Zwei Jugendorchester auf der Bühne

ICon Arts-Festival und -Akademie und Konzerte auf dem Dach des Thaliasaals

Ausgabe Nr. 2829

Nach dem schon traditionellen Konzert des ICon-Arts-Ensembles stellten sich Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musiker sowie Veranstalter zum Gruppenbild auf (v. l. n. r.): Obere Reihe: George Păiș (Komponist), Antonel Temistocli (Dirigent), Alexandru Timilie (2. Violine), Mihai Murariu (Klavier), Andrei Petrache (Dirigent), Ghia Saouma (Dirigentin), Vlad Ghinea (Komponist); mittlere Reihe: Ciprian Dancu (Klarinette), Andreea Țimiraș (Cello), Raluca Stratulat (1. Violine), Diana Gheorghiu (Komponistin, Mitgründerin ICon Arts Transilvania), Oana Silișteanu (Querflöte), Irina Perneș (Komponistin), Mircea Ardeleanu (Schlagzeug), Marius Ungureanu (Bratsche). Untere Reihe: Sebastian Gheorghiu (Kulturmanager, Mitgründer ICon Arts Transilvania), Ariadna Ene Iliescu (Komponistin), Mihnea Dragne (Komponist).                              
Fotos: Beatrice UNGAR

Die Förderung von Nachwuchsmusikerinnen und -musikern, -komponistinnen und -komponisten haben sich die Gründer des ICon Arts-Festivals von aller Anfang auf die Fahne geschrieben. So gibt es nicht nur Konzerte an unkonventionellen Orten sondern auch Meisterklassen. In diesem Jahr standen solche in den Bereichen Canto, Violine, Cello, Gitarre, Schlagzeug, Flöte im Angebot. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2829

Holzstock-Festival in Holzmengen

Holzmengen/Hosman. – Das Holzstock-Festival findet dieses Jahr vom 18. bis 20. August statt. Auftreten werden jeweils ab 16 Uhr Bands wie Orkid, Vaque, Cardinal, Baby Elvis u. v. m. Das Festival findet in der Kirchenburg und auf dem ehemaligen Pfarrhof statt.

Im Vorverkauf auf www.entertix.ro kosten die Karten ab 125 Lei/Tag, bis zu 300 Lei/Festival, dazu gibt es Combo-Abos und Ermäßigungen für Schüler und Studenten.

Näheres unter https://holzstock.ro/ oder https://www.facebook.com/holzstockfestival. (RS)Weiterlesen

,,Geistlicher Mittelpunkt unserer Gemeinde“

Die Heltauer Kirchenburg wurde nach eingehender Restaurierung wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2828

Aus der Vogelperspektive betrachtet, erstrahlt die frisch renovierte Heltauer Kirchenburg mitten in dem am Fuße des Götzenberges gelegenen Städtchen Tag und Nacht in neuem Glanz und wird bestimmt bald wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher anziehen.                                                                                                                          Foto: Privat

Ein regelrechter ,,Wiedereinweihungsreigen“ von Kirchenburgen, die im Rahmen eines 13 solcher Kirchenburgen umfassenden EU-Projekts repariert und konserviert worden sind, fand am ersten Augustwochenende in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Den Anfang machte Reps am 4. August, es folgten Heltau am 5. August und Petersberg am 6. August. Morgen sind Roseln und Großschenk angesagt, am Sonntag Großau. Die Hermannstädter Zeitung war am vergangenen Samstag in Heltau dabei, wo der erfolgreiche Abschluss des EU-Projekts „Reparatur und Konservierung der Heltauer Kirchenburg und deren Einführung in das touristische Angebot der Region“ in würdigem Rahmen begangen wurde.Weiterlesen

Fahrradweg am Zibinsufer eröffnet

Ausgabe Nr. 2828

Der neue Fahrradweg entlang des Zibinsufers wurde am Freitag, dem 4. August, offiziell im Beisein der Bürgermeisterin Astrid Fodor und der Vizebürgermeisterin Corina Bokor eröffnet. Es handelt sich um eine 3,6 km lange doppelspurige Fahrbahn, die in der Maramureșului-Straße beginnt und bis Hammersdorf geht. Der neue Fahrradweg verbindet die schon existenten Radwege zwischen Ștrand-Viertel und Erlenpark und jenen Radweg in Hammersdorf auf der Podului-Straße, der das östliche Industriegebiet erreicht. Die Übergänge von einem Zibinsufer zum anderen sind durch eine gerade Brücke und einen kreisförmigen Weg im Bereich der Viitorului-Straße gesichert. Entlang des Radwegs sind neue Grünflächen entstanden, 430 Bäume, über 500 Sträucher und 1.500 Stauden wurden gepflanzt, sowie eine 10.000 qm große Grünfläche mit Gras und Wiesenpflanzen wurde an den Ufern eingerichtet. Entlang der Strecke gibt es mehrere „Sibiu Bike Stationen“ zum Ausleihen von Bizikeln, Rastplätze mit Bänken, darunter einige mit Solarzellen und drahtlosen Ladegeräten für Handys, sowie Fahrradstellplätze. Näheres unter https://spadpp.sibiu.ro/biciclete/piste                                       Foto: Presseamt der Stadt

Bunte Trachten, fliegende Tänzer

Tausende wohnten der 48. Auflage der des Folklorefestivals ,,Lieder der Berge“ bei

Ausgabe Nr. 2828

Die 48. Auflage des Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) fand vergangene Woche im Beisein tausender von Menschen statt. Hautnah zu fotografieren waren die Tanz-Ensembles bei der Parade durch die Heltauergasse am Freitagabend. Unser Bild: Die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles „Lublin“ aus Polen zeigten stolz ihre bunten Trachten.              
Foto: Cynthia PINTER

Von Rockmusik zu Volksmusik. Kaum war das Artmania-Festival zu Ende, wurde die Bühne auf dem Großen Ring für die 48. Auflage des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) umgestaltet, das vom 1.-6. August stattfand. Rund 600 Mitglieder von Folkloreensembles aus acht Ländern boten Gesangs- und Tanzdarbietungen. Während der Woche gab es auf dem Habermann-Markt Aufführungen und Tanzworkshops. Die offizielle Eröffnung fand am Freitagabend mit der traditionellen Trachtenparade durch die Heltauergasse statt.Weiterlesen

Wandergesellen am Werk

Ausgabe Nr. 2828

Im Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde reparieren die Wandergesellen das Dach des Hauses Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich auch die HZ-Redaktion befindet, nachdem sie im Vorjahr an dem gleichen Haus das Dach zum Innenhof repariert hatten. Gestern wurde die diesjährige Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz eröffnet. Mehr dazu in unserer nächsten Ausgabe.                    Foto: Lorenz ZECK

800 Jahre zusammengefasst

Broschüre zur Geschichte der Michelsberger Burg in drei Sprachen erschienen

Ausgabe Nr. 2828

Petra Aldea-Henning (Hg.): Michelsberger Burg. 800 Jahre. 1223-2023. Honterus Verlag Hermannstadt, 2023, 55 Seiten, ISBN: 978-606-008-140-1 (deutsch).

Anlässlich des 800-Jährigen Jubiläums der Michelsberger Burg in diesem Jahr hat Petra Aldea-Henning, Mitglied der Gemeindevertretung in Michelsberg, eine Broschüre herausgegeben, welche das 800-jährige Bestehen der geschichtsträchtigen Kirchenburg in vielen verschiedenen Facetten beleuchtet und zusammenfasst. Weiterlesen

Michelsberg im 17. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2828

Das Jahrhundert, über das heute zu berichten ist, wurde von den Zeitgenossen und den Historikern als wenig erbaulich beschrieben. Georg Daniel Teutsch hat als Zeit des „Schreckens ohne Ende“ bezeichnet. Siebenbürgen war ein Spielball machtpolitischer Auseinandersetzungen zwischen Doppeladler und Halbmond – und alle Seiten übertrafen einander in Zerstörungen, Brandschatzungen, Plünderungen und Morden. Einfälle der Osmanen und der Krimtataren der Goldenen Horde stürzten das Land in Elend und Chaos. Die ins Land herbeieilenden habsburgischen Kräfte, unterbezahlte Söldnertruppen des Generals Giorgio Basta und des walachischen Woiwoden Michael, genannt der Tapfere verwüsteten ihrerseits ganze Gebiete. Weiterlesen

Die Schockwelle holt jeden ein

Christopher Nolans neuer Spielfilm ,,Oppenheimer“ im Kino

Ausgabe Nr. 2828

Cillian Murphy in der Titelrolle des neuen Films von Christopher Nolan.
Fotos: Warner Bros. Pictures

Am 21. Juli feierte der neue, langersehnte Film ,,Oppenheimer” vom Starregisseur Christopher Nolan seinen Kinostart. Das Biopic-Drama, welches das Leben des ,,Vaters der Atombombe” – dem Physiker J. Robert Oppenheimer – porträtiert, konnte schon nach zehn Tagen beachtliche Erfolge vorweisen. Rekordverdächtige 400 Millionen Dollar spielte der Film rund um das Starensemble mit Robert Downey Junior, Matt Damon, Emily Blunt und Hauptdarsteller Cillian Murphy zum Start ein und erschafft mit dem simultan erschienenen ,,Barbie”-Film eine große Euphorie unter Kinogängern. Zurecht?Weiterlesen

Wie kann eine Kirche so klein sein?

Der Kirchenpräsident der Landeskirche Anhalts zu Besuch in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2828

Bischof Reinhart Guib (rechts) zeigt seinem Amtskollegen, Kirchenpräsident Joachim Liebig die Galerie der ehemaligen Bischöfe.        Foto: der Verfasser

Wie groß muss eine Kirche sein, um ihre Aufgaben bewältigen und vor allem die Botschaft von Jesus Christus überzeugend verbreiten zu können? Diese Frage wird in Deutschland, wo es unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland einige Gliedkirchen mit über einer Million Mitglieder gibt, lauter gestellt als in Siebenbürgen. Denn auch wenn die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien offiziell „nur“ 11.000 Mitglieder vereint, ist sie als Institution doch nicht angefragt. Die Evangelische Landeskirche Anhalts, die auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Anhalt im heutigen Sachsen-Anhalt verortet ist, wird mit ihren rund 26.000 Mitgliedern hingegen manchmal beargwöhnt. Wie kann eine Kirche so klein sein?Weiterlesen