Bundschuhe und ihre Legenden

Ausgabe Nr. 2345
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Alexandru Ilinca und (s)ein vom Aussterben bedrohter Beruf

„Wusstest du, dass man nach dem Zweiten Weltkrieg Bundschuhe aus Autoreifen herstellte? Schau mal, da steht seitlich 'Victoria´ drauf und auf der Sohle ist noch das Profil des Autoreifens zu sehen.“ Alexandru Ilinca zeigt einen alten ledernen Bundschuh, der tatsächlich aus einem alten Autoreifen entstanden sein muss. Ilinca ist Bundschuhmacher, auf rumänisch „opincar“, ein vom Aussterben bedrohter Beruf, den er von seinem Vater gelernt hat.

 

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Nachrichten

2344

 

30. Jahrmarkt der Handwerke

Hermannstadt. – Die 30. Auflage des Jahrmarkts der Handwerke im Freilichtmuseum im Jungen Wald findet von heute bis Sonntag statt. Heute und morgen kann man von 10 bis 20 Uhr den Handwerkern und Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen, Sonntag nur bis 17.30 Uhr.

Ebenfalls an diesem Wochenende werden ebenda Folkloregruppen und Handwerker aus den Kreisen Bihor, Călăraşi und Mehedinţi die 11. Auflage des Brauchtums-Festivals bestreiten. (BU)

 

Frauenfrühstück

Hermannstadt. – Zu einem „Frauenfrühstück” mit Gesprächen über siebenbürgische Künstlerinnen, ihre Biographien und Werke lädt das Begegnungs-und Kulturzentrum Friedrich Teutsch in Hermannstadt (Fleischergasse/Mitropoliei 30) ein. Das Treffen findet am Dienstag, 13. August, von 10-12 Uhr  im Terrassensaal statt, wo die Sonderausstellung mit Werken siebenbürgischer Künstlerinnen zu sehen ist.

Das Hermannstädter „Frauenfrühstück” findet in loser Folge an unterschiedlichen Treffpunkten statt und wird von Irmentraud Philippi koordiniert. (GR)

 

Michelsberger Spaziergänge

Michelsberg/Cisnădioara. – Deutsche und französische Barockmusik bringt das Trio Jubilate (Klausenburg/Hermannstadt) am Sonntag, den 11. August, 17 Uhr, im Rahmen der Michelsberger Spaziergänge in der evangelischen Dorfkirche zu Gehör. Im Anschluss an das Konzert lädt die Michelsberger Gemeinde alle Anwesenden in den  Pfarrgarten zu Kaffee und Hanklich ein. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, um eine Spende zur Deckung der Unkosten wird am Ausgang gebeten. Die Konzertreihe findet bis Ende August statt. Mehr dazu unter www.michelsberger-spaziergaenge.evang.roWeiterlesen

Tanz, Gesang und gute Laune

Ausgabe Nr. 2344
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Erstmals Gäste aus Hessen beim Internationalen Folklorefestival in Hermannstadt

 

Spitzenfolkore aus Sibiu beim Stadtfest 3 Tage Marburg" war Ende Juni auf der Homepage www.myheimat.de zu lesen.  Wer Anfang Juli beim Stadtfest in Marburg dabei war, konnte das Hermannstädter Folkloreensemble Cindrelul-Junii Sibiului" auf der Marktplatzbühne erleben, das auf Einladung des Freundeskreises Marburg-Sibiu ein Feuerwerk rumänischer Folklore abfeuerte", wie die Marburger Presse schwärmte.

 

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Zu Besuch: Musik und Tanz

Ausgabe Nr. 2344
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Ein heimeliger Abend im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt

 

Am Dienstag, den 6. August, fand im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt ein anderthalbstündiger Musik- und Tanzabend statt. Der Heidelberger Sing- und Spielkreis sowie eine Gruppe aus Heilbronn, darunter nach Deutschland ausgesiedelte Sachsen und Heimatvertriebene aus dem Sudeten-, Eger- und Böhmerland, besuchten das deutsche Forum als letzte Station auf ihrer Reise durch Siebenbürgen.

 

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LED verbindet Freck und Baoding

Ausgabe Nr. 2344
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Chinesische Firma eröffnete LED-Showroom in Freck

 

Es war eine besonders interessante Zeit", berichtet der Frecker Bürgermeister Arnold Klingeis von seinem China-Aufenthalt im Juni diesen Jahres, bei dem er an einem Seminar zum Thema Wissenschafts- und Technologiepolitik und -management in Entwicklungsländern“ teilgenommen hat. Mitte Juli eröffnete nun die chinesische Firma einen LED-Showroom in Freck.

 

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T-aves baxtalo!

Ausgabe Nr. 2344
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Traditionen der Roma aus dem Harbachtal vorgestellt

 

„Es ist egal wie viele Bänder wir ins Haar flechten. Ich bevorzuge drei pro Zopf. Alle Farben sind erlaubt. Bloß schwarz dürfen die Bänder nicht sein.“ Es wird dunkel und Nina hat sichtlich Spaß daran, fremden Frauen und Mädchen die Haare zu flechten. Nina ist dreizehn und wohnt in Bürgisch/Bărghiș. Sie ist eine junge Roma, die auf Einladung des Astra-Museums nach Hermannstadt ins Freilichtmuseum gekommen ist, um etwas von ihren Traditionen preiszugeben.

 

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Vom prozesshaften Wandel

Ausgabe Nr. 2344
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Peter Jacobi und seine Studie für eine Kreuzigung"

 

Nach dem Studium an der Kunstakademie Nicolae Grigorescu in Bukarest wurde Peter Jacobi 1961 auf eine Lehrerstelle am musischen Gymnasium im südrumänischen Craiova zugeteilt, die er jedoch vor Jahresfrist kündigte. Als positiv an seinem Aufenthalt in Craiova schätzt Jacobi, dass er im nahe gelegenen Târgu Jiu das Skulpturenensemble von Constantin Brâncuşi kennenlernte. Auch beeindruckten ihn auf seinen Wanderungen durch Oltenien Webarbeiten aus Ziegenhaar und die einfachen Holzikonen in den Dörfern.

 

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