Nachrichten

2509

 

 

Parlamentswahlen am Sonntag; Ausweise im Eilverfahren; Morgen Basar der DWS-Frauen; Männerfrühstück in der EAS; AUAN-Gala im Thalia-Saal; Ökumenisches Konzert; Carols-Konzert; Silvesterparty im Forum; Basar der Botschaft in Bukarest; Lufthansa bietet drei; Flüge werktags nach München; Eishotel beim Bulea-See; Radio-Bruk; Uriah Heep an Silvester; Museumsprogramm; Eislaufplatz vor Orangerie; Ausstellung mit Verkauf; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Von der Gefahr der Selbstzensur

Workshop Investigativer Journalismus an der Evangelischen Akademie
Ausgabe Nr. 2510
 

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Bei einer Fortbildung zum Thema Anti-Korruption und Investigativer Journalismus lernten Journalisten aus Rumänien und der Republik Moldova, wie sie Skandale aufdecken, effektiv recherchieren und ihre Computer verschlüsseln können. Drei Tage lang hörten sie bei dem Workshop ‒ gemeinsam organisiert von der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Evangelischen Akademie in Hermannstadt ‒ Vorträge von Profis ihres Fachs. Gegen staatliche Beeinflussung können sie sich nun viel besser schützen. Eines jedoch wurde schnell klar: Die größte Bedrohung für die Pressefreiheit kommt meist aus einer ganz anderen Ecke. Weiterlesen

„Von Respekt vor dem Anderen geprägt“

Martin Buber-Plakette für Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis
Ausgabe Nr. 2509
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Die Martin Buber-Plakette der Euriade-Stiftung nahm am 18. November d. J. in der Abtei Rolduc zu Kerkrade (NL) Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis entgegen. Laut Mitteilung der Euriade-Stiftung hätten das Kuratorium Martin Buber-Plakette und der Vorstand der Euriade Johannis zum diesjährigen Laureaten wegen seiner humanen Einstellung bzw. eines Auftretens, welches von Respekt vor dem ANDEREN geprägt ist, gewählt. Entsprechend übernimmt er in Rumänien und in Europa politische und gesellschaftliche Verantwortung“.Weiterlesen

Nicht selbstverständlich, einen Kandidaten zu haben

DFDR-Spitzenkandidat MP Ovidiu Ganț zu Gast bei der Mitgliederversammlung des DFDH
Ausgabe Nr. 2509
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Am Montag der Vorwoche fand die Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) statt. Begrüßt wurden die Anwesenden von Hans Klein, dem Vorsitzenden des DFDH. Als Sondergast dabei war im Vorfeld der Parlamentswahlen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț, der sich für ein weiteres Mandat als Abgeordneter zur Verfügung stellt. „Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir einen Abgeordneten haben, wir sollten aber nicht vergessen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir einen Abgeordneten im Parlament haben”, unterstrich Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums.Weiterlesen

Gegen das Vergessen

Pfarrer Uwe Seidner beim Dialogkreis der EAS
Ausgabe Nr. 2509
 

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Seit rund zwei Jahrhunderten spukt die Befürchtung eines „finis saxoniae“ herum. In Nordsiebenbürgen hat sich diese Befürchtung in vielen Gemeinden bereits erfüllt. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, plant Pfarrer Uwe Seidner aus Wolkendorf nun einen Bildband: Er möchte in die Dörfer fahren und mit Fotografien dokumentieren, was von dem Erbe der Sachsen dort übrig ist. Am 17. November stellte er das Projekt in einem Vortrag im Rahmen des Wissenschaftlichen Dialogkreises der Evangelischen Akademie Siebenbürgen vor. Weiterlesen

Interkulturalität und kein Ende

Streiflichter von der Tagung der Hermannstädter Germanistik
Ausgabe Nr. 2509
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Wenn es denn so etwas wie Trends gibt in einer bewusst wenig trendigen Wissenschaft wie der Germanistik, dann lautet ein aktueller „Interkulturalität“. Dank Globalisierung und wachsenden Migrationsströmen wurde die Vermischung verschiedener Kulturen und Sprachen auch für die Germanistik zu einem immer beliebteren Untersuchungsgegenstand. Für das Diskutieren darüber eignen sich wohl wenige Orte auf der Welt besser als das plurikulturelle Siebenbürgen. Die diesjährige Tagung der Hermannstädter Germanistik tat nun eben das vom 24. bis zum 26. November unter dem Motto „Zwischen Fakten und Deutung. Wege interkultureller Germanistik“. Weiterlesen

Eine Bereicherung für Hermannstadt

Das Hochmeister“-Restaurant Ecke Schillerplatz-Wintergasse
Ausgabe Nr. 2509
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Neue Restaurants in Hermannstadt gab es in den letzten Jahren einige und wird es mit Sicherheit noch einige geben. Aber wenn mal was Besonderes dabei ist, das ist selten!

Beim „Hochmeister“ handelt es sich um eine solche Seltenheit. Der Standort schon alleine: Am Schillerplatz/Piața Schiller Ecke Wintergasse/Timotei Popovici, zwar abseits des Touristentrubels und doch mitten drin! Wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, ist es mit Sicherheit eine sehr gute Alternative zu den Touri-Gaststätten an den beiden Ringen!Weiterlesen

Freude an Rätsel und Magie

Bei der achten Auflage des Hermannstädter Magie-Festivals „Sibiu Magic Show“
Ausgabe Nr. 2509
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Entdecke die Magie. Mit diesem Slogan locken die Organisatoren vom Gong Kinder- und Jugendtheater zur 8. Auflage der „Sibiu Magic Show“, die vom 2.-6. Dezember im eigenen Haus und im Thaliasaal stattgefunden hat. Die Veranstaltung hat fast jährlich ihren Namen gewechselt, vom Magiefestival zum „MagicArtFest“ und „MagicShowFest“ und schließlich zum diesjährigen Titel „Sibiu Magic Show“. Egal wie das mehrtätige Festival heißt, es ist immer ein voller Erfolg, wobei sich Jung und Alt der Tricks der Künstler gleichermaßen erfreuen.Weiterlesen

Immer wieder Brahms

Zwei Konzerte der besonderen Art in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2509
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Hermannstädter Musikliebhaber dürfen sich glücklich schätzen. Sie werden regelrecht verwöhnt. Und das nicht nur zur Vorweihnachtszeit. Zwei Konzerte, die in der letzten Novemberwoche stattfanden, sollen im Weiteren ein Bild davon liefern, wie lebendig die Hermannstädter Musikszene ist.
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Apollodor, ein deutsch-rumänischer Ohrwurm

Ada Milea inszeniert Gellu Naums Kinderbuch am Gong-Theater
Ausgabe Nr. 2509
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Es war einmal, im Jahr 2003. Die 28-jährige Musikerin und Schauspielerin Ada Milea ist nur wenig in intellektuellen Kreisen bekannt. Sie textet und komponiert rumänische Lieder mit absurdem Inhalt und schwarzem Humor und stellt sie in Konzerten vor. Und dann schreibt sie die Musik zu Gellu Naums Kinderbuch „Apolodor“. Die CD sorgt für eine neue Kategorie Fans: Kinder und Eltern. Ab diesem Moment ist ihr Publikum bei Konzerten immer gemischt, von 3-99 Jahren. 13 Jahre später findet am Gong Kinder- und Jugendtheater eine Weltpremiere statt: „Apollodor“ bekommt noch ein „L“ im Namen und wird auf Deutsch gespielt. Interpreten sind die Schauspieler der Deutschen Abteilung des Gong-Theaters, den Text von Gellu Naum übersetzte Ada Milea, schrieb die Musik dazu und führte Regie. Weiterlesen