Erinnerungen an meine Heimatstadt / Von Peter BETSY
Ausgabe Nr. 2561

Auf dem Foto ist der ehemalige Kindergarten in der Fleischergasse Nr. 23 zu sehen, und das Haus daneben, Nr. 25 (mit dem rosa Erdgeschoss, vor dem das schwarze Auto steht – vis a vis von der Nationalbank) war das Elternhaus des Verfassers.
Foto: Beatrice UNGAR
Denk ich an Hermannstadt…..so wandern meine Gedanken an den Geburtsort, wo meine Wiege stand und ich die glücklichen, geschützten Kinderjahre in der Geborgenheit einer Großfamilie in der Fleischergasse/Mitropoliei verbrachte, und im Nachbarhaus, bei der geliebten und geschätzten „Lenchentante“, den Kindergarten besuchte. Sie begleitete meine ersten Schritte der Stationen meines Lebens. Mein Spielplatz lag zwischen der großen orthodoxen Kathedrale und dann entlang des Hauses mit den „steinernen Jungfrauen“/Karyatiden – „les ballades romantiques“ – und der niedlichen reformierten Kirche vorbei, bis zum Huetplatz zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Schon damals gab es ein christlich-ökumenisches Glaubensbekenntnis und ein friedliches pluriethnisches Miteinander. Weiterlesen
















