Bunt gemischtes Team

Ausgabe Nr. 2423
 

Laienrestauratoren auf der Kirchenburg Holzmengen

 

Am vergangenen Samstag Morgen trafen sich 19 motivierte Laienrestauratoren am Hermannstädter Forum, um von einem professionellen Restaurator – Stefan Vaida – zu lernen, wie eine Tür restauriert wird.

 Mit Kleinbussen und PKWs machten sie sich auf den Weg zur Kirchenburg nach Holzmengen. In der Sonne vor dem Pfarrhaus stehend erklärte Stefan Vaida den bunt gemischten Teilnehmern, was zu tun sei. Bald wurden drei Türen im Pfarrhaus ausgehoben und draußen auf Tische gelegt. Nun musste die alte Farbe und der Schmutz der letzten Jahre entfernt werden, dies geschah in Handarbeit mit Schmirgelpapier und einem speziellen Föhn. Zuletzt wurden die Türen mit weißer Farbe grundiert.Weiterlesen

Falsch gebettet im Stolz Transsylvaniens

Ausgabe Nr. 2423
 

Vorpremiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters

 

Ein heruntergekommenes Hotel, seine wunderlichen Angestellten, zwei Paare, ein Seitensprung und der Urzellauf: Das sind die Zutaten des neuen Stücks an der deutschen Abteilung, das bei der Vorpremiere am Freitag, den 20. März, auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters das Publikum erfreute. „Ein Bett voller Urzeln“ ist der Titel der Komödie von Dave Freeman, deren siebenbürgische Bühnenadaption und Regie Șerban Puiu übernahm.

 

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Rippchen oder Entenbrust?

Ausgabe Nr. 2423
 

„La Cuptor“ ist das neueste Restaurant in Hermannstadts Unterstadt

 

Wie wär’s mit einer Entenbrust mit karamellisierten Äpfeln, Waldfrüchte-Soße und Kartoffelpüree. Oder doch lieber Milchferkelhaxe mit Bratkartoffeln und Meerrettichschaum? Und als Dessert Pfannkuchen in Waldbeerensoße? Klingt doch schon mal sehr lecker. All dies und Vieles mehr kann man seit einem Monat im neuesten Restaurant in Hermannstadt, das „La Cuptor“ heißt und in der Elisabethgasse/str. 9 Mai Nr. 7 zu finden ist, ausprobieren.

 

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Kleines aber feines Team

Ausgabe Nr. 2422
 

Livesendung von „Radio Bruk" bei Radio Siebenbürgen

 

„Ihr hört Radio Bruk aus Hermannstadt!" – so wurden die Hörer von Radio Siebenbürgen vergangenen Samstag um 14 Uhr (MEZ) erstmals begrüßt. Gekonnt führten die Moderatorinnen Oana Neagoe und Teodora Nechita anschliessend durch die einstündige erste Live-Sendung.

 Zu hören war u. a. ein Interview mit Diana Pop von der Friedrich-Ebert-Stiftung Bukarest, die ein kommunalpolitisches Planspiel in Hermannstadt durchgeführt hatte. Außerdem ein Beitrag über „Aberglauben" von Raluca Barbu sowie in der Reihe „Siebenbürgische Persönlichkeiten" ein Bericht über die Deutschlehrerin Inge Sommer von Alexandru Badea. Umrahmt wurde das Ganze von aktueller deutscher und englischer Musik, welche von den Technikern Dorel Posa und Andrei Dragomir ausgewählt worden war. Weiterlesen

Drei Tage Politiker sein

Ausgabe Nr. 2422
 

Friedrich Ebert-Stiftung veranstaltete Planspiel

 

Heutzutage hört man überall von Politik. Sei es in der Zeitung, im Fernsehen oder Radio, Politik weckt die Neugier vieler Menschen. Oft sind auch Schüler an diesem Thema interessiert. Aber inwieweit verstehen sie, was eigentlich Politik bedeutet?

Durch die Rumänien-Vertretung der Friedrich Ebert Stiftung aus Bukarest, koordoniert von Diana Pop und drei anderen Trainern, hatten Schüler der zehnten und elften Klassen von der Hermannstädter Brukenthalschule im Rahmen eines dreitägigen Seminars Ende Februar die Chance, in die Politik eingeführt zu werden.

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Nilpferde und Klone

Ausgabe Nr. 2422
 

Zwei neue Produktionen der Studenten

 

„Kathie und das Nilpferd“ (Kathie și hipopotamul) nach dem gleichnamigen Roman von Mario Vargas Llosa und „Alles, was wir geben mussten“ (Să nu mă părăsești) nach einem Roman von Kazuo Ishiguro sind die neuesten Inszenierungen, die Schauspielstudenten der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt und Regiestudenten der Babeș Bolyai-Universität Klausenburg im CAVAS-Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt haben.

 

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Urlaub und Reisen sind zur Normalität geworden

Ausgabe Nr. 2422
 

Notizen zur rumänischen Präsenz bei der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB)

 

Vom 4. bis 8. März fand auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm die ITB Berlin statt, die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. Von Mittwoch bis Freitag war sie für die 115.000 Fachbesucher geöffnet und am Wochenende kamen noch etwa 60.000 sogenannte Endverbraucher, also potentielle Urlauber, wie du und ich. Parallel zur Messe lief der ITB Berlin Kongress, der weltweit größte Fachkongress der Tourismusbranche.

 

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Nachrichten

2422

 

Bürgermeisterin in Klagenfurt; Kuratorenführung; DFDS-Vertreterversammlung; Verschönerung des Friedhofs; Deutschkurse für Anfänger; Musikalischer Abend; Brotbackseminar; Osterbasar im Spiegelsaal; Albrecht Dürer Ausstellungsreihe in Rumänien; Helfer für das Landeskirchliche Museum gesucht; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Ohne Erinnerung keine Identität

Ausgabe Nr. 2422
 

Konferenz im Gedenkjahr 70 Jahre Deportation fand im Spiegelsaal statt

 

„Es war der 14. Januar 1945, als vor unserer Haustür eine Gruppe Soldaten erschien, angeführt von einem Vertreter der Roten Armee. Sie befahlen uns, schnell den Koffer zu packen und mitzukommen.“ Wohin es ging, wussten nur wenige. Der in Bakowa, im Banat, geborene Theologe Ignaz Bernhard Fischer erinnert sich an die wohl schlimmste Zeit seines Lebens, an die Deportation in die Sowjetunion.

 

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„Sie muss sich einmischen”

Ausgabe Nr. 2422
 

Die deutsche Autorin Gisa Pauly las im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt

Im Roman „Strandläufer” schlägt die italienische Schwiegermutter eines deutschen Hauptkommissars wieder zu, denn Mamma Carlotta bekocht nicht nur fantastisch ihre Familie, sondern steckt auch mitten in den Ermittlungen des Schwiegersohns. Aus dem achten Roman der Sylt-Reihe las die deutsche Autorin Gisa Pauly Anfang März im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt und wollte auch die Meinung ihrer Leser hören. Nach der Lesung gab es auch einige Leckerbissen, denn die Organisatoren vom Kulturzentrum hatten diesmal eine kulinarische Lesung versprochen.

 

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Erstes Konzert mit neuem Musikwart

Ausgabe Nr. 2422
 

Seinen Einstand als Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien und Dirigent des Hermannstädter Bachchors gab am Sonntag im Gottesdienst in der Johanniskirche der Schweizer Musiker Jürg Leutert (am Dirigentenpult) mit der Aufführung des Dictums zu Laetare von Johannes Knall (1734-1794), der 23 Jahre lang Kurator der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde war.                       

Foto: Fred NUSS