Spende für das Altenheim

Ausgabe Nr. 2669

Eine Spende von Pflegematerialien aller Art im Gesamtwert von 6.000 Euro für das Dr. Carl Wolff-Altenheim in Hermannstadt initiierten der Deutsche Wirtschaftsklub Siebenbürgen (DWS) und das Hilfswerk der Siebenbürger Sachsen. Heimleiterin Ortrun Rhein (2. v. l.) bezeichnete diese logistische Leistung von 10 Europaletten als ,,große Hilfe bei der schwierigen Versorgungslage“. Die Spende organisierten und überreichten seitens des DWS Harald Friedrich (1. v. l.) und Wolfgang Köber 1. v. r.).                              Foto: Cristian BUCURA

 

Urlaub auf Balkonien oder Gardenien?

Perspektiven auf die Sommerferien 2020 in Frage gestellt

Ausgabe Nr. 2669

Entspannter Sommerurlaub auf Balkonien.                       Foto: Maja POP

Die Dominikanische Republik, Türkei, Griechenland, Bali, Dubai, USA, Mauritius, Israel und Thailand. Das waren die beliebtesten Reiseziele der Rumänen im vergangenen Jahr. Heuer hat der Coronavirus gerade erst den Osterurlaub über den Haufen geworfen. Nun gerät der Sommerurlaub auch in Gefahr, vor allem für jene, die ins Ausland reisen wollten. Da bleibt nur noch, den Urlaub auf Balkonien oder Gardenien zu genießen.Weiterlesen

,,Gut Ding will Weile haben“

Neues aus der Schulbuchwerkstatt des Deutschen Forums

Ausgabe Nr. 2669

Die schon übersetzten Bücher erscheinen alle auf manuale.edu.ro als PDF und können dort eingesehen bzw. heruntergeladen werden.Alle, bis auf das Informatikbuch für die 7. Klasse (unser Bild), das im Litera-Verlag herausgegeben worden ist.

Wie das laufende Schuljahr angesichts der Coronakrise abgeschlossen werden kann, steht in den Sternen. Niemand kann genau absehen, wie sich die Epidemie entwickeln und welche Folgen das kurz- oder langfristig, hier und weltweit, für Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Kultur, Soziales oder Politik haben wird. Die Medien berichten über allerhand pessimistische Szenarien, aber auch über hoffnungsvolle Forschungsergebnisse, letztlich jedoch kommt man über Mutmaßungen nicht hinaus. Die Unsicherheit ist groß, und COVID-19 bestimmt unser momentan etwas eingeschränktes Leben.Weiterlesen

Von Mauer zu Mauer hüpfen

Neue, unbekannte Sportarten (V) / Von Cynthia PINTER

Ausgabe Nr. 2669

So kann ein Hindernisparcours aussehen.                    Foto: LDA Partners

Fußball, Basketball, Box, Tennis, Schwimmen oder Eishockey. Das sind einige der bekanntesten Sportarten der Welt. Aber es entstehen immer wieder neue Sportarten. Meistens sind es Abwandlungen alter Sportarten, manchmal aber auch total neue Disziplinen. In dieser Reihe stellen wir einige der im letzten und diesen Jahrhundert erschienenen Sportarten vor. Heute geht es um Parkour.Weiterlesen

Heimat – Identität – Glaube

 Ein wichtiger Beitrag zur Zeitgeschichte / Von Hermann PITTERS

Ausgabe Nr. 2669

Am 8. Juli 2019 wurde Hartmut Koschyk mit der Goldenen Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien geehrt. Die Laudatio hielt der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț. Unser Bild: Hartmut Koschyk (links) präsentiert das Diplom, die Auszeichnung überreichte der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (rechts).                           Foto: Fred NUSS

In der Zeit zunehmender Globalisierung scheinen die Begriffe „Heimat“, „Identität“, „Glaube“ wenig, vielleicht gar keine Bedeutung zu haben. Immer mehr Menschen  werden entwurzelt, finden ihren Arbeits- und Lebensplatz irgendwo, weit weg von ihrem ursprünglichen Zuhause und tauchen in ein ganz anderes sprachlich-kulturelles Umfeld ein, in dem ihre Identität mehr und mehr verwischt und ihre Glaubens- uns Werteüberzeugungen relativiert und als unwichtig angesehen werden. Da erscheint eine Buchveröffentlichung unter dem Titel „Heimat, Identität, Glaube“ als wenig zeitgemäß, ja, vielleicht als rückgewandt und überholt. Weiterlesen

Ein weltberühmtes Dichterleben

Zum 50. Todestag von Paul Celan (1920-1970)

Ausgabe Nr. 2669

Paul Celan 1963 in Paris.                                              Foto: Lütfi ÖZKÖK

Der Filmemacher Frieder Schuller, Pfarrerssohn aus Katzendorf/Cața in Siebenbürgen, drehte 1988 unter schwierigen Bedingungen mit westlichen Schauspielern in Bukarest einen umwerfenden, großartigen Spielfilm über die zwei Bukarester Jahre Paul Celans (1945-1947). Am 18. April 2020 sollte dieser Film – „Im Süden meiner Seele“ – in Berlin gezeigt werden, doch die Kinos sind für uns geschlossen, der Virus verschiebt unser aller Leben. Der Filmtermin wurde auf den 5. September 2020 verschoben. Dr. Ingeborg Szöllösi vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und das Bundesplatz-Kino in Berlin werden zusammen diesen Film- und Gesprächsnachmittag veranstalten. Die Erinnerung an Paul Celan ist in diesem Jahr bedeutungsvoll, seinen 100. Geburtstag würde der weltbekannte deutschsprachige jüdische Lyriker aus Czernowitz in diesem Jahr feiern und am 20. April 2020 war sein 50. Todestag. Weiterlesen

Für eine unsterbliche Liebe

Cellosonaten von Beethoven online im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2669

Makcim Fernandez Samodaiev, Karina Fernandez Samodaiev und Monica Florescu (v. l. n. r.).                                                                   Foto: Privat

Einer ,,unsterblichen Liebe“, der Gräfin Anna Maria Erdödy, hat Ludwig van Beethoven seine Cellosonaten Nr. 4 in C-Dur, op. 102, Nr. 1, und Nr. 4 in D-Dur, op. 102, Nr. 2 gewidmet, die 1818 bei Simrock veröffentlicht wurden. Weiterlesen

Kulturgeschichtliche Vermutungen

Zu Joachim Wittstocks Erzählung ,,Die dalmatinische Friedenskönigin“

Ausgabe Nr. 2669

Joachim Wittstock: Die dalmatinische Friedenskönigin. Zwei Erzählungen aus südöstlichem Zeitgeschehen. Skarabæus-Verlag, Innsbruck, 1997, 132 Seiten, ISBN: 978-3706621427.

Die Erzählung ,,Die dalmatinische Friedenskönigin“ von Joachim Wittstock ist ein wenig rezipiertes, jedoch ein für die neuere Geschichte des Balkans sehr aufschlussreiches novellistisches Produkt der Wittstockschen Erzählkunst, dessen historische und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge hier erläutert werden.

Der Terminus und Brennpunkt der Servituten wird anhand von Beispielen in der Erzählung erklärt und beleuchtet. Es kommt zu handgreiflichen Aggressionen zwischen Minderheiten und Mehrheit der kroatischen Küsten-Kleinstadt. Einzelschicksalen wird ebenso nachgespürt wie Landschaften und Gebäuden.

Der Ich-Erzähler behält seinen Standpunkt zwischen innerer Abgeschiedenheit und Distanz und daraus resultiert eine spannende Erzählung über einen Sommerurlaub auf der Insel Hvar (lateinisch Pharina, italienisch Lesina, in der Antike griechisch Pharos) in der Adria vor der dalmatinischen Küste, nach dem Modell der großen deutschen Urlaubsliteratur.Weiterlesen