statt. Die von der Michael Schmidt Stiftung in Zusammenarbeit mit der Tabaluga/Peter Maffay Stiftung organisierte Veranstaltung findet in zehn Ortschaften der Region Haferland statt: Arkeden, Keisd, Hamruden, Reps, Deutsch-Kreuz, Radeln, Meschendorf, Klosdorf, Bodendorf und Deutsch-Weißkirch. Unter https://haferland.ro/de/kulturwoche-haferland-2026/ ist das genaue Programm zu finden. Unser Bild: Am 20. Mai gaben die Veranstalter in Bukarest auf einer Pressekonferenz Auskunft über die Kulturwoche.                     Foto: Michael Schmidt Stiftung

Die Welt und ihre Klänge

Museumstag im Jugendzentrum Seligstadt

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Elektronik Workshop mit Jugendreferent Simon Tartler (rechts). Foto: Privat

Beim Museumstag am 23. Mai öffnete das Jugendzentrum seine Tore in Bekokten und Seligstadt: Kinder durften spielen, praktische Erfahrungen sammeln und dabei Neues über die Welt und insbesondere ihre Klänge lernen. Ein volles Programm an den zwei Standorten sorgte bei Klein und Groß für Neugier, Spaß und neue Erfahrungen. Weiterlesen

Transilvania Tattoo Messe

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Schmetterlinge, Drachen, Totenköpfe oder vielleicht eine griechische Statue? Am Wochenende kamen Tattoo-Fans auf ihre Kosten, die sich vom 29.-31. Mai bei der 14. Auflage der Transilvania Tattoo Expo im Thaliasaal in Hermannstadt ein neues Tattoo stechen lassen konnten. Tätowierer aus der ganzen Welt folgten der Einladung des Organisators Ovidiu Popârțan, der sich wieder besondere Programmpunkte einfallen ließ, u.a. entstand während der Expo ein 4×2 Meter großes Kunstwerk am Eingang, das einen Ritter und seine Transformation zum Motorradfahrer der Zukunft zeigte. Die Klausenburger Tätowierer Marius Jucan, Irina Turcitu und Herzeg Szilard vervollständigten zusammen mit Ovidiu Popârțan das Gemälde. Im Keller des Thaliasaals waren am Wochenende Tätowierer aus Peru, Schweden, Hawaii, den USA, Australien, Italien, Deutschland, Brasilien, Bulgarien und Rumänien am Werk. Jeden Abend wurden die besten Tattoos prämiert, u.a. auch jenes von diesem Künstler aus Brăila (siehe Foto), der unter dem Namen „Tattoo Nedelcu“ bekannt ist.

Foto: Cynthia PINTER