Siebenbürger Sachsen sangen im Park

Die Siebenbürgische Kantorei unterwegs in Schweden, Finnland und Estland

Ausgabe Nr. 2920

Die Siebenbürgische Kantorei in der deutschen Kirche St. Gertrud in Stockholm.                                                                                             Foto: Hans KÖNIGES

Das hat Stockholm noch nie erlebt. Siebenbürger Sachsen – genauer die Mitglieder der Siebenbürgischen Kantorei – singen im Park. Für uns war es nicht gerade neu, hatten wir doch das Erlebnis bereits beim Siebenbürgischen Kirchentag in Ingolstadt, als vor dem Auftritt in der Kirche kein Proberaum zur Verfügung stand und wir notgedrungen in der freien Natur proben mussten.

Ja, musikalisch begann die Reise diesmal etwas holprig, da in unserem Hotel kein Proberaum zur Verfügung stand. Und proben mussten wir, egal wo und wie. Also „sprachen“ wir unsere schwedischen Lieder am ersten Abend im Foyer. So konnten wenigstens Text und Rhythmus geübt werden. Weiterlesen

Plädoyer gegen den Krieg

Studierende spielen Brechts ,,Mutter Courage”

Ausgabe Nr. 2920

Szenenfoto aus „Tinerețe fără bătrânețe și viață fără de moarte”. Die Produktion geht Ende Juli auf Tournee nach Constanța. Davor aber gibt es noch eine Aufführung am Donnerstag, dem 24. Juli, 19 Uhr, im Cavas-Saal der ULBS.                                                                               Foto: Carol HRUBY

Mit dem Stück „Mutter”, einer Inszenierung von Dumitru Acriș nach „Mutter Courage und ihre Kinder” von Bertolt Brecht und „Tinerețe fără bătrânețe și viață fără de moarte” nach Petre Ispirescu, Regie und Choreographie Ștefan Lupu, hat sich das Departement für Schauspielkunst der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität (ULBS) an dem Festival der Theater- und Kulturmanagement-Universitäten beteiligt. An dem Festival, das zum elften Mal im Rahmen des 32. Internationalen Hermannstädter Festivals stattgefunden hat, haben insgesamt 49 Universitäten aus der ganzen Welt teilgenommen.Weiterlesen

2026 – Nadia Comăneci-Jahr

Ausgabe Nr. 2920

Bukarest. – 2026 soll laut Gesetz ein Nadia Comăneci-Jahr sein. Das diesbezügliche Gesetz ist am 11. Juni von beiden Kammern des Rumänischen Parlaments verabschiedet und von Staatspräsident Nicușor Dan am Donnerstag der Vorwoche promulgiert worden.

Rumänien widmet damit erstmalig ein ganzes Jahr einer Sportpersönlichkeit.

2026 werden 50 Jahre gefeiert, seit die berühmteste rumänische Gymnastin als erste Turnerin überhaupt eine 10,0 am Stufenbarren erhalten hat. Dies war auch das erste Mal, dass eine perfekte 10 im Turnen erreicht wurde. Damals, am 18. Juli 1976 bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal, war Comăneci 14 Jahre alt. (BU)

 

Foto: Nadia Comăneci heute.

Foto: Getty Images

Würdige Eröffnung

Ausgabe Nr. 2920

Die evangelische Kirchenburg in Großau öffnete am Donnerstag, den 10. Juli, ihre Türen für die Eröffnung des Großauer Orgelsommers. Nach der Eröffnung von Pfarrer Dietrich Galter hatte der US-amerikanische Künstler Bálint Karosi die Ehre, das erste Konzert auf der frisch renovierten barocken Hahnorgel zu geben. Er verzauberte die etwa 40 Besucherinnen und Besuchern mit Werken von Johann Jacob Froberger, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach. Auch eigene Stücke von Karosi ertönten in den schönen Klängen der Orgel aus dem Jahr 1776. Im Anschluss luden die Veranstalter noch zu einer traditionellen Verköstigung im Speckturm der Wehranlage der Kirchenburg (unser Bild links, Foto: Tobias JARITZ). Weitere Orgelkonzerte bei freiem Eintritt finden in Großau, jeweils ab 19 Uhr, am 24. Juli, am 7. August, am 21. August, am 4. September und am 18. September statt. Unser Bild rechts: Bálint Karosi konzertierte auch in der evangelischen Kirche in Hermannstadt, am Freitag und am Samstagabend, u. a. an der Stolzenburger Hahn-Orgel von 1773.                                                Foto: Brita FALCH LEUTERT

Hoffen auf Interesse aus Hermannstadt

Nachlese zum 29. Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionwettbewerbsfestival

Ausgabe Nr. 2920

Dagmar Dusil von der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) überreichte dem Jungpianisten Milan Solomon den diesjährigen Peter Szaunig-Preis.              
Foto: Beatrice UNGAR

„Ein Ton stirbt/wird er angeschlagen/sagen manche//Ich sag/er fängt zu leben an/just dann”, paraphrasierte Dagmar Dusil, die Initiatorin und Veranstalterin des musikalisch-literarischen Salons, ein Gedicht von Emily Dickinson, die im gleichen Jahr wie Carl Filtsch geboren ist. Der Salon diente nun schon zum vierten Mal im Rahmen des Carl-Filtsch-Klavier-und Kompositionswettbewerbfestivals, dessen 28. Auflage vom 8. bis 12. Juli stattgefunden hat, dem eingehenderen Kennenlernen des Namensgebers dieser Veranstaltung: Carl Filtsch (1830-1845), seit dessen Geburt am 28. Mai 1830 heuer 195 Jahre vergangen sind.Weiterlesen

Teufelsmusiker reiten wieder

Fanfare Ciocărlia mit neuer CD

Ausgabe Nr. 2920

Fanfare Ciocărlia feat. Adrian Raso: THE DEVIL RIDES AGAIN. Näheres, Hörbeispiele und Bestellungen unter: https://orcd.co/the devilridesagain oder www.asphalt-tango.de

„The Devil Rides Again” (Der Teufel reitet wieder), nennt sich die neue CD der längst nicht nur bei Insidern bekannten Roma-Blechbläser von Fanfare Ciocărlia. Unterstützt wurden die aus einem kleinen Dorf in Nordostrumänien Stammenden dabei von dem kanadischen Musiker Adrian Raso. Und tatsächlich entsteht durch diese interkulturelle Liaison zwischen dem unüberhörbaren Spirit des Balkans mit der filigranen Art der Moderne des Rockjazzers ein pittoresk-explosiver Klangteppich. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Umstand, dass alle Titel instrumental sind.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2920

Red Bull Romaniacs beginnt am 22. Juli

Hermannstadt. – Für die 22. Ausgabe der Hard-Enduro-Rallye Redbull Romaniacs, die vom 21. bis 26. Juli in Hermannstadt stattfindet, haben sich Teilnehmer aus 61 Ländern angemeldet. Die diesjährige Veranstaltung trägt den Titel „Game Changer“ und beginnt am 22. Juli, ab 15.30 Uhr, mit einem Prolog auf dem Coposu-Boulevard, gefolgt von vier Offroad-Tagen. Die Rallye führt in diesem Jahr erneut nach Râmnicu Vâlcea, wo der zweite Offroad-Tag endet.

Um die Finisher-Medaille zu erhalten, müssen die Teilnehmer am 26. Juli auch den traditionellen, fast senkrechten Anstieg auf den Hammersdorfer Berg bewältigen, die letzte Herausforderung vor der Preisverleihung. Informationen und Programm sind unter https://www.redbullromaniacs.com/ zu finden.

Für den Wettkampf sind folgende Straßen und Parkplätze vollständig gesperrt: 18. Juli, 6-21 Uhr (teilweise): Bd. Coposu, zwischen Str. Berăriei und Str. Independenței; 21. Juli, 0 Uhr-23. Juli 6 Uhr (komplett) Bd. Coposu, zwischen Piața Unirii und Str. Independenței; 21. -22. Juli, 7-20 Uhr: Str. Gimnasticii; Parkplatz unter der Burgmauer (bis zum Dicken Turm), 18. Juli, 21 Uhr – 27. Juli, 12 Uhr; Theaterparkplatz, 21. Juli, 0 Uhr – 23. Juli, 0 Uhr. (TM)Weiterlesen

Geselliges Feiern am Mühlbach

Gute Stimmung beim dritten Waldgottesdienst in Petersorf

Ausgabe Nr. 2919

Die Volkstanzgruppe Mühlbach begeisterte mit traditionellen Tänzen.                                           Foto: Tobias JARITZ

„Wir wollen an einem schönen Ort zusammenkommen und unsere Traditionen feiern.“ So beschrieb der Initiator und Organisator Rolf Pfaff die Idee hinter dem Petersdorfer Waldgottesdient, der nun schon zum dritten Mal von den evangelischen Kirchengemeinden Petersdorf und Mühlbach veranstaltet wurde, und sich auch dieses Jahr wieder größter Beliebtheit erfreute. Im Park mit der Quelle (rumänisch: Parcul Zăvoi) fanden sich am Sonntag, dem 6. Juli, um die 250 Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kirchenbezirk Mühlbach und darüber hinaus zum geselligen Zusammenkommen ein.Weiterlesen

Rettung in letzter Minute

Prejbe-Hütte durch Einsatz der Denkmal-Ambulanz vor dem Verfall bewahrt

Ausgabe Nr. 2919

Winterliches Skilager der Brukenthalschule an der Prejbe-Hütte – ein Moment aus dem Januar 1978.                                         Foto: Friedrich PHILIPPI

Nach Jahrzehnten der Verwahrlosung durch Wind, Wetter und Vandalismus gibt es neue Hoffnung für die historische Prejbe-Hütte in den südlichen Karpaten: Die Denkmal-Ambulanz (Ambulanța pentru Monumente) hat mit ersten Sicherungsmaßnahmen begonnen. Im Rahmen eines Projekts zur Rettung historischer Berghütten haben rund 20 Freiwillige – vor allem Architekturstudenten – Seite an Seite mit erfahrenen Handwerkern an der Instandsetzung der stark beschädigten Hütte gearbeitet.Weiterlesen

Kneten, singen und backen in Hamlesch

20 Jahre Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien

Ausgabe Nr. 2919


Gruppenbild der Teilnehmerinnen mit Gastgeberin und ihren Produkten: Brot, Nußstriezel und Hanklich.                          
Foto: Frauenarbeit der EKR

„Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt…” Dieses Lied erklang am 5. Juli zum 16. Mal bei einem Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Mit Kaffee, Tee, Salzgebäck und leckerem Rhabarberkuchen hatte Gastgeberin Maria Zachres um 7.30 Uhr morgens in ihrem Haus in Hamlesch die 15 Teilnehmerinnen empfangen.Weiterlesen